Elvanse hohe Dosierung

Guten Morgen,

Mich würde interessieren ob es jemand hier im Forum gibt der elvanse über der Empfehlung von 70 mg nimmt. Weil ihn die Wirkung von 70mg zu wenig war.

Lg flo

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Hi Flo,

ja, das kommt vor.
Das kann Folge einer Anpassung an eine unpassende Dosierung sein oder - sehr selten - auch eine individuelle Gegebenheit.

Beschreib doch bitte mal, wie Du Elvanse eindosiert hast (wieviel mg wie lange mit welchem Effekt) und wie es Dir heute geht.

Beste Grüße

UlBre

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Ich bin mit elvanse von 30-40-50-60-70 immer in 10 er Sprüngen mit der Dosierung vorgegangen.

Tatsächlich habe ich nicht das Empfinden überdosiert zu haben, es fühlt sich manchmal so an als würde noch ein kleiner Funken fehlen und die Anspannung und innere Unruhe wäre komplett weg. Nach dazu ist mein Problem das die Wirkung nach 6 h vorbei ist und ich mit einem dualen Studium sehr lange Tage habe. Ich merke es abends öfters das die Unruhe und Anspannung wieder zurückkommt.

Ich nehme noch venaflaxin 225 habe es öfters mal versucht mal langsam runter zu dosieren ohne Erfolg da bei hohen Dosen venaflaxin auch das nordadrenalin wirkt. Ohne diesen Effekt war ich auch sehr sehr unruhig und angespannt da hat mir die Elvanse Dosis von damals 60 mg überhaupt nicht geholfen gefühlt.

Lg

Ok, danke Dir.
In welchem Zeitabstand hast Du diese Stufen hochgezogen?

Also ich nehme elvanse seit ca 5 Monaten. 10 mg Sprünge pro Monat ca ganz genau weiß ich es nicht mehr. Aufjedenfall nicht zu schnell denke ich.

Gibt es Leute die mehr als die 70 mg benötigen ?

Oder die Evtl nachmittags nochmal nachlegen ?

Lg Florian

Gut, 10 mg up pro Monat ist langsam genug.
Ich wäre nur mit 10 mg eingestiegen, weil 30 mg schon zu viel sein können. Ein Arzt sagte mir, dass bei einem zu hohen Einstieg (bei jemandem, der nur wenig benötigt) die DAT zumachen (downregulieren) und dann eine Anpassungsreaktion des Körpers entstehen kann.
Ich würde daher erst nochmal komplett stoppen und nach 1 Woche mit 10 mg einsteigen und von da aus mit 5 mg Schritten arbeiten.
Es geht einfach nur darum, sicherzustellen, dass Du mit den jetzt angedachten höheren Dosen nicht nur eine Anpassungsreaktion Deines Körpers austanzt.

Mehr als 70 mg pro Einzeldosis ist sehr sehr selten. Gibt es, aber das ist schon wirklich selten und problematisch.

5 Stunden Wirkdauer (statt 10 bis 12) gibt es häufiger. Etliche nehmen eine Morgendosis und Mittags eine zweite (ca 1/2 der Morgendosis).

Das würde ich dann als zweites probieren, wenn 10 oder 15 mg nix bringen…

Beste Grüße

UlBre

Okay dann werde ich das mal probieren.

Die Frage ist wie ich die Dosierung auf teilen soll 40 morgens nachmittags 30 oder was meinst du ?

Und ohnehin: bitte immer nur nach Rücksprache mit dem Arzt agieren.
Alle Vorschläge, die hier jemand im Forum gemacht werden, sind keine ärztlichen Aussagen, sondern nur Hinweise von Betroffenen oder wissenschaftlich an AD(H)S interessierten.

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Venlafaxin kann die Wirkung von Amphetaminen (Elvanse) negativ beeinflussen. Ich finde leider gerade die Quelle nicht mehr.

UlBre

15. Aug.

Was sagt den Dein Doc dazu, das Venlaflaxin mal langsam auszuschleichen? Mehr als 1/3 aller behandlungsresistenten Depressionen haben ein unerkanntes AD(H)S darunter. Wenn das nun erkannt und behandelt wird, könnte es angezeigt sein, die AD mal wieder loszuwerden…

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Ohne meinen Arzt würde ich es so und so nicht machen.

Zum Thema Venaflaxin habe es gegen Panik und Angstzustände bekommen. Depressiv bin ich eiglt nicht. Ich habe wie oben beschrieben versucht venaflaxin von 225 mg auf 150 mg auszuschleichen. Problem war das ich nach 3 Wochen ca riesige Probleme mit der inneren Unruhe und Anspannung wieder hatte. Darauf bin ich zum Arzt der meinte wir dosieren wieder hoch, da bei venaflaxin erst bei hohen Dosen auch der nordadrenalin Teil angesprochen wird.

Macht aber eine Aufteilung überhaupt Sinn wenn ich morgens schon eine hohe Dosis brauche ?