ADHS und Zyklus

Das hört sich echt nach nem Arzt an, der seine Patienten ernst nimmt und sich zumindest mit Adhs auskennt. Find ich super, bitte mehr Ärzte von dieser Sorte. Ich bin sowieso der Meinung, das Ärzte manchmal mehr auf die Patienten hören sollten(natürlich nicht immer), weil wir an der Quelle des „Problems“ sitzen, mehr Erfahrungswerte besitzen und die Theorie mit der Praxis verbinden :slightly_smiling_face:

Ja, wie gesagt ich glaube der Arzt an sich ist ganz gut. Ich werde nach meinem nächsten Termin mal überlegen ich ihm hier empfehlen kann.

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Das Gefühl habe ich bei mir seit ein paar Zyklen auch. Komischerweise aber nur morgens, d.h. vormittags brauche ich weniger als vor dem Eisprung, nachmittags aber dann mehr. So oder so komme ich wieder zu 70 mg., plus Attentin.

Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass Elvanse in meiner regulären Dosis in der zweiten Zyklushälfte nicht so gut wirkt, wie in der ersten. Habe diesen zyklus zum ersten Mal die dosis erhöht (+5mg) und es hat gut geholfen. Insgesamt kann ich sagen dass elvanse meine pms Beschwerden reduziert hat und auch meine Beschwerden während der Menstruation weniger geworden sind (Krämpfe, Schmerzen…)

Nehmt ihr direkt mit einsetzen der Mens wieder die „gewohnte“ dosis?

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Ja. Wobei mein Zyklus im Moment ziemlich durcheinander ist und ich jeden Tag aufs Neue entscheide, wieviel ich nehmen muss.

Mir hilft aktuell sehr gut die Methode nach Sensiplan also NFP. Durch die Temperatur weiß ich immer relativ genau wo ich im Zyklus gerade stehe. Braucht halt etwas Übung.

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Woran merkst du, dass du kurz vorm Eisprung weniger benötigst?

Liebe/r Nono … ein Riesenthema weibliche Gesundheit!
Das auf und ab der Hormone und die Auswirkungen und Wechselwirkungen auf die Gesundheit .
Leider noch sehr unterbelichtet und unerforscht.
Ich selber bin seit diesem Jahr ADS spätdiagnostiziert mit Anfang 50 .
Habe mein Leben lang starke PM(D)S .
Bisher konnte ich das AD(h)S noch gut integrieren bzw es ließ sich kompensieren,
aber mit Beginn der Wechseljahre und absinken des Östrogens und Progesteron im Körper, ging das immer schlechter.
Insofern denke ich, dass mit diesem Abfall auch gleichzeitig der Dopaminspiegel noch weiter gesunken ist und die Symptome viel stärker in den Vordergrund getreten sind .
Konzentrationsmangel, Prokrastination, Impulsivität , depressive Verstimmtheit.
Liebe Grüße
S.

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