Ads u.Freundschaften

Wie ist das bei Euch mit Freundschaften.Habe starke Probleme welche zu finden.Habe meistens sehr Dominante Freundschaften gehabt,also nicht auf Augenhöhe.Nun im Alter bin ich ziemlich misstrauisch (habe alle meine sogenannten Freunde aussortiert)liegt es am Ads das eine Freundschaft sich so schwierig gestaltet?
:winken

Ich habe keine Freunde mehr, kein Interesse….mein Hund ist mein Freund an meiner Seite, unersättlich.

Gute Frage! Wichtig dazu: Ich bin Anfang 20, da ergeben sich soziale Kontakte sehr einfach durchs Umfeld, wechselnde Nebenjobs, Uni…

Als Kind hatte ich wenige, aber gute Freundschaften. Ich habe mir die anderen Kinder gerne ausgesucht und wollte nie gerne aus reiner Zwecksgemeinschaft Bindungen aufbauen.
Auf dem Gynasium kam ich aber dann durchaus in die Verlegenheit, nur einen sehr kleinen gemeinsamen Nenner mit meiner Peergroup zu haben und das aushalten zu können; mit den meisten besteht jetzt natürlich kein Kontakt mehr. Wichtig waren wir uns zu der Zeit trotzdem alle, aber mir hat da manchmal was gefehlt.

Ich glaube das hat sich auch bis heute gehalten. Mir sind anregende Gespräche, Selbstreflexion und emotionale Nähe in dieser Beziehung sehr wichtig. Wer da nicht auf der gleichen Wellenlänge ist, bleibt mir nicht so richtig im Gedächtnis.

Die Freundschaften, die ich habe, bestehen im Schnitt seit 7-8 Jahren, denke ich. Klar, verliert man sich mal aus den Augen, aber im Großen und Ganzen scheint mir das alles ok und stabil. In denen finde ich auch gute Gesprächspartner*innen. Manchmal erwische ich mich aber auch dabei enttäuscht zu sein, wenn ich dort nicht genau die Anregung oder den Input bekomme, den ich haben will. Dabei ist das ja nicht deren Aufgabe, mein Sensation Seeking zu befriedigen.

Nach meinem Gefühl steht mir ADS freundschaftstechnisch nicht im Weg. Witzigerweise gerate ich aber eher mit den Menschen in meinem Umfeld aneinander, die auf dem ADHS-Spektrum sicher auch nicht zu knapp bedient sind.
Ich denke da gerade an einen bestimmten Freund, der permanent mit den Beinen wippt und in Gesprächen abschweift. Wenn der sehr plötzlich Hunger hat und keine Rücksicht auf irgendwen anderes nehmen kann, weil der Hunger jetzt so wichtig und so groß ist und sofort gestillt werden soll, dann sehe ich in ihm zwar einen Leidensgenossen, aber mein Gerechtigkeitssinn tickt komplett aus „WIE KANN ER NUR IGNORIEREN, DASS ANDERE AUCH BEDÜRFNISSE HABEN! ER IST WIE EIN KIND HIMMELHERRGOTT“
Hibbelnde Menschen und mein Problem mit Reizfilterung vertragen sich auch einfach echt nicht gut. Im Streit kann es sich ab und zu emotional ziemlich hochschaukeln und wenn sowohl ich, als auch das Gegenüber sehr empflindlich auf (vermeintliche) Kränkungen reagiert… alles andere als easy. :aufsmaul

Was ich manchmal an mir beobachte, ist dass ich mich nicht so gut abgrenzen kann. Ob es da einen Zusammenhang zu ADHS gibt? Weiß ich nicht so genau.
Wobei man in einem Redeschwall vielleicht leichter mal ein bisschen zu viel über sich selbst preisgibt.

Aber wie schon gesagt: eigentlich gehen Freundschaften bis jetzt ganz gut und ich glaube, ich kann eine gute Freundin sein. Für mich wird es immer erst kompliziert in romantischen Paarbeziehungen.

Teilweise ist es normal.

Aber mit ADHS sortiert man eher mal aus oder wird aussortiert („Mimose mit Morgenstern“). Außerdem haben wir eine Affinität zu Menschen mit ADHS - und da zickt halt gerne mal einer von beiden…

Ich habe für mich festgestellt, dass es mir wichtig ist, nette Bekannte oder Kolleg*innen zu haben.
Da weiß ich, wenn was ist sind die da. Ich bin nicht alleine, ohne irgendwas inszenieren zu müssen.
Richtige Freunde habe ich keine mehr. Ist mir auch nicht mehr wichtig, dafür war es mir früher super-wichtig.

Allerdings habe ich den Vorteil, dass ich mit meinem Mann auch einen Herzensmensch habe - mitsamt seiner Familie.
Die sind leider weit weg - ebenso wie meine Kinder…
Meine Familie ist eher so, ja mei, Kampfbeziehung, mal herzliche Liebe, mal herzliche … Gleichgültigkeit. Momentan eher Letzteres. Aber Bindung ist trotzdem.

Schade finde ich, dass meine Ex-Kundinnen, mit denen ich viele Jahre gearbeitet hatte, sich ziemlich knallhart vom Acker gemacht haben - da kommt kein Rückruf mehr, nichts. Aber ich weiß, dass das normal ist. Das Leben geht weiter.

Irgendjemand hat mal gesagt, dass Einsamkeit meist der Unterschied zwischen dem ist, von dem wir denken dass es so sein sollte oder von dem, was uns als „normal“ gespiegelt wird und dem, was wir tatsächlich an Beziehungen haben. Wichtiger sind aber die eigenen Bedürfnisse.
Allerdings gehört ein menschliches Umfeld zur Psychhygiene dazu - von daher sollte man sich schon auch zwingen unter Menschen zu gehen. Man wird sonst echt strange und der Weg zurück wird dann sehr weit.


:nothere

Ich hab so einen Bekannten, der bekommt immer einen fliehenden Blick, sobald er mal 5 Minuten sitzen muss. Das nervt total, ich fühl mich dann immer wie die „bucklige Verwandschaft“. Im Suff ist er verträglich, aber dann hat er am nächsten Tag alles vergessen. Schade. Aber er hat kein ADHS … neeeein…

Ist bei ADHS wohl typisch. Denn bei ADHS ist der präfrontale Kortex beeinträchtigt. Dort wird auch das Sozialverhalten organisiert, das ja eine sehr komplexe Angelegenheit ist.
Präfrontaler Cortex – Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik
How Normal Self Control Develops 2009 - YouTube

Ich hatte als Jugendlicher viele Freunde und im ersten Studium auch. Wobei „Freunde“ ist auch übertrieben. Leute mit denen ich viel gemacht habe.

Mittlerweile ist das nicht mehr so und ich habe einige Bekannte mit denen ich mich hin und wieder treffe. Vor allem wegen den Kindern.

Ich finde das sehr anstrengend mit Freundschaften.

In meiner Jugend war ich sehr kontaktfreudig, immer allzeit bereit um Blödsinn zu machen, war ständig auf Achse. Im nachhinein, heute mit 50+ würde ich sagen das ich sehr „umtriebig“ war, ständig auf der Suche nach neuem Input, zappelig, fast schon „getrieben“.

Ich hatte immer viele Bekannte, meist aber nur flüchtig, für echte Freundschaften braucht man Zeit, davon hatte ich leider immer zu wenig.

Obwohl ich eine sehr gute Freundin hatte, mit der ich seit der Schulzeit bis um die 40 sehr gut befreundet war, hatte ich zwar auch schon 2-3 andere Freundinnen, aber diese verliefen sich irgendwann durch meine häufigen Umzüge, aber auch weil die Interessen nicht mehr die selben waren, im Sand.

Grundsätzlich bin ich ein Mensch der durchaus eine gute Freundschaft zu schätzen weiss, und auch bereit ist diese zu pflegen, da ich „eigentlich“ von Natur aus eine treue Seele bin.

Nur Lügen, die kann ich nur schwer, bis garnicht verzeihen, wenn mich jemand benützen möchte, oder anlügt, dann war’s das für mich.

Heute bin ich zurückhaltend, bin zwar nach wie vor aufgeschlossen, aber auch ein wenig misstrauisch geworden, habe oft das Gefühl irgendwie nicht mehr so frei sprechen zu können, wie das früher noch der Fall war, man wird einfach Ruck-Zuck in irgendeine „Ecke“ gestellt wo man in Wahrheit garnichts damit zu tun hat.

Gerade für jemanden wie mich, wo das Herz auf der Zunge trägt, heisst dazu tendiert „nicht immer“ wohlüberlegt zu sprechen, ergeben sich soviel Fettnäpfchen, das es manchmal einem Spaziergang durch ein Minenfeld gleicht. :lol:

Naja, jedenfalls mag ich Leute bei denen ich noch so sprechen „darf“ wie mir der Schnabel gewachsen ist, nur leider scheint es immer weniger solcher Leute zu geben, die einem nicht sofort den Kopf abreissen wollen. :frowning:

Deshalb lebe ich heute sehr zurückgezogen, zurückhaltend, fast schon isoliert.
Obwohl ich nicht verbittert bin, ich bin ja auch nicht mehr jung, kann heute gut alleine sein, es sogar „geniessen“, weil ich mich heute auch gut alleine beschäftigen kann und heute sowieso ein anderer Mensch bin, als in meiner Jugend.

Bei mir war es sehr ähnlich wie bei @AbrissBirne.
Ich habe mir nur einmal die Woche ne Pause gegönnt, ansonsten war ich jede Nacht unterwegs, teilweise direkt zur Arbeit, ohne Schlaf…ich hatte immer das Gefühl, ich verpasse was.
Ich hatte viele viele Kupels, sehr viele One Night Stands…einen guten Freund, dachte ich, der ist dann mit meiner letzten Freundin ins Bett, obwohl er wusste das ich noch an ihr hänge.
Ich könnte ein Buch schreiben…

Heute habe ich keine Freunde und Kumpels mehr, es Fehlt mir aber auch nicht…der letzte Stammtisch war toll, die 3 Männer waren sehr gebildet, nur solchen Menschen kann ich länger Zuhören…aber auch das ist im Sand verlaufen.

@Sniper , Oh ja von den OneNight Stands kann ich auch ein Lied singen. :wink:
Habe dann aber in meinen End zwanzingern genug davon gehabt weil es irgendwann zu stressig wurde. :lol:
Heisst: ich dachte das kann doch nicht alles sein, und das „Partyleben“ habe ich nur noch ätzend gefunden, da ich „eigentlich“, besser gesagt in Wahrheit, sogar ein sehr häuslicher Typ bin.

Aber wenn man jung ist unterliegt man eben oft auch dem Gruppenzwang, und ich hatte eben sehr viele Freundschaften mit Leuten die gleich, oder ähnlich drauf waren wie ich, heisst eine Menge Blödsinn im Kopf, und mindestens genauso Hyperaktiv wie ich. :lol:

Heute bin ich dagegen fast schon „die Ruhe in Natur“, und One Night Stands gehören der Vergangenheit an, bin heutzutage durch und durch treu. :smiley:

Meinte natürlich: heute bin ich die Ruhe in Person, nicht Natur. :lol:
Oh Mann, Konzentration beim tippen, wo bist Du?.
:neiiin :totlach

Zum Thema One Night Stands wollte ich noch anmerken, das das in meiner Jugend zwar ab und zu mal vorkam, aber nicht so, das ich ausschliesslich nur, oder gar dauernd welche gehabt hätte.

Das ist natürlich nicht der Fall, ich hatte auch kurze Beziehungen die aber meist nur mehrere Wochen, oder Monate hielten, und dazwischen laaaange nichts.

