Hmmm… Ich hab auch überhaupt nicht damit gerechnet, dass mir hier WH40k begegnet ![]()
Ich kann @AD_H_S_Pfleger Einwurf schon etwas nachvollziehen, aber wenn man sich mit WH40k so gar nicht auskennt, ist das natürlich verwirrend. Er bezog sich ja auf Nelumbas Aussage zum harmonischen Umgang untereinander, nicht auf den Sinn des Lebens. Tja, und da ist nur Krieg…
40k steht einfach für 40.000
Es wird gerne „tausend“ mit „k“ abgekürzt (k = kilo = tausend), vor allem im Englischen ist das gebräuchlich.
@Apfelblüte etwa die 40.000 Auserwählten?.
Aus der Offenbarung?.
Haha
, eeeiigentlich nicht; und irgendwie doch @AbrissBirne
Um den wesendlichen Punkt gleich anzubringen, geht es in der Lore von Warhammer 40K unteranderem darum, dass sich unterschiedliche gottgleiche Wesen ("Chaos-Götter) bildeten, durch eine große Ansammlung von dergleichen Emotionen in der Galaxy, die wie ein Weckruf für sie waren. Diese Wesen sind nicht gut-gesonnen gegenüber den Menschen. Nicht nur diesen, sondern allem gegenüber - auch teilweise untereinander. Die Menschheit hatte eine gute Überlebens’Chance, da sie von einem „One True God of Mankind“ heimlich geführt/ gelenkt wurde. Er war unsterblich(wird wird stetig wiedergeboren), sah sich selbst nicht als Gott, lehnte Religion ab, führte die Menschheit in ein Goldenes Zeitalter (im verdeckten), breitete sie über die Galaxie aus. Doch die Menschheit hats irgendwann verkackt. Nun lassen sie ihren Gott-Mensch nicht sterben, als er schwer verwundet wird und wird künstlich auf einem Thron am Leben gehalten.
Andere Rassen als die Menschen, wurden zum Beispiel von (den „Alten“) Götter nur erschaffen um Krieg gegen eine andere Rasse zu führen, denen sie vorher es verwehrt haben ihre Existenz zu erhalten. Dieses Volk, Nekrontier genannt leidete sehr! Viel Strahlung, kurze Leben. Doch ihr bestreben nach Beständigkeit brachte sie in die Galaxie. Sie trafen auf die „Alten“. Die Alten sagten : „nö, ihr bekommt garnix“. Dann war Krieg. Obwohl die Alten überlegen war, überstieg der Lebenswille und Hass der Nekrontier die Macht der Alten - diese ware Gezwungen neue Völker zu erschaffen, um den gebeutelten Volk der Nekrontier Einhalt zubieten. Ohne Erfolg. Die Nekrontier hatten einen anderen Weg in die Unsterblichkeit gefunden - zum Leid der gesamten Galaxie.
Die ganze Lore ist schon - ich könnte mir vorstellen - auf die Frage nach dem Sinn des Lebens aufgebaut
. Es sind letztlich nur Geschichten, wie die Bibel - aber eins bleibt - die Menschheit verkackt ^^
WTF IS WARHAMMER 40K? - EXPLAINED - FULL BEGINNER’S GUIDE + EVERY MAJOR FACTION | Lore/History
Ähm ja, also ich weiss ja nicht, aber von solchen Sachen habe ich keine Ahnung, und ehrlich gesagt interessieren mich solche Themen auch nicht.
Ich weiss nur eins, ich probiere mein Leben so gut wie möglich zu leben und während meines Lebens kein schlechter Mensch zu sein, heisst das ich andere nicht verletzen will, andere nicht belügen oder zu meinem eigenen Vorteil ausbeuten will, noch anderweitig irgendwie einen Schaden zufügen will.
