Guten Morgen,
ich bin glaub ich am Limit. Länger schon, mal wieder.
Ich hab ja an anderer Stelle schon von meinen Gefühlen zu meiner aktuellen Arbeit berichtet.
Ich komme nicht mehr auf einen grünen Zweig und es geht mir auch nicht gut. Auf der Arbeit funktioniere ich. Vorher und nachher ist Chaos.
Ich kann auch das Trinken nicht sein lassen, obgleich ich es immer wieder Versuche. Das kommt natürlich gerade aktuell gar nicht gut, da ich noch in der Eindosierung mit Medikinet adult bin.
Zusätzlich verstärkt der Alkohol natürlich Ängste, negatives Denken uvm.
Daher kann ich iwie gar nicht “neutral” bewerten, wie ich zu meinem Job stehe.
Und ich hab das Gefühl, dass dieses Thema auch eigentlich gar nicht vordergründig sein sollte.
Erst muss ich wieder bei mir ankommen. Ich schöpfe von einem fast leeren Gefäß und das, was da ist, geht für alles andere drauf. Für mich bleibt nichts übrig.
Als es noch so glatt war, hab ich manchmal kurze Gedanken gehabt wie “vielleicht falle ich ja und breche mir was”.
Ich denke daher darüber nach, doch nochmal stationär zu gehen in eine Therapie.
2013 und 2014 war ich mehrmals je 6 Wochen, wurde aber halt auf Borderline behandelt.
Gerade bin ich auf dem Weg zur Arbeit und nutze jede Möglichkeit, das Ankommen dort hinauszuzögern.
Hat jemand von euch Empfehlungen zu einer Klinik im Raum Hamburg?