Aber es passierte halt auch mal, das ich jemanden kennenlernte und dann bereits nach der ersten Nacht klar wurde das wir uns besser nicht mehr wiedersehen würden, irgendwie spüren dann ja beide das es für „mehr“ nicht passt.

Natürlich wollte ich „mehr“ als nur mal schnell mit einem Mann ins Bett zu steigen, aber eben es muss ja für beide „passen“, und die wenigsten Leute finden auf Anhieb den „richtigen“ Partner.

Wollte das noch klarstellen, nicht das ein falsches Bild von mir entsteht, denn wie gesagt ich bin treu, ehrlich und sogar ehr der „häusliche“ Typ.

Und: ich war aber sehr hyperaktiv, unruhig, zappelig, rückblickend dadurch für den ein oder anderen Menschen die mit mir zu tun hatten, wahrscheinlich ziemlich „anstrengend“.
Allen voran für meine Eltern, die sich scheiden liessen als ich in der Pubertät war.

Ich glaube auch, das dieser Stress meine Adhs Symptome erst richtig ausgelöst hatte, die Scheidung meiner Eltern warf mein ganzes Leben komplett aus der Bahn, es fühlte sich an als hätte mir jemand den Boden unter den Füssen weggerissen.

Ich hatte oft Alpträume, sah mich auf einen Abgrund zurennen den ich dann hinab stürzte und schweissgebadet vor dem Aufprall aufwachte.
Naja, jedenfalls war das alles ein grosser Stress für mich, noch dazu weil meine Eltern einen regelrechten „Rosenkrieg“ führten, ich wusste nicht mehr wo ich dabei stehe, denn ich wollte, und konnte mich nicht für einen von beiden entscheiden müssen, genau das verlangten sie aber von mir.

Und mein Vater hatte eine Affäre nach der anderen, es war furchtbar und schmerzhaft für mich, das miterleben zu müssen.
Jedenfalls hatte mich das ganze total verunsichert, aus der Bahn gerissen, ich bin überzeugt, das diese Erlebnisse meine Adhs Symptome enorm verstärkt hatten, den ich war extrem starken Emotionen ausgesetzt, vergleichbar mit einem Schiff in Seenot.

Find ich auch…
Habe eine beste Freundin noch aus Schulzeiten. Wir schätzen beide diese Freundschaft und wissen aber auch, dass wenn mal funkstille ist, das nicht negativ ist!
Dann hab ich hier im Ort noch eine „dicke“ Freundin seit Jahren und mit ihr ist es ähnlich.

Alles andere sind einfach nur bekanntschaften, die man eben im Ort so hat. Mit den einen mehr, mit den anderen weniger.
Ansonsten bin ich wirklich auch sehr gerne alleine. Schon immer.

@AbrissBirne
Puh, das war auch keine prickelnde Kindheit…

Ja „prickelnd“ oder „einfach“ war meine Jugendzeit nicht.
Dafür hatte ich eine schöne Kindheit, trotz allem was während der Scheidung meiner Eltern schief lief, konnte ich aus den positiven Erlebnissen meiner Kindheit Kraft ziehen.
Und ich habe ja später mein Leben doch noch gemeistert, oft über Umwege und auf holprigem Weg, aber letztendlich habe ich meinen eigenen Weg gefunden.
Ja, habe viele Höhen und Tiefen erlebt, aber zerbrochen bin ich nicht daran, auch wenn ich zum Teil immer mal wieder schwere Depressionen hatte, und auch heute noch relativ schnell in die Depression „abgleite“.
So habe ich doch, oder trotzdem gelernt, mich immer wieder selbst am Schopf zu packen.
Die Vergangenheit muss man verarbeiten, aber danach muss man sie Ruhen lassen, vorbei ist vorbei.
Etwas vom wichtigsten für mich wurde das „bewusst“ leben zu lernen, heisst das schöne, das Gute, das positive in meinem Leben jeden Tag zu würdigen und dankbar zu sein. Denn es gibt soviel schönes in meinem Leben, und das schönste und wertvollste sind meine Kinder sie sind der Sonnenschein in meinem Leben, die ich über alles Liebe.

