Ich plane eine ErwachsenenDiagnose als selbstzahler da , habe allerdings zb. Schon eine Diagnose vor 20 Jahren im Alter von 6 bekommen kann diese auch noch mit Unterlagen klar belegen sowie auch ein LwL Klinik Test mit 10y leider wurde ich nie dahingehend behandelt da es die Eltern strikt abgelehnt haben.
Nun aber zur eigentlichen Frage….
Besteht überhaupt die Hoffnung-Möglichkeit ohne ein Blutbild eine Erwachsenen Diagnose zu durchlaufen und idealerweise am Ende auf Elvanse eingestellt zu werden? Ein Blutbild bzw. Entnahme is für mich einfach ein Ding der Unmöglichkeit will es inzwischen auch diesbezüglich gar nicht mehr probieren. Alles was keine Nadel benötigt wäre ja kein Ding als Test .
Das Problem sind ja keine Tests bezüglich Adhs sondern es geht um Blutbider und damit um Schilddrüsenwerte und Leberwerte ggf. auch noch Nierenwerte die nun mal wichtig sind. Das wird nicht ohne Blutbild und Nadel gehen.
a)Schilddrüsenwerte damit wenn die nicht stimmen auch eingestellt werden können, denn zum einen kann Schilddrüse die Adhs Symptome verstärken , Medikamente können diese verschlechtern bzw. sorgen das Medikamente nicht richtig wirken
b) Leberwerte sind essenziell weil wenn die Leber geschädigt ist die meisten Medikamente über die Leber abgebaut werden können und die Leber dann noch mehr schädigen könben bis hin zum Leberversagen - dann brauchst du dringenst eine neue Leber und dann wäre wahrscheinlich sogar eine Lebendspende von einem nahen Angehörigen sehr zeitnah nötig und ab dann bist du eh täglich ein Nadelkissen (wird schlimmer als 1 Pieks im Jahr)
c) Nieren. Gehen die kaputt , werden die geschädig ist definitiv alke 2 Tage Dialyse um ggf. was zu retten oder wieder aufzubauen und wenns schief läuft bis du auf einer Spenderliste nach oben gerückt bist und es dann auch endlich einen passenden Spender für dich gibt. In Dialysezeit darfst du viele Lebensmittel (ab 15 oder 18% Nierenfunktion) nicht mehr essen, vieles nur noch sehr eingeschränkt essen und max 1 l Flüsdigkeit am Tag trinken und Medikament sind bei Leber oder Nietenschäden erstmal lange nicht möglich.
Jeder Arzt der darauf nicht achtet arbeitet grob fahrläsdig weil die Konsequenzen für den kleinen Pieks viel zu wesentlich und viel zu unverhältnismäßig sind.
Dann lass dir doch lieber ne Tavor vor der Blutabnahme geben dann ist alles schön, die Welt rosarot und eine Scheibe. Man muß sowas ja nicht ohne Beruhigungsmittel bei Ängsten aber das muß man mit dem Hausarzt besprechen statt sich zu wehren oder zu bocken und wenn das nicht mit dem Hausarzt besprechbar ist fürchte ich bräuchtest du einen neuen Hausarzt der dich unterstützt um möglichst wenig Angst aushalten zu müssen
Kann dir wohl sagen 2,5mg Tavor werden da nicht ansatzweise reichen die brauche ich bzw. oft eher 3-4mg schon nur für eine Kontrolle beim Zahnarzt zb. Das ich dort nicht direkt vom Stuhl springe.
Aber wenn dem so sein sollte wirds für mich keine adhs reDiagnose oder zumindest keine Medikamente geben. Wäre zwar sehr traurig da ich aktuell im leben kaum klar komme weder sozial noch im Alltag abseits der Arbeit aber das ist mir dann immer noch lieber.
Allerdings braucht sich dann auch echt kein Arzt wundern wenn „Patienten“ zum nächsten Medikamenten Händler um die Ecke gehen weil der interessiert sich dann zumindest nicht für die Leber oder Nieren Werte ich mich selbst btw auch nicht kümmern.
An Deinem Problem ist nicht der Arzt schuld, der sich an die Richtlinien für die Verschreibung von ADHS-Medis hält. Sogar in den Beipackzetteln sämtlicher ADHS-Medis steht drin, dass die Blutwerte regelmäßig kontrolliert werden sollen. Das sind nun mal keine Lutschbonbons und der Arzt hat eine Sorgfaltspflicht. Wenn er die Werte nicht kontrolliert und Du bekommst von den Medis z.B. nen bleibenden Nierenschaden, dann wäre der Arzt schuld. Das Risiko geht aber kein vernünftiger Arzt ein.
Wie wäre es denn, wenn Du erst Mal Dein „Nadel-Problem“ in einer Therapie angehst und Dich anschließend um die ADHS-Diagnose und Medikation kümmerst?
Ich würde das Thema beim behandelnden Arzt ansprechen. Oft können ADHS-Medikamente dazu beitragen, Ängste zu verringern.
Auf jeden Fall erst mal die Diagnose, sonst kommt es zu dem Gespräch gar nicht.
Deine Kindheitsdiagnose ist dabei wichtig, weil sie ein Bestehen erster Symptome in der Kindheit nachweist, was für eine Erwachsenendiagnose wichtig ist.
Bei der Gelegenheit: CBD soll anxiolytisch wirken und kann in der Richtung unterstützen. Eine Psychotherapeutin berichtete mir, dass einige ihrer Patienten mit CBD ihre Angstmedikamente reduzieren konnten. Das löst dein Problem nichtm aber vielleicht trägt es ja helfend bei.
Habe bisher in keinem Beipackzettel oder auf der Gelben-liste gelesen das man bei Elvanse regelmäßig Nieren und Leberwerte checken soll nur das man bei bekannten Schäden davon Abstand nehmen sollte.
Und die Nadel Phobie wirst bei mir nicht mehr in den Griff bekommen wurde schon paar mal versucht hat nie im Absatz auch nur funktioniert. Und beim Blut kommt dazu das ich damit eh so meine Probleme habe und auch nicht will das da wer in meiner Vene herum „stochert“ und allgemein bin ich nicht unbedingt fein damit wenn man mir da einfach paar ml klaut. Muss man nicht nachvollziehen können aber so ist es nunmal.
CBD nutze ich tatsächlich schon in relativ hohen Dosierungen um durch den Alltag zu kommen idr so täglich 150-200mg wirkt tatsächlich gut gegen das grundlevel allerdings gegen solch Ereignisse ist es machtlos da hier selbst die Benzos bei mir sich schwer tun wirklich gut zu wirken.
Wird ja eh das Problem Blutdruck Puls wie Zucker ist beim Arzt vor Ort nicht verwertbar weil aufgrund der Anspannung alle Werte massivst erhöht sind. Also nicht selten 120-140er „Ruhe“ Puls bei 160/110 Blutdruck und Zucker irgendwo bei 110-120 nüchtern. Daheim selber gemessen sind alle Werte absolut im ideal Bereich 50-55 , 115/75 , 90-105 je nachdem.
Selbst ein EKG schreiben was ich beruflich eh jedes Jahr machen muss ist schwer möglich aufgrund der Muskel Anspannung das dauert dann meistens 15‘ bis man da ein wirklich brauchbaren Abschnitt hat.
Ganz ehrlich da wird der Arzt auch juristisch wenn was passiert hart für in die Verantwortung genommen bis zum Verlust der Aprobation. Würdest du deinen Job und die Praxis für einen Menschen opfern?
Will jetzt hier eigentlich keine Grundsatz Diskussion auf machen aber sehe das Overall anders ja. Ich kann mich quasi immer aus dem KH entlassen gegen jeglichen Rat , kann mir literweise Alkohol kaufen ohne das es interessiert da wäre es auch juristisch nicht zu viel das ich unterschreibe das ich Medikamente X zb. Auf eigene Gefahr nehme.
Und btw steht es in keiner Leitlinie drin das es Pflicht wäre. Hatte es nur von einem Kollegen gehört wie es bei ihm ist bezüglich Blutbild co. Natürlich kann der Arzt es trotzdem ablehnen wenn er Will.
Könnte am Arzt liegen, falls du einen findest der offen ist.
Die können von voll ‚Ich sag so,so,so… und da darfst du weder selbstständig absetzen wenn es dir schlecht geht oder erhöhen - exakt nach Anordnung‘, einige sind sehr frei mit allem, andere halten sich an Leitlinie aber bei den Medis gibt’s in Ranges freie Hand.
Mußt du den passenden finden und es gibt genug die wahrscheinlich deutlich sagen das sie so überlaufen sind das man dankbar sein muß…
Gute passende Ärzte zu finden ist derzeit leider extrem kraftaufwändig, weil Facharzt finden schon viel Zeit und Geduld kostet… leider der Fakt derzeit - einen Facharzt zu finden braucht schon viel Zeit? Ausdauer und Geduld…
Wir haben ja genügend Berichte von Ärzten, die nicht aufs Blutbild schauen. Eigentlich: leider.
Aber wenn es wie hier, einen wirklich gewichtigen Grund gibt, dürfte die Quote noch steigen. Es gibt durchaus auch Ärzte, die Vernunft vor Leitlinien stellen und keine reine Checklistenpsychiatrie betrieben.
Ja, die Reise dahin könnte noch länger werden, als sie ohnehin schon ist.
Aber du hast nur dieses eine Leben - also los
Ich gehe seit Jahren regelmäßig zur Blutspende und gebe zu, immer noch nicht hinzugucken, was die Krankenschwester an meinem Arm da macht.
Muss ich auch nicht, ist ihr Job und nicht meiner.
Wäre vielleicht auch für dich eine Möglichkeit der „Desensibilisierung“, ohne Druck und ohne dass es um etwas geht (also nicht für dich, für die Empfänger des Blutes natürlich schon).
Edit: Vermutlich wirst du mir vorwerfen, mein Rat sei unsensibel. Aber irgendwann wirst du vermutlich keine Wahl haben. Ob es um eine genetische Untersuchung für dein Kind geht oder du wirst dialysepflichtig oder Diabetiker (was ich dir natürlich nicht wünsche), oder eine vielleicht harmlose Operation, die du aber nicht vermeiden kannst.
Auch ganz ohne Impfungen ist das Leben riskanter.
Bei der Blutspende hast du den Vorteil, dass die Mitarbeiter/innen absolute Profis sind, d. h. sie stechen häufiger als alle anderen Ärztinnen oder Schwestern und landen selten „daneben“.
Aber es gibt vermutlich auch professionelle Anbieter von Therapien gegen Nadelphobie.
Ich werfe erstmal niemandem etwas vor auch dir nicht.
kann halt nur sagen das dein Vorschlag für mich keine Option ist da für mich die Menge auch sehr relevant ist bin da bei dem Thema so bisschen Zeugen Jehovas Like auch wenn ich der Glaubensrichtung allgemein bzw. Grundsätzlich glauben wenig abgewinnen kann. Bekomme bspw auch bei Nasenbluten ziemlich starke Panik wenn ich nicht grade zufällig umkippe. Also zu wissen ich blute bzw verliere etwas löst unabhängig der Nadel schon enorm Panik-Stress aus. Zucker messen am Ohrläppchen ist das höchste der Gefühle was ich tolerieren kann aber auch nur wenn ich’s selbst tue.
Also ich wollte auch definitiv zb. Niemals fremdes Blut in mir haben. Kinder sind für mich absolut gar kein Thema im leben weder mag ich sie noch ist dies als Homosexueller so einfach umsetzbar.
Sollte es irgendwann eine Operation benötigen bin ich sehr wahrscheinlich einfach am A****. Hatte zb. vor 3 Jahren nachts den RTW da wegen einem Krampfanfall am ganzen Körper und selbst dort habe ich trotz wirklich Angst und starken Schmerzen den Zugang für entsprechende Medis abgelehnt. (War am Ende wohl ausgelöst durch anfängliches hyperventieren im Schlaf was ich wach fortgesetzt habe).Geimpft bin ich aktiv seit über 20 Jahren nichts mehr. btw wären meine Venen als sehr schlanker und heller Typ sehr einfach zu treffen was es für mich aber nicht einfacher macht.
Und bei fremdem Blut hätte ich auch kein gutes Gefühl. Ich kam in 60 Jahren glücklicherweise noch nicht in die Situation es zu brauchen und hoffe, es bleibt so. Aber den Empfänger/innen meines Blutes gönne ich es von Herzen.