ADHS und Autofahren

Hallo. Ich nehme auch längere Zeit schon elvanse und kann das nur bestätigen das ich mich schon besser konzentrieren kann im strassenverkehr

Das ist echt eine interessante Diskussion.

Ich mache zur Zeit meinen Führerschein, nachdem ich vor mittlerweile fast 20 Jahren immer wieder an der Theorie gescheitert bin. Lernen mit App hat definitiv besser geklappt als mit den Bögen damals. Ich habe sie am Ende sogar ohne Fehler bestanden.

Ich frage mich allerdings, ob mit oder ohne Medikation besser ist. Hatte in den Fahrstunden immer das Gefühl viel entspannter zu fahren, wenn ich kein MPH nehme.

Und auch in meinem ersten Versuch mit der praktischen Prüfung war ich unter MPH sowas von nervös. Leider habe ich mich auch in der letztmöglichen Situation vom Prüfer ablenken lassen - was dafür gesorgt hat, dass ich nicht bestanden habe. Was so kurz vorm Ziel natürlich eine ziemliche Enttäuschung war. Da der nächste Versuch leider auf sich warten lässt (Termine beim TÜV sind hier schwer zu bekommen), wächst bei mir natürlich der innere Druck, das es beim nächsten Mal sitzen muss.

Daher Frage mich mich tatsächlich, ob es ein größeres Risiko ist MPH zu nehmen, oder eben nicht.

Es wäre möglich, dass das ein Dosis Problem oder aber vielleicht noch nicht aufgearbeitet Ängste sind. Autofahren allgemein soll wohl mit Stimulanz, richtig eingestellt versteht sich, mit weniger Risikoverhalten und natürlich besserer Aufmerksamkeit verbunden sein. Was dementsprechend einen für andere und sich selbst zu einem sicheren Verkehrsteilteilnehmer im Straßenverkehr macht.

Das ist ne gute Frage - in Theorie sehe ich das genauso. Allerdings habe ich das Gefühl, dass wenn ich ohne einen kleineren Fehler mache (z.B. kurzzeitig ein bisschen zu schnell fahre), dass ich es dann „wegwische“ und weitermache. Bei MPH bin ich dann völlig gestresst und mache in Folge natürlich noch mehr Fehler.

Denke, dass das nicht das Medikament sondern was psychisches sein könnte

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