Abnehmen ohne Medikamente

Hallo zusammen,

zu dem Thema habe ich jetzt im Forum nichts gefunden, aber ich bin auch neu hier.

Langsam verzweifle ich. Ich möchte abnehmen, schaffe es aber nicht.
Ich nehme keine Medikamente und werde darauf auch erst einmal noch verzichten (müssen).
Trotzdem wäre ich um jede Hilfe dankbar, wie ich es schaffe ohne abzunehmen.

Eine Zeit lang habe ich das Frühstück weggelassen. Seit ein paar Tagen probiere ich es wieder und es fällt mir nicht leicht.
Wenn ich allerdings erst einmal anfange zu essen, kann ich nicht mehr aufhören; auch schon morgens nach dem Porridge. Ich habe beruflich und durch meine innere Unruhe viel Stress und überesse mich dann regelmäßig, vor allem auch abends. Auch wenn ich mich gesund ernähre, weiß ich nicht mehr, wie ich es schaffen soll. Nur mittags/abends essen um wenigstens Kalorien einzusparen oder doch lieber öfter?
Wenn ich arbeite gehe ich um 6:30 Uhr außer Haus, hab um 10 (mit Glück) mal 10-15 Minuten Pause und dann erst wieder gegen 12:45 Uhr. Wenn ich dann schon manchmal nach Hause kann, kann es sein, dass es dann schon 13:30 Uhr ist. (oft bin ich dann auch platt und esse erst einmal. Trotzdem habe ich noch einen so großen Bewegungsdrang, dass ich nicht nichts machen kann und Ablenken vom Essen hilft nicht.)
Ich finde absolut keine Strukturierung. Ich ernähre mich schon seit 10 Jahren vegan und glutenfrei (nach ärztlicher Absprache) und vertrage viel nicht und habe einen Reizdarm.

Soll ich es weiter mit dem Auslassen des Frühstücks probieren, bis ich mich daran gewöhne oder habt ihr bessere Tipps um auch dran zu bleiben?

Über Erfahrungen und Unterstützung wäre ich sehr dankbar.

Liebe Grüße

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Hallo,

was mir momentan hilft ist Kalorienhaltige Getränke so gut es geht wegzulassen bzw. zu verbannen.

Ist und bleibt jedenfalls ein Kampf, ich merke auch manchmal oder vielleicht sogar oft nicht mal richtig ob ich Hunger habe oder nicht.

Beim Essen unterstützt mich natürlich die Medikation, Elvanse wir im Ausland auch bei Bingeeating Störung zum Beispiel verschrieben.

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Hallo und willkommen hier,

was du beschreibst, kenne ich so oder ähnlich von vielen hier: lange Tage, kaum Pausen, und wenn der Druck abfällt, holt sich der Körper alles auf einmal. Mit ADHS kommt die Impulsivität dazu, und „einfach zusammenreißen“ funktioniert dann eben nicht.

Ich bin kein Fachmann und will dir keine Ernährungstipps geben, die bei Reizdarm und deinen Unverträglichkeiten womöglich nicht passen. Aber das Gefühl, nicht mehr aufhören zu können, würde ich ernst nehmen und mit deiner Ärztin oder einem Therapeuten besprechen. Auch eine Ernährungsberatung, die sich mit Reizdarm auskennt, kann helfen. Die Krankenkasse bezuschusst das oft.

Und sei nicht zu streng mit dir. Du hast offensichtlich schon viel versucht, das zeigt, dass es dir nicht an Willen fehlt.

Einen Gedanken noch: Ich hatte auch mehrere Jahre lang allerlei Pseudoallergien und Pseudo-Intoleranzen - bis ich zufällig mit KI-Hilfe daraufkam, daß mein CBD-Konsum den natürlichen Abbau meiner SSRI (Antidepressiva) verzögerte und ich dadurch einen viel zu hohen Serotoninspiegel hatte, was zu einem Serotoninsyndrom führte.
Jetzt weiß ich natürlich nicht ob das auch auf Dich zutrifft. Aber ich wollte es zumindest angesprochen haben.

