ADHS Diagnose im Erwachsenenalter (trotz evtl PTBS)?

Hallo ihr Lieben,

ich bin 39 Jahre alt, weiblich und entschuldige mich direkt für den langen Text..

Ich hatte am Montag einen Termin bei einer Psychiaterin bzgl. eines Erstgesprächs zur ADHS Diagnosestellung. Das Gespräch lief eher mau. Ich hatte kurz angefangen zu erzählen, dass ich vor drei Jahren das erste Mal den Verdacht hatte und dort schon nach Ärzten für eine Diagnose gesucht hatte aber niemanden finden konnte. Daher dann aufgab.

Soweit so gut. Wir hatten kurz gesprochen und sie schien das alles gut nachvollziehen zu können. Bis ich erzählte dass ich vor 20 Jahren eine ambulante Psychotherapie hatte und die damalige KiJu Psychotherapeutin (keine Ärztin oder Psychologin) sagte dass es wohl eine PTBS sei. (Meine Mutter starb als ich 10 Jahre alt war.) Ich hatte damals (mit 10) schon keine Symptome einer PTBS (Flashbacks, Alpträume, ständiges Wiedererleben, Meidung von Orten oder Personen, sozialer Rückzug etc.) und hatte diese auch nicht zu dem Zeitpunkt als ich dort in Therapie war. Was ich mit 19 hatte waren Depressionen und Ängste.

Natürlich hat dieses Erlebnis Auswirkungen auf mein Leben, meine Entwicklung gehabt, das steht ja völlig außer Frage, aber weder habe ich o. g. Symptome gehabt, noch habe ich irgendetwas verdrängt. Die Therapie die ich hatte musste also auch nichts aus meinem Unterbewusstsein wieder sichtbar machen oder so. Wir haben einfach nur geredet. Die Therapie habe ich nach ca. 1,5 Jahren abgebrochen weil ich das Gefühl hatte nicht mehr vorwärts zu kommen. Es drehte sich irgendwie im Kreis.

Ca. 8 Jahre sind vergangen und die Depressionen und Ängste kamen wieder (sofern sie überhaupt jemals weg waren) und deutlich stärker. Panik Attacken häuften sich. Ich habe mich wieder um einen Therapieplatz bemüht. Diesmal bei einer Psychologin. Dort natürlich auch von der ersten Therapie erzählt. Eine PTBS sah sie nicht, aber ihre Diagnose war Depression, Angststörung und Persönlichkeitsstörung. Nagut.

In der zweiten Therapie wurden Symptome die ich schilderte nicht beachtet bis hin zu absolut nicht ernst genommen. Die Psychologin lachte, als ich davon erzählte dass laute und andauernde Geräusche bei mir Panikattacken auslösen würden und meinte ich müsse mich an die Umweltgeräusche gewöhnen, das Leben ist halt so. Dass ich ständig alles vergesse könne sie nicht nachvollziehen und ich müsse mir mehr Mühe geben. Faulheit wurde auch genannt. Das war nicht nur verletzend sondern hat mich auch wütend gemacht. Letztlich habe ich diese Therapie abgebrochen nach ca. 2 Jahren.

Das Leben ging dann irgendwie weiter. Man wurschtelt sich halt so durch. Mehr Glück als Verstand und “I just need to get my sh* together” - “morgen klappt das besser, dann krieg ich alles auf die Reihe” etc. pp und zack! ist man Mitte 30 und weiß gar nicht wie man so weit gekommen ist.

Vor drei Jahren dann der absolute Zufall. Auf Instagram wird einem ein meal prep Reel angezeigt und die Frau erzählt wie schwer ihr immer alles fällt, gerade das Essen und Kochen. Erzählt von vielen anderen Symptomen und man fühlt sich direkt wie eine Verbündete. Ja das kenn ich alles! Und am Ende sagt sie “ADHS”. Ich musste das Reel direkt nochmal gucken um sicher zu gehen ob ich das auch alles richtig verstanden und mich nicht verhört habe. Aber nein, es war so.

Und wie man es kennt kommt plötzlich ein Algorithmus ins Spiel der einen schwindelig werden lassen kann. Ich hab dann erstmal versucht Abstand zu gewinnen, weil sich das schon fast wie brainwash angefühlt hat. Reels sind keine Grundlage, du hast vier Diagnosen - alles ist gut.

Aber es hat mich eben nicht losgelassen. Und dann kam der Hyperfokus. Der hatte allerdings den Vorteil dass er mich zu “seriösen” content creator geführt hat und dadurch letztlich auch zu Dr. Russell Barkley. Direkt sein Buch gekauft und alles aufgesogen. Und was soll ich sagen, ich seh mich da.

Tja, die Psychiaterin nicht. Sie hat sich in der ersten PTBS Diagnose verbissen und schiebt alles auf den Tod meiner Mutter. Ihr Argument sind meine guten Grundschulzeugnisse und dass der Leistungsabfall ein Jahr nach dem Tod meiner Mutter begann. Das ist jetzt natürlich nicht falsch, aber es war eben zeitgleich auch die Phase in der der Leistungsdruck enorm zunahm. Es ging um die Empfehlung fürs Gymnasium, die ich mit Ach und Krach bekam. Und dann ging das Gymnasium los, was wirklich nicht einfach war. Lernen klappt bei mir nämlich nicht. Hat es nie und wird es nie. Ich habe nie für die Schule oder die Ausbildung gelernt. Alles beruht auf “hat irgendwie geklappt” und meine Lehrer mochten mich. Ich galt immer als sehr intelligent aber faul und schlampig. Und würde ich mir nur mehr Mühe geben. Verschwendetes Potenzial. Aber ich will dir keine schlechte Note geben, also kriegst du jetzt ne 3. Ich weiß ja dass du das kannst. Etc etc.

Ich hatte mir für den Termin Notizen gemacht, 14 A5 Seiten. Wir haben darüber gar nicht gesprochen. Ich durfte die zwar dort lassen, so dass sie sich die angucken kann, aber ich fand das ziemlich schade. Denn sie hat die ganze Zeit nur gefragt ob ich in der Grundschule im Unterricht mitkam oder im Unterricht geträumt habe. Und ich muss ganz ehrlich gestehen, das weiß ich nicht mal mehr. Ich war völlig perplex dass sie nur solche Fragen stellte und sich gar nicht mit meiner jetzigen Situation beschäftigen wollte. Abends habe ich dann in Ruhe angefangen darüber nachzudenken und mir sind Dinge eingefallen, dass ich häufig den Unterricht gestört habe und dafür auch Ärger und Mitteilungen an meine Eltern bekam. Ich bin sogar aus dem Unterricht geflogen und häufig umgesetzt worden weil ich Unruhe reinbringe.

Diese Erinnerungen konnte ich während des Gesprächs aber nicht abrufen. Und habe jetzt Sorge, dass ich mir damit, dass in diesem Gespräch alles nicht so wirklich gut lief eine Diagnose vllt versaut habe. Die Testung selbst findet jetzt Anfang Mai zwar statt, weil sie sagte wir können das trotzdem testen aber sie glaubt nicht dran. Wegen der Zeugnisse aus der Grundschule.

Macht eine Testung bei dieser Person Sinn wenn sie von vorneherein so negativ ist? Ich bin ziemlich verunsichert. Andererseits ist es ja nicht so, dass man Möglichkeiten zur Diagnostik an jeder Ecke hätte und auf diesen Termin habe ich jetzt auch fast ein Jahr warten müssen. Also lieber mitnehmen?

Ich könnte jetzt noch zig Seiten schreiben bzgl Symptomen (auch in der Kindheit) und auch Verdacht auf Autismus (“hochbegabtes” Kind) etc. Aber ich glaub das ist eh schon zu viel Text für viele. Die adxs Tests für ADHS und Autismus habe ich beide gemacht und sie sind sehr positiv ausgefallen (ADHS 90% und Autimus über 70%).

Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Oder kann irgendwas dazu sagen? Ich weiß nicht wie ich mich fühlen soll mit vier Diagnosen, nicht ernstgenommenen Symptomen, dann die ADHS Überraschung und jetzt das. Schließt eine (für mich symptomlose) PTBS eine ADHS aus? Ich weiß nicht mehr was ich denken soll.

Liebe Grüße

Julia

Was ändert es für dich, ob es das eine oder das andere ist? Die Symptome überschneiden sich ziemlich bis sind gleich.
Ich vermute mal, du willst eine Medikation versuchen - ja, dann musst du es weiterverfolgen.

Ich habe PTBS (vermutlich auch 1-2 Persönlichkeitsstörungen mindestens, dazu Anhedonie oder teils von mir aus Depression, aber Anhedonie trifft es meistens besser für mich) und ich sage ehrlich, ich will keine ADHS Diagnose.

Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass du eine „symptomlose PTBS“ hast, denn du hast ja die Symptome.
Und ich nehme als Laie mal an: bei jeglicher ADHS Diagnostik wird man wissen wollen, wie du dich als Kind verhalten hast und vor allem vor dem Tod deiner Mutter. Denn es geht ja darum, ob es nun ADHS ist (angeboren), oder PTBS wie soll man das anders rausfinden? Ausschließen tun die zwei sich natürlich nicht, aber man kann es trennen, wenn man ordentliche Diagnostik macht.

Klar sollte man dich ernst nehmen, aber du musst dir für die Diagnostik jemanden suchen, der das gut trennen kann. Ich behaupte das kann nicht jedeR. Insoferne, jemanden guten suchen.

By the way: Was steht denn bei den möglichen Differentieldiagnosen beim dem Test von hier.

Suche bitte mal im Kompendium hier nach Adhs und Ptbs und auch über Google => teils Komorbilität wegen Sozialkonfliken jeglicher Art etc.

Ändern wird sich so natürlich nichts. Die Symptome bleiben die Symptome, egal was dransteht. Mir ging es dabei auch um die genannten “klassischen” PTBS Symptome, die eben nicht bei mir vorlagen und bis heute nicht vorliegen. Das hatte die Psychologin ebenfalls gesagt, weswegen ihre Diagnose ja anders lautete.

Und ja du vermutest richtig, ich sehe keine andere Wahl mehr als Medikamente zu versuchen. Die Psychologin damals sagte sie sehe keinen Grund und findet Medikamente eh nicht gut, auf meine Nachfrage hin. Da der Leidensdruck aber enorm ist aktuell und nach den 20 Jahren nunmal keine Verbesserung sondern nur Stagnation oder Verschlechterung in meinen Augen eingetreten ist brauche ich eine sichere Diagnose.

Dass die Kindheit wichtig ist bei ADHS ist nachvollziehbar, ich war nur nicht auf speziell diese Fragen vorbereitet bei dem Gespräch und konnte mich kaum erinnern in dem Moment.

Differentialdiagnosen lt dem Test: Angst, Depression, Anhedonie

Anhedonie war mir bis zu dem Ergebnis kein Begriff, bin mir nach kurzem googlen aber nicht sicher ob das passt. Denn ich kann durchaus Freude, Lust und Interesse empfinden. Ich würde da eher die Depression sehen.

Werde ich tun, dankeschön

Liebe Julia (Naschxkatze),

herzlich willkommen hier im Forum :waving_hand:

Meine Grundschulzeugnisse waren alle unauffällig. Selbst meine Mutter hat im Fremdeinschätzungsgespräch sämtliche Auffälligkeiten verneint. Bin trotzdem positiv diagnostiziert worden. Weil Fachmenschen, die sich wirklich mit ADHS auskennen, das ganze Bild herauskitzeln. Und wissen, was Maskierung (vor allem bei Mädchen!) bedeutet.

Wenn dieser Fachmensch schon offen sagt, dass er nicht an ADHS bei dir glaubt weil deine Zeugnisse unauffällig sind, ist das kein gutes Zeichen für tiefergehende Kompetenz. Zeugnisse sind nur ein Baustein von mehreren.
Meine Idee: suche dir einen anderen Ort für Diagnostik. Geht auch als Selbstzahlerin.

Nun weißt du auch, dass deine Kindheitserinnerungen wichtig sind und du kannst dich entsprechend vorbereiten.

Es ist total verständlich, dass du lieber ADHS als eine Traumafolgestörung haben möchtest, vor allem weil die bisherige Adressierung der letzteren Diagnose offenbar nicht die erhofften Erfolge gezeigt hat. Man kann ja auch beides haben, gell?
ADHS wäre ein neues Target. Ich drücke dir die Daumen für deinen Weg und dass du gut mit dem Ergebnis leben kannst, egal was dabei raus kommt. :four_leaf_clover:

glaube ich auch. Ich weiß nur nicht, warum dies generell der Trend ist.

Was mich wieder drauf bringt: PersönlichkeitsSTÖRUNG klingt halt schon so SCH***. Klar will das niemand haben… aber sorry, das ist nun wieder OT :wink:
Abgesehen davon wird bei PS gern so getan, als wäre man irgendwie selber dran beteiligt und bei ADHS ist man halt „einfach so“. Stimmt zwar vermutlich nicht, aber egal…

ADHS Diagnose aber dennoch verfolgen. Die Medikamente können gegen gewisse Symptome auch helfen, egal was man wirklich hat - insofern, schadet es echt überhaupt nicht den Weg zu gehen. :smiling_face_with_sunglasses:
Finde es eher blöd, dass nicht generell mehr in die Richtung getan wird, ohne dass man sich zu Diagnosen verrenken muss…

Habe mal das rausgesucht (ist ein Fund einfach per Internetsuche - ich weiß nicht, wie gut diese Quelle ist):
https://ichgcp.net/clinical-trials-registry/NCT05776056

→ insoferne wird es hoffentlich z.B. MPH auch „einfach“ bei PTBS geben. Dann spart man sich das Rumgeeier…

4.2.1 420%

@Schlingelprinz
Genau solche Sachen lassen mich dran zweifeln, dass es echt „nur“ angeboren ist…

Verschlimmert die Sache halt in der Ausprägung. Angeboren wirds schon sein. Nur so zu tun als ob es nur das eine oder andere gibt, finde ich nicht Zielführend.

Man hat aus meiner Sicht eher eine Neigung dazu. Ob es dann auftritt oder wie stark darauf hat das Umfeld wohl schon seinen Einfluss… keine Ahnung.

Achja und du hast recht - ich meine damit auch nur, dass irgendwelche Glaubssätze nicht weiterhelfen. Es ist weder nur das eine noch das andere :wink:

Wenn „Tod der Mutter“ als der einzige Grund für eine PTBS gesehen wird, und dann die Symptome, die dazu gehören, gar nicht vorliegen, ist das schon ein bisschen dünn, finde ich. Es gibt ja ganz andere Kaliber, also Menschen, die in ihrer Kindheit misshandelt oder missbraucht wurden, und da wäre eine PTBS oder eine Persönlichkeitsstörung wahrscheinlicher.

Man müsste schon schauen, was genau der Grund für die Depressionen war/ist. Wenn es z.B. Überforderung wegen Autismus/ADHS-Schwierigkeiten ist, muss man ganz anders damit umgehen als wenn die Ursache der frühe Tod der Mutter und seine Folgen ist. Völlig andere Baustelle.

Ich glaube, ich würde den Test lieber woanders machen, es sei denn, du bist darauf angewiesen, dass diese Praxis nachher die Weiterbehandlung macht, oder du findest die Psychiaterin ansonsten gut. Wenn nicht, dann am besten gleich eine Praxis suchen, die auch Autismus diagnostizieren kann. Optimal wäre eine Autismusambulanz, aber da gibt es lange Wartezeiten. Da könnte man sich auf die Warteliste setzen lassen und trotzdem parallel nach anderen Möglichkeiten suchen, und je nachdem, wie gut die anderen Möglichkeiten funktionieren, dann ggf. den Platz auf der Warteliste wieder freigeben.

