Oh, das ist irgendwie untergegangen.
Laut Packungsbeilage wird empfohlen bei 30mg zu beginnen. Also du würdest damit sicher nicht falsch liegen.
Das würde ich aber davon abhängig machen, wie du aktuell die 10mg und 15mg empfunden hast.
Brachte es dir ein Gefühl von Ruhe, aber auch etwas Antrieb und vielleicht schon etwas mehr Konzentration? Angst, Unruhe. Alles würde hier mit reinspielen.
Ich bin z.B. im Oktober mit 30mg eingestiegen.
Habs gut vertragen und verbesserte einiges, aber dann reichte diese positive Wirkung leider nicht bis abends. Dann gings weiter mit 50mg und ich hatte da scheinbar Glück, dass das passte.
Zwischen 30 und 50 lagen aber, meine ich, 3-4 Wochen. Dann wieder solange bei 50.
Dann wollte ich wissen, obs nach oben besser oder schlechter wird und ob ich dann wirklich drüber wäre. Also 9 Tage Testlauf mit 70, was für mich definitiv zu viel war. Dann wieder zurück zu 50, wo ich wusste, dass es gut war.
Erst dann fing ich an mit Auflösen in Wasser, um auch mal 45, 55, 60, 65 zu testen.
Am Ende war 45-50 für mich persönlich am besten.
Aber erstmal würde ich in deinem Fall konzentrieren, wie es sich aktuell mit den 15 anfühlt, um rauszufinden, ob das schon zu viel ist (soll auch mal vorkommen), oder ob du unterdosiert bist.
Nebenwirkungen können leider sowohl drunter als auch drüber ähnlich oder gleich ausfallen.
Und das wahrscheinlich allerwichtigste: Was sagt das Körpergefühl?
Wenn das mit Blutdruck/Puls passt und du nicht empfindest, dass dir 15mg was bringen, dann würde ich persönlich die 30mg wählen und die dann aber auch mindestens 1 Woche beibehalten, beobachten und dokumentieren. Also ein kleines Symptomtagebuch führen.
Nicht alle 15min was aufschreiben und krampfhaft darauf fokussieren, aber vielleicht jeden zweiten oder dritten Abend mal hinsetzen und versuchen zu reflektieren, was eventuell besser lief, oder negativ aufgefallen ist.
Oder, wenn tagsüber plötzlich mal was bewusst wird, das dann aufschreiben.
- Antrieb
- Fokus / Konzentration / Aufmerksamkeitsspanne
- Ablenkbarkeit von aussen (oder auch durch die eigenen Gedanken im Kopf)
- Reizbarkeit / Impulsivität / Aggressivität
- Schlafdauer und Qualität
- Essen / Trinken (nur grob vielleicht)
- Ängste verstärkt oder gedämpft?
Oder hier im Downloadbereich das Eindosierungstagebuch dafür nutzen.
Nach 1 Woche solltest du ein besseres Bild über die Dosis haben. Dann hast du auch nach 3 Tagen den Steady State erreicht. Dazu gibts hier gute Beiträge von Justine vor einigen Monaten. Da wirds gut erklärt, was das ist und warum sinnvoll, bei einer Dosis erstmal zu bleiben.
Ist es nach 1-2 Wochen nicht besser, dann würde ich die nächste empfohlene Dosis angehen und das dann wieder 1-2 Wochen beibehalten und beobachten.
Nur diese Sprünge alle paar Tage oder sogar täglich, die könnten bei der Eindosierung dann sogar suboptimal sein, weils dann mal so, mal so wirkt und keine gleichmäßige Wirkung reinkommt (Steady State).
Der Neurotransmitter Haushalt fährt sonst vielleicht ein bisschen zu viel Achterbahn 