đŸ€– ADHS und Alexa als UnterstĂŒtzung

Nee :adxs_noooin: @JohMazi, damit kann ich mich trotzdem noch immer nicht anfreunden, da bleibe ich bei
@ApfelblĂŒte & @SneedleDeeDoo
:adxs_grins: es gibt sicher tolle Hilfen, aber ich bin da eher
Team so viel, wie nötig - so wenig, wie möglich :adxs_tuete:

Moin :slightly_smiling_face:

  1. Ja, auch teilweise personalisiert.

  2. Bin ich mir nicht sicher, habe mir fĂŒr die Weihnachtszeit vorgenommen, mich damit nĂ€her zu beschĂ€ftigen.

  3. Theoretisch kann das funktionieren

    KĂ€me auf einen Versuch an.

Ist bei mir persönlich halt hinfÀllig, da ich speziell wichtige Termine redundant in meinem analogen Papierkalender eintrage.

Klappt auch ohne Strom oder Internetverbindung :see_no_evil:

Alexa ist ein nettes Spielzeug.

Auch wenn der nutzen aufgrund von Depressionen zum GlĂŒck in den Hintergrund gerĂŒckt ist, steht der Plan zur Entwicklung weiterhin.

Zugriff auf Googlekalender heisst Zugriff auf die google Cloud, richtig? Da wÀre ich vorsichtig, je nachdem was du da drin aufbewarst :wink:

Und jetzt mal was Nettes zum Thema :smile:

Wie schon geschrieben Leuchtmittel oder Steckdosen. Da gibt es viel und es gibt die Alexa mit Datenschutzfunktion, das heisst zum Beispiel wenn Du willst dass Sie nichts mitbekommt drĂŒckst du die ĂŒber den Schalter aus

Ich hol mal den Thread aus der Mottenkiste, weil mich interessiert, ob jemand solche Routinen bzw. Automationen mit Siri / Homepods umgesetzt hat?
Ich ĂŒberlege mir einen Homepod anzuschaffen um mir mehr Tagesstruktur zu geben. Ich raste nur gern nach spĂ€testens drei Versuchen, mit Siri zu reden, aus. :roll_eyes: (Bis zur KI-Siri dauert es bei mir noch, da muss erst mein olles SE kaputt oder aus dem Support gehen.)
Mit Automationen hab ich allerdings noch nie gearbeitet, es hat aber das Potenzial mein Hyperfokus fĂŒr den restlichen Abend zu werden. :grin:

Alexa & Co wĂŒrde ich wegen Datenschutz gern vermeiden.

3 „GefĂ€llt mir“

Meine schrĂ€gste Erfahrung mit Alexa: „Alexa, mir geht es nicht gut“.Alexa antwortet:“Danke fĂŒr‘s Bescheidgeben“. Da hab ich ihr erstmal den Stecker gezogen​:astonished:. Woche spĂ€ter dasselbe Prozedere: Alexa antwortet diesmal mit „das tut mir aber leid!Könntest Du nicht jemanden anrufen,der Dir nahe steht?Wenn nicht, wende Dich an die Telefonseelsorge.Dort wird man Dir helfen“. Ich war verblĂŒfft diesmal ĂŒber diese Antwort, empfand sie adĂ€quat und hilfreich! Dennoch: fĂŒr manche ist sie Alexa, andere nennen sie „unauffĂ€llige Wohnzimmerwanze“:joy::joy::joy:. Ganz liebe GrĂŒĂŸe an alle!:heart::heart::heart:

1 „GefĂ€llt mir“

Hi Jytski,

jetzt krame ich Deine Antwort noch mal raus :wink:

Ich bin auf Instagram ĂŒber die Automationen gestoßen und finde den Gedanken mega spannend. Eine Automation habe ich mir gestern schon mal erstellt, nĂ€mlich eine Erinnerung, dass ich nach der Arbeit etwas fĂŒr mein Nervensystem tue. Ich habe eingestellt, dass ich wenn ich zu einer bestimmten Uhrzeit zuhause ankomme die Erinnerung bekomme. Das ist ja noch nichts hochtrabendes aber ich sehe da echt Potenzial. Ich wĂŒrde gerne auch wöchentliche Automationen erstellen aber da weiß ich noch nicht wie das geht und ich habe mir jetzt mal NFC Tags bestellt, die ich auch dafĂŒr benutzen möchte. Ich mĂŒsste mich da auch wirklich mal mit den Kurzbefehlen beschĂ€ftigen.

