Elvanse Langzeiterfarung

Hallo ich bin weiblich und 18 Jahre alt,ich nehme jetzt seit etwas unter einem Jahr Elvanse 70mg.
Bisher hat das alles sehr gut funktioniert jedoch fällt mir seit längerem auf das ich depressive Verstimmungen und ein schwäche Gefühl bekomme wenn es aufhört zu wirken.Auserdem auch wenn ich sie am Wochenende manchmal einen Tag aus lasse.Und ich mache mir sorgen ob das für immer so ist,und falls die Lösung dafür das absetzen ist habe ich Angst vor Auswirkungen und das sie genau so sind.

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Hallo @Jule2 und herzlich willkommen!

Das klingt für mich nach einem Rebound abends, wenn also die Wirkung vom Elvanse nachlässt.
Und wenn du es ganz weg lässt, dann kommen die ADHS-Symptome wieder - das kann sich ziemlich mies anfühlen!

Hast du das schonmal mit deinem Psychiater besprochen?

Liebe Grüße :slight_smile:

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Hier paar kurze Tipps:

  • Schau dass du tagsüber genug isst. Da reicht am Nachmittag schon eine Banane und bewirkt Wunder. Das Gehirn braucht auch Futter.

  • Ich merke bei mir eine gewisse Durchhalte-Fähigkeit mit Elvanse, so als ob man keine Pausen bräuchte. Erschöpfung fühlt man da irgendwie nicht. Dabei braucht man auch am Tag Zeit um zur Ruhe zu kommen.

  • Auslassthematik am Wochenende: Ich kenne das Problem und nenne das den verzögerten Rebound bei Elvanse. Siehe auch hier (aktuelles Thema im Forum): :arrow_right:Stimulanzien (Elvanse, MPH) am Wochenende pausieren (zur Vermeidung von Toleranzentwicklung?)- Erfahrungen

Moin und herzlich Willkommen @Jule2

Hattest du vorher schon Anzeichen für Depressionen?
Also nicht „gelegenheitshalber“ depressive Verstimmungen sondern das was gemeinhin als depressive Episode bezeichnet wird?

Und, wie @Zoi schon sagte, das klingt gegen Ende nach einem Rebound.

Hast du schonmal darüber nachgedacht die Dosis etwas zu reduzieren?
Vielleicht auf 60mg?

Denke grade so in die Richtung dass du mit 18 in ein Alter kommst, wo sich die Symptome nochmal verändern.
Jedoch kann ich leider nicht mit Sicherheit sagen inwieweit sich das auf die Dosierung auswirken kann.

Nehme selbst jetzt seit knapp einem Jahr Elvanse, jedoch 3 x 20mg.

Einfach aus reinem Interesse:
Hat das spezielle Gründe warum du ab und am am Wochenende das weg lässt?

Liebe Grüße

Danke schonmarl. Nein direkt habe ich mit niemandem geredet weil ich vor kurzem den Arzt gewechselt habe weil ich 18 geworden bin

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Danke ,ich werde mir das auf jeden Fall durchlesen.

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Ich wahr vorher in Therapie, allerdings hat sich das zwei Monate nach der Einnahme erledigt weil ich eben nicht mehr die Probleme hatte.

Ich denke wenn ich mit der Dosierung runter gehe wäre die Wirkungen über den ganzen Tag zu schwach. Im Gegenteil, ich war am überlegen noch höher zu dosieren

Das mit den drei Tabletten am Tag ist mir neu.Meinen sie damit das sie 3 über den Tag verteilt nehmen?oder 3 auf einmal?

Ich weiß garnicht genau wieso ich sie manchmal nicht nehme. manchmal weil ich essen gehe und eben etwas essen können muss was normal nicht gehen würde, oder wenn die Wirkung abschwächt und ich die Toleranz etwas versuche auszugleichen.

Liebe Jule :sparkling_heart:lich Willkommen hier!

Ich finde das sehr höflich von dir , dass du zunächst die „Sie“ -Form wählst. Aber das ist hier nicht notwendig wir, dutzen uns alles hier und egal wie alt , wir sind auch gerne noch mal „Kindsköpfe“ und egal wie alt manche Probleme mit ADHS und der Medikation zieht sich eh durch jedes Alter.

Ich hab es auch manchmal dass ich irgendwie an einem Tag mein Medikament oder Supplemente mal nicht nehme und weiß auch nicht immer genau warum ???

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Also wir sind hier alle beim „du“, egal welches Alter :wink:

Ich nehme über den Tag verteilt 3 x 20mg da ich mit höheren Dosierungen auf einmal nicht klar komme und keinen anderen Wirkstoff vertrage.

Elvanse ist das einzige worauf ich positiv reagiere.

Ist allerdings eine off-label Verordnung und auch nichts was alltäglich ist.

Dass die Symptomatik „verschwunden“ ist seit die Medikamente genommen werden, heißt für mich nicht dass die nachhaltig weg sind.
Sie sind nur nicht mehr so stark dass die mit Medikamenten auffallen.

Wenn das der neue Arzt mitmacht, klar, wäre ein Versuch wert.
Problematisch ist, dass der Hersteller die maximale Dosis pro Tag auf 70mg festgelegt hat (weil für höhere Dosierungen keine Studien existieren).
Es kommt jedoch immer wieder vor dass höhere Dosen benötigt werden.

Wie vorhin schon geschrieben, du kommst jetzt langsam in ein alter wo sich nochmal etwas ändert.

Im Endeffekt musst du mit Unterstützung eines Arztes sehen was für dich am besten passt.

Und wenn du das Gefühl hast, dass es evtl noch etwas mehr benötigt, dann fühlst du das so.

Und das kann dir auch niemand streitig machen.

Denn im Endeffekt bist du die direkte Leidtragende wenn es nicht so läuft wie es sein sollte.

Ich kann dir berichten wie es bei mir ist. Kann natürlich bei jedem anders sein, aber vielleicht hilft es dir weiter.

Elvanse hat mir sehr bei Stimmungsschwankungen geholfen und auch allgemein die Stimmung gehoben.

Nichts desto trotz muss ich meinen Alltag gut planen bzw. immer ein paar Dinge im Voraus terminiert haben auf die ich mich bisschen freuen kann. Das ist wichtig für mein Wohlbefinden.

Wenn ich das nicht mache komme ich trotz Elvanse in eine Art „Default Modus“ und bin einfach unterfordert und die Stimmung wird scheisse.

Da ist Elvanse dann nur eine „Leiter“ die mir ermöglicht wieder Planung und Struktur rein zu bringen. Für den Schritt dahin muss ich mich trotzdem überwinden.

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Ich sehe nicht so ganz, wieso an der Dosierung rumgeschraubt werden sollte…

@Jule2 berichtet von Problemen nach Wirkende und wenn sie Elvanse garnicht nimmt. Wieso sollte dann die Dosierung verändert werden? :woman_shrugging:t3:

Aus dem Grund, dass eine „zu hohe“ Dosis so etwas mit verursachen kann.

Rebound hast du ja im wesentlichen, wenn du (am Beispiel MPH) die letzte Dosis zu hoch einnimmst.

Da Elvanse ja kein „abruptes“ ende hat, sondern eine langsam abflachende Wirkkurve, kann es theoretisch sein, dass das gegen Ende etwas zu wenig ist aufgrund der hohen Startdosis.

Habe immer wieder mal von diesem Phänomen gelesen (kann leider nicht mehr genau sagen wo).

Zudem kommt eben noch das Alter dazu, in dem im Körper nochmal einige Veränderungen vorgehen und sich die Symptomatik nochmal „anpasst“ bzw. verändert / verändern kann.

Des weiteren sollte darauf geachtet werden, ausreichend zu trinken (beeinflusst die Wirkung maßgeblich).

Ja, das klingt ein stück weit wie stochern im Nebel.
Gebe ich rundheraus zu.

Allerdings mit entsprechender Begründung.

@Jule2 Wie lange hast du diese Problematik bereits?
Und wie fühlt sich der Anfang der Einnahme für dich an?
Bist du etwas „getrieben“, hast das Gefühl einen „extra Schub“ Energie zu haben oder so?

Hoffe dass ich niemandem mit meinen Ausführungen auf die Füße getreten bin.
Passiert bei meinen Quadratlatschen leider schnell :wink: