Diese Selbstfindung macht mir Angst

Ich habe den vielen guten Ratschlägen hier kaum etwas anzufügen ausser:

Du schreibst in ersten Post, dass übergeben deine grösste Angst sei. Kann es sein, dass du Emetophobie hast? Bei mir ist das nämlich der Fall und das kann einem echt hinsichtlich Verdauung etc alles noch viel schwerer und schlimmer machen, weil es zu so einem Angst/Sorgen-Übelkeit-Zyklus kommt, der sich durchaus auch physisch auswirken kann. Und Sachen wie Essen ohne Appetit, Medi Einahme wegen Angst vor Nebenwirkungen, wird dadurch halt auch erschwert…

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Ja die habe ich auf jeden Fall, jetzt betont nicht so Tragisch wie bei anderen aber das ist eins meiner größten Symptome.

Ich weiss das ansich das übergeben nicht das Drama darstellt ,die Quälerei davor ist natürlich weit aus schlimmer ,nun sein wir mal ehrlich wer übergibt sich schon gerne?

Ich habe eine dauerhafte Anspannung durch grübeln, ich stelle alles in Frage und bin ich zu einem Entschluss gekommen fang ich wieder von vorne an, ob es denn wirklich der richtige Entschluss war.(ich liebs *ironie off)

Ich bin nur damit beschäftigt mich schlecht zu fühlen ,Bauchschmerzen, Durchfall Rückenschmerzen uvm..

Wenn ich es mal schaffe mich hoch zu raffen und rauszugehen, ist es besser. Komme ich wieder geht es wieder von vorne los.

Es ist nur noch anstrengend

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@Melanie55 mir fällt da noch was ein, denn eine wirklich dumme Sache bei ADHS ist es ja „in die Gänge zu kommen“, „mal anzufangen“. Das kann ein riesiges Hemmnis sein.

Stichwort Body Doubling:

Sprich deine Geschwister, Freunde enge Bezugspersonen an, schnapp dir deinen Sohn - motiviert euch zusammen - und bitte um Hilfe ins Tun zu kommen.

„Kannst du mir helfen?“ Kleine Frage, diese zu stellen ist schon schwer genug, keine Frage. Allerdings ein Gamechanger.

Ich spreche aus Erfahrung:

Gehe ich alleine zum Sport - Nö. Ich brauche meine Freundin die mich mitzieht.

Spaziergang mit der Freundin die weit weg wohnt. Wir verabreden uns zum telefonieren und ich gehe dabei durch die Nachbarschaft. Wenn sie anruft heißt als erstes „hast du die Schuhe schon an?“ - Weil ich ihr sagte, dass es mir so schwer fällt.

finde heraus was dir gut tut und mache es wenigstens fünf Minuten am Tag. das ist deine Zeit, deine Gesundheit. :four_leaf_clover:

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Ja das ist mir den Tag aufgefallen als ich mit dem Hund draussen war, da habe ich mit meiner Mutter telefoniert und zack lief ich 40 Minuten umher.

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Ich hab heute noch einen Bersich gestartet, schlimmer als jetzt geht ja eh nicht viel​:grinning_face_with_smiling_eyes:.

Habe heute morgen mich gezwungen wieder ein Brot mit Lachs und gesalzener Butter, heute Mittag dann selbst gekochte Gemüsesuppe und eine Banane, dann 10mg Medikinet.

Also die Anflutunf war richtig eklig ,muss aber auch sagen das ich im Auto sass mit meinem Sohn zum Eislaufen gefahren bin wo ich dann meine Mutter traf.

Also habe ich analysiert :ah jetzt wird warm, jetzt wirst du müde ,jetzt muss du auf Klo und als ich den Shit auf Klo gelassen habe ging es dann ,aber ich war nur genervt von meinem Sohn habe nur gemeckert, fun fact mache ich sonst auch. Aber diesmal hab ich die Wut nicht so im Magen gespürt.

Hatte mich gestern auch wieder mit meinem Mann in den Haaren.

Wir haben einen Plan von der Therapeutin von ihm und ich sage dann immer, was als nächstes abgearbeitet werden muss und er reisst es dann ein, somit fange ich danach wieder bei Null an.

Ich sage zum Beispiel wenn dir langweilig ist räume dein Zimmer auf ,er sitzt dann unten und fragt:” Papa kannst du mir das und das ausdrucken,mir ist so langweilig?”papa sagt:”mach ich wenn dein Zimmr ordentlich ist!” Soweit alles gut

NE halbe Stunde später ,druckt er ihm alles aus ohne das er sein Zummer aufgeräumt hat.

Nur um ein Beispiel zu nennen.

Und dann fehlt einem die Kraft sich damit auch noch auseinander setzen .

Er ist wirklich ein toller Mann aber wor laufen was die Erziehung angeht verschieden somit rege ich mich nich mehr auf als eh schon und dann sagen alle du musst viel ruhiger werden,ja genau, ich habe mich immer gefragt warum das alle können nur ich nicht.jetzt hab ich ja die Antwort :sweat_smile::sweat_smile::sweat_smile::sweat_smile::sweat_smile:.

Ichvhabe jetzt nochmal eine Banane gegessen,weil ich nun weiss wie wichtig das ist.

Und habe mir zu Montag Magnesium bestellt, vielleicht hilft das auch ein bisschen.

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Fühle da stark mit, es ist wirklich eine Qual, das ständige Grübeln.. Sei’s wegen Verdauung oder auch jegliche andere Lebenslage… und es frisst sooo viel Energie, die man eigentlich für anderes bräuchte :frowning:

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Jaaaa oder, anstatt es einfach gut ist ,neiiiiiin immer und immer weiter läuft dieser Kopf

Hey, ich (ADHS spät diagnostiziert) setze gerade auch mein Antidepressiva nach 7 Jahren ab und es ist wirklich nicht zu unterschätzen wie hart das sein kann. Ich persönlich vertrage leider keine Stimulanzien und da ich generell sehr empfindlich auf Medikamente reagiere nehme ich erstmal nichts anderes bis das Escitalopram komplett abgesetzt ist. Ansonsten wüsste ich auch nicht was woher kommt. Wechselwirkungen kicken bei mir nämlich auch sehr rein. Bei mir ist es auch so, dass ich mit dem Antidepressiva auch in sehr tiefe Löcher falle, daher jetzt ein erneuter Absetzversuch. Nicht gut sehen können, Schwindel, Kopfweh, Ängste, Traurigkeit, Weinerlichkeit… alles dabei. Bin jetzt bei 5 mg und grade ist es besonders doof. Bis jetzt sieht alles nach starken Absetzsymptomen aus, weil es bei jeder Reduzierung erst schlimm und dann langsam besser wird.

Antidepressiva werden gern in viel zu großen Schritten abgesetzt. Das kann echt fatal sein. Wie war das bei dir?

Ich habe Tropfen und gehe damit jeden Monat nur einen Tropfen runter. Jetzt werden die Schritte noch kleiner, da die letzten 5mg häufig besonders tricky sind.

Also red sonst nochmal mit deinen Ärzten.

Ich glaube du hast 14 Jahre Escitalopram genommen, richtig?

Das kann wirklich dauern, bis dein Gehirn das wieder ausbalanciert hat. Dazu noch Stimulanzien das kann schon ganz schön Ängste etc. verstärken, gerade wenn du noch nicht eingependelt ohne Antidepressiva bist.

Habe zum Glück einen sehr guten Psychiater der mich da ernst nimmt und Erfahrung mit Menschen hat die sehr sensibel auf Medikamente reagieren.

Ich hoffe, es geht dir schnell besser.

Ganz liebe Grüße

Frieda

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Hey neee neee oxhvhabe 14 Jahre Venlaflaxin genommen,dann ein halbes Jahr escitalopram 5tropfen und dann 2wochen 10 Tropfen bis die Diagnose kam und ich absetzen sollte.alle 2 Tage 2 Tropfen und ich kann dir sagen ,es war alles andere als leicht.

das hat ja nix mit nur zu tun die Medikamente können das immer machen je schlanker bzw. je schlechter vorher das Essen lief desto schneller geht mit Stimulanzien nix und man muß es einfach trainieren

Ah ok, also ein anderes Antidepressivum das 14 Jahre genommen wurde. Wenn das keine Probleme mehr macht ist das ja super. Hätte nur sein können, dass das eben doch noch ein längeres Unwohlsein begünstigt als man so meint. Und von 10 Tropfen auf 2 Tropfen alle zwei Tage ist schon auch heftig. Das glaub ich. Aber wenn das erstmal auszuschließen ist, dass das noch dein Unwohlsein begünstigt, sind ja die ganzen anderen Tipps hilfreicher. Alles Gute und viel Kraft :flexed_biceps:t2:

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Ja das Absetzen spielt bestimmt noch mit rein bin ja erst,seit 5.1 auf Null.

