Elvanse: Müdigkeit und Erschöpfung - Nebenwirkung oder bessere Körperwahrnehmung?

Hallo zusammen,

Ich nehme seit 2 Wochen Elvanse 30mg. Grundsätzlich fühle ich mich gut damit. Eigentlich ganz normal, so als hätte ich einfach einen guten Tag. Die ADHS Symptome fallen mir dann einfach nicht mehr so stark auf und ich fühle mich weniger gestresst und überfordert. Also erst mal alles gut :smiling_face:

Allerdings merke ich eine deutlich verstärkte Müdigkeit und Erschöpfung und frage mich, ob das eine Nebenwirkung ist oder ob es auf eine bessere Körperwahrnehmung zurückzuführen ist.

Beispielsweise war ich letzte Woche auf einer Feier, wo auch getanzt wurde und mitten auf der Tanzfläche merke ich auf einmal, dass ich total müde bin und das dringende Bedürfnis habe ins Bett zu gehen. Sowas ist mir noch nie passiert wenn ich gerade beschäftigt war und Spaß hatte. Eigentlich merke ich dann gar keine Müdigkeit und könnte easy bis morgens durchtanzen. Bin dann zu Hause auch direkt eingeschlafen, wo ich sonst ewig brauche um runterzukommen. Gefühlt einfach in Ohnmacht gefallen :see_no_evil:
Auch ansonsten bin ich derzeit wirklich platt und merke, dass mir Energie fehlt. Ich schlafe um 8 auf der Couch ein, obwohl ich eigentlich noch Fernsehen wollte - einfach aus Erschöpfung.

Sowas kenne ich bisher nicht von mir. Ich leide zwar immer mal wieder an Erschöpfungszuständen schaffe es aber immer wieder doch genug Energie für spannende Themen und Tätigkeiten aufzubringen und einfach weiter zu machen. Die Müdigkeit und Erschöpfung sind unabhängig davon, wie viel ich in der Nacht zuvor geschlafen habe und lässt sich derzeit auch nicht durch mehr Schlaf am Folgetag ausgleichen.

Kennt das jemand von euch? Ich bin mir unsicher, ob das eine erwünschte Wirkung oder unerwünschte Nebenwirkung ist. Oder ob vielleicht sogar die Dosierung falsch ist? :thinking:

Ich hatte mir kürzlich ein paar Vorträge von Martin Winkler angesehen, in denen er von „Kanalratten“ sprach, die hochkommen würden sobald man ADHS Medikamente nimmt und dann quasi andere Probleme demaskieren, z.B. Angst- oder Erschöpfungszustände. Zudem ist mir von ihm das Satz „Unter der Medikation geht es einem nicht besser sondern echter“ in Erinnerung geblieben.

Ich habe grundsätzlich laut Aussage meiner Mutter und meines Ex-Partners keine besonders gute Körperwahrnehmung und kenne meine Grenzen nicht. Zeigt einem die Medikation genau diese Grenzen auf?

P.S.: Ich hatte testweise im Rahmen der Diagnostik auch mal Medikinet (2x 20mg) ausprobiert. Auch davon bin ich müde geworden. Tatsächlich hat es sogar ganz gut beim einschlafen geholfen.

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Hi also ich nehme 70mg aber 2 ×am tag verteilt einmal 50mg und 20mg
Wirkt dann ca 10h dansch bin ich platt
Muss aber sagen im gegensatz von medikinet wirkt es viel besser
Nehme es halt vor dem frühst0ck esse dann ja jnd nach 1h wirkt es dann
Was ich bei mir noch merke das mein ass mehr zum vorschein komme
Es ist aber ok :ok_hand:

Denk dran körperliche anstrengung
Kann die wirkungszeit beeinträchtigen

Am 19 hab ich ein gespräch mit meinen psychologe/neurologe
Gucken wegen ein spiegelmedikament
Vielleicht da auch mal nachfragen
Hochdosieren oder 2 mal am tag
Ofer vielleicht ein spiegelmedikament
Grüße :wave:

Wenn ich das richtig lesen, bist du während der Wirkzeit aber fit und erst danach erschöpft? Hast du das Gefühl du machst mehr mit Elvanse und bist daher müde? Und wie geht es dir am nächsten Tag?

Ich merke die Erschöpfung eigentlich durchgehend seit ich Elvanse nehme. Auch während das Medikament wirkt. Meine Aufmerksamkeit ist aber trotzdem deutlich verbessert und mein Kopf ist klarer. Ich habe nicht den Eindruck, dass ich mehr mache oder mir mehr zumute als ohne Medikament. Mir fallen die meisten Dinge nur etwas leichter.

Ich muss sagen, dass ich nicht so gut merke wann die Wirkung beginnt und aufhört. Bei Medikinet war das viel deutlicher. Da kam die Müdigkeit ca. 1-1,5 Stunden nach der Einnahme. Nach 4,5-5 Stunden war die Wirkung weg. Bei Elvanse kann ich es echt (noch) nicht sagen :woman_shrugging:t2:

Das empfinde ich auch so. Medikinet hat mir auch geholfen aber Elvanse ist einfach sanfter und deswegen angenehmer. Daher fände ich es extrem schade, wenn das jetzt die Nebenwirkung wäre und ich wechseln müsste.

Hast es auf den punkt gebracht also von medikinet war ich auch körperlich fitter

Bei elvanse ist das eher das der kopf fitter ist aber körperlich eher weniger
Mein kopf sagt steh auf mach dich fertig mein körper eher so ok ich muss
Desweiteren hatte ich von elvanse mega eine permanent hyperfokus gehabt so 6h lang ( begleiterkrankung ASSund hab noch eine hochbegabung ) war vom kopf her total unterfordert hatte so drang danach gehabt sacheb durchzulesen
Nich nie sowas extrem gehabt

Ich weiß auch teilweise nicht wann muss ich mir die 2 dosis geben um die 10h vollzubekommen
Weil du halt das niveu vom fit sein vom körper runter geht aber du eigt noch fit im kopf bist

Aber merke wie gesagt das mein adhs unterdrückt wird und das mein ass bissl durch kommt
Und sobald die wirkung nach lässt bin ich wieder total wieder unkonzentriert
Auch wenn die wirkung anfängt füllt es sich erst mal nicht so an weil der körper kein push bekommt aber sobald du dann was am schreiben bist merkst du es wirkt

Aber wenn die wirkung vorbei ist bin ich ko und kann durchschlafen und merke auch morgens
Boar du hast geschlafen und das durch aber bist erschöpft
Bei medikinet war das nicht so
Da war es eher bin wach geworden (auch durchgeschlafen) und bist ausgepennt

Hab am 19 ein termin vllt brauch ich ein spiegelmedikament
Oder elvanse ist doch das falsche medi bei mir ?
Aber denke eovanse passt bei mir nur das körperliche fehlt
Hoffe da gibt es eine spiegelmedikament von

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2 Wochen sind noch keine Zeit, das abschließend zu beurteilen.
Eindosierungsnebenwirkungen wie Müdigkeit während oder nach der Wirkzeit gehen meistens nach den ersten Wochen weg.

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Ich wollte mal nachfragen, wie sich das mit der Müdigkeit so weiterentwickelt hat? Ich nehme seit knapp 3 Wochen Elvanse und merke nach wie vor nach ca 8 Stunden einen Abfall der Wirkung. Oft geht das einher mit starker Müdigkeit. Ich fühle mich den Tag über durch das Elvanse weder wacher, noch wesentlich fokussierter. Es hilft aber enorm gegen die Unruhe und Impulsivität. Letzte Woche hatte ich den Eindruck, es ist etwas besser mit der Müdigkeit, aber dann habe ich wegen PMS minimal die Dosis erhöht und jetzt ist die Müdigkeit wieder da.
Ich frage mich, hängt das irgendwie mit der Dosierung zusammen (zu hoch, zu niedrig?). Oder ist das einfach etwas, was mit der Eindosierung einhergeht und sich legt?

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Hat sich mittlerweile eingependelt. Ich bin zwar Abends jetzt auch häufig müde, aber eigentlich ist das ja ein gutes Zeichen, dass ich mal Müdigkeit spüre und dann auch zu ner vertretbaren Zeit ins Bett gehe :wink: am Wochenende habe ich immer noch so downs, dass ich einfach viel Erholung brauche. Ich bin mit mittlerweile sicher, dass ich meine Körperbedürfnisse einfach anders wahrnehme. Denn wenn man mal drüber nachdenkt, ist es auch gar nicht verwunderlich, dass man nach ner Woche Dienstreise mit Arbeitstagen von 8 bis 21-22 Uhr(inkl. Abendessen) irgendwie platt ist. Ich hab dafür die Hoffnung, dass ich am Ende seltener krank bin wenn ich mehr auf meinen Körper höre.

Ich bin mir nicht mehr sicher, ab wann es besser wurde. Ich habe nämlich tatsächlich auch die Dosierung gewechselt. Von 30 auf 50mg. Die 30mg waren am Anfang super, aber am Ende hatte ich das Gefühl, dass die mich doch eher unruhiger machen würden. 50 funktionieren für mich jetzt super :smiling_face:

Ich meine aber, dass die Müdigkeit schon so nach 2,5-3 Wochen besser wurde. Die höhere Dosis habe ich erst nach 4 Wochen begonnen.

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Vielen lieben Dank für Dein Update!
Bei mir besteht bestimmt auch ein gewisser Nachholbedarf, was die Erholung anbetrifft. Ich gehe tatsächlich auch viel pünktlicher ins Bett seit Elvanse. Was mich allerdings wirklich stört, ist die Müdigkeit die plötzlich Nachmittags da ist, wenn ich noch mitten am Arbeiten bin. Ich trinke da jetzt schon schwarzen Tee, dann geht’s wieder. Meine Ärztin hat Attentin zum nachdosieren vorgeschlagen. Momentan denke ich, dass ich vielleicht doch mal versuchen sollte, höher zu dosieren, um mal für mich auszuloten, was noch geht bzw. was vielleicht einfach zu viel dann ist.

Bei mir war’s tatsächlich am Anfang die ganze Zeit so, dass ich müde war. Auch während der Wirkzeit. Hab aber schon öfter gelesen, dass viele am Ende der Wirkzeit müde werden. Vielleicht weil man einfach mehr macht während Elvanse wirkt? :thinking:

Mich machen die Medis leider nicht wirklich wacher - wäre schön weil ich morgens nach wie vor nicht aus dem Bett komme :see_no_evil: Aber sie machen mich irgendwie klarer im Kopf und alles fühlt sich leichter