Hallo zusammen,
ich bin noch ganz neu, aber das Thema Freundschaft beschäftigt mich auch zurzeit. Da ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich es irgendwie nicht so recht schaffe Freundschaften aufrecht zu erhalten. Da ich immer mal Phasen hab wo ich einfach keinen hören, sehen oder riechen will. :sweat_smile:

Bin irgendwie von allem etwas, aber meistens ein bisschen neben der Spur. Ich hab auch keine eindeutige Diagnose, aber vor kurzer Zeit erst drauf gekommen, das ich ADS haben könnte und sich ziemlich viel danach anhört und ich irgendwie auch ein bisschen schüchtern bin oder auch mal aus mir rauskomme. Manchmal gelingt es mir Leute anzusprechen meistens bin ich eher in mich gekehrt aber mit einer Achterbahn im Kopf. Keine Ahnung wie ich das beschreiben soll.

Ich find das Forum aber ganz gut. :upside_down_face:

Kat

Hallo Kat und herzlich willkommen!

Tja, willkommen im Club. Bei mir kommen solche Phasen zu schnell und zu häufig. Ich empfinde es aber als weniger belastend.

Warum testest du dich einfach nicht, hast schließlich nichts zu verlieren. Wie ich hier leider sehr oft lesen muss, kann es sehr lange dauern bis man eine kompetente Diagnostik bekommen kann.
Hast du den Test hier gemacht?

Hallo allmighty,
blastend finde ich es auch nicht direkt, es ist halt mein „Normalzustand“. Ich hab zwar keinen Test hier gemacht, aber zwei Test’s in einem Buch und die Zahlen sind leider explodiert. Dabei war das Buch nicht mal für mich gedacht. Ein ADSler hat mich drauf gebracht. Da ich klassische Symptomtiken zeige, aber als Kind zwar auch hibbelig war, aber nicht aufgefallen bin. Die Erkenntnis ist noch nicht so langr her, hätte mir aber ne Menge Ärger erspart, wenn es mir damals jemand geagt hätte. Hab davor noch nie was von ADS gehört oder gelesen. Bin dann ehrlich gesagt aus allen Wolken gefallen und dachte immer ich bin einfach eben komischer als andere. :neutral_face:

Meine Vorgeschichte ist klassisch. Ich habe mich nie so wirklich dazugehörig gefühlt, ticke eben anders und daher viele schlechte Erfahrungen gemacht. Aber das mit dem Freundschaften schließen war schon von klein auf so. Man kommt halt schnell ins Gespräch, aber zieht sich dann aus x-Gründen zurück oder bekommt es einfach nicht auf die Kette. Ich mag sozial sein, bin aber auch schnell genervt von meinem Umfeld. :roll_eyes::see_no_evil::neutral_face:

Als Kind extrem schüchtern und innerlich andere Gedanken und Interessen für die Interessen anderer Kinder.
Hatte als junge Frau dann viele Bekannte und waren dann auch alle weg, als der Burnout kam.

Nun kaum noch Kontakte und zu ekzentrisch und wählerisch/kritisch .
Bin in der Natur und mag Tiere lieber.
Hätte gern Menschen, mit denen ich im Einklang bin, aber gibt es bislang kaum.

Vorweg: ich habe noch keine gesicherte Diagnose, als weiß ich nicht ob es am AD(H)S liegt, oder ob ich einfach so komisch bin.

Ich hatte leider als Kind nicht wirklich Freunde, das wurde erst nach der Pubertät etwas besser. In der Pubertät war es am schlimmsten.
Jetzt (mit 25) habe ich einen für mich ausreichend großen Freundeskreis, der auch mein ständiges zuspätkommen akzeptiert, und nicht sauer ist, wenn ich mal nicht zuhöre oder so.

Bei mir ist es leider so, dass ich es nie schaffe, in Kontakt zu bleiben, wenn ich jemanden nicht „gezwungenermaßen“ sehe. Ich denke nie dran mal zu schreiben, kennt ihr das auch?