Liebe @Sead
Erstmal: super dass du dem Thema einen eigenen Thread geschenkt hast!
Das lenkt die Aufmerksamkeit dahin, wo sie notwendig ist (hab ich mal in der Reha gelernt).
Will heißen: wenn du Angst hast, traurig bist, dann ist das völlig okay, es muss nicht verdrängt, sondern gesehen werden.
„Die Angst ist der Weg“ sagte man mir. Und das stimmt! Sie weist auf etwas hin, was du bearbeiten kannst. Entweder alleine, in Selbsthilfe Gruppen oder zusammen mit einem Therapeuten.
Und es gibt Wege daraus… versprochen!
Bei Adhs gehören Depressionen und Ängste zu den Komorbiditäten, schau mal hier ist es sehr ausführlich und gut verständlich erklärt:
Es ist meist so, dass ein optimal behandeltes Adhs die Komorbiditäten günstig beeinflusst!
Nimmst du gegen dein Adhs Medikamente? Wenn ja: Wie ist dein Eindruck, helfen sie dir?
Ich kenne das was du erlebst sehr gut.
Was hat mir geholfen?
Aktivität
Das meint nicht nur Sport, sondern aktiv an meinen Problemen zu arbeiten, raus aus der Comfortzone, Opferrolle (Selbstmitleid).
Ich habe einige schlimme (lebensgefährliche) Dinge erlebt und mich oft gefragt warum ich? Warum schon wieder? Bis ich verstanden habe, dass ich es aushalten kann, dass ich kein Opfer bin! Das war so befreiend und mein persönlicher Gamechanger.
Ich glaube, das kann jeder! Mein Opa war in Kriegsgefangenschaft und sagte immer: der Mensch kann mehr aushalten als man glaubt.
Es hat mich sehr gestärkt. Zu wissen, es geht in dieser Sekunde vielen Menschen auf der Welt nicht gut und ich habe mich plötzlich nicht mehr alleine gefühlt, sondern mit all diesen Menschen verbunden.
Weiss nicht, ob dir das hilft, mir ist nur wichtig dass du weisst: du bist nicht allein und hast die Kraft in das zu schaffen, was du dir wünschst, um glücklich zu werden.
Ich wünsche dir ganz viel Glück und nur das Allerbeste! 