Bei MPH ist „richtig“ oft viel unspektakulärer, als man erwartet. Für mich wäre eine passende Wirkung eher: ich komme leichter ins Tun, bleibe etwas besser dran, reagiere nicht so impulsiv und merke nicht ständig das Medikament. Unterdosierung fühlt sich eher an wie kaum Effekt oder nur ganz kurz etwas mehr Struktur. Etwas zu viel kann sich dagegen als innere Spannung, Gereiztheit, Tunnelblick, Herzklopfen, Appetitverlust oder dieses unangenehm getriebene Gefühl zeigen. Dieses „Wow, jetzt funktioniert alles“ ist kein verlässliches Ziel. Wenn gar keine deutliche Alltagserleichterung kommt, würde ich eher Wirkungstagebuch führen und das mit der Ärztin oder dem Arzt besprechen, statt die Wirkung an einem bestimmten Gefühl festzumachen.
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Genau so
Manchmal wenn jemand fragt, wie es dem Sohn so geht, sage ich sowas wie „ja, läuft soweit ganz gut“. Dieses „läuft soweit“ ist sehr unspektakulär. Er ist nicht plötzlich Klassenbester oder total selbständig oder sozial zuvorderst mit dabei. Nichts davon. Aber es läuft soweit alles i.O.
Und das ist ein RIESIGER Fortschritt!
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