Weiß ich gar nicht. Es ging aber um mehrere kleinere körperliche Dinge. War einfach ein ungünstiger Zeitpunkt, denn seitdem habe ich mit all diesen Dingen keine Beschwerden mehr. Vielleicht war es auch psychosomatisch, weil ich den vorherigen Job nicht mehr wollte. ![]()
Hallo Ichbines,
ehrlich gesagt, ich habe nun dieses ganze Hick Hack gelesen und kann nicht recht erkennen, wo das Problem liegt.
Du hast das Recht auf eine 2. Meinung. Also geh zu einem anderen Arzt, schildere die Situation. Wenn er seriös ist, klopft er klassische Fragen ab und gibt dir einen ADHS Fragebogen. Ihn so auszufüllen, dass kein Anhahalt vorliegt, ist kein Hexenwerk. Im Zweifelsfall lass dir eine Überweisung geben. Es braucht keinen ADHS spezialisieren Psyciater für eine entsprechende Diagnose. Dann bekommst du eine Bescheinigung mit Inhalt „kein Anhalt für das Vorliegen einer ADHS Problematik.
Wenn übrigens die Sachbearbeiterin geschrieben hat, dass du eine Ausschlussdiagnose brauchst, hat sie absolut keine Ahnung. Denn kein Arzt wird es konsequent ausschließen können, weil ADHS nun einmal ausschließlich anhand der klinischen Symptome gestellt werden kann. Deshalb „Kein Anhalt für…“ und nicht „ADHS ausgeschlossen.
Das sollte reichen. Und was nun die fehlende Kooperation dieser Ärztin betrifft, da würde ich schlicht ganz geschmeidig Anzeige bei Ärztekammer und Krankenkasse erstatten. Das der Ärztin auch mitteilen.
Diagnosen kann sie natürlich nicht löschen, aber Herausgabe einer Akte, Verweigerung der Unterstützung ist kein Kavaliersdelikt. Das könnte eng für sie werden.
Liebe Mechthild,
erst mal danke für deine Antwort. Es gibt ja keine Diagnose. Bei der Krankenkasse wurde ja lediglich damals Z86.1 abgerechnet. Das finde ich okay, meine Intention des Gesprächs war eine Beratung zur langfristigen Gesunderhaltung. Sie braucht also keine Diagnosen löschen. Lediglich intern im Fließtext der Patientenakte steht DD ADHS des Erwachsenen. Das ist alles. Und ich bin mir sicher, dass ihr nichts wirklich einfällt,dass einen tatsächlichen medizinischen Verdacht rechtfertigt (zumal keine Differenzialdiagnose mit mir besprochen worden ist, aber man hat ja auch die Anamnesenotiz, Patientin vermutet ADHS noch in die Differenzialdiagnose geändert bevor ich es zugesendet bekommen habe, das ging dann schon).
Die Patientenakte liegt mir ja inzwischen vor. Verbunden mit der Frage, was denn mein Problem sei, es seien ja nur Anamnesenotizen. Der Anwalt schreibt nun erst einmal der Ärztin. Ich weiß auch nicht, ob es irgendwas Handfestes braucht um eine DD in die Akte zu schreiben?
Ich würde das mit einem Arzt auch machen. Hätte dafür aber gerne jemandem dem ich vertraue. Und kenne niemanden, zu dem ich kurzerhand gehen könnte? Ich glaube nicht, dass die PKV eine Ausschlussdiagnose braucht, der reicht der von dir beschriebene Wisch.
Es hat drei Monate gedauert bis ich die Akte bekommen habe. Ich war dann auch noch mal vor Ort um es sachlich zu klären, aber nachdem ich eine sachlich, aber kritische 3 Sterne Google Bewertung abgegeben habe (aus Verzweiflung, weil ewig gar nicht reagiert worden ist, und die Praxis auch konsequent keine Telefongespräche mehr führt, mit niemandem), wurde ich aus dem Behandlungsvertrag geschmissen. Ich weiß aber, dass ich da nicht die Einzige bin, sondern das regelmäßig passiert ist, verbunden mit der Aufforderung sich eine andere Praxis zu suchen, wenn man nicht rundum zufrieden sei.
Und ich hatte die Bewertung nach 10 Minuten wieder gelöscht, weil ich dachte, komm persönlich noch mal hinfahren und miteinander sprechen ist sicherlich der bessere Weg. Aber da wurde mir nur gesagt, warten Sie doch einfach drei Jahre, dann können Sie ja immer noch eine Dienstunfähigkeitsversicherung abschließen.
Die Frage wäre ja immer noch, ob das so überhaupt als Risiko gewertet werden dürfte?
Keine Ahnung.
Also @Ichbines1988 … vielleicht versteh ich gerade alles falsch…
Aber es gibt doch jetzt mehrere Vorschläge, wie das gelöst werden könnte… Du bleibst aber irgendwie bei dieser Ärztin hängen, die wohl Mist gebaut hat… Du brauchst doch sowieso einen neuen Hausarzt… soll der das doch machen… Wieso beharrst du darauf, dass diese Ärztin noch irgendwas macht? Ihre Position ist doch glasklar… Und wieso hast du ADHS überhaupt woauchimmer angegeben, wenn du es doch gar nicht hast? Von der Notiz im Fließtext hast du doch erst im Nachhinein erfahren… Der ganze Sachverhalt erschließt sich mir nicht wirklich.
Mh, wirkt das so? Ich bin mich schon vor Ort bei diversen Menschen am durchfragen bzgl. eines Arztes.
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Das du verwirrt bist verstehe ich, war ich auch. Die Gesundheitsfragen bei der Versicherung lauteten, wurden Sie in den letzten 5 Jahren bzgl. ADHS untersucht, beraten oder behandelt. Und nein, es gibt nur und ausschließlich diese eine Notiz in der Patientenakte. Das ist alles. Aber das muss angegeben werden. Ist auch völlig egal wann ich davon erfahren habe, wenn in 6,7, 8 Jahren ein Leistungsfall eintreten würde, würde die Versicherung natürlich versuchen auf dieser Grundlage nicht zu zahlen. Nach 10 Jahren würde die vorvertragliche Anzeigepflicht nicht mehr geprüft und aus der PKV zu fliegen wäre kein Spaß.
Fehleinträge dürfen und können gelöscht werden. Eine Ärztin die abwinkt und sagt, naja alles gut, wir brauchen hier keinen Facharzt, keine Wiedervorstellung und keine Diagnose, hat nicht wirklich einen tatsächlich ernst zu nehmenden ärztlichen Verdachtsmoment geäußert?
Wir versuchen es mit Blutabnahme und Vitamininfusionen ![]()
aber das ist doch ein klares nein… eigentlich würde es doch völlig reichen, wenn in besagter Akte von besagter Ärztin eine weitere Notiz stünde, dass es dafür keine Anzeichen gibt, die eine Verfolgung rechtfertigen… oder nicht? (gut, ist eine theoretische Betrachtung)
Ja, genau das dachte ich auch. Und dann hat ein Versicherungsmarkler mit der AXA telefoniert und die Versicherung teilte ihm mit, dass das anzeigepflichtig sei. Jetzt möchte so eine Versicherung natürlich möglichst viel über jemanden wissen und ob das letztlich rechtlich Bestand hätte, sei mal dahin gestellt.
Keine Ahnung, aber ja ab hier wiederholt es sich.
Ja, das wäre auch schon super hilfreich. Ich hatte auch Korrekturvorschläge gemacht, um einen Weg zwischen völliger Löschung/ Korrektur zu finden. Mir wurde zwar gesagt, dass man die Korrekturvorschläge zur Kenntnis genommen hätte und ihnen auch inhaltlich zustimmt, aber es trotzdem nicht ändert
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Ich dachte, ich Update euch noch mal ![]()
Ich konnte inzwischen eine Bescheinigung besorgen, dass kein ADHS vorliegt. Vielen Dank noch mal für all eure Ideen und Ratschläge.