Hallo an Alle,
Ich nehm nun seit Montag 15 mg Elvanse täglich ![]()
Meine Werte waren tatsächlich alle gut genug (yay, @allmighty, mal sehen ob das so bleibt) dass der Psychiater mir 30mg Elvanse verschrieben hab, nachdem ich ihm nochmal aaalle meine Symptome aufzählte. Titrieren solle ich nicht, einfach mal bis zum nächsten Termin in 1,5 Monaten 30mg nehmen und auch Wellbutrin weiter nehmen, zur Sicherheit.
(Der Haken bei ihm als privaten Psychiater; er kann keinen Chefarzt-Segen einholen (ihm technisch nicht möglich, meinte er?). Ich musste also mit einem schnell geschriebenen Befund und dem Rezept zur Apotheke, die faxen das dann zum Chefarzt, der gibt dann ein paar Stunden später sein OK. Das hat diesmal beim ersten mal nun alles gut geklappt, mal gucken wie es die nächsten Male sein wird. Oder ob’s meine Hausärtin evtl. verschreiben kann.)
Habe mich nun, mit Blick auf all die threads hier im Forum, für einen geringeren Dosiseinstieg entschieden um mich ran zu tasten. Teile also die Kapsel so gut es geht halb auf, d.h. ich schütte die Hälfte in ein Getränk und hab meine 15 mg. Überlege noch, es alternativ mit einer Spritze aufzuziehen, wie im Elvanse, eure Dosierung? - #174 by Bascho86 - thread immer wieder erwähnt. Lese mich noch durch den thread, es sind ja doch einige Beiträge ![]()
Alle Tipps sind willkommen!
Ich spürte schon ganz sachte einige Wirkungen und vermerke alles in der Dosierungshilfe-excel (danke @UlBre! Die ist goldwert!). Es sind wirklich klitzekleine Veränderungen, aber die waren diese Woche goldwert und ich merk einfach, als wäre da nun etwas möglich/noch mehr auszuschöpfen, was ich bisher NIE gekannt hatte. Bin mir nicht sicher ob ich es mir einbilde, es sind halt nur so winzige Verschiebungen, aber ich bemerk halt einen Unterschied dadurch und das macht mich einfach baff. Was ich bisher als Symptome schwer aus dem Stegreif aufzählen konnte und mich dafür sehr anstrengte, weil dieses Erleben der Eigenheiten meine Normalität war, fällt mir nun klar auf weil ich diese kleine Verschiebungen merke.
Ein wenig mehr Filter für Reize, ein wenig mehr Ruhe, biiisschen leichteres taskswitching (als hätte ich auf einmal mehr Mitbestimmungsrecht darüber was ich tue
), ein wenig mehr Gegenwärtigkeit - die Zeit vergeht irgendwie bewusster? Ich merke, dass ich mit der leicht geänderten Zeitwahrnehmung mein Zeitmanagement auch anpassen müsste. Es ist nämlich weniger so, dass ich 1000 Dinge gleichzeitig mache, mir beim Fertigmachen noch dies und das einfällt und ich dem nachgeh, sondern dass ich stattdessen 1,2 Dinge auf einmal mache und die anscheinend langsamer
.
Zum Abend hin geht dann wieder jedweder Mini-Filter flöten und ich vertrödel die Zeit, gammel rum, schiebe vor mich hin, statt wie geplant zu lesen oder zu malen.
Am Wochenende gerade merk ich auch, dass es wieder mehr auseinander fällt, aber ich will derweil noch nicht zu viel hineininterpretieren und es weiter beobachten.
Was meint ihr so?
@Wolfseele , wann ist dein Termin, wenn du dann (offiziell vllt) was verschrieben bekommst? ^^
Danke euch für’s Lesen und danke für allen Support
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- Hab nen Edit gemacht um die bisherigen Kommentatoren einzufügen, weil ich ja doch neugierig auf andere Ideen, Meinungen bin ^^"
Bin mir unsicher ob ich damit ungewollt Aufmerksamkeit fordere, sagt sonst bescheid, dann lass ichs zukünftigt - will nicht aufdringilch sein, bin nur neugierig
(Bin wieder öfter im Forum und krieg selbst nicht mit wo es was neues gibt, in einem thread in dem man zuvor mitgeschrieben hat, außer es gibt eine direkte Antwort, geliked oder jemand markiert? Kann man das einstellen?)