ADHS Diagnose im Erwachsenenalter (trotz evtl PTBS)?

Oh Hilfe, ab ins BullshitBingo mit der dummen Kuh. ADHS Bullshit Bingo

ich denke , dass sie den Fokus darauf gerichtet hat, weil ja bei einer Diagnose ADHS in der Kindheit vorgelegen haben muss. Vermutlich hat sie da noch Klischees im Kopf und kann nicht so gut differenzieren.

Es ist doch gut, dass dieses Gespräch die Erinnerungen hervorgeholt hat, darauf kannst du nun zurückgreifen.

Sie testet trotzdem , also will sie es letztendlich ausschließen, was ja auch richtig ist. Allerdings, bei einer Ausschlussdiagnostik kann sich auch eine Diagnose plötzlich bestätigen. So war es bei mir.

wenn sie die Diagnostik richtig durchführt und du ADHS hast wird es sich da herausstellen. wenn du dass Gefühl hast , dass die Diagnostik nicht vernünftig war, machts du noch eine weitere.

Ich gehe mal davon aus, dass es einen Kindheitsfragebogen gibt. Hast du noch Verwandschaft/Vater/Geschwister/ altes Umfeld worauf du zurückgreifen kannst?

Aussagen von außen sind da immer hilfreich.

Für eine junge Erwachsene hatte ich mal für eine Diagnostik die Kindheit und Jugendzeit beschrieben, da sie nicht auf Zeugnisse und Informationen aus der Familie zugreifen konnte. Da war die Psychotherapeutin sehr dankbar für , weil es als „Dokument“ die Diagnose erleichtert hat.

um diese Unklarheit zu beseitigen ist ja eine Diagnostik da. Außerdem kannst du PTBS und ADHS ja auch zusammen haben. ADHS hat man und ne PTBS gibt es leider gratis dazu.

Bei mir war es so, dass die plötzliche Kontrawirkung meiner ADHS Medikation eine PTBS erst greifbar gemacht hat .

Nachdem ich bei so einer saudoof, blöden und dumme Therapiekuh im Bezug zur PTBS und ADHS nicht ernstgenommen wurde landete ich bei einer guten Traumatherapeutin. Die hatte zwar keine Ahnung von ADHS , hat aber die Diagnose ernstgenommen und versucht sich im Rahmen der Traumatherapie darauf einzustellen. Der Fokus lag komplett auf PTBS und wegen ADHS war ich bei jemand anderen . Das hat geholfen bei den Überschneidungen der Symptome zu differenzieren.

ja man weiß ja nicht genau, ob die Ärztin sich von ihrer Vormeinung abgrenzen kann. Aber bei mir war es so, dass ich im Kindheitsbogen schon so hoch scorte , das der Psychotherapeut selbst davon überrascht war. Das war in der Reha und die Fachkräfte waren sich alle sicher dass ich es nicht habe.

Sehe ich ähnlich. Eigentlich müsstest du doch bei so viel Therapie und der PTBS Diagnose doch viel greifbarer haben was die PTBS genau für Auswirkungen hat, vieles müsste sich gebessert haben und du hättest ein Rüstzeug um damit umzugehen. Also es müsste viel greifbarer für dich sein.

Entweder hat man dir einfach nur die Diagnose gegeben , weil das ja auch zu so einem Ereigniss sehr einfach ist , oder man hat dich nicht richtig therapiert , oder die Traumatherapie hat bei dir nicht anschlagen können.

Ein traumatisches Ereigniss ist das eine, muss aber nicht zwangsläufig PTBS auslösen. Und wenn man seine Mutter so früh verliert darf auch eine trauernde Wunde im Sinne einer Trauerverarbeitung irgendwie auch übrig bleiben, denn es war deine Mutter.

Solche Symptome müssen nicht direkt erfolgen , dass kann auch erst Jahre später hochkommen. Ich bin keine Fachfrau, aber vielleicht müsste man zwischen Trauma oder nicht verarbeiteter Trauer nach großem Verlust noch unterscheiden??? . In der Reha wo ich war gab es eine extra Trauergruppe/Trauergespräche bei Verlust von Menschen unabhängig zum Zeitpunkt des Verlustes.

na ja , je nach PTBS Auslöser und Erfolg von Therapie , kann man da schon viel in den Griff bekommen. ADHS hat mir von Kleinkind an das Leben erschwert und erschwert mir es immer noch und im Bezug zur PTBS konnte ich einiges machen.

Hauptsache aber es wird dann von jemanden mit Erfahrung verordnet . das kann auch nach hinten losgehen , hab ich bei mir selbst erlebt und auch schon beobachtet. Das war nicht lustig.

Ich könnte mir jedoch gut vorstellen , dass es kognitiv auch bei „nur“ PTBS unterstützend wirken könnte.

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