Bin ich (zu) empfindlich? Medikinet Eindosierung

Ersteinmal ein „Hallo“ an alle alten Forums-Hasen! :smile:

Ich bin neu hier und schreibe das allererste Mal überhaupt einen Beitrag in einem Forum. 2024 ist ein besonderes Jahr, denn im Januar stand nach einem drei Jahre andauernden Kampf endlich die Diagnose ASS fest, im März wurde dann auch ADHS diagnostiziert.
Ich habe am 24.04.2024 mit der Eindosierung begonnen; Medikinet 5mg retadiert, eine Kapsel am Morgen.
Meine Ärztin hatte mir gesagt, ich könne die Dosis nach einer Woche erhöhen, auf zwei Kapseln a 5mg, entweder 10/0/0 oder 5/5/0. Ich entschied mich aber nach der einen Woche die Dosis nicht zu erhöhen, da ich mit der Wirkung mehr als zufrieden war.
Und genau das ist der Punkt, den ich in der Überschrift angesprochen habe: die 5mg haben absolut ausgereicht und ich überlege von den 10mg wieder runter zu dosieren (ohne ärtzliche Absprache, da ich keine Kontaktdaten habe und der nächste Termin erst Ende des Monats ist).

Ein paar Hintergrundinformationen, die wichtig sein könnten: Ich bin Autistin, was in mehreren Studien, die ich aufgrund der Problematiken gelesen habe, ein Grund für eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Medikamenten sein kann.
Ich nehme neben Medikinet 10mg noch Amitriptylin (10mg) und Sertralin (150mg). Die gemeinsame Einnahnme von Amitriptylin und Medikinet kann die Wirkung beeinflussen, bei mir sind aber keine Nebenwirkungen zu spüren.
Ich scheine allgemein Medikamente anders zu vertragen, als die meisten anderen. Pantoprazol in niedriger Dosis bereitet mir Magenschmerzen und macht mich depressiv, Quetiapin in einer „niedrigen“ Dosis von 150mg hat mich mehr oder minder schlafengelegt, Paroxetin als minimal Dosis hat mich in eine komplett konträre Emotionslage geworfen.
Alkohol vertrage ich genauso wenig, halte aber auch aus anderen Gründen großen Abstand von alkoholischen Getränken.

Die 5mg haben genau die Wirkung gehabt, die ich mir erhofft hatte: wacher, fitter, konzentrierter, innerlich entspannt. Keine Reizüberflutung, die ich mit Kopfhörern irgendwie bewältigen muss, keinen inneren Motor. Nur die motorische Unruhe/Hyperaktivität war noch spürbar, aber auch stark reduziert. Die Wirkungsdauer ist bei mir scheinbar überdurchschnittlich, wofür ich sehr dankbar bin, da ich sage und schreibe 10 Stunden mit einer Einnahme am Morgen auskomme und erst gegen Abend, wenn ich sowieso müde bin und ins Bett gehe, die Wirkung merklich nachlässt (ohne Rebound!).

Ich nehme jetzt seit 5 Tagen (was nicht so lange ist, wie ich dachte um ehrlich zu sein xd) zwei Kapseln am Morgen. Die positiven Wirkungen sind alle gleich geblieben, die Hyperaktivität/körperliche Unruhe hat sich jetzt auch vollständig verabschiedet.
Was also stört mich an der jetzigen Situation? Ich fühle mich wie eine Marionette mit ausgeleierten Fäden. Die sedierende Wirkung ist gefühlt so stark, dass ich einschlafe, sobald ich liege oder mich entspanne. Es passiert aber nur, wenn ich „nichts zu tun habe“. Wenn ich nach meinem täglichen „Freigang“ (gezieltes Verlassen des Hauses Richtung Uni :sweat_smile:) nachhause komme und etwas mache, dann kann ich wachbleiben, wenn nicht, schlafe ich.
Das war schon vor der Eindosierung in abgeschwächter Form ein Problem von mir. Nur habe ich bei den 10mg noch weniger ausgeprägte Impulse, was so ungewohnt ist, dass ich vergesse, dass ich diese überstürzten Handlungen gar nicht mehr brauche um Dinge zu tun, die ich tun möchte.

Danke fürs Lesen eines doch sehr langen Beitrages… Es gibt bestimmt Dinge, die ich noch erwähnen könnte, aber der Text ist schon lang genug und mehr Infos kann ich immer noch als Kommentare auf eure Antworten rausgeben.
Ich bin gespannt und freue mich auf eure Antworten!

Gruß, Kira-Nadine

Huhu und Herzliches Willkömmchen :adxs_winy:

Zunächst mal, hier fragen ja viele um Rat, aber da gehts dann meist darum, dass sie sich zu niedrig dosiert fühlen und gerne höher ausprobieren würden, aber der nächste Arzt Termin erst in X Wochen anstehen würde und sie deswegen unsicher sind (puh, was für ein langer Satz :see_no_evil:).

