Das ist leider auch typisch Elvanse, dass man es irgendwie einfach nicht zu fassen kriegt…
Man muss beobachten was man auf einmal besser kann und wann dann wieder nicht mehr…
Wann kommt Gereiztheit / Reizüberflutung / Konflikte / Erschöpfung…
Das ist leider auch typisch Elvanse, dass man es irgendwie einfach nicht zu fassen kriegt…
Man muss beobachten was man auf einmal besser kann und wann dann wieder nicht mehr…
Wann kommt Gereiztheit / Reizüberflutung / Konflikte / Erschöpfung…
Zustimmung @Nono !
Und was ich auch gelernt habe: nicht überanalysieren und die Erwartungen zu hoch schrauben.
Die Erwartungshaltung an die Medikamente ist oft extrem hoch.
Klar, wer will es einem verdenken nach vielen Jahren mit zum Teil schweren Symptomen. Dennoch können die Medikamente das nicht einfach alles resetten und sofort auf 0 setzen.
Ist schon so, dass gewisse Einschränkungen und Muster, die ein leben Lang bestanden haben, stark abgemildert werden, aber nicht unbedingt sofort und für immer verschwinden.
Mir fällt oft diese hohe Erwartungshaltung auf, aber das muss man einfach verstehen: Eine Symptom Verbesserung erwarten, ja, aber keinen kompletten Reset aller Symptome von jetzt auf gleich
Ja aber wenn man schon mal ein Medikinet oder Ritalin hatte, das aber nicht verträgt und wechseln muss, kommt man sich bei Elvanse erst recht verloren vor…
Du sry aber 5 mal einnehmen ist n Witz…
Da weißt du absolut GAR NICHTS.
Meine Eindosierung im stationären Umfeld hat, wenn ich mich richtig erinnere, etwa 10 Wochen gedauert.
Und das war mit 24/7 rundum medizinischer Betreuung.
Also definitiv NICHT die Norm.
Und das war verdammt schnell.
Normalerweise dauert das erheblich länger.
Wie @UlBre schon sagte:
Tracking
Schau dass du Tagebuch führst.
Ich hab (grade auch in der Klinik) einen analogen Kalender geführt und da alles eingetragen.
Einnahmezeiten, gefühlte Wirkdauer usw…
Dass du bei Elvanse nicht immer exakt sagen kannst von wann bis wann ist auch normal.
Das ist eine der positiven Aspekte für mich.
Eben dass es so angenehm subtil im Hintergrund wirkt.
Also bitte, lass dir Zeit und mach dir nicht so einen Stress.
Und schau dass du ausreichend Schlaf bekommst.
Der ist, genau wie ausreichend trinken, sehr wichtig ![]()
Danke für eure aufmunternden Worte. Ich bin wie verloren. Wie so oft in den letzten Wochen, Monaten, unabhängig von den Medikamenten(oder eine Mischung aus allem wie so oft in Leben?) Wieder Mal so gut wie nicht geschlafen, Heulattacken, selbstzerstörerische Gedanken. Ich habe soviel Stress in verschiedenen Situationen, und steigere mich total rein, ganz akut Umzug mit viel mehr Problemen als gedacht und katastrophisieren, hysterisieren, ich fühle mich wie der allergrößte loser und unfähig wie sonst was. Hauptsache bei allen Hausmittbewohnern vorgestellt und gute Miene zum bösen Spiel gemacht, das kann ich gut, danach geht es mir aber immer wieder beschissen, leider ist es so im sozialen Umfeld bei Freundin/Freunden andersrum auch so: ich zeige da öfter und sage wie es mir geht, fühle mich jedoch schwach und vulnerabel.
Gut, dass ich in wenigen Stunden ohne Schlaf zum Psychiater gehe, ich weiß gar nicht warum ich 1 Woche nach meinem letzten Gespräch nochmal einen Termin gemacht habe, aber vielleicht muss das so sein, mir geht es nämlich schlecht und ich stehe da wo ich ohnehin immer stehe, wenn ich überfordert und erschöpft bin: will am liebsten nur noch schlafen und habe das Gefühl, dass ich nicht mehr kann und will (nicht zu leben an sich, aber das alles einfach zu viel Energie zieht und Sorgen bereitet und es gefühlt zu wenig Energie aufgeladen wird).