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Nunja, aber so ein früher Verlust eines Elternteils ist schon seeeeehr wahrscheinlich ein Trauma.
Ob man dann PTBS hat - also so ganz abwegig ist es auch wieder nicht. Auch wenn dennoch ADHS und/oder ASS vorliegen können.

Die Frage müsste man sich - bezüglich ADHS zumindest - aber vielleicht gar nicht stellen - siehe oben. :wink: Sehe hier insoferne das Problem eher darin, dass man Medikamente noch nicht ideal einsetzt. Man sich noch an „Konstrukte“ hält, die evt. nicht auf Dauer halten werden (bin ich mir zumindest schon eher sicher)

ASS wäre wieder eine andere Baustelle…

Ehrlich gesagt ist das bei mir genau andersherum. Störungen die auf Grund von -ich sag jetzt mal- “Fremdeinwirkung” eintreten bringen mich gar nicht dazu an Selbstbeteiligung zu denken. ADHS ist ja eher aus einem heraus (auch wenn angeboren/genetisch und auch kein Selbstverschulden). Weiß nicht ob das gerade so rüberkommt wie ich es meine.

Also ich sehe in keinem Fall ein Selbstverschulden.

Falls das so rüberkam hab ich mich da völlig falsch ausgedrückt. Meine Unsicherheit kommt, weil die PTSD erst diagnostiziert, dann wieder nicht diagnostiziert und jetzt plötzlich doch wieder diagnostiziert wurde. Dieses Hin und Her macht mich einfach kirre und ich weiß halt auch nicht was ich jetzt glauben soll. Aber für Medikation braucht es ja eine richtige Diagnose. Von mir aus PTSD, oder ADHS, oder beides. Ist mir alles recht, nur bitte einigt euch und helft mir. :pensive_face:

Dieses Diagnose Dilemma liegt dran, dass es einfach Symptomkomplexe sind und „irgendwie“ definiert werden. Dann passt es mal eben, oder nicht. Wie man es gerade selber sieht, oder der Diagnostiker…

Ich meine schau dir mal an, wie diagnostiziert wird. Ich finde das sehr unbefriedigend. Aber das liegt eben daran, dass man vieles einfach noch nicht „besser“ weiß.

Es ist beileibe keine exakte Wissenschaft eben.

Viel wichtiger wäre, dass Menschen geholfen wird. Daher finde ich es etwas affig, warum man nicht bei den Symptomen, die MPH sinnvoll erscheinen lassen, dies einfach verschreibt und fertig ist’s… Da musst du jetzt rumrennen und wen suchen, der dir ADHS bescheinigt.

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Ich glaube einigen müssen wir uns hier eh nicht. Du sollst dir jemand guten zur Diagnstik suchen und fertig :wink:

Da sind sich bisher alle im Thread einig.

Okay, ich versuch jetzt mal auf alles einzugehen. Puh

Das war in Richtung der Ärzte gemeint mit der Einigung. :slight_smile:

Ja leider, ich kenn mehrere die wegen verschiedenster Dinge von Arzt zu Arzt rennen. Nicht nur im psychologischen Bereich.

Bin ich 100% bei dir. Auch bei den Konstrukten, denn die haben mich 20 Jahre irgendwie über Wasser gehalten, aber von Stabilität fehlt jede Spur.

Vielen Dank für die Einschätzung und die Tips. Es ist wirklich schwierig hier Stellen für irgendwas zu finden. Im Pott herrscht so massiver Ärztemangel an allen Ecken und Kanten. Diese Psychiaterin habe ich empfohlen bekommen, da meine Nachbarin letztes Jahr endlich eine Gruppentherapie gefunden hat und der Therapeut zufällig selbst ADHS hat und das sein Geheimtipp war. Manchmal hat man einfach Glück. (Oder vllt auch nicht, das muss ich mir jetzt überlegen. :see_no_evil_monkey:)

Danke für den Link! Das hatte ich vor drei Jahren schonmal im englischsprachigen Raum gelesen aber wieder völlig vergessen.

Auch hier danke! Werde ich im Hinterkopf halten wenn es denn irgendwann an die Medikation geht.