Aber bei dir, wenn dir doch 5mg retardiert ausreichend gut tun und du damit sogar ziemlich lange über den Tag kommst, was würde dann dagegensprechen, einfach bei 5mg zu bleiben? :slight_smile:

Am Ende gehts schließlich darum, womit du dich am besten fühlst.

Ärzte sind eigentlich gerne vorsichtig und allgemein soll man nur so viel wie nötig und so niedrig wie möglich dosieren (laut Leitlinien).

Also ich kann mir jedenfalls nicht vorstellen, dass dein Doc dir dafür einen auf den Deckel geben würde, wenn du ihm beim nächsten Termin sagst

„Ich habe es mal 1 Woche mit 10mg ausprobiert, hatte dann diese und jene Beobachtungen gemacht… das gefiel mir nicht. Habe dann wieder 5mg genommen und so ist es, wie vorher, wieder viel besser und ich bin zufrieden so“ :partying_face:

Würds dann einfach ein paar Wochen weiter probieren und sollte sich da irgendwas verändern, hast du dann immer noch die Möglichkeit für Experimente nach oben, würde ich sagen.

Bin mir sicher, der Doc wird dir dafür ein Lächeln schenken :grin:

Edit:
Es ist oft gängige Praxis, dass man mit 5 oder 10mg beginnt und dann wöchentlich oder so hochgeht.
Manchmal auch 1-2 Stufen höher, um sicher zu sein, dass es dann wirklich zu viel ist.
Danach würde man dann wieder zurück zu der Dosis gehen, die besser funktioniert hat.

Dein Doc hat dir also lediglich die Freiheit gegeben, wöchentlich hochzugehen. Wenn das gar nicht nötig ist, umso besser. Dann kann sich dein Körper die nächsten Wochen fein daran gewöhnen und danach kannst du es sicher noch besser einschätzen, ob eine Dosisanpassung nötig wäre oder du es weiter oben ausprobieren möchtest.

Aber das klingt doch so bisher echt supi :+1:t2:

Liest man nicht allzuoft, dass es so niedrig gleich passt. Freu dich jetzt ruhig mal :grin:

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Hallo Kira-Nadine,

mehr als die Ärztin erlaubt ist schwierig, aber weniger geht immer. Also wenn 5 mg reichen - niemand wird etwas dagegen haben.

Behalte im Hinterkopf, dass es nach einer Weile einen leichten einmaligen Gewöhnungseffekt geben kann (!), d. h. dann reichen die 5 mg vielleicht nicht mehr aus und 10 mg passen besser.

By the way, wir haben Ähnliches bei unserem großen Sohn erlebt, als er das erste Mal Methylphenidat bekam. Die Kipsy hat ihm 2x 10 mg verordnet. Unretardiert - das heißt die Dosis entspräche 20 mg bei deinen Retardkapseln. Und er war 5 Jahre alt!

Das war natürlich viel zu viel, wir gaben ihm die Hälfte und bei dieser Einzeldosis blieb er bis er 11 war.

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Danke für eine schnelle und ausführliche Antwort!
Ich bin nach einigen teil sehr(!) schlechten Erfahrungen mir Ärzten bei allem, was mit Ärzten zutun hat, sehr vorsichtig.
Ich werde also morgen mal wieder nur die 5mg nehmen und gucken wie es mir damit geht.
Und du hast recht: ich freue mich tatsächlich darüber, dass ich scheinbar so gut eingestellt bin und anpassen geht ja immernoch :blush:

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Es gibt Betroffene, die mit einer Einzeldosis von 1,25 mg unretardiertem MPH perfekt dosiert sind. Das wäre bei retardiertem MPH dann 2,5 mg…

Mach, was DIR guttut.
Gerade bei Autismus ist eine sehr hohe Medikamentenempfindlichkeit nicht so ungewöhnlich.

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Oh my, manche Ärzte werde ich wohl nie verstehen… :face_with_peeking_eye: Ich warte immernoch auf den Tag, an dem ich zufällig noch jemanden finde, der tatsächlich bei der gleichen KJ-Psychiaterin war und Probleme mit ihr hatte.
Scheint aber gerade unter den Kinder- und Jugenpsychiatern viele schwarze Schafe zu geben.

Die Hauptsache ist, dass der „damals kleine“ keinen Schaden dadurch erlitten hat; das kann ja bei eigentlich allen Medikamenten in zu hoher Dosis passieren.