Heute und gestern Abend hatte ich sehr komische Beine mal sehen was die Einnahme von Magnesium ab morgen bringt.

Medikinet hab ich heute nicht genommen, da ich heute schon so mit Unwohlsein zu tun habe, dass mir dann Essen natürlich sehr schwer fällt

Liebe Melanie, wenn es dir erst seit dem Absetzen des ADs auf 0 so schlecht geht, würde ich auch mal auf Absetzsymptome tippen. Die meisten Ärzte empfehlen den Patienten ein viel zu rasches Absetzen weil Big Pharma das so vorgibt. Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, kann ich dir dieses Forum empfehlen: psyab.net.

Die Erschöpfung und die Angst nichts zu schaffen sind typische Absetzsymtome und der Schritt von 10 Tropfen auf 2 Tropfen find ich auch sehr gross.

Um herauszufinden, ob es vom raschen Absetzen kommt, könntest du in diesem Forum(psyab.net) mal nachfragen, ob es Sinn macht nach 3 Wochen eine ganz kleine Menge des ADs einzunehmen, aber wirklich nur ganz ganz wenig…evl. könnte das klappen und wenn es Absetzsymptome sind, wird es nach paar Tagen evl. besser werden.

Viel Kraft wünsche ich dir.

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Das ist total lieb von euch, ich will noch ein bisschen durchhalten,ich hab schon 4 Wochen ohne geschafft es wird bestimmt bald besser.

Ich hab aber nicht von 10 auf 2 Tropfen sondern alle 2Tage einen Tropfen weniger .

Ich habe am 15.12 angefangen dann mit 9 Tropfen und war am 05.1.auf null

Liebe @Melanie55 , Du hast ja wirklich schon sehr viele und sehr gute Antworten von sehr vielen und sehr lieben Foren Usern hier gekriegt.

Deshalb möchte ich mich jetzt gerade auch nur nochmal so kurz wie möglich bei Dir melden.

Und zwar eigentlich hauptsächlich deshalb weil ich Dich gerne darauf aufmerksam machen möchte das man in gewissen Fällen ein bestimmtes Antidepressiva das man verschrieben bekam nicht einfach mal so Hopplahopp wieder Absetzen kann ohne das man danach möglicherweise nicht relativ schnell wieder in ein depressives Loch rein fällt, oder es einem mit der Zeit eventuell vielleicht dann nach dem Absetzen sogar noch schlechter geht als ursprünglich.

Jedenfalls ist beim Absetzen von Antidepressiva eine gewisse Vorsicht geboten, und das erstens deshalb weil die Depressionen Quasi wie bei einem Jo-Jo-Effekt wieder zurück kehren können, und zweitens weil es bestimmte Antidepressiva gibt bei denen sich eine Sucht entwickeln kann, und es einem deshalb möglicherweise schwer fallen kann um von einem Antidepressiva wieder vollständig los zu kommen.

Jedenfalls hoffe ich für Dich das Du eine ärztliche Begleitung an Deiner Seite hast wo sich mit solchen Medikamenten gut auskennt, sowie Dich jederzeit unterstützt und Dich aufgrund seiner Erfahrung so gut er/sie kann beratet. :four_leaf_clover: :heart:

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Ok, 3 Wochen Absetzzeit für 10 mg, 14 Jahre hast du Antidepressiva genommen. Das ist wirklich unglaublich schnell. Gerade uns neurodivergenten Mäusen sollte man besser vorsichtigere Schritte empfehlen. Kann total verstehen, dass du das so durchhalten möchtest. Aber wenn es schlimmer wird oder nicht weggeht, besteht immer die Möglichkeit wieder ein paar mg zu nehmen und die dann wirklich langsam auszuschleichen. Über Monate auch wenn das nervt. Stimulanzien können ja trotzdem genommen werden, wenn du sie verträgst. Hör gut auf dich und wenn du merkst, das ist eine zu dolle Quälerei, ist das kein Beinbruch wieder ein bisschen was zu nehmen und neu zu starten.

Ich drücke dir fest die Daumen dass dein Gehirn sich ganz bald dran gewöhnt hat.

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Ja auf jeden Fall, aber ich muss sagen dass ich nun die Seite für auschleichen von Antidepressiva gerade besucht habe die mir wie oben vorgeschlagen wurde und jop es sind Ausschleichsymptpme,was mich jetzt komischerweise beruhigt.

Ichvhabe den Rückhalt der Firma und jeder sagt es braucht nun Zeit bzw Geduld, ha genau dass was ich so gar nicht kann oder mein Gehirn was auch immer.

Das auschleichen von Venlaflaxin war hart aber nicht mal im Ansatz zu dem jetzigen.

Aber durch die Seite weiss ich woher es kommt und kann es nun besser ausloten.

Ich habe jaa am 9.3 einen Termin in der Pia und hoffe das es mir besser geht,wobei das schon der Fall ist.

Die starken Suizidgedanken und schweren Depris sind vorbei es sind jetzt nur die körperlichen Symptome die mich lähmen aber das wird auch vorbei gehen.

Ich bin euch so so dankbar, dass ihr mir so helft und unterstützt!!!

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Ich bin so ein Vollhorst!!!

ich habe ja medikinet Einnahmen erstmal gelassen um abzuwarten wie es nun ist mit dem ausschleichen des Escitaloprams, immer noch schlechte Sicht.

Habe letzte Woche Freitag nochmal den Versuch mit medikinet gestartet, da hab ich 10mg genommen ging gut.

Am Samstag habe ich 10 mg morgens und 10mg mittags genommen ,war auch ok hab den revaoumd gemerkt aber war nicht so heftig.

Dann Sonntag auch wieder 2 und da hatten wir einen Freund unseres Sohnes hier auch alles gut, bis wir ihn zu Fuß nach Hause brachten ,mir wurde aufeinmal schlecht, schwindelig, wackelige Beine und als wir zu Hause waren musste ich erstmal ruhen,dauerte ungefähr ne Stunde dann ging es.

Mein Sohn hatte sich abends noch doll gestoßen,so dass wir den Nachbarn rufen mussten(er ist Rettungssanitäter)war aber alles gut und ich nuss auch sagen war nicht so panisch wie sonst.

Ich sagte dann ich geh schlafen und will mein darmbakterienstamm zu mir nehmen und was passiert ,ich nahm nochmal 10mg Medikinet, absolut nicht meine Absicht.somit lag ich bis 4.30 Uhr wach und konnte erst dann schlafen.

3h später weckte mich mein Sohn,sie fuhren zur Klassenfahrt, mein Mann auch,und ich sollte sie fahren keine Chance, ich kamm gar nicht hoch mir Tat alles weh.

Ich habe dann nochmal 2h geschlafen aber danach fühlte ich mich auch nicht besser, habe somit die Medikamente wieder gelassen.ich bin seit Montag so tief in einem Loch,nur am weinen kam gar nicht hoch gegessen am Montag sehr gut und seit Dienstag ist es ein Kampf, noch dazu habe ich gestern Abend meine Tage bekommen.

Nun habe ich meinem Neurologen geschrieben und er sagt ich muss in eine Klinik.

Ich will nur nachvollziehen was das jetzt wahr?

Zu schnell hochdosiert?bestimmt

Hat man nach nicht mehr nehmen solange nich depressive Schübe?Bin mir nicht sicher ob es jetzt die Medikamente waren oder meine Tage.

Heute morgen habe ich dann 0.5 mg Travor genommen um mein Nervensystem zu beruhigen

Habs jetzt beim Überfliegen der Beiträge nicht grad gefunden: Hast du unretardiertes Medikinet (weisse runde Tablette mit Bruchrille) oder retardiertes (Kapsel)?

Repariert,also Kapsel mit einer Seite lila