ganz nebenbei und extrem wichtig
Essen bzw. zu selten und zu wenig essen gerade unter Elvanse kann sich anfühlen wie null Wirkung, Unterdosierung, Verstärkung der Adhs Symptome etc.stark unkonzentriert etc.
Im Zweifel immer mal 2 bis 3 Bissen von einem Brot abbeißen und schauen ob die Probleme besser werden, Beschwerden, Nebenwirkungen, Unkonzentriertheit sich bessert oder gar verschwindet
Gerade in der Eindosierung merkt man das nicht bzw. kann das auch alles noch nicht zuordnen, verstehen oder richtig bewerten, denn die meisten „komischen Gefühle“ komische Nebenwirkungen etc. kennt man so nicht und braucht darin genauso Zeit, Geduld und so ein offenes "wer oder was bist du de n? Bist du eine Nebenwirkung? (Bitte Packungsbeilage mit sehr häufig und häufig beachten tritt irgendwie fast immer in einer Form auf und legt sich mit der Zeit) oder bist du komisches Gefühl ein Signal meines Körpers, der mir etwas mitteilen möchte?
Zu wenig trinken kann zu leichter Dehydration führen, was dann bischen unkonzentriert, nervös, bisschen matschig oder vergleichbar zeigen kann. Zu lange Essenspausen können auch unruhig und unkonzentriert machen und mit ein paar Bissen legt sich das, entsprechend wird es besser weißt du das dann fehlendes Essen (leichte Unterzuckerung) für das unkonzentriert sein verantwortlich war…
Getriebensein, Unwohlsein, ungeduldig sein haben bei mir, aber auch bei vielen in einem gewissen Maß zur Eindosierung gehört sowie ich auch fand das sich das Zeitgefühl sehr verändert wahrgenommen und abgespeichert angefühlt hatten und auch dadurch noch etwas ungeduldiger haben werden lassen.
Vielleicht versuchst du das mal auch so ein bisschen mit „Ich entdecke mich und die Welt noch mal ganz neu und freue mich drauf, mich nochmal völlig neu und anders kennenzulernen“, weil letztendlich ist es nichts anderes.
Gerade zu beginn beschleunigt sich der Stoffwechsel, die Körperwahrnehmung und das Körpergefühl verändern sich etwas, denn zumindest ein Teil der Adhs Symptome sind ruhig/ weg und damit steigt auch die Wahrscheinlichkeit das du jedes mini Fisselchen wahrnimmst, was vorher im „Synapsensonnensturm“ vielleicht nicht durch kam, unter ging oder was auch immer.
Dieser fehlende „Synapsensonnensturm“ könnte auch dazu zu Beginn das dich an schlechten Tagen einige Dinge nerven die du im Bus, bei Festen oder anderes wahrnehmen könntest. Sowas muß halt nicht, kann aber passieren, vielleicht auch im Zyklus, nach dem Eisprung, weil du irgendwann vielleicht schlecht und wenig schläfst. Sowas ist zumindest bei mir in den ersten 4 bis 5 Monaten mit dem schlecht und wenig Schlafen dann auch deutlicher aufgefallen, in der Zeit war ich auch aufgekratzter und überdrehter. Das sollte aber alles keine Angst machen Stimulanzien können gerade den Schlaf in der Eindosierung beeinflussen und verschlechtern, doch irgendwann mit der „Verweildosis/Zieldosis“ wird sich das aber geben und legen.
Es hat ein ganz neuer Abschnitt im Leben begonnen, der eher Gewöhnung braucht und bei dem man lernen/ verstehen muß das eben "nicht mit Einnahme einer ‚Pille‘ sofort anders ist sondern es eher ein längerer und dynamischerer Weg ist, an dessen Abschnitt, wo das richtige Medikament in der richtigen Dosierung mit ggf. mehreren Einnahmen (je nach Stimulanz) dann deutlich mehr Lebensqualität für dich vorhanden ist und wahrscheinlich vieles leichter/angenehmer ist und du dann mit dem passenden Medikament auch deinen Körper dann wieder gut kennst
Es ist normal das viele beeindruckt, teilweise stört, manchmal irgendwie etwas ängstigt oder verunsichert, gera weil sich einige umfänglich ändert und man das manchmal auch nicht gleich so umfassend begreifen kann - ist aber völlig normal und auch das gibt sich
Wirst sehen mit etwas Geduld und Ruhe wird alles gut 




