Ich weiß gar nicht wieso immer alles mit Adhs sein soll.
Ich würd das einen Traumamodus nennen. Es läuft wie im Stummfilm der Schock ist groß und ich würde mich nicht wundern, wenn plötzlich irgendwann der dicke Korb der Gefühle da ist und dann extrem die Trauee durchschlägt.
Vielleicht verarbeitest du Ereignisse und Gefühle anders und ggf. auch langsamer.
Ich will hier ja keinen blöden Vergleich Mensch Tier machen, doch mit meinem hochfunktionalem Autismus war Kathy mein Leben und mein ein und alles. Es gibt und gab nie einen Menschen oder ein anderes Lebewesen was mir emotional so nahe kommen konnte.
Krebsknötchen Ostern 2024, Angst und Kopf fährt hoch. Es ging zum Tierarzt am 03.04. und dann am 04.04. zur großen Op am 05.04. und extrem lange wenn morgens abgegeben bis dann der Anruf kommt das alles git ist und man sie abholen darf und ab dann war es eine Mischung aus nem Modus - hier muß jetzt viel versorgt, gepflegt, aufgepasst und gepimpert werden.
Da 6 der 8 Gesäuge komplett entfernt wurden war das schon ein riesen Akt zwischen leiden, versorgen, pflegen und einfach nur pflichtbedingt laufen und tun was zu tun ist.
Dazu halt Untersuchungen, Patologiebefund, Screenings, nächste Op 3 Wochen später für die letzten beiden Gesäuge → doch da war Hoffnung, Kampfgeist und Kampfmodus mit Zuversicht auch bei den nächsten 3 Screenings in 6 Wochen und dann kommt der Superknaller das absolute Gameover
Krebs hatre innerhalb von 2 Wochen gestreut und schnellwachsende Lungenmetastasen *Ärzte in dem Moment genauso verzweifelt und das war wirklich der Moment wo FÜR MICH DIE WELT UND DIE EMOTIONEN STILL STANDEN es riß mir wirklichden Bodenunter den Füßenweg und ich bin aber gelaufenund hab wirklichalles getan und gemach. Prognosewaren 44 Tage → ich hab es mit einem Professor der Neurologieund vielen anderen berateden Ärzten Chemotherapie und Cortisontherapie mit fundierter guter Schmerztherapie 1 Jahr und 29 Tage zu machen mit voller Lebensqualitätund einem extremglücklichem Tier.
Gefühlt hab ich mich da aber schon nicht mehr und mit ihrem Tod und dem Einzug der neuen Dame zur Gesellschaft habe ich definitiv das erdre halbe Jahr ohne Gefühle und in einem sehr speziellen taub funktionalen Zustand vegitiert und nach gut 6 fast 7 Monaten kam dann der Knall mit viel zu viel Emotionen und extremen Leiden.
Bei mir sind das definitiv Traumafolgestörungen die ihre Ursache und Mechanismen in der frühen Kindheit schon haben.
Du hast aber letztlich das gleiche auf eine andere Art mitgemacht und bist in einem emotionalen Ausnahmezustand geraten. Es kann gut sein sas durch Schock und Schmerz dein Körper und Geist in den Überlebensmodus geschalten hat und dann kann der Mensch grundsätzlich gut abspalten, verdrängen etc. und sehr gut einfach nur funktionieren..
Der einzige Nachteil ihne spezielle Traumatherapie und Traumamechanismen, das du wahrscheinlich nicht den Zeitpunkt bestimmen kannst wann der Schmerz kommt und wahrscheinlich auch ein Teil der Ereignisse dich dann überrollen könnten.
Dieser Mechanismus ermöglicht es aber das Menschen im Krieg, nach schweren Katastrophen und vielem mehr sehr gut funktionieren und handlungsfähig bleiben und so auch z.B. in der Lage sind ihr Leben und ihr körperliches Überleben zu sichern. Das ist für Geist und Körper das größte Ziel und wenn es dann vermeindlich sich und einfach ist holt der Geist dann irgendwann diese verdrängten Ereignisse zurück.
Solche Ereignisse können mir passieren und ich wette mit dir das es nicht passiert ist weil mein Geist das so verdrängen kann das es vergessen und nie geschehen ist.ö
Such mal im Netz nach Trauma, Funktionsmodus bei starken Verlusten etc.
Vielleicht hilft dir das deinen Mechanismus zu verstehen