FĂŒr meinen Sohn habe ich ĂŒberlegt eine Automation einzurichten, die ihn beim Betreten des Hauses nach der Schule daran erinnert die Brotdose und die Wasserflasche auszurĂ€umen, die Jacke aufzuhĂ€ngen und den Rucksack zum Schreibtisch zu stellen und nicht mitten im Flur stehen zu lassen. Am besten eine, wo er die Aufgaben nicht nur sieht, sondern auch abhaken kann. Das mĂŒsste man dann wahrscheinlich mit einer entsprechenden App verbinden.

Was hast Du denn bisher so ausprobiert?

Viele GrĂŒĂŸe

BeforeSunrise

2 „GefĂ€llt mir“

Wenn Alexa es gelingt , dass damit das Problem behoben ist, lass es mich unbedingt wissen.:sweat_smile:

Noch heute , wenn ich gestresst nach der Arbeit oder Hobby , „am besten Hunger auf Rebound“ zu Hause ankomme , landet alles auf dem Boden und zwar mitten im Flur. Vor allem wenn ich auch noch dringend aufs WC muss.
Ich glaube Alexa hÀtte den selben Effekt wie die Worte meiner Mutter und alles was ich je versuchte .
Ohren, Vernunft und Verstand sind in dem Moment einfach abgeschaltet.

Komme ich im „guten Zustand“ nach Hause , dann landet alles an seinem Platz.
Aber meine Tasche bleibt oft erstmal im Flur (an der Seite )stehen. Es fĂŒhlt sich so an, als ob ich in dem Moment alles sofort mit ablegen kann . Die Tasche zunĂ€chts wegzurĂ€umen wĂ€re wie als wenn ich noch ein paar Sekunden lĂ€nger „brav“ sein und arbeiten muss.

Allerdings, wenn runtergekommen und gegessen, muss ich selber mit dem Kopf schĂŒtteln, wenn ich mir mal wieder im Flur Chaos hinterlassen habe. Noch schlimmer ist, dass ich dann manchmal dran vorbeilaufe und es stumpf liegen lasse .

2 „GefĂ€llt mir“

Ja die Automationen sind schon eine tolle Sache.

Aber bei mir selber beobachte ich, dass ich selber in Laune dazu sein muss, die zu befolgen.

Wenn mir sowieso schon alles zu viel ist, dann ignoriere ich alles was da aus dem Handy sprudelt.

Eher noch wird das Handy dann erst recht zu etwas, das ich mich nicht traue, einfach abzuschalten, wenn ich beschließe, dass ich mal richtige absolute Ruhe und Anforderungslodigkeit brauche.

Die Katze beißt sich in den Schwanz bei mir zumindest.

1 „GefĂ€llt mir“

Hi @Nelumba_Nucifera , ich will dafĂŒr nicht die Alexa nutzen, sondern sein iPhone. Über Kurzbefehle kann man eine Automation einstellen, die startet, wenn er ins Haus kommt.

Ich lasse meine Sachen leider auch gerne einfach im Flur liegen
 wenn ich von der Arbeit komme, bin ich so fertig, dass ich es völlig vergesse und nur noch ans Essen denken kann. Von daher kann ich ihn verstehen - gleichzeitig motiviert es mich, wenn ich schnell Checkboxen abhaken kann. Vielleicht hilft es ihm auch
 ich werde berichten.

@Nono , ja ich halte mich auch nicht immer an alles aber es ist auf jeden Fall besser, wenn ich mich nicht aktiv selbst daran erinnern muss - dann kann ich immer noch die Entscheiden treffen etwas zu tun oder eben nicht. Manchmal habe ich das GefĂŒhl, dass mein ArbeitsgedĂ€chtnis wie ein Netz ist bei dem die HĂ€lfte der Sachen durchfĂ€llt und nur hĂ€ngen bleibt, was genug Emotionen auslöst


1 „GefĂ€llt mir“

KĂ€me fĂŒr mich aufs gleiche raus . Ist aber grundlegend ne gute Idee.
Vielleicht muss du das so einrichten , dass er von den richtig abgelegten Sachen zunÀchst ein Foto machen muss und zwar brav der Reihe nach und wenn das erledigt ist, wird das vorher automatisch gesperrte iPhone wieder freigeschaltet :sweat_smile:.
Gibt ja auch Wecker Apps die man nur stoppen kann wenn man etwas bestimmtes aus einem Zimmer „einscant“

Vermutlich geht das auch ĂŒber Erkennung des Einloggens des Handys im lokalen WLan oder anhand von GPS-Daten, innerhalb eines bestimmten typischen Nachhausekommzeitfensters an Wochentagen.

was mich interessieren wĂŒrde, ist, ob solche IT-Automatisierungen die interne menschliche Gewohnheitsbildung fördern oder hemmen