Oh wow, dann sind 5mg ja gar nicht sooo niedrig!
Danke, ich werde auf jeden Fall mal schauen, wie es mir mit wieder 5mg geht. Eventuell wäre es ja dann auch möglich auf 7,5mg zu gehen, oder? Dann wäre der Sedierubgseffekt nicht so stark, aber die motorische Unruhe trotzdem gedämpft.
Da werde ich dann auch noch mal mit meiner Ärztin drüber reden, danke! :blush:

Nimmst du Medikinet RETARD oder UNRETARDIERT?
Retardiertes Medikinet kann man nicht teilen, nur unretardiertes.

Nein, hat er nicht, wir dachten uns schon, dass 10 mg unretardiert wahrscheinlich zu viel sind.

Ich nehme retadiertes Medikinet. Kann man dann vielleicht auch die beiden Formen kombinieren? Morgens retadiert 5mg und unretadiert 2,5mg? Dann wäre die erste Wirkungsphase mit 7,5mg, die zweite mit 5mg (weil die ersten vier bis fünf Stunden wären ja dann von beiden abgedeckt, wenn das unretadierte nachlässt würden ja dann die 5mg retard freigesetzt und die zweite Wirkungsphase wären mit 5mg)
Spannendes Thema auf jeden Fall :thinking:

Wenn 5mg die passende Dosis ist, dann ist 5mg die passende Dosis.
Es gibt Menschen , bei denen ist es umgekehrt, die benötigen immer die Höchstdosis und mehr.

Hab letzte ZahnOp zB. mit Kinderdosis in der Betäubung gehabt .

Reagiere auch auf das meiste an Medikamenten eher empfindlich und benötige niedrige Dosierung.

Nicht von den 5mg auf der Packung ablenken lassen :smile:

In der Retard Kapsel befinden sich 50% schnell und 50% verzögert freisetzende Pellets / Kügelchen (die sind anders überzogen, damit die sich erst später im Dünndarm auflösen).

5mg Retard entsprechen daher 2x 2,5mg Unretardiert ca. 3h versetzt eingenommen.

Wenn du bei Einnahme von 5mg Retard dann gleichzeitig 2,5mg Unretardiertes dazu einnimmst, wären die ersten 3-4h also 5mg sofort freisetzender Wirkstoff.

Danach, wenn die restlichen 50% Retard Pellets durchgerutscht und im Dünndarm aufgelöst wurden, kommen dann die restlichen 2,5mg vom Retard dazu und erhalten / verlängern die Wirkkurve dann wieder so 3-4h :slight_smile:

Hier sieht man es ganz gut.
So würde es theoretisch aussehen, wenn man 4x die gleiche Dosis unretardiertes MPH alle 3h einnehmen würde :slight_smile:

1x Retard würde dann theoretisch die ersten beiden Bögen bedeuten, da es 2x Unretardiert ersetzt.

Allerdings, wenn man sich die Kurve vom Medikinet Adult in der folgenden Grafik anschaut, ist der Verlauf beim Retard Präparat eigentlich minimal anders als in der ersten Grafik bei 2x Unretardiert.

Aber so grob würde es schon passen mit den 2x 2,5 Unretardiert 3h versetzt eingenommen.

Es gibt auch verschiedene Grafiken im Netz.
Am Ende kommts aber hin.

Ich bin z.B. vor etwas über einem Monat von Elvanse auf Ritalin Adult umgestiegen und hatte dann diese Grafik gefunden und mir versucht vorzustellen, wie sich der Kurvenverlauf verhalten würde, wenn ich z.B. morgens 1x Retard und später zeitlich gut getimed dann nochmal 1x Retard (dann aber nur die Hälfte der 1. Dosis vom Morgen) nehme, um die Wirkung zu erhalten.

Beispiel 10-5-0

Bei mir wirkt eine Dosis so 5-6h.

Ich nehme also nach spätesten 5,5h nochmal die Hälfte von morgens.

1+2 ist die erste Dosis Retard (passt auch oben mit der gelben Kurve vom Ritalin LA/Adult)

3+4 ist die zweite Dosis Retard (Hälfte von morgens)… mein Gekritzel passt da nicht 100%, aber so grob.

Da es nur die Hälfte von morgens ist, geht in meiner Theorie die Kurve 3 dann jedenfalls nicht mehr so stark hoch, weil sich weniger Wirkstoff zur ersten Dosis aufaddiert).

Aaaah, also sind die 5mg als ein „in der gesamten Kapsel sind 5mg Wirkstoff enthalten“ und eben NICHT als „beide Kugelarten enthalten je 5mg“ 🫨

Also quasi 2,5mg zu zwei Zeitpunkten an einem Tag, richtig?