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Vielen Dank für deine ausführliche und nette Antwort. Das mit CBD ist interessant. Ich nehme nichts ein und hatte schon mehrere Ernährungstherapien,die ich alle selbst zahlen musste. Langfristig hat nichts geholfen,obwohl ich ein sehr disziplinierter Mensch bin… Zur Zeit nerven mich die Unverträglichkeiten auch extrem…

Danke für die Antwort. Ich trinke eigentlich nur Wasser und Tee. Zur Zeit (leider) auch viele zuckerfreie Süssgetränke, mit dem Versuch, den Hunger einzudämmen. Das tut mir aber nicht gut

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Tipp (und Du brauchst nicht zu antworten): Solltest Du zufällig Cannabis konsumieren; Viele Sorten enthalten neben dem psychoaktiven THC auch das entspannende CBD…

Möchtest du denn auf Dauer / in Zukunft Medikamente versuchen?

Ansonsten kenne ich diesen Kampf….aufhören ist bei mir auch so eine Sache , aber mit viel Gemüse/Salat sind große Portionen ja nicht so schlimm und vor allem ist viel Eiweiß wichtig .

mein ADHS und die daraus resultierenden Ernährungsprobleme sind mit ein Grund warum für mich Vegan leider keine Alternative mehr ist. Eier, Käse- und Milchprodukte so wie auch mal Fisch, sind für mich leider die unkompliziertere Möglichkeit vor allem im Chaos schnell eine eiweißreiche Mahlzeit zu kreieren. Ich bin da nicht ganz glücklich drüber, aber ich habe es in dem Sinne für meine Gesundheit akzeptiert .

Meine Hausärztin ist auch Ernährungsmedizinerin und baut neben /nach Leberfasten auf die LOGI Ernährung auf. Sie empfiehlt nicht auf das Frühstück zu verzichten und drei Mahlzeiten pro Tag , mindest 4h Pause wobei jede Mahlzeit noch ein Zeitfenster hat worauf man das ausdehnen kann.

Trotzdem bleibt es mit ADHS schwierig, was meine Hausärztin auch weiß und anerkennt. Eigentlich ist das Ziel eher, zumindest nicht mehr bedenklich zuzunehmen und auf der Basis einer gesunden Ernährung nicht in Diabetes zu rutschen.

Möchtest du denn aus einem Ideal Denken heraus abnehmen oder ist es gesundheitlich notwendig? Für meine Ärztin ist z.B nicht das Gesamtgewicht oder der BMI relevant, sondern die Zusammensetzung von Körperfett und Muskeln.

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Hey,

vieles von dem, was du schreibst, kenne ich auch. Sobald mein Appetit durch Essen angeregt ist, bleibt er gerne auch. Zumindest war das bis vor einer Weile immer so, hat sich etwas verändert. Die Tendenz ist aber noch da. Von daher kann ich deine Verzweiflung total nachvollziehen.

Was bei mir am ehesten hilft: Nichts kaufen, das ich schnell (d.h. ohne Zubereitung/Kochen) essen kann. Oder es muss so wenig verlockend sein, dass man nicht in Versuchung kommt, ständig was zu snacken.

Du schreibst ja, Ablenken vom Essen hilft nicht. Wie versuchst du dich denn abzulenken? Das wäre ansonsten nämlich meine Empfehlung. Bei mir funktioniert eigentlich nichts besser, als einfach nicht in Kühlschrank- / Vorratsschrank-Nähe zu sein und wirklich etwas zu machen, das Kopf und Körper beschäftigt.

Und Kaffee wirkt bei mir auch durchaus appetitzügelnd (ohne Zucker und Milch, natürlich). Bitterstoffe generell sind da eigentlich gut geeignet, also Bittersalate usw. Aber das weißt du bestimmt alles eh, wenn du schon Ernährungstherapien gemacht hast. Ist ja leider meist kein Problem des Wissens, sondern ein emotionales. Bei mir ist es tatsächlich vor allem Langeweile. Daher hilft das Ablenken bei mir.

Hast du denn ergründen können, was für unangenehme Gefühle bei dir am meisten zu diesem Überessen führen? Wenn das vor allem auftritt, wenn du viel Stress hast, dann erlebst du in diesen Phasen vielleicht „einfach“ zu wenig Schönes und das Essen ersetzt dann die angenehmen Gefühle? Dann könntest du dir einige Dinge überlegen, die dir alternativ echte Freude bringen würden und davon etwas machen, wenn du merkst, dass du Richtung Kühlschrank driftest. Z. B. eine Freundin anrufen, spazieren gehen…

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Woher willst du wissenn, daß wie du dich ernährst gesund ist, du alles für die Ausgewogenheit gerade auf Protein, Gemüse und Rohkost etc…

Vielleicht überlegst du mal, ob nicht eine professionelle Ernährungsberatung vielleicht sogar im Umfeld einer Klinik für Bariatrische Operationen (Adipositas Kompetenzzentrum) mit einer über die Krankenkasse geförderte Ernährungsberatung eine sinnvolle Lösungsmöglichkeiten darstellen können. In dem Bereich kannst du auf sehr erfahrene Beratung bauen, die dich in jedem Bereich kompetent beraten znd begleiten kann, weiß wie man mit großen Lastern dauerhaft einen guten Weg für sich selbst funden kann aber auch klärt, ob du überhaupt genug Kalorien zu dir nimmst oder sogar das Kaloriendefizit dich eher zunehmen start abnehmen lässt.

Du benötigst vom Hausarzt eine 'medizinische Notwendigkeitsbescheinigung" die die Basis ist, sollte gerade bei veganer Ernährung gerne von Hausarzt und Krankenkasse gesehen werden, da vegane Ernährung viele Tücken, Fallstricke und mögliche Fehlerquellen für gewisse Mikronährstoffmängel haben kann und ja auch sehr viel Wissen und immer wieder ein up to knew based knollege benötigt, denn einiges verändert sich ja durch mittlerweile viel und gute wissenschaftliche Ernährungswissenschaft, Erkenntnisse die über Bariatrische und krebsmedizinische Ernährungsaufnahme und Verstoffwechselungserkenntnisse ganz vieles was extrem verteufelt wurde wie Fett, Nüsse etc. ganz ganz anders gewertet und eher begrüßt wird.

Zu wenig Tageskalorien (unterm Grundumsatz) kann Heißhunger, starke Essgelüste etc. auslösen aber auch wenn du Mikronährstoffmangel hast kann das schon dazu führen das du von gewissen Lebensmitteln nicht genugt bekommst und quasi kaum eine Sättigung verspürst weil der Körper ggf. versucht die Nährstoffmängel zu beseitigen, indem er versucht seine Depots zu füllen.

Theoretisch können auch gewisse Adhs Symptome durch Mängel verschlimmert werden, weil sie eine eigene Unruhe, Abgeschlagenheit, Erschöpfung, extremste Ausgebranntheit und viele andere Dinge hervorrufen kann, die einem sehr quälen können

Man mag manchmal gar nicht glauben das vermeintliche Kleinigkeiten schon in der Ernährung Welten sein können.

Egal ob Salz wo angeblich alle zu viel essen, doch wer keine Kontinentsprodukte, kaum Salz und ähnliches zu sich nimmt und nicht auf die benötigten 5gr Salz kommt sichdamit unerwartete starke Probleme herbeiführen sowie die, die täglich grundsätzlich das 5 oder gar 8fache der täglichem empfohlenen Salzmenge überschreitet und somit bergeweise zu viel Salz in den Körper bringt und genauso schlimm an anderen Symptomen und Erkrankungen leiden wird wie die Person mit Salzmangel.

Dort bekommst du zumindest Wissen und gutes Rüstzeugt vorurteilsfrei und wertfrei, denn die Personen wollen wirklich immer nur das beste für einen.

Je nach Krankenkasse gibt es mindestens 100 Euro Festzuschuß (zumindest vor 2 Jahren) manche Kassen zahlen mehr dazu private teilweise auch alles.
Mit Erstberatung, Planerstellung, theoretisch Koch- und/ Einkaufstraining meine ich 300 bis 350 Euro minus 100 Euro für 6 Einzeltermine ggf. hat die Ernährung auch Gruppentermine wo es allen gleich geht und das sind dann meist deutlich mehr treffen und man lernt dann auch an den Fehlern der anderen mit. Mochte ich auch sehr

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Also, hier auch ADHS. Auch Stressesserin. Mit kollagener Colitis.

Vor ein paar Jahren habe ich ein Jahr lang strikt Kalorien gezählt mit ner App, Bewegung gegengerechnet. 15 kg abgenommen, bis heute gehalten.

Ich kenne aber auch die Situation, dass nichts geht: vorher über Jahrzehnte und jetzt, die letzten 4-5 kg, die ich ganz objektiv los werden müsste, schaffe ich nicht.

