Brauche Rat, Elvanse abgesetzt verzweifelt

Hallo ihr lieben,

ich habe für 7 Tage Elvanse 20mg genommen und heute abgesetzt. Es war eine Achterbahnfahrt.

Ich habe 3 Tage die Wirkung gemerkt, Dienstag erster Zusammenbruch abends, war schlecht gelaunt, immer bereit zu streiten. Mittwoch der erste Appetit wieder, aber kein gutes Gefühl, husten startete und ganze Kehle trocken immer warm. Donnerstag irgendwie geschafft. Freitag heftig Panikattacke auf Arbeit. Gestern war ich in der Notaufnahme. Aber alle Werte + Lunge in Ordnung. Apotheke meinte es kann am Aristo Präparat liegen, ich denke aber das Elvanse meine ganzen anderen Symptome verschleiert und ich dadurch nicht weiß wann ich erkältet,… bin. Und ich bin Infektanfällig. Ich wusste aber nicht welche Präparat sonst hilft. Liege hier zum Sonntag heulend im Bett, bin erst 6 Wochen im Job.

Ich habe probiert die Einnahme mit esse, ohne essen, kafee weggelassen,…

Dachte es hilft aber für welchen Preis?

Ich weiß nicht was ich tun soll. Bin verzweifelt. Medikinet war nicht gut, Ritalin zu kurz hat aggressiv gemacht. Nach mehren Jahren jetzt ohne mit Elvanse.

Ich bin einfach verzweifelt. Da ich eine Angststörung und Neigung zu Depressionen habe und aggressiv werde von vielen Präparaten weiß ich nicht was man tun kann.

Meine Wohnung sieht aus, in der Küche schimmelt es weil ich einfach keine Energie habe..

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brichst du immer so früh ab, statt mit Rücksprache des Arztes aufzudosieren?

Oft sind Unterdosierungssymptome viel schlimmer als überdosiert zu sein und bringt ggf in den Kampf

Hattest du ‚nur‘ 1 Kapsel Ritalin damals genommen? Eigentlich auch ganz normal das das in den Rebound ohne Tagesabdeckung führt und Reboundsymptome auftreten. Ob mit einer kleiner retardierten Dosis oder unretardiertes Methylfinidat lönnen auch solche Probleme abmildern und könnten besser zu handeln sein, doch so fix raus gerade bei Elvanse durch den Steady-state von 5 Tagen…

Dazu gibt es sehr viele Beiträge im Forum

Vielleicht dort nochmal stöbern und schauen wie andere einen Weg gefunden haben, was alles so möglich ist, daß du vielleicht vorbereiteter wieder in solch einen Zustand kommst und dann vielleicht etwas sicherer und weniger panisch bist, alleine sowas kann ein besseres und angenehmeres Gefühl in dir geben und du dann vielleicht einen Weg/ Umgang finden. Je unsicherer und unvorbereiteter du dich fühlst wahrscheinlich um so schlimmer dann Angst und Panik in dir oder?

Kennt man schon 2 oder 3 Möglichkeiten die man machen kann wird wahrscheinlich auch handlungsfähiger fühlen …

Aber das muß auch du für dich entscheiden und dann für dich das beste tun …

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Kaffee nicht zwischendurch weglassen, sondern immer! Sehr wichtig! Aggressivität zB kann gut daran liegen.

Liebe Kathy,

bitte Frage vorher nach. Ich habe am Mittwoch weinend mit meine Psychiater telefoniert.

Ich habe seit 22 Jahren die Diagnose. Es gibt Berichte + Tagebücher meiner Mutter. Ich denke teils das alles Grade viel ist. Meine Vorwürfe gegen mich selbst, Job + die Medis. Aber Elvanse ist nicht das richtige. Noch nie bin ich so an meinen Arbeitsplatz durchgedreht. Ich war 2 mal in der Notaufnahme binnen einer Woche deswegen.

Meinte verdoppeln sie mal für einen Tag, wahren mein Körper nein sagt. Ich bin Grade absolut am Ende und werde wohl morgen krankmelden und dann akut zum Psychiater gehen. Ich denke das aktuell ein Antidepressivum Offlable besser wäre. Natürlich gibt es auch eine Kollegin die extremen Druck auf mich aufbaut, aber aktuell ist alles zu viel.

Ritalin wirkt bei mir prinzipiell also vor ca 13 Jahren, aber es wirkt zu kurz und der Abfall ist zu extrem das ich teilweise böse Dinge an mir am hen wollte als es abviel und richtig aggressiv wurde, Ich bekam viele Jahre Medikinet was nur dick machte und sonst nix. Ich wurde sogar ernsthaft depressiv und kam mit 16 in die Klinik. Dort bekam ich Fluoxetin was ich 8 Jahre nahm und auch nur Gewicht angestaut hat.

Ich hatte auch Concerta die aber lt. Meiner Mutter bei keine von mir und 3 weiteren Geschwistern helfen und Strattera was ich nicht lang nahm.

Equasym gab es auch lange Zeit,ochte ich aber auch nicht.

Habe vom Buripr… gehört was wohl Offlable (da ich Depressionen habe eher weniger Offlable) funktionieren soll.

Ich denke es ist besser morgen früh in der Praxis aufzutauchen und mich gerade bei akuten Panikattacken vorzustellen . Vielleicht findet man eine Lösung?

Und Nein liebe Kathy, ich gebe normalerweise nicht so schnell auf. Nur wenn mir was mehr schadet als es hilft.

Ne denke nicht das das am Kaffee lag weil ich ihn gestern nur weglassen habe. Gestern war keine Arbeit. Es lag definitv am Elvanse.

Weißt was meine großte Angst ist?

Das mir nix hilft. Weil es schwer war diesen Weg wieder zu gehen, ich habe Angst einen Job zu verlieren der mir spaß macht und liegt. Ich habe Angst weiterhin nix mehr auf die Reihe zu bekommen, obwohl ich weiß das ich das eigentlich kann. Durch meine Defizite war ich immer die böse und Enttäuschung

.

Nicht wegen gestern meinte ich, sondern deswegen:

Bevor du das denkst:

Bitte unbedingt mal konsequent Koffein weglassen.

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Hi, irgendwie klingt das so, als würde dich die Situation mit der Arbeit sehr unter Druck setzen. Da spreche ich aus Erfahrung, dass es wirklich kein guter Zeitpunkt sein kann Elvanse einzudosieren.

Vielleicht kannst du dich 2 Wochen krankschreiben lassen um etwas zur Ruhe zu kommen? Oder das Thema erstmal beiseite stellen und im Urlaub nochmal probieren?

Tatsächlich kann der Kontext in dem man sich grade befindet wahnsinnig viel ausmachen. Ich hatte mir dadurch sicher einige Monate sparen können, bei der Eindosierung.

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Ich kann nicht so lange krank sein auch 2 Wochen, und ich hab erst in 3 Monaten Urlaub durch die Arbeit. Ich mag nicht solange warten weil es mir echt nicht gut geht mit Symptomen Grade.

Ja kann ich gut verstehen, dass es sich manchmal schwer anfühlt sich krankschreiben zu lassen, gerade wenn dir der Job wichtig ist.

Vielleicht gilt es auch im Moment anzuerkennen, dass es nicht den perfekten weg gibt, sondern du für dich schauen musst, was sich im Moment am ehesten machbar anfühlt.

Wie oben schon vorgeschlagen, könntest du 30mg testen, allerdings dann lieber am Wochenende.

Wenn das auch chaotisch wird, würde ich wieder die Krankschreibung empfehlen, oder warten bis du Urlaub hast.

By the way is das überhaupt nicht ungewöhnlich , sich krank schreiben zulassen, wenn man ein neues Medikament nimmt.

Bei vielen von uns gibt es anfangs Probleme, und du beschreibst schon recht unangenehme, mit den Panikattacken etc.

Da ist es völlig legitim das man dann auf seine Gesundheit achtet. Wer weiß vielleicht bist du bald so stabil, wenn du deine Dosis gefunden hast, dass du kaum krank bist und dazu noch viel effizienter arbeitest. Da hat dein Arbeitgeber aufjedenfall mehr von.

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Aber für die andere Dosierung musste ich zum Facharzt und da muss ich mir frei nehmen.

Ich überlege ob ich mich morgen kt ekmelde und dann dort akut früh hingehe. Gerade nach der Panikattacke und der Notaufnahme sollte ich meine Überforderung ernst nehmen.

