Ich habe vor ein paar Tagen ein Video von Quarks zu PCOS gesehen, da wird genau dieses Verhalten von Ärztinnen und Ärzten als Ursache für jahrelange Fehldiagnosen oder eben Nicht-Diagnosen benannt.
Also das einfach nur gesagt wird: Das kommt vom Stress, reduzieren Sie den (einfach) mal
Das macht mich wütend, umso mehr weil es so oft um Erkrankungen geht die nur oder überwiegend Frauen betreffen.
Ich hoffe du findest eine/n andere/n Gyn, der ist ja, milde ausgedrückt, nicht hilfreich
Ich hab seit Jahren eine regelrechte Arzttermin-Phobie. Es stresst mich, wenn ich nur daran denke.
Ich könnte sooo viele bescheuerte Erlebnisse schildern und leider bin ich da kein Einzelfall.
Schon vor 20 Jahren sollte ich zum Psychiater, weil ich dauernd erkältet krank war und kaum noch auf die Beine gekommen bin…am Ende waren es „nur“ Allergien von Pollen bis Hausstaub.
Ok wow. Gerade mal wieder ein schönes Erlebnis beim Mittagessen im Geschäft.
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„Ein Bekannter ist Sportlehrer, ein Junge ist kürzlich direkt aufs Gesicht gefallen und ist nichtmal mehr aufgestanden weil er so ruhiggestellt war mit Ritalin“
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„Ja, die Eltern geben den Kindern Ritalin weil sie abends halt einfach ihre Ruhe haben wollen - wozu hat man dann überhaupt Kinder?“
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Und ich bin verstummt und habe einfach GAR NICHTS gesagt…
Übrigens, von derselben Person kam kürzlich ein Gemotze über die Eltern, die ihre Kinder abends um acht noch draussen auf dem Spielplatz rumlärmen lassen…
Manchmal habe ich schon das Gefühl, solche Leute zumindest ein bisschen nachdenklich zu machen, wenn ich erzähle, wie sehr es unserem Sohn hilft und geholfen hat. Und zwar vor allem zwischenmenschlich und im verringerten Stressniveau. Solche Dinge wissen die Leute überhaupt nicht, und ich finde, das kann bei manchen schon ein gewisses Umdenken bewirken.
Für dieses Mal war ich aber einfach zu spät dran um einzugreifen… Ärgert mich…
Irgendwo hatten wir mal einen Beitrag, dass Bullshit so viel einfacher zu verbreiten ist als die Wahrheit. Weil die Wahrheit halt nicht so einfach ist…
Das Problem ist , dass bei falscher Dosierung der Effekt des „ruhig gestellt seins“ entstehen kann .
Das ist nicht das Ziel und ich sehe da die Ärzte in Verantwortung, weil die nicht vernünftig eindosiert haben.
Genau deswegen entscheiden sich dann z.B. Jugendliche irgendwann gegen die Medikation und vielleicht hätten einfach nur 5mg weniger das Problem gelöst.