Das sagt Wikipedia dazu: " Methylphenidat hemmt die Wiederaufnahme der Neurotransmitter Dopamin und Noradrenalin, indem es deren Transporter (Membranprotein) in ihrer Funktion blockiert"
Methylphenidat ist ein indirekt wirkendes Sympathomimetikum. Es erhöht die Konzentration der Katecholamine Dopamin und Noradrenalin im synaptischen Spalt.
Also das was die Anderen bereits geschrieben haben. Bei Amphetamine wie Elvanse wird davon ausgegangen, dass es zusätzlich noch stärker auf die auf die Ausschüttung von Dopamine und Noradrenalin wirkt.
Einen 100%igen Nachweis über die Wirkweise gibt es wohl bisher nicht.
Das es ein indirektes Sympathomimetikum ist sagt aber noch nichts darüber aus wie es funktioniert. Ob durch Ausschüttung oder Hemmung der Wiederaugnahme.
So in der Fachinfo von Ritalin:
Der Wirkmechanismus beim Menschen ist nicht vollständig geklärt; es wird jedoch ver- mutet, dass der Effekt auf eine Inhibierung der Dopamin- und Noradrenalin-Wiederauf- nahme in die präsynaptischen Neuronen zurückzuführen ist und dadurch diese Neu- rotransmitter im extraneuronalen Raum er- höht sind. Der Mechanismus, durch den Ritalin Adult die kognitiven Effekte und Ver- haltenseffekte hervorruft, ist nicht eindeutig nachgewiesen.
Die indirekt sympathomimetische Wirkung von Methylphenidat beim Menschen kann zu Blutdruckanstieg, Pulsfrequenzbeschleu- nigung und Verminderung des Tonus der
MPH wirkt primär als Dopamin- und Noradrenalinwiederaufnahmehemmer. Der Abbau wird gehemmt, was den extrazellulären Spiegel erhöht.
Daneben gibt es immer mehr Hinweise, dass es auch die Ausschüttung erhöht.
AMP tut beides (hemmen und ausschütten) wobei unklar ist, ab welcher Dosis auch eine Ausschüttung erfolgt.