Und dafür brauche ich keine Religion und auch keine Kirche, von was ich mich persönlich vollkommen abgewendet habe, da aus meiner persönlichen Sicht an allen solchen Institutionen das Blut und das Leid von tausenden unschuldigen Menschen klebt, und ich diese Institutionen, oder eben Relegionen, egal wie sie heissen, oder sich nennen, in keinster Weise unterstützen will.
Wenn jemand ein guter Mensch ist, und es sowas wie einen Schöpfer der Menschheit gibt, dann weiss er/sie/was auch immer für eine Macht da angeblich hinter allem steht, sowieso wer ein guter oder schlechter Mensch auf dieser Erde ist, denn immerhin wäre diese Macht ja dann der/die/was auch immer? Kreator von uns Menschen, oder sogar dem Weltall, oder allem.
Und warum sollte ich dann Angst vor so einer Macht haben?, da sie ja alles, heisst auch mich „erschaffen“ hätte, und deshalb wüsste das ich kein schlechter Mensch bin der anderen einen Schaden zufügen will.
Und deshalb kann ich auf solche Gedanken über die 40.000 Auserwählten und anderen Schreckensszenarien aus der Bibel, oder woher auch immer sonst, vollkommen verzichten, da ich wie gesagt absolut kein religiöser Mensch bin.
Und falls es nicht so wäre, und ich mich in meinem Denken vollkommen täuschen würde, dann könnte ich dieses Unglück, oder das sogenannte „letzte Gericht“, oder was auch immer da dann angeblich irgendwann auf die Menschheit zukommen wird, sowieso nicht verhindern.
Und was das Ende der Welt betrifft, dafür brauchen wir keine übernatürliche Kraft, dass schafft die Menschheit meiner Meinung nach ganz ohne Hilfe durch ein göttliches Gericht, um einerseits sowohl die eigene Spezies und alle anderen Lebensformen auf unserem Planeten im Alleingang, früher oder später irgendwann vielleicht platt zu machen.
Aber Hey, es ist spät und ich bin müde, ich wünsche auf jedem Fall hier noch allen interessierten an diesem Thema viel Vergnügen und weiterhin einen schönen Austausch. ![]()
@AbrissBirne
Alles Gut
,
davon muss man auch keine Ahnung haben. Ich kann dein Gedanke dazu auch nachvollziehen.
Wie gesagt, diese Lore beziehe ich nur mit dem Sinn des Lebens, da es sich mit Schöpfung und fundamentale Werte beschäftigt, der Krieg in dieser Lore und Untergangsszenarien, Monster etc. sind halt auch Bestandteile unserer Menschheitsgeschichte - wie die Bibel, sind die Sachen geschaffen worden um zu unterhalten und Lehren zu vermitteln - diese kann man draus ziehen wo man mag. Sie sind auch nur Abbild des menschlichen Denken und versuchen Phänomene fabelhaft darzustellen, abstrakt verpackte Psychologie & Physik mit Geschichte zu vermischen.
Exkurs☺
Vielleicht verstehen wir den Satz auch einfach Falsch.
Der Sinn des Lebens.
Was ist das ?
Hat das Leben einen Sinn ?
Was heißt das, einen Sinn zu haben ?
Was ist ein Sinn ?
Ist es die Wahrnehmung ? Das Tasten, Sehen, Riechen, Schmecken, Hören ?
Wenn das Leben heißt, sein zu können - zu sein. Als Existenz; und nicht das welche Essenz ich ihr zuspreche;
und mich dann nochmal frage;
Was ist der Sinn des Lebens ?
Dann ist es dem Leben egal …was es fühlt …was es sieht, wie es ihm schmeckt, es gehört hat oder roch.
Es geht ihm nur um Das.
Das es etwas als wahr nimmt.
Und da wir nicht begreifen, was Das ist, Das als Leben; das Leben als Existenz, welches uns umgibt.
Dann ist es mir erklärbar -
Das Leben kennt keine Essenz.
Es kennt das Gefühl, wenn deine Eltern sterben.
Es kennt die Kälte.
Es kennt diesen Schmerz, wenn die Welt in Brand gerät, wenn Menschen Kriege führen, niederträchtig Seinesgleichen und Andere behandeln.
Es liebt das Gefühl, die Liebe in sich zu tragen, den Blick in die Seele des Anderen.
Diese Wärme.
Es hörte schon viele male, den ersten Schrei des neuen Menschen, der geboren, wurde, das heulen der Wölfe auf der Steppe, das Geschnaufe der Bullen in der Nacht.
Es roch das Verwesen der Dinosaurier und auch den Schwefel der Kometen (oder Asteroiden ?
).
Es kann und wird immer alles fühlen.
Wäre es nicht so, wäre es nicht Das; Das als Leben; Leben als Existenz.
Nur die Essenz vermag den Entscheid.
Die Abneigung und Vorliebe.
Nur das, was dem Leben innewohnt, aus dem was das Leben füllt, was ihn ermöglicht all das zu erleben, hat die Qual der Wahl.
Diese Welt, die Physik, die (Lebe-)Wesen, ist verantwortlich für das was das Leben fühlen kann.
Daher wird es immer Liebe geben, den Schmerz, die Trauer, die Treue, Bindung, Verlust und Geburt. Hass & Wut, auch den Argwohn & Wollust, das Streben und die Freude.
Du - Ich - Wir - vermögen nur daran zu denken, was diese Gefühle für uns bedeuten.
Das Leben will fühlen - egal, wie du es findest.
Das Leben will existieren - ob du willst oder nicht.
Das Leben hat immer Sinn.
Die Frage ist - wie fühlst du es ?
Die Antwort interessiert das Leben nicht!
Das ist Auslegungssache. Wir glauben nicht an Gott = schlechter Mensch. Dann sind wir insgeheim doch nicht Demütig genug, haben keine Hingabe und blindes Vertrauen. Da kannst du noch so viele gute Eigenschaften haben. Du bist für Gott (und seine Anhänger) draußen.
Das ganze Moralgedöns dient doch schlussendlich nur dazu, dass wir als Gruppe funktionieren, ohne uns gleich die Köpfe einzuschlagen.
Dazu braucht Mensch ein Skript. Und das steht in dem Buch der Bücher. Ein Knigge. Weil nicht alle Menschen so friedfertig sind wie wir.
Aber ich finde dieses Instrumentarium des Schuldgefühle erzeugen seitens der Religionen funktioniert gerade bei denen nicht, wo es angebracht wäre. Die Natur braucht keine Einteilung in Gut und Böse. Da gilt nur der individuelle Überlebensvorteil. Das Ich komme vor dem Du, außer in der Brutpflege. (Keine Regel ohne Ausnahme)
Ich finde deine Gedankengänge interessant. Irgendwo hab ich mal gelesen, gehört, ich weiß es nicht mehr, dass es Leben nur gibt, damit Das (was auch immer Das ist) das Universum erleben kann. Alle Lebewesen sind quasi Sinneszellen, womit Das das Sein, Universum, was auch immer, erfahren, erleben, erfühlen kann. Das wäre der Sinn des Lebens.
Jup, ich tu mir damit auch sehr schwer. Was ist gut, was ist böse? Das ist Ansichtssache! Und auch wenn wir gerne von universalen Menschenrechten usw. labern, heißt das nicht, dass das alle so sehen (was ja so ist) und dass es schlecht ist, jemanden zu töten, bestehlen, schlagen usw. ist für sehr viele Menschen leider auch Ansichtssache. Alles von Menschen gemacht/ erdacht. Nichts davon hat eine universelle Gültigkeit.
Die Natur braucht keine Einteilung in Gut und Böse.
Jup. Die ist einfach. Da tötet der neue Löwe, welcher frisch das Rudel übernommen hat, einfach die kleinen Löwenjungen vom Vorgänger, weil die im Weg sind. Sind nicht seine, die Löwin soll schnellstmöglich wieder empfängnisbereit sein und zwar für seinen Nachwuchs. Ist ungefähr so, als würde ein Mann einfach den Mann von ner Frau, welche er toll findet, erschlagen, ihre Kinder gleich mit um sie dann ins Bett zerren zu können. Klingt brutal? Ist es, aus unserer moralischen Sicht, aber wie man sieht, kennt das die Natur nicht. Ist sie deswegen böse? Nein.
dass es schlecht ist, jemanden zu töten, bestehlen, schlagen usw. ist für sehr viele Menschen leider auch Ansichtssache
Ja, die Spanier, die im Namen Gottes die Inkas ausrotteten, glaubten ja auch, dass sie im Guten handelten, oder die Nazis.
Naja, wir kommen eben nicht damit klar, dass wir dem Universum egal sind. Wir brauchen Götter, die uns das Sein erklären und erträglicher machen, uns erheben aus unserer Bedeutungslosigkeit.
Dabei ist es doch auch schön, einfach mal den überwältigenden Sternenhimmel anzuschauen und uns als winzige Splitter von all dem zu sehen. Ohne große Bedeutung, aber doch Teil des ganzen.
Und wir suchen Aliens (die neuen Götter), dabei suchen wir in Wirklichkeit Spiegel von uns selbst, nicht das fremde. Wir wollen wissen, ob wir uns auch schon auf das ganze Universum ausgebreitet haben. Recht anmaßend von uns, nicht?
Wir sind ganz schön Nihilistisch, was? ![]()
In einem Podcast habe ich mal Folgendes gehört:
„The equasion of life is kalories IN, babys OUT.“
Alles andere ist mMn Gratis ![]()
Eines der letzten bekannten Urvölker, die Hadza, sind übrigens ähnlicher Meinung, ich kann folgendes Video sehr ans Herz legen:
LG ![]()
„The equasion of life is kalories IN, babys OUT.“
Alles andere ist mMn Gratis
Das kann dazu führen, dass sich nicht (mehr) gebär-/zeugungsfähige Personen an schlechten Tagen den Lebenssinn absprechen. Es sei denn vielleicht, sie können sich noch irgend nützlich machen bei der Brutpflege Dritter.
Aber ist ja hochgradig Ansichtssache, das ganze Thread-Thema.
Stimmt, war ja aber auch eher als kurzer knackiger Sinn formuliert, bei den Neandertalern oder den frühen Homo Sapiens wird sehr stark vermutet, dass auch die Großmütter etc. eine wichtige entlastende Rolle für die Töchter gespielt haben könnten, damit diese schneller wieder schwanger werden konnten. Das gleiche gilt sicher auch für Großväter und sonstige Teilnehmer der damaligen Gesellschaft.
Da wir heute allerdings Nahrungsmittelsicherheit haben muss man halt was erfinden, was für einen selbst Sinn macht. Wenn es hart auf hart kommt muss man sich aber im klaren sein dass alles weitere „gratis“ ist bzw. Illusorisch.
LG ![]()
dass es Leben nur gibt, damit Das (was auch immer Das ist) das Universum erleben kann. Alle Lebewesen sind quasi Sinneszellen, womit Das das Sein, Universum, was auch immer, erfahren, erleben, erfühlen kann. Das wäre der Sinn des Lebens.
Vielleicht war das bei John Green in „Das Schicksal ist ein mieser Verräter.“ Dort ist es ein bisschen anders formuliert, aber nur die andere Seite der selben Medaille:
Das Universum ist dazu da, bemerkt zu werden.
Meine Sicht
Der Sinn des Lebens ist Selbstzweck. Der Sinn des Lebens ist der Erwerb und die Kombination von Information - und die Weitergabe ans Kollektiv. Entweder in Form von DNA oder auf anderem Wege.
Möge die Evolution weiter gehen. Und vielleicht landete mein bescheidener Beitrag ja in der kollektiven Erinnerung.