@UlBre , interessanter Gedanke! Ich kenne dazu keine Studienergebnisse, das einmal zuerst. Was ich jetzt schreibe sind eher pĂ€d. Überlegungen in Bezug auf Kinder/Jugendliche. Wenn ich ihn tĂ€glich daran erinnern muss, dass er die Sachen ausrĂ€umt ist das jedes Mal ein kleines (wenn auch ungesagtes) “wie oft soll ich es Dir denn noch sagen”. Das beeintrĂ€chtigt zum einen die BeziehungsqualitĂ€t und das Selbstbild und zum anderen wird die TĂ€tigkeit mit einem aversiven Reiz verbunden - diese Aspekte fĂŒhren nicht unbedingt zu einer VerhaltensĂ€nderung, auch weil es sich ja erstmal um kein willentliches Nichttun handelt, sondern um ein Vergessen/Übersehen, was auch immer. Wenn diese Erinnerung durch eine “Maschine” ĂŒbernommen wird, dĂŒrfte das weniger negative Emotionen auslösen (mit Blick auf RSD ein nicht zu unterschĂ€tzender Punkt), weil die Erinnerung ja tatsĂ€chlich technisch ist. Der Aspekt, ob es dazu fĂŒhrt, dass er sich eher daran gewöhnt die Sachen auszupacken oder sich zu sehr auf die Technik verlĂ€sst bleibt also offen. Ganz ohne Erinnerung wird es aber sicherlich auch nicht besser und die Erinnerung gibt eine gewisse Sicherheit und es mĂŒssen keine weiteren kognitiven Ressourcen fĂŒr die Aufgabe verschwendet werden. Das ist fĂŒr mich ein riesiges Problem - die Sorge etwas zu vergessen frisst bei mir unglaublich viel Kraft (Termine nicht direkt morgens, sondern (nach-)mittags sind der absolute Horror).

Ich denke, wir werden es mal testen wenn er sich darauf einlÀsst.

Was denkst Du denn dazu?

Finde ich einen sehr wichtigen Aspekt. Alexa oder Siri nerven eher kognitiv, aber nicht so nervig emotional wie eine Mutter . :sweat_smile:

1 „GefĂ€llt mir“

@Nelumba_Nucifera Ich glaube, das Sperren wĂŒrde ich erstmal nicht in Betracht ziehen, dafĂŒr ist mir die Aufgabe nicht wichtig genug. Es wĂŒrde schon reichen, wenn es eine Erinnerung wĂ€re, die unabhĂ€ngig von mir kommt.

Weil ich selbst so schlecht mit meiner Energie haushalten kann und das leider hĂ€ufig erst merke, wenn es zu spĂ€t ist (AuDHS), habe ich mir eine Automation gemacht, die mir einen Pausentimer anbietet sobald ich das Haus in einem bestimmten Zeitfenster betrete. Dann habe ich zumindest einmal einen externen Impuls zu ĂŒberprĂŒfen, ob eine Pause angebracht ist oder ob ich sie nicht brauche.

Ich werde jetzt auch mal ein paar Automatisierungen mit NFC Tags ausprobieren.

1 „GefĂ€llt mir“

Auf meinem iPhone klappt es leider nur so halb, vielleicht liegt es an seinem Alter. :man_white_hair:

Aktuell laufen zwei Sachen: Wenn ich ins Fitnessstudio komme, schaltet das iPhone alle Benachrichtigungen ab, damit es nicht im Schrank vor sich hinbimmelt.

Und abends spielt es immer zur selben Zeit ein ruhiges Musikalbum ab, als Signal fĂŒr mich, dass ich mich bettfertig machen muss. Das hilft mir sehr dabei, abends die Kurve ins Bett zu kriegen und runterzukommen.

4 „GefĂ€llt mir“

Hey, das hört sich doch schon mal nicht schlecht an.

Ich habe jetzt bei meinem Sitzsack, den ich zum Abschalten nutze einen NFC Tag, der dann automatisch eine Playlist mit 8D Musik abspielt. Und an der SpĂŒlmaschine eine, der meinem Sohn eine Nachricht schickt, die dann bei ihm automatisch einen Timer startet, der ablĂ€uft wenn die SpĂŒlmaschine fertig ist und ausgerĂ€umt werden kann. Das ist nĂ€mlich seine Aufgabe und wenn er keine Erinnerung bekommt, denkt er nicht dran nachzusehen, ob sie ausgerĂ€umt werden muss. Das klappt bisher ganz gut.

Ich ĂŒberlege aber noch, ob es nicht noch andere sinnvolle ErgĂ€nzungen gibt.

2 „GefĂ€llt mir“

Oha, interessant, zu Hause Orte mit Airtag zu markieren
 :+1: