ADHS Online Diagnostik neomentix Erfahrungen(Selbstzahler)

:open_mouth:
Was wollen die denn in der Zeit alles machen? Wahrscheinlich setzen die einen stundenlang vor diese sinnlosen Computertests.

Mein Psychiater hat die Diagnostik vor Ort in ca. 2 - 2,5 Stunden gemacht (1. Termin Erstgespräch, 2. Termin diagnostisches Interview + Konzentrationstest) + 3. Termin fürs Auswertungsgespräch. Der Konzentrations-/Aufmerksamkeitstest hat nicht mal 5 Minuten gedauert - und war trotzdem sehr aussagekräftig.

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Ah verdammt, ich hab’s verwechselt mit der “erweiterten Diagnostik” wo auch Autismus und/ oder andere Komobiditaten mit untersucht werden.

Die “Standard Diagnostik” ist 6-8 Stunden und ich glaube, dass da auch die Zeit die fürs Bericht schreiben drauf geht mit einbezogen ist.

Ihr habt Recht. Ich glaube, ich hab mir da ein falsches Bild gemacht.

Hier der Auszug von der Webseite:

Standard-Diagnostik – „Fundierte Abklärung“

Ziel: Umfassende, wissenschaftlich fundierte und zugleich menschlich zugewandte Diagnostik bei Verdacht auf ADHS oder Autismus.

Inhalte:

  • Ausführliche biografische Anamnese (90 Min)

  • Screening-Instrumente und standardisierte Fragebögen (z. B. CAT-Q, ASRS)

  • Strukturiertes Interview (z. B. DIVA-5)

  • Optional: Kurztestung der Aufmerksamkeit (z. B. d2-R)

  • Schriftlicher Bericht (6–8 Seiten)

  • Abschlussgespräch mit Raum für Fragen und Einordnung (50min)

Dauer: 6–8 Stunden
Kosten: 900–1.200 €

Ergebnis:
Eine differenzierte, ressourcenorientierte Diagnostik mit einem klaren Bericht und individuell passenden Empfehlungen.

Da steht eben auch der Grund, weshalb ich es nicht dort machen lassen hab.

900-1200€ sind halt schon ein krasser Unterschied zu Neomentix.

Die Anamnese macht man ja auch zu eine großen Teil schriftlich (jedenfalls hab ich die Textfelder bei der Anamnese teils voll ausgereizt).

Da “spart” man sich die lange persönliche Anamnese.

Auch die Tests werden wohl zusammen gemacht.

Der Aufmerksamkeitskurztest ist nur optional.

Das ergibt mit dem Abschlussbericht dann schon locker die 6-8 Stunden.

Was ich hier merke, ist dass der Ablauf der Diagnostik an sich irgendwie kaum beschrieben wurde, in dem was ich bisher alles gelesen habe.

Da ging es immer um die medizinischen Grundlagen, Alltagssituationen und Erfahrungsberichte.

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Neuropsychologische Tests sind bei ADHS viel zu sehr Lotto als dass man damit was diagnostisches anfangen könnte. 50 % liegen daneben - das ist untragbar.

Das ist ein ADHS-Symptom :wink:

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Sehr cool was heutzutage alles online geht.

Was mich aber wundert ist, dass es nur ein Termin war und dann schon die Diagnose.

Da ich nicht selbst zahlen muss, habe ich mir verdammt mühsam über Monate jemanden suchen müssen der einen ADHS Test (Erwachsene) überhaupt machen kann/darf.

Ich bekam dann einen unter der Bedingung “Aber nur wenn es wirklich nur um den ADHS Test geht”. Als Lückenbüßer hab ich dann die Termine bekommen die Stammpatienten abgesagt haben. Krasse Zustände aber was solls.

So und das waren vier Termine bei mir, der Vierte war die Diagnose. Normal wären drei Termine gewesen, bei mir gabs mehr zu quatschen. Termindauer waren 50 min.

Wie lange dauert denn ein Termin bei neomentix?

Grüße Bug

Eins sind 2 Gesprächstermine á 20 Minuten.

Das erste ging bei mir allerdings 30 Minuten.

Der Zweite ist dann ein Abschlussgespräch wo die Testergebnissen durchgegangen werden.

Dadurch, dass man die Anamnese zu einem Großteil schriftlich vor dem ersten Termin macht und auch die Testungen/Fragebögen online gemacht werden, sind es weniger Termine die direkt mit dem Arzt sind. Daher vermutlich auch der bedeutend geringere Preis im Vergleich zu einer Praxis vor Ort.

Genau deswegen bin ich bei Neomentix gelandet.

Ich habe es noch nichtmal auf eine Warteliste irgendwo geschafft. Selbst die Große Uniklinik mit ADHS Sprechstunde bietet keine Termine und keine Warteliste mehr an.

Klar, die 400-600€ (ich bin noch in der Diagnostik, Abschluss Gespräch erst Ende nächster Woche) tun mir schon weg, aber irgendwie musste mal etwas Vorrang gehen.

Vom ersten Verdacht bis jetzt ist ein Jahr vergangen in dem ich vom Hausarzt erst zum MRT und zum Neurologen geschickt wurde.

Ja, ich hätte die Facharzttermine auch schneller haben können, (Wartezeit etwas 3 Monate bei beiden), aber ich brauche oft mehrere Wochen bis ich es schaffe, solche Termine zu machen (also anrufen, nachfragen etc. etc.).

Genauso wie dabei der Diagnosesuche. In “Wellen” habe ich immer wieder 10-15 Praxen angerufen, dann hab ich wieder 2-3 Wochen gebraucht, wieder 10-15 durch telefoniert. Und mit jeder Absage kommt irgendwie auch eine Hoffnungslosigkeit…

Daher bin ich sehr sehr froh, dass es die Möglichkeiten gibt den Test jetzt “bezahlbar” auch online zu machen.

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Wirst du dir, wenn du die Diagnose erhältst, dort auch Medikamente verschreiben lassen?

Ja das ist auch wieder ein eigenes mieses Thema. Ich werde depressiv davon, muss auch in Pausen oder Wellen dran gehen. Das ist locker seit 15 Jahren so glaube ich.

Eine Uni in meiner Nähe machte im April Werbung, dass sie jetzt ADHS Tests für Erwachsene machen. Telefonzeiten für Termine 2x die Woche insgesamt nur 5 Stunden. Am ersten Tag haben ich dort so 36x angerufen, immer sofort besetzt und aufgelegt. Das hab ich ein paar Tage bzw. Wochen gemacht. Dann eine Mail geschrieben, dass man per Tel. keine Chance hat, ich würde gerne per Mail einen Termin vereinbaren. Antwort: Das geht leider nicht, versuchen sie es weiter.
Nach keine Ahnung….150? Anrufen? in den nächsten Wochen war ich so frustriert und sauer dass ich die zum Teufel gejagt habe.

Hätte ich damals gewußt, dass es neomentix gibt…..hätt ich mal angefragt ob die Kosten übernommen werden.

Auch dieses “Wenn es nur um den Test geht, sonst nichts, dann kann ich ihnen abgesagte Termine meiner Patienten anbieten.” Nach der Absprache war sie dann erst mal 2 Wochen im Urlaub. Moah. Jetzt bei meinem Psych…..äh, nein es ist ja nicht meiner. Jetzt bei dem Psychiater bei dem ich ohne Patient zu sein zu Sprechstunden (ohne Termin) kommen darf fühlt sich das auch komisch an. Das macht zuerst auch was mit einem.

Nach meinem heutigen Wissen war das verdammt nett von der Praxis!

Was der Dok macht funktioniert super, also bin ich am Ende happy wie es ist, die Praxis ist Top inkl. der Arzthelferin. Sie hat sich total gefreut dass ich (nach dem Apothekenbesuch) anrief um ihr einen aktuellen Lieferengpass mitzuteilen. Und was gerade lieferbar ist.

Das spart der Dame ja och so einige Telefonate.

Würde ich am liebsten, aber leider ist mir das zu teuer. Man muss ja dann die Gespräche dort, Rezeotgebuhren und das Medikament selber alles zahlen.

Ich werde Versuchen über einen Vermittlungscode bei der 116117 einen Psychiater zu bekommen.

Ob oder wie ich einen Psychologen finden soll, weil ich noch nicht, da ich auch eine Therapie machen möchte…

Ich wollte ja zuerst die Diagnostik in einer Pirivat Praxis vor Ort machen, hatte einen Termin, persönlich, bei der Krankenkasse (wurde von der Praxis empfohlen, da man telefonisch direkt ne Absage bekommt), aber dort wurde ich knallhart abgelehnt. Aus Privatpraxen dürfen sie überhaupt nichts ünernehmen.

Hab die Situation geschildert, dass ich absolut niemanden finde der sonst die Diagnostik macht und ob sie mir dann wenigstens helfen können, eine Praxis zu finden.

Da war die einzige Antwort, dass ich mich halt weiter durch telefonieren muss und das es eine Selbsthilfegruppe gibt, an die solle ihn mich wenden, vielleicht wüssten die ja noch ne Anlaufstelle.

Danke für nichts…. Wenn du psychische Probleme hast, bzw. vermutkich neurodivers bist du komplett aufgeschmissen und alleingelassen.

Ich bin übrigens auch so ne “Nervensäge” die nochmal ne E-Mail an Frau Stock geschrieben hat.

Der Fragebogen, vor allem was Kindheit und Jugend angeht, war nicht so leicht auszufüllen, weil ich viel einfach nicht mehr weiß, und hab ihr das geschrieben sowie die Sachen die ich ganz konkret noch weiß (“starke Vertrautheit" fast schon quälende Schmerzen bei langem sitzen im Unterricht oder in der Kirche in die ich als Kind noch oft mit musste, genauso wie die starke Ablehnung die ich von anderen seit der Kindheit immer wieder Erfahren habe).

Das hat mich die ganze Zeit beschäftigt und dafür gesorgt dass ich heute ab 2 Uhr nachts nicht mehr schlafen konnte :grimacing:

Mal sehen ob sie das durch liest bzw. darauf eingeht beim Abschlussgespräch.

Aus der umfassenden, aber trotzdem gekürzten Anamnese (weil man leider eine Zeichenbegrenzung hat) hat sie jedenfalls einiges gewusst und erwähnt beim ersten Gespräch.

…das hört sich alles sehr vertraut an für mich, lach. Inklusive Kirche :nauseated_face:

Ein Anamnesebogen mit Zeichenbegrenzung, voll gut :+1:
Da hätt ich gleich mal absichtlich zwei davon ausgefüllt :smiling_face_with_horns:

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Noch 7 1/2 Stunden bis zum letzten Termin….

Hatte Nachtschicht und sollte eigentlich ne Weile schlafen, ich bin aber mega nervös…

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Ich hab ADHS.

Die Diagnose ist eindeutig.

Ich bin so dermaßen erleichtert jetzt, auch wenn jetzt der Spaß wieder von vorne los geht, einen Psychologen und Psychiater zu suchen…

Das Gespräch hat ca. 30 Minuten gedauert.

Wir sind zusammen, mit gespiegeltem Bildschirm von Frau Dr. Stock, wie die verschiedenen Fragebogen beantwortet waren und hat sie mir Recht gut erklärt, was das bedeutet, wo der Normalbereich liegt etc. etc.

Die Auswertung ist ganz klar, das vor allem die Aufmerksamkeit sehr stark betroffen ist, aber auch Impulsivität und Hyperaktivität deutlich über dem Norm- Bereich liegen.

Die drei Hauptkriterien erfüllt .

Daneben haben wir uns noch Überschneidungen mit andern Personlichkeits”Störungen” angeschaut, Autismus und Borderline.

Gerade im Bereich Borderline gab es einige Überschneidungen, weil ich eben in der Vergangenheit ne recht starke Depression hatte und auch aktuell ein Recht hohen Leidensdruck.

Aber andere wichtige Kriterien dazu haben gefehlt.

Auch über die Zeugnisse haben wir gesprochen. Ich hatte ihr ja nochmal eine Mail geschrieben, bezüglich des Fragebogens zu keiner Kindheit und dass ich mich an viel nicht mehr so gut erinnern.

Hierzu meinte sie, dass meine Zeugnisse so auffällig sind, wie ein roter Faden über die ersten 6 Schuljahre, zieht sich einfach alles durch was klassisch auf ADHS hinweist.

Sie meinte, dass sie ja viele Zeugnisse sieht und dass das schon sehr auffällig war.

Auch hat sie nochmal erklärt wieso das dann damals keiner gemerkt hat. Weil es zu der Zeit, Anfang/Mitte der 90er einfach nicht bekannt bzw. weit verbreitet bekannt war, dass es das überhaupt gibt.

Am Schluss hat sie mir noch gesagt, was ich jetzt tun kann, neben dem bekannten, alle Psychiater abtelefonieren, gibt es wohl auch Hausärzte die, auf psychiatrische Anweisung, Medikamente verschreiben.

EKG und Blutwerte soll ich beim Hausarzt machen lassen, damit ich das schonmal habe für einen Termin, so dass sie bis zum Termin beim Psychiater nicht älter sind als 6 Monate.

Es hat jetzt am Ende wirklich gut und kompetent gewirkt. Sie hat sich Zeit genommen und hatte sicher auch mehr Zeit investiert hätte ich mich Rückfragen gehabt.

Ich war aber von dem Informationsüberschuss jetzt erstmal so geplättet, dass mir gar nichts mehr eingefallen ist.

Ich war einfach nur erleichtert und hab damit gekämpft dass ich nicht los heule wie ein Schlosshund :see_no_evil_monkey:

Ich darf mich jeder Zeit bei Rückfragen nochmal per E-Mail an sie wenden.

Gesamt Eindruck ist jetzt doch sehr gut gewesen.

Was die genauen Kosten angeht kann ich nochmal schreiben wenn die zweite Rechnung da ist.

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Die zweite Rechnung ist heute angekommen.

Insgesamt sind es 510€ gerundet.

Ich habe über die Onlinediagnostik eine Diagnose von Dr. Trett erhalten und habe mich aufgrund der Entfernung an einen Psychater vor Ort gewendet für die Medikation. Dieser meinte nur, die vorliegenden Unterlagen reichten nicht aus und es sollen die folgenden Dinge vorgelegt werden:

  • strukturierte Darstellung der aktuellen ADHS-typischen Symptomatik
  • Angaben zur Entwicklungsanamnese, insbesondere Hinweise auf Symptome bereits im Kindes-/Jugendalter, v.a. Grundschule
  • Ergebnisse aus standardisierten ADHS-Fragebögen (z. B. ASRS, WURS-k, IDA-R, o. a.) mit kurzer klinischer Einordnung
  • differenzialdiagnostische Einschätzung, insbesondere im Hinblick auf affektive Störungen, etc.
  • Information zu Komorbiditäten sowie zu bisherigen psychotherapeutischen Vorbehandlungen und deren Verlauf
  • zusammenfassende diagnostische Einschätzung mit Benennung der ADHS-Diagnose (inkl. ICD-Code)

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin ehrlich gesagt auch etwas misstrauisch bzgl. dieser in kürzester Zeit gestellten Diagnose… Und auf der anderen Seite habe ich Angst, dass sie mir wieder “weggenommen” wird.

Ich würde ihm das schreiben.

Er wird das meiste davon in seinen Akten haben.

Die Online-Diagnostiker müssen das wahrscheinlich auch erst noch „lernen“, welche Dokumentation man am besten mitgibt.

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Hallo,

  • Strukturierte Darstellung ist für eine Diagnose nicht zwingend. Die gefundenen Symptome aber schon.
  • Die Wahl der Fragebögen obliegt dem Diagnostiker. Für eine ordnungsgemäße Diagnose braucht es keine bestimmten Fragebögen.
    • ASRS ist ein 6-Fragen-Screener der WHO, der nicht zur Diagnostik bestimmt ist
    • Ida-R ist ein Kurzfragebogen, der von Medice kostenlos an Ärzte herausgegeben wird, weshalb die den oft sehen wollen, weil sie ihn kennen. Daher erleichtert ein Ida-R die Anerkennung einer Diagnostik durch Ärzte. Brauchen tut es den aber nicht, schon gar nicht zwingend.
    • Wurs-k ist ein verkürzter kostenpflichtiger Fragebogen (25 Fragen) zur Symptomatik in der Kindheit, der noch dazu deutlich schlechter ist als der WURS (61 Fragen). Das ist also redundant zum zweiten Punkt (Entwicklungsanamnese).
  • Komorbiditäten und Vorbehandlung kann man angeben, haben aber mit der Diagnose nichts zu tun und sind daher keine Pflichtangaben.

Richtig ist:

  • Differentialdiagnostik gehört dazu (um klarzustellen, dass die Symptome nicht durch eine andere Störung besser erklärt werden), was aber mit zwei Sätzen verneint werden kann.
  • vergebener ICD-10-Code gehört unbedingt dazu

Grundsätzlich ist ein Arzt / PT nicht verpflichtet, eine Diagnostik eines anderen Arztes oder Psychotherapeuten anzuerkennen. Ob er deshalb aber die Behandlung verweigern darf, insbesondere wenn er nur eine privatkostenpflichtige eigene Diagnostik anbietet, versuche ich gerade herauszubekommen

Mich würde - aus wissenschaftlichem Interesse - sehr interssieren, was du da als Diagnoseergebnis erhalten hast, also die eigentlichen Unterlagen (gerne Namen etc. geschwärzt). Vertraulichkeit sichere ich dir zu.
Falls du mir das senden magst, als PN oder an info@adxs.org, kann ich mehr dazu sagen.

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Hast Du wahrscheinlich auch online Tests gemacht?

Soweit ich weiß, verwendet die Praxis ausführliche, anerkannte Online Tests.

Es müssen ja nicht alle Tests, die erwähnt werden, sondern „z.B.“ ….

Also ich denke schon, dass Dr. Trett es sich nicht leicht macht, die Diagnose zu stellen. Und „verschenken“ tut er sie definitiv nicht.

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Wie ist die Diagnostik denn abgelaufen? Ist das über Neomentix gelaufen?

Ich habe meine Diagnose von Frau Stock, Neomentix. Ich habe ein “Diagnoseschreiben” wo alles drin steht sowie die Empfehlungen zur Behandlung. Das wurde von meiner Psychiaterin anstandslos akzeptiert. Beim ersten Termin war ich aber auch fast eine Stunde bei ihr drin, wo sie selbst mich in Richtung ADHS und Differenzialdiagnostik abgeklopft hat (sich versichert hat?).

“Wegnehmen” kann man dir das nicht. Dieser Arzt kann aber die medikamentöse Behandlung verweigern wenn er die Diagnose nicht akzeptiert. Entweder macht er selbst nochmal eine Diagnostik oder du musst einen Arzt suchen der es akzeptiert.

Als erstes: Schreib dem Trett eine Mail.

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Danke euch für die schnellen Antworten!

Ich habe das Schreiben von dem hiesigen (kassenärztlichen) Psychiater an Dr. Trett weitergeleitet und jetzt im Nachhinein noch per Brief einen Abschlussbericht zur Diagnostik erhalten, in dem alles, was ich in dem ersten Gespräch erzählt habe, ausführlich notiert ist und der Psychische Befund, Zusammenfassung und Beurteilung ausformuliert ist. Habe das wiederum dem hiesigen Psychiater geschickt und bin gespannt auf die Reaktion.

Die Diagnostik ist wie folgt abgelaufen:

20 min Gespräch mit Befragung zur persönlichen Situation und Beschwerden

2x 1 Stunde Tests, wozu ich die folgenden Auswertungen erhalten habe:

CAARS, CPT, HASE, Übersicht Merkmale Klenico

20 min Gespräch zur Besprechung des Befunds

Alles in allem kam mir das sehr schnell vor, weil ich von anderen von Abläufen mit 5 Terminen a 45 min plus Tests und Hausaufgaben weiß.

Liebe Grüße

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Das ist doch super, dass Du das alles so schnell bekommen hast! :+1:

Ich drück die Daumen für alles weitere!

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Hausaufgaben gibts in einer Psychotherapie. Vielleicht hast du Fragebögen (zu Hause ausfüllen) so interpretiert.

Du liest ein paar mal von „bis zu 5 Termine“ und dein Hirn sucht nach allem, was an deiner Diagnostik falsch / nicht richtig sein könnte.

Das scheint aber nicht selten zu sein. Wenn du weiterhin Verläufe anderer Neuankömmlinge mitliest, fällt es dir vielleicht selbst auf :slight_smile:

Das war vergleichsweise sogar eine umfangreiche Diagnostik. Da scheint alles gemäß den Leitlinien gelaufen zu sein, würde ich sagen :slight_smile:

„Glückwunsch“ zum Zertifikat und Willkommen im Club :partying_face:

Viel Glück mit dem Hiesigen :crossed_fingers:t2:

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