Ein paar Routinen/Tipps, vielleicht ist was dabei:

  • Was nicht im Haus ist, kann nicht aus einem Impuls heraus gegessen werden. Schon beim Einkaufen auf die Kalorien achten. (0-Punkte-Lebensmittel bei Weight watchers)
  • Rechtzeitig essen
  • Portionen abmessen und vorgeben
  • Porridge ist nicht kalorienarm
  • Frühstücken! Niemals würde ich ohne Frühstück aus dem Haus gehen, egal, welche Uhrzeit
  • Frühstückstisch abends vorbereiten
  • Manche Lebensmittel habe ich ersetzt: Butter durch mageren Frischkäse zum Beispiel
  • Andere Lebensmittel kaufe ich kaum noch: Käse zum Beispiel, obwohl ich ihn liebe
  • Milchprodukte nur noch in mager
  • Obst, Gemüse, magere Milchprodukte, mageres Fleisch oder gleich Tofu. Hülsenfrüchte essen wir sehr viel. Unser Kühlschrank bräuchte 5 Gemüseschubladen.

Vegan ist das sehr schwierig, magerer Joghurt mit Obst und Flohsamenschalen ist meine regelmäßige Zwischenmahlzeit.

Lust auf Knabbern oder Schokolade? Popcorn ohne Fett (in der Mikrowelle) und Pudding ohne Zucker (Stärke, Backkakao, fettarme Milch oder teilweise mit Wasser gestreckt, portionsweise in der Mikrowelle).

Ich achte ziemlich auf antientzündliche Ernährung. Wenn ich also hochkalorische Lebensmittel zu mir nehme, dann schaue ich genauer hin: gute Fette, eine Handvoll Nüsse zum Beispiel.

Wenn ich sündige, dann mit Genuss statt mit schlechtem Gewissen.

Kaffee trinke ich nur noch entkoffeiniert, der Colitis tut’s gut und meinem Nachtschlaf auch.

Und Bewegung: wir fahren viel Rad, sind eine Weile viel gewalkt, also richtig richtig schnell gehen. Wirkt doppelt auf das Gewicht: baut Stress ab und verbrennt Kalorien. Macht außerdem fit und stärkt das Immunsystem (wenn bei jedem Wetter draußen). Leider kann ich den Weg zur Arbeit und zurück da nicht mit einbauen, das wäre am praktischsten. Das muss man was finden, was einem Spaß macht und was man gut im Alltag einbauen kann. Einmal pro Woche ist zu wenig.

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Da möchte ich aber als jemand, die sich auch seit gut 1,5 Jahrzehnten fast ausschließlich vegan ernährt, widersprechen.

Es gibt zum Beispiel mittlerweile fast überall ungesüßten Sojajoghurt. Ich finde den sogar leckerer als normalen Joghurt. Ich esse den auch fast täglich, zum Beispiel gerade zum Frühstück mit kernigen Haferflocken, Chiasamen und Obst (daher wohl auch mein Impuls, darauf zu antworten :sweat_smile:).

Und auch sonst möchte ich eine Lanze für eine (überwiegend) pflanzliche Ernährung brechen. Ich finde das wirklich gar nicht schwierig. Man muss vielleicht besonders zu Beginn ein bisschen mehr drüber nachdenken und schauen, dass man sich ausgewogen ernährt, aber das ist eigentlich echt kein Hexenwerk und meines Erachtens ist es sogar leichter, mit pflanzlicher Ernährung abzunehmen und/oder Gewicht zu halten :smiling_face:

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Hallo Liebe @Mein.Weg , Oje Du arme, dass muss ja echt ein hartes Leben sein das Du führen musst, nur schon wenn ich höre das Du Dich vegan UND laktosefrei ernährst, und dazu noch unter einem Reizdarm leidest, dass alles tut mir ehrlich sehr leid für Dich.

Andererseits hätte ich wahrscheinlich auch ständig Hunger wenn ich mich so ernähren würde wie Du, weil Du ja nichts isst was Deinem Körper die Energie liefert die er braucht, respektive der Körper sich dann ständig durch Magenknurren bemerkbar machen muss, weil er zu wenig Energie zugeführt bekommt.

Das wäre in der Tierwelt vergleichbar mit den grossen Pandas, die müssen ja im Schnitt 14 Stunden am Tag mit Bambus fressen verbringen, da sie ansonsten sterben würden, also heisst wenn sie nicht ständig Bambus fressen würden.
Während aber z.B. reine Fleischfresser, wie die grossen Raubkatzen, 2-3 Tage, oder je nachdem auch mehr, ohne zu Fressen überleben können.