Ich meine mein Chef meinte es ist okay, die Kollegen wissen auch Bescheid.

Ich habe nur Angst alle im Stich zulassen, dabei wäre es das beste eigentlich. Oder?

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siehst du, du hast sogar das okay vom Chef. Is doch optimal.

Dann meldest du dich morgen krank, und versuchst mit einem Arzt zu sprechen. Das kann manchmal auch schon viel bewirken. Viel Erfolg! :four_leaf_clover:

Er meinte jetzt nicht das ich mich krank melden soll, aber die Psyche ist für ihn kein Grund für die Kündigung da ich immer sehr motiviert und leidenschaftlich bin.

Ja, wenn du dir schnellstmöglich helfen lässt, ist langfristig allen am meisten geholfen :+1:t2:

Und ja, frag doch mal nach Bupropion.

Ich bin mir ziemlich sicher der weißt mich morgen ein. Ich hab super Angst.

Aber ich sitze hier und heule und würde von meiner Mutter angebrüllt das ich nach so kurzer Zeit aufgebe. Vielleicht wirklich nächste Woche rausnehmen. Damit sich mein System einfach erholen kann und akut Psychotherapie?

Wie gings dir denn vor dieser Woche?

Wenns wirklich „nur“ das Elvanse ist, solltest du dich 2-3 Tage nach Absetzen wieder „normal“ fühlen.

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Denke nicht das es nur das Elvanse ist, ich glaube ich bin gerade extrem überfordert.

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Self-Care? Schau, dass du dir was Gutes tust, am besten raus in die Natur, frische Luft, entspannen, durchatmen…? Würde dir gerne helfen, aber dafür müsstest du deine Symptome und Probleme besser beschreiben…

Nicht alles lässt sich einfach durch ne pille lösen und so wie du das beschreibst ist elvanse garantiert nicht das Richtige für dich…

Es geht halt nicht alles, was man will.

Entweder man arbeitet sich ein / macht stressige Phasen im Beruf und lässt Experimente mit Medikamenten sein (die ja zusätzlichen Stress machen, weil viel Veränderung im Körper und Kopf und Beobachtung und Überlegungen zu weiterem Vorgehen) oder man nimmt sich eine ruhige Zeit, um Medikamente zu testen.

Wenn Ritalin wirkt, dann probiere es doch vielleicht lieber damit? Wenn man eine Tagesabdeckung hat und nicht zu viel auf einmal und nach hinten raus eine kleine Dosis nimmt, dann kann man den Rebound vermeiden.

Ich habe zum Beispiel 3x am Tag Ritalin LA genommen. (Das würde ja 6x einfaches Ritalin pro Tag bedeuten.) Wenn ich nur 1x am Tag 20 mg Ritalin LA nehme, hab ich auch einen Rebound (wobei er nach einem halben Jahr auch nicht mehr so schlimm ist, wie in den ersten 8 Wochen.)

Zurzeit versuche ich auch Elvanse. 20 mg haben sich wirklich schrecklich angefühlt, Horror! Ich habe es ganz tapfer 7 Tage ausgehalten und dann mit der Ärztin besprechen und ab Tag 10 die doppelte Dosis genommen. Das ist so viele besser erträglich. (Ist noch nicht zufriedenstellend für mich, aber ich behalte es erstmal so, weil ich zur Zeit durch äußere Umstände keine Ruhe habe, um Dosisänderungen auszuprobieren.)

Alles Gute für dich!

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Ob du in die Klinik gehst oder nicht, entscheidest du selbst. Davor brauchst du keine Angst haben, weil du es einfach ablehnen kannst, genauso wie du Krankschreibung auch ablehnen kannst oder annehmen. Bei solchen Dingen ist es deine Entscheidung. Es ist eine Abwägungssache, was gerade und was langfristig am meisten bringt.

Das mit der Mutter versteh ich nicht. Sie scheint nicht hilfreich zu sein.

Die Kollegin und du selbst machen ja auch ganz unnötigen Druck obendrauf auf die stressige/neue Arbeitssituation. Ist auch nicht hilfreich oder doch?

Bist du in Psychotherapie? Vielleicht wäre das hilfreich für solche Veränderungen im Leben, damit man bisschen mehr Stabilität dabei behält?