Damit das, was ich schreibe auch noch irgendwie nach zu vollziehen ist, schreibe ich eine retard Dosis als „Xmg Rt“ und bei der unretadierten Variante nur „Xmg“
Außerdem entschuldige ich mich für den angedeuteten mathematischen Ansatz weiter unten :sweat_smile:

Also, wenn ich eine Kapsel 5mg Rt einnehme, wäre das Äquivalent dazu 2x2,5mg.
Man kann sich das also so vorstellen: 2,5/2,5/0 durch eine Einnahme morgens; 50% sofort, 50% später.

Wenn ich also eine etwas höhere Dosis haben will als 5mg Rt aber kleiner als 10mg Rt, wäre meine Idee die Einnahme von 7,5mg Rt gewesen (was es aber nicht gibt). Ich suche also nach einem Präparat oder einer Kombination, die mir eine Dosis von 2,5-5mg pro Wirkphase (also 1. Peak nach ca. Einer Stunde bis 5 Stunden nach der Einname als erste Phase und die zweite Phase vom 2. Peak bis zum Abend) ermöglicht.

Wenn 5mg Rt = 2,5/2,5/0 sind, wären 10mg Rt = 5/5/0.
Wenn ich also neben der 5mg Rt eine Tablette 5mg einnehmen würde, wäre der „Spiegel“ dann bei 7,5/2,5/0 und damit wieder über dem Wert, den ich als angenehm empfinde.
Eine Kapsel 5mg Rt mit einer halben(!) 5mg Tablette wären dann 5/2,5/0 und somit zwischen den Peaks in genau dem Bereich, den ich mir wünschen würde, oder?

Kurzfassung: eine Einnahme (Morgens) einer 5mg Retardkaspel zusammen mit einer halben Tablette 5mg unretadiert würde eine Dosisverteilung bei vollständig unretadiert von 5/2,5/0 ergeben.
Kann mann ein retadiertes und ein unretadiertes Präparat zusammen einnehmen?

Ich mag solche Spielereien mit Mathe und allem drum und dran :smiling_face:

Yes, das würde gehen :+1:t2:

5mg Medikinet Adult Kapsel + 1/2 Tablette Medikinet 5mg (2,5mg) = 5mg sofort freisetzend + 2,5mg verzögert :partying_face:

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Ja, aber wenn 5 / 2,5 gut wären, warum wären 5 / 5 schlecht? Hattest du erst nach ein paar Stunden das Gefühl, die Dosis sei zu hoch?

Wenn ich morgens/vormittags in der Uni bin, habe ich etwas zu tun und schlafe dementsprechend nicht ein, weil ich mitschreibe, pendel, die Räume wechseln muss etc., aber zuhause angekommen lege ich mich auf die Couch und plöpp bin ich weggetreten :sweat_smile:

Deswegen glaube ich, dass es ab frühem Nachmittag mit etwas weniger besser wäre. Da die Wirkung bei mir ja relativ lang anhält, wäre ich um den 2. Peak herum dann vermutlich immer noch knapp über den 2,5mg, weil die Wirkung der halben Tablette solange anhalten dürfte, dass der Spiel dann zwischen den 2,5mg und 5mg liegen müsste

Gestern sagtest du aber noch, die 5-mg-Kapsel reicht dir?

Jap, ich denke auch, dass sie mir prinzipiell „reicht“, ich aber von einer Dosis zwischen 5mg Rt und 10mg Rt noch weiter profitieren könnte :smile:

Weil die Hyperaktivität wie beschrieben bei der niedrigen Dosis noch relativ deutlich vorhanden ist und bei der höheren ich gefühlt körperlich schlafe.
Ich bin bei der niedrigeren aktiver, aber eben auch minimal zerstreuter, bei der höheren fokussierter, aber eben weniger aktiv.
Ich denke, irgendwo in der Mitte liegt die richtige Dosis, die, mit der Arbeit, die ich in den nächsten Wochen in mein Leben stecken werde, das beste Ergebnis für mich bietet und die beste Balance zwischen „Körperlicher Unruhe oder sedierend“ und „aktiv oder fokussiert“ herstellt. Ich bin ja erst am Anfang was mein neues Leben - ja, so drastisch nehme ich es war und glaube auch daran - angeht.

Nachtrag: ich probiere gerade noch in allgemeinen aus, was mir hilft und was nicht. Mag sein, dass mir die 5mg Rt reichen, wenn ich weitere Strategien habe. Bin noch ziemlich neu im Thema drin und auch auf der Suche nach einer Verhaltenstherapie, um weitere Mittel und Wege für mich zu finden :relieved:

Geizen musst du nicht.

Edit: Okay, du sagst weiter oben, du fühlst dich mit den 10 mg wie eine Marionette. Es kann aber durchaus sein, dass das nach ein paar Wochen anders ist. Du kannst ja erst einmal bei 5 mg bleiben und im Juni oder Juli einen neuen Versuch mit 10 mg machen.

Ich glaube übrigens nicht, dass dir langfristig eine Einnahme pro Tag reichen wird.

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