Aber keine Angst, ich will Dich nicht zum Fleisch essen überreden, und ich will auch nicht über das Pro und Contra von gewählten Ernährungsstilen unter uns Menschen diskutieren, oder streiten, denn wie sich jemand ernährt, dass muss jeder für sich selbst entscheiden.

Aber was ich Dir empfehlen würde, wäre mal untersuchen zu lassen ob Du eventuell an einem Vitamin und Mineralstoff Mangel leiden könntest, da Du ja vermutlich aufgrund Deines Reizdarm nicht sehr viel bei Dir behälst, heisst die Nahrung wieder ausgeschieden wird bevor sie richtig verdaut worden ist, und somit vermutlich auch die benötigten Vitamine und Mineralstoffe und Spurenelemente nicht vollständig aufgenommen werden können.

Jedenfalls wende Dich bitte an Deinen Arzt, und denke vorerst vielleicht besser mal nicht über „das Abnehmen“ nach, sondern denke vielleicht besser erst mal darüber nach, wie Du Deine Ernährung gesamthaft für Dich so verbessern kannst, dass Du nicht ständig Hunger hast.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute, und viel Kraft und Glück auf Deinem weiteren Lebensweg.:four_leaf_clover:

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Vielen Dank für die liebe Nachricht :blush:

Zweimal jährlich wird bei mir ein großes Blutbild gemacht, in dem auch Dinge wie Magnesium, Eisen, Omega 3 usw. gecheckt wird. Eigentlich dürfte hier deshalb kein Mangel sein. bzw. substituiere ich die nötigen Stoffe… Für den Reizdarm hab ich schon viel probiert und mal ist es ganz gut und mal wieder schlechter. Eigentlich habe ich mich daran gewöhnt im Alltag vorzukochen, aber trotzdem nerven mich die Einschränkungen zum Teil sehr. Das macht den Frust und die Essanfälle nicht besser… Ich glaube „nur“ vegan oder nur glutenfrei wäre einfacher…

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Also ich habe ja wirklich intensiv und bei vielen Produkten Kalorien verglichen. Joghurt gibt es überall in allen möglichen Fettstufen. Sojajoghurt: eher selten.

Auch pflanzliche Brotaufstriche basieren häufig auf Sonnenblumenkernen und sind recht fetthaltig. Ja, gibt es auch mit Hülsenfrüchten, kann man auch selbst machen usw. Ist aber für mich alles aufwändiger als der magere Frischkäse.

Nicht falsch verstehen: Ich finde das alles super mit pflanzlicher Ernährung, bin da ein Stück weit auch unterwegs und schüttle oft genug den Kopf über die Vorurteile vieler Menschen gegenüber veganer Ernährung.

Aber ich kaufe gerne Bioprodukte - veggieprodukte sind leider häufig nicht Bio und oft auch unglaublich teuer. (Also in den für mich gut erreichbaren Supermärkten). Also pflanzliche, kalorienarm und Bio: nicht so leicht unter einen Hut zu bekommen.

Das geht bestimmt alles vegan, ich persönlich halte es mit der 80%-Regel (naja, bei pflanzliche bin ich wohl noch drunter), aber damit ist doch schon viel gewonnen.

Ich freue mich über jeden, der das komplett hinbekommt!

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Schwierig ist nie das Essen um satt zu werden Ersatz für etwas zu finden dennoch weisen alle.meine Ärzte und Kliniken sowie alle zu unseren Adipositas SHGs geladenen Ernährungsberatungen explizit auf eine sehr ausgewogene und sehr abwechslungsreiche Ernährung zu achten, da wohl die meisten ob aus Unwissenheit oder bevorzugten Produkten des bevorzugten Geschmackes zu recht vielen Mängeln in Micronährstoffen (Eisen, B12 und ganz vieles mehr)

Alternativ bei veganer und eher wenig „bunten“ Ernährung frühzeitig an sublimentieren mit den richtigen und wichtigen Nahrungsergänzungsmittel durch Dubstitution vorbeugen und1 bis 2 mal im Jahr im Blut alle wichtigen Micronährstoffe kontrollieren lassen, dann bist du eh immer s icher keine größeren Baustellen möglicherweise zu eröffnen

Hast du mal notiert ob es suf den Tag und die Tagesform, auf das Produkt (Kohlenhydrate/ P flanzenjogh…, zu l ange Essenspause oder oder oder Heißhunger/ Essflash eintritt?

Alleine das könnte dir mit ein wenig Übung eine Stütze werden. Kennst du das auslösende Verhalten/ Trigger kannst du mit kleinen Müh Schritten abarbeiten und "gehörst irgendwann wieder nur dir selbst

Statt zu ärgern feier dich für kleine kontinuierlicheund beständige Minierfolge und wenn es mal nicht klappt sagt du dir „du mußt auch al leben lönnen Schweinehund, dafür bist du ab gleich wieder mir“

Erfolge erschließen sich am meisten durch siicchh bewußt machendem Verhalten und das du so oft du kannst und es dir gelingt das aus deinem Inneren mit ddeiner Sicht positives Verhalten/ verändernde Handlungen sehr bewußt ausführst. Das setzt sich unbemerkt Stückchen für Stückchen als eine gelebte Haltung fest und beginnt jedes gelebte mal etwas automatischer und selbstverständlicher ausgeführt zu werden bis du dir gar nichts anderes mehr vorstellen kannst.

So ein Weg dauert und braucht zwar ist aber der liebevollste und effektivste Weg zu SICH SELBST

Quasi weil dus dir VERDIENT HAST und du es dir immer Wert warst für dich so zu sorgen

Nährstoffe durch Sublemente hinzufügen um ein gesundes Level zu halten , ist heutzutage zum Glück eine sinnvolle Ergänzung um Mangel auszugleichen.

Trotzdem muss man ja was ausgewogenes auf den Teller und in den Magen bekommen, was schmeckt und sättigt und was nicht zu sehr den Blutzucker in die Höhe puscht . Zugleich soll es einfach sein und keinen Stress auslösen und auch noch Unverträglichkeiten beinhalten.
So vieles zu beachten mit einem ADHS Gehirn . :exploding_head:

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ohja, wem sagst du das. Das ist echt nicht einfach, auch nach 10 Jahren noch nicht.:see_no_evil_monkey:

Hallo,

das kann ich aber nicht bestätigen.

Erst einmal: vegan und laktosefrei ist jetzt doppelt gemoppelt - vegan ist immer laktosefrei, umgekehrt natürlich nicht. Das Und in Blockbuchstaben legt nahe, laktosefrei sei eine Einschränkung zusätzlich zu vegan, so ist es aber nicht.

Und ständig Hunger? Nicht die Energie liefern die der Körper braucht? Als Veganer kann man sich durchaus satt essen und normalerweise auch seinem Körper alles Nötige liefern.

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Herzlich willkommen liebe(r) @Mein.Weg ,

wir können jetzt nur vermuten, was du bisher aber nicht ausdrücklich schreibst- hast du ADHS? Ich nehme an ja, du wirst dich wohl nicht im Forum vertan haben? Und wenn ja, welche Schwierigkeiten hast du speziell?

Und hast du eine Adipositas oder jedenfalls eine Essstörung? Das nehme ich auch an, aber es steht nicht ausdrücklich da.

Dass ADHS-Medikamente nicht primär den Zweck haben, damit abzunehmen, ist dir vermutlich auch klar. Aber es würde die Sache sicher leichter machen. Wie kommt es denn, dass du vorläufig darauf verzichten musst? Lässt sich da eventuell doch ein Weg finden?

Ansonsten finde ich es schwierig, Tipps zu geben. Ob du auf das Frühstück verzichten solltest oder was auch immer- da denke ich, eine spezielle Adipositas-Ambulanz wird dir besser weiterhelfen können als unser Forum.

Jedenfalls steht vegane Ernährung deinen Absichten bestimmt nicht entgegen, im Gegenteil. Klar, du musst aufpassen, dass nicht irgend ein Mangel auftritt, aber das geht anderen Veganer/innen natürlich auch so.

Ich versuche seit diesem Jahr, mich weitgehend vegan zu ernähren, mit Ausnahmen - wenn meine Frau einen schönen Salat mit Jogurtsoße macht oder wenn ich auswärts esse, nehme ich auch mal Milchprodukte. Aber viel weniger als früher. Und es geht besser als ich dachte.

Vegetarier bin ich schon seit 38 Jahren.