Ich nehme seit gestern die dritte Woche mein Medikament. Frühstück, dann Medikinet retard und fertig.
Hier lese ich einige Zeit schon rum und wundere mich, wie viele schon mit 10mg oder 20 mg eindosiert sind. Ich bin jetzt bei 30mg und spüre nichts. Seit gestern habe ich auf 30mg erhöht und spüre eine leichte Übelkeit, die ich vorher nicht hatte. Daher werde ich ab morgen 20 - 10 -0 versuchen. Jetzt grad falle ich in eine tiefe Müdigkeitsloch. Ob es nur Fresskoma ( leichter wrap) zum Mittag oder der Rebound ist, kann ich nicht einschätzen,
Liegt es an meinem höheren BMI, dass es dauert bis ich eine Wirkung merke?
Das hatte ich bisher zu Beginn bei fast jeder Eindosierung oder Erhöhung. Das müsste eigentlich nach ein paar Tagen weggehen .
Das könnte wohl beides sein. Grundlegend hilft eine zweite Einnahme gegen den Rebound aber zugleich ist es auch wichtig grundlegend seine jeweils passende Dosis zu finden .
Manche Ärzte suchen zunächst die passende Höchstdosis und dann wird der weitere Tag eindosiert andere gehen zunächst über die Tagesverteilung .
ich nehme auch mittags nochmal nach. (35-15-0) Das hilft mir, besser über den Tag zu kommen und ich kann super einschlafen damit, weil der Restpegel dafür sorgt, dass der Kopf Ruhe gibt.
Vielleicht wären 5er Schritte dann auch ganz gut für die Feinjustierung. Bei mir waren 40 mg zum Beispiel zuviel.
Es hat bei mir eine ganze Weile gedauert, bis ich eine positive Wirkung benennen konnte. Eher so Kleinigkeiten als der große Zaubereffekt.
Es klappt wirklich viel besser, wenn ich Medikinet aufgeteilt nehme. Gestern und heute hatte ich trotz Frühstück mit viel Eiweiß ca eine Stunde nach der Einnahme so eine Übelkeit/ flaues Gefühl, als hätte ich nichts gegessen. Quasi ein Loch im Bauch, was ich füllen musste. Übermorgen erhöhe ich um weitere zehn. Ich denke ich probiere es morgens.
Bin nun bei 30-10-0. koffeinfreier Kaffee funktioniert auch nicht wie ich heute bemerke Herzrasen wie beim koffeinhaltigen Kaffee. Am Koffein allein kann es also nicht liegen.
Die Mittagsdosis habe ich gestern nicht nehmen können. Ich war länger unterwegs und als ich zuhause war, war es zu spät. Als der Hammer kam, habe ich auf der Couch Atemübungen gemacht und versucht den Herzschlag runter zu bekommen. Hat nicht geklappt. Ich muss wohl demnächst immer etwas zu trinken und eine Tablette dabei haben.
Ansonsten merken weder mein Umgeld noch ich eine Wirkung. Eben nur, wenn der Rebound kommt.
Nächste Woche melde ich mich bei der Ärztin und bespreche mit ihr das weitere Vorgehen. Die Packung mit Medikinet ist bald leer und ich möchte mit ihr besprechen wie wir weitermachen.
Habe mich hier noch weiter eingelesen soweit es die Zeit zuließ. Medikinet geht wohl an die glykolspeicher oder wie das heißt. Ich interpretiere dieses flaue/ sonderbare Gefühl als Blutzuckerabfall. Daher habe ich eben, zwei Stunden nach Einnahme von Medikinet einen kleinen Apfel gegessen. Nun geht es mir direkt besser.
Dienstag Mittag habe ich eine Mail mit meinen Empfindungen zur Wirkung und Nebenwirkungen an die Ärztin gesendet. Mittwoch wollte ich anrufen, weil meine Packung leer is. Tja, sie sind erst Montag wieder erreichbar. Praxis geschlossen.
Nun denn, ich bin also heute das erste Mal komplett ohne Medikinet in der Eingewöhnungsphase. Lässt sich nicht ändern.
Schade finde ich, dass ich bei 50mg meine eine kleine Veränderung bemerkt zu haben. Meine Kraft reichte über den Tag. Sonst ist ab 16/17 Uhr der Ofen aus und ich schleppe mich durch den Tag. Das war mit den 50mg nicht mehr so. Ich habe gut durchgehalten, bis die Kinder im Bett waren. Ich bin sehr gespannt, ob es wieder so sein wird, wenn ich ein neues Rezept bekomme.
Ich melde mich beim Arzt, wenn ich noch 10 Tagesdosen habe. Alles Andere wäre mir zu riskant, weil es kann immer etwas schiefgehen. Viele hier bauen noch längere Puffer ein.
Methylphenidat oder Elvanse verderben ja auch nicht so schnell, so dass ein Bisschen Vorrat keinen Schaden macht.
Ähhh, nun ja, wie soll ich’s sagen…. Ich schaffe das nicht immer. Ich verpeile sowas schnell.
Montag muss ich mich auch wegen meinen Schilddrüsentabletten melden, weil mir heute aufgefallen ist, dass sie nur noch bis Dienstag reichen.
Ich weiß, ich weiß, man soll sowas planen und rechtzeitig im Auge behalten. Aber das ist eins meiner Probleme, die ich absolut nicht leiden kann!!! Grrrr, ich ärgere mich immer über mich selbst.
Gestern kam auch ein Schreiben von der Rentenkasse, dass sie keine Erklärung haben für bestimmte Zeiten. Toll, weiß ich was in den angegebenen Monaten 1995 und 2002 war.
Das ist wieder was ich bis zur Frist oder noch später vor mich herschiebe, weil ich sowas absolut nicht leiden kann
Zum Glück steht mir da immer mal wieder mein Mann auf den Füßen.
Man, was habe ich mir für einen Kopf gemacht warum die Praxis so ch nicht meldet. Ganz großes Kopfkino
Heute haben sie sich endlich gemeldet, nachdem ich gestern nochmal eine Email geschrieben habe, denn das Telefon war dauerbesetzt. Da überwinde ich mich endlich anzurufen, weil ich Anrufen hasse und dann das.
Morgen kann ich mein Rezept abholen. Einen Besprechungstermin habe ich Mitte Januar.
Liege nun kurz gemütlich auf der Couch und probiere meine 8kg Gewichtsdecke aus. Muss aber gleich aufstehen und Kind 2 ins Bett bringen und würde sonst glaube ich einschlafen
Nun bin ich bei 60mg Medikinet retard am Tag. Mit den 10mg am späten Mittag komme ich gut klar. Der Rebound ist da, aber nicht unerträglich.
Was ich von den 50mg morgens halten soll weiß ich noch nicht so recht. Nach den letzten beiden Tagen dachte ich: oh ne, ich reduziere. Das ist zu heftig mit dem Herzschlag. Heute ging es eigentlich. Allerdings spüre ich keine Verbesserung der Symptome zu 40 mg.
Vielleicht sind meine Hoffnungen auch einfach zu hoch. Nicht ständig ablenken lassen, mal was zuende machen und konzentriert eine gewisse Zeit etwas tun/ lesen/ lernen, das klappt leider noch nicht.
Dafür fluche ich weniger beim Autofahren, bin laut meiner Kinder nicht mehr ganz so hektisch und benötige nicht mehr unbedingt jeden Tag einen Mittagsschlaf.
Ich überlege wieder bis zum Arzttermin im Januar auf 40-10-0 runterzugehen und dann alles weitere mit ihr zu besprechen. Klar, Medikinet hilft mir etwas, aber scheinbar nicht genug.
Einiges braucht auch einfach seine Zeit. Wenn du mal ein paar Wochen eine stabile Dosis hattest, merkst du vielleicht, dass sich gewisse Dinge nochmal verbessern.
Ja, dass kann natürlich sein. Ich bin wieder bei 40mg am Tag. Das werde ich bis zum Arzttermin beibehalten. Mehr bringt bei mir nicht mehr.
Ich kann jetzt auch nichts zyklusabhängiges berichten, da meine Periode grad mal wieder Pause macht Das ist etwas nervig an den Wechseljahren.
Ansonsten probiere ich grad Dinge aus, die mir/uns das Leben mit ADHS erleichtern sollen. Fummelspielzeug für die Hände habe ich drei und lerne grad häkeln und Stricken. Häkeln entspannt mich auch und es wird immer annehmbarer, was ich da produziere
Stricken braucht mehr Geduld …. Mein dritter Anlauf folgt, weil ich es einfach toll finde.
Was ich auch hilfreich finde, ist abends einkaufen gehen. Viel weniger Menschen im Laden, keine quengeligen Kinder, kein Waren einräumen und die Musik ist die letzte Stunde im Laden auch abgestellt. Eine Wohltat.
heute war mein letzter Tag mit Medikinet. Ich hatte jetzt die Wahl ob ich auf Ritalin oder Kinecteen umsteige. Kinecteen kenne ich von meiner Tochter, ihr hilft es gut. Kann bei mir aber ganz anders sein. Habe mich dann für Ritalin entschieden, damit wir mit den Medikamenten nicht durcheinander kommen.
Bin mal gespannt ob sich dadurch was bessert.
Ich soll mit 20mg beginnen und wöchentlich um 10 mg steigern.
Die Ärztin konnte bestätigen, dass es häufig so ist, dass man als Frau die Dosis den Zyklus anpassen muss.
In der ersten Zyklushälfte haben mir 20mg Medikinet gereicht. In der zweiten brauchte ich 30 bis 40mg.