Borderline wollen mir Therapeutin und Psychiater nicht attestieren, vielleicht bin ich ja manisch-depressive/bipolar oder was gibt es sonst noch so? Bin ja schon depressiv, ängstlich-vermeidend, unsicher und auch zwanghaft (muss Probleme sofort lösen gedanklich, sofort, egal ob ich dabei zu Grunde gehe wie auch aktuell wieder durch die vielen Probleme mit Umzug und privat und bald auch wieder massig Arbeit).
Ein riesengroßer Witz, wo nur keiner lachen kann…
10 Wochen stationär, das ist ein Gedanke, der mich beruhigt für einen kurzen Moment. Schlaf und trinken… wenigstens trinke ich genug Wasser am Tag, Schlaf ist eher so Mal 4-5 Stunden dann wieder 8-9 und wieder 4-5 oder eben so wie jetzt stundenlang im Bett ohne wirklichen Schlaf, da mich sorgen plagen. Vielleicht bleibt das Herz stehen, wovor ich doch immer soviel Angst hatte, da dürfte ich mich nicht wundern, wäre nur persönlich ungerecht, aber was ist schon fair im Leben (Melancholie hilft mir gerade nicht durchzudrehen…)
Zum einschlafen:
Hast du es schonmal mit Lavendelöl probiert?
Also dieses Duftöl.
Einfach auf ein Taschentuch, das dann in eine kleine Schale und auf den Nachttisch,
Das beruhigt und hilft beim runter kommen.
Ach ja, nur damit wir uns richtig verstehen:
Stationär war ich 4 Monate…
Auch wenn es gut und wichtig war, so war das dennoch kein erstrebenswertes Ziel…
Jedoch war es für die Eindosierung top ![]()
Wie gesagt, mach dir bitte keinen Stress.
Gibt es Dinge, die dich runter bringen können?
Sport / Krafttraining / zocken usw?
Hey @Raphael
Tut mir leid Dass du dich so fühlst !
das ist bestimmt ganz doll anstrengend und richtig schlimm für dich, da fühle ich sehr mit dir
was mir sofort auffällt ist, dass das was du an Symptomen hast das Elvanse definitiv nicht lösen kann.
Sprich mal mit deinem Arzt nachher ob es eine Alternative Medizin gibt die du dazunehmen kannst. Zb ein Antidepressivum oder was auch immer, denn so kann es ja nicht bleiben …
dann würde ich schon sagen, dass du zusätzlich Therapeutische Hilfe brauchst, denn du hast irgendwelche Muster die dich massiv triggern in Richtung Angst und Panik und das kann man auf jeden Fall durch Therapie verbessern.
Ich wünsche dir ganz viel Glück pass, auf dich auf!
Ich weiß, dass es nicht erstrebenswert ist. Nicht falsch verstehen, ich meine nur aus meiner jetzigen Sicht wäre das wie ein Rettungsanker, wenn es aber soweit wäre würde ich mich wiederum vulnerabel und schlecht fühlen. Das ist doch alles verrückt… Sport und zocken ja z.B., tue ich aber nicht weil ich in diesem Modus bin zu machen und zu tun und dabei mache ich Kapitale Fehler und das zieht mich noch mehr runter, so wie aktuell: ich ziehe um, aber merke, dass neben den Schwierigkeiten die ein Umzug mit sich bringt mehrere Probleme zusätzlich auf mich zukommen, die ich vorher nicht bedacht habe bzw. mir nicht bewusst gewesen ist. Alles extrem nervenzerrend.
@Lea danke dir! Das paradoxe ist, dass ich sowohl Venlafaxin seit Ewigkeiten nehme und mir immer gesagt würde ich soll es weiterhin nehmen, als auch eine Therapie habe und sogar in Selbsthilfegruppen bin. Vielleicht zeigt dies umso mehr was ein hoffnungsloser Fall ich bin. Denn ich höre nicht selten, dass Therapie und Medikation bei einigen gut hilft, bei mir ist alles festgefahrener und stärker oder bin ich einfach nur unfähig zu lernen? Ich weiß es nicht genau vermutlich wieder eine Mischung aus allem. So kann es nicht bleiben ist leider immer wieder Phase bei mir. Irgendwie habe ich es immer wieder geschafft, so werde ich das auch schaffen, aber dann geht es irgendwann wieder bergab. Ich höre jetzt Mal auf, nerve mich selbst auch damit, wie ich mich so verhalte und das ich nur rumjammere. Oder ist es das innere Kind, das Aufmerksamkeit braucht?
ich weiß es alles nicht, ich weiß nichts …
Ich weiß was du meinst.
Bin auch grad in einer ähnlichen Situation.
Was mir zumindest halbwegs hilft, ist Listen anzufertigen.
Was muss erledigt werden?
Bis Wann?
Was brauche ich alles neu?
usw…
Bspw. ist mir gestern erst Bewusst geworden, was ich alles ummelden muss…
Ist ja nicht nur mich selbst und das Auto sondern auch bei den verschiedenen Versicherungen (sofern das nicht über einen einzigen Makler läuft), bei der Bank / das Konto usw…
War auch erstmal wie ein Schlag ins Gesicht.
Schön ist anders.
Hast du denn wenigstens Unterstützung?
Also Partner / Partnerin, Freunde usw…?
Da sagst du was, das kommt alles noch, ist aber für mich eher so das formale. Ganz aktuell ist es die Wohnung an sich, der Umzug als solcher tatsächlich aber eben auch geistig. Ich kenne das so von mir immer… Das bin ich extrem sensibel und vulnerabel. Will alles machen, möglichst alleine und fühle mich auch alleine. Also Unterstützung habe ich schon, jedoch nicht so viel, ich glaube jedoch vor allem das ich mich allein und verloren fühle in mir selbst, d.h. meine Freundin hilft mir, trotzdem fühlt es sich so an als müsse ich vieles/alles alleine machen und es nicht komplett das Gegenteil.
Ich hatte vorhin ne Panikattacke mal wieder. Jetzt geht es was… Das Fass schön über Tage zum Überlaufen gebracht was soll sonst passieren? Ich bin unter Hochspannung aber im negativen, gestresst, gereizt, traurig und frustriert. Überfordert… Und dann dieser fehlende Schlaf. Stimulanzien bei Schlafmangel sind eher kontraproduktiv oder?!
Ja und nein.
Ohne mein Elvanse wäre ich jetzt grad nicht aufnahmefähig.
Ich schlafe seit Jahren schlecht / zu wenig. In der Klinik ist es etwas besser gewesen.
Hoffe dass es sich nach meinem Umzug etwas bessert.
Vielleicht ist das ja auch was, das bei dir was positives verändern wird.
Was ich sagen wollte: Wenn Stimulanzien zu hoch dosiert sind und bis in den Abend rein wirken, kann dich das beim Schlafen behindern.
Mit der Zeit hast du einen gewissen Gewöhnungseffekt und dadurch eine höhere Wahrscheinlichkeit damit schlafen zu können.
Aber an sich ist es ein Drahtseilakt.
Ja, Stimulanzien können dir helfen. Auch wenn du müde bist.
Ja, damit drehst du dich immer weiter in der Erschöpfungsspirale.
Du solltest echt schauen, dass du die Ruhe bekommst und schlaf findest.
Abends n Spaziergang an der frischen (bevorzugt kalten) Luft, Tagsüber entsprechend physisch auslasten… Dich körperlich erschöpfen damit du schlafen kannst und sich die Gedanken nicht noch weiter fest fressen.
Dazu nochmals der Hinweis mit dem Lavendelöl.
Alternativ auch frischer Lavendel (wirkt anders).
Mir hilft es abends definitiv beim einschlafen / runter kommen ![]()
Und schau bitte, dass du Hilfe annehmen kannst. Auch wenn es schwer fällt.
Es ist niemandem damit geholfen, schon gar nicht dir selbst, wenn du dich mit Volldampf gegen die nächstbeste Wand fährst.
Da doch lieber um Hilfe bitten / Hilfe annehmen. Oder nicht? ![]()
Ja, Hilfe annehmen fällt mir immer sehr schwer. Aldas Lavendelöl werde ich Mal Ausprobieren.
Drahtseilakt, du sagst es.
Ich muss Schritt für Schritt mit Berücksichtigung meiner Kapazitäten und Einhaltung von Ruhephasen vorangehen. Das ist bei mir normalerweise ein alles oder nix und bei beidem geht es mir nicht so richtig gut…
Bin ich vollkommen bei dir.
Verstehe dich also absolut.
Mir geht es wirklich ähnlicher als dir bewusst ist.
Schau aber bitte, dass du Ruhephasen einlegst und dass du langsam machst.
Langsam ist schnell und schnell ist langsam.
Ist zumindest meine Erfahrung…
Ja in der Theorie weiß ich das und wusste es schon lange. Aber in der Praxis sieht das ganz anders aus.
Ich war beim Neurologen, er meinte ich soll auf 50mg hoch und erstmal 3-4 Wochen schauen wie es ist. Er sieht absolut kein borderline (ich nerve jeden damit) fing an über Persönlichkeitsstörungen zu reden wie irrelevant sie eigentlich sind und worauf es wirklich ankommt anhand von Beispielen mit soziopathen oder anderen aus Sicht der meisten Menschen schwerst gestörten… Sehe das bisschen differenzierter oder er hat es falsch formuliert. Ich finde jedenfalls einen egozentrischen, empathielosen „Macher“, der Karriere macht nicht als Vorbild an oder jemanden der es geschafft hat. Glaube damit war nur gemeint, dass es solche und solche gibt, es kommt drauf an was man daraus macht. Und er meinte zu mir immer wieder bei meinen Schilderungen typisch ADHS, auch ihre grubelzwänge, selbstabwertung… Das passt ja zu vielen PS und da fing der Vortrag an
jedenfalls… Merke ich wie ich wieder negatives wie ein Schwamm aufsauge, er meinte einerseits unterdiagnostiziert andererseits einem Kind bei kleinen Verhaltensauffälligkeiten direkt Ritalin zu drücken auch unverantwortlich, Mediensucht usw. Simuliert teilweiße ADHS Symptome. Und Zack; ach ja … Ich bin auch ständig am surfen, lesen, googlen immer was am machen… Vielleicht ist es kein ADHS sondern einfach nur die Sucht (die ich zweifelsohne schon seit Jugend habe, Eltern und Bruder sind Drogen oder alkoholabhängig geworden, dachte das wäre besser…)
Naja und der Schlafentzug… Egal ich muss aufhören zu grübeln und analysieren ab morgen geht’s weiter mit 50mg. Das Tagebuch muss ich mir irgendwie anders runterladen, funktioniert leider bei mir nicht @UlBre
Weiter geht’s…
Ich habe soeben gemerkt, dass ich gar nicht mehr in meinem thread geschrieben habe
daher
https://adhs-forum.adxs.org/t/beginnt-nun-endlich-die-reise-zu-mir-selbst/13429/47
Hallo zusammen,
ich bin gerade dabei mich mit Lixdexamfetamin von Ratiopharm einzudosieren. Ich bin mittlerweile bei 35 mg angekommen.
Wie löst ihr das Problem mit der Tagesabdeckung? Ich habe jetzt schon mehrfach gelesen, dass mehrere Dosen den Tag über genommen werden. In welchen Abständen nimmt man da die zweite Dosis?
Meine gesamte Wirkzeit von den 30 mg liegt aktuell bei ca. 9 Stunden würde ich schätzen, ich spüre das An- und Abfluten hier nicht so sehr wie beim Medikinet vorher.
Ich brauche definitiv noch für abends etwas, da ich abends oft noch Aufgaben oder Training habe und dabei die Konzentration unbedingt brauche.
Wenn ich jetzt eine gute Dosis mit einer Gabe morgens finde, teile ich die dann für eine Ganztagesabdeckung einfach in zwei Dosen auf oder wie muss ich mir das vorstellen?
Entschuldigt, die vielleicht dämlichen Fragen aber ich habe noch so überhaupt keinen Plan wie ich das Problem lösen soll. ![]()
Ich bin für jede Hilfe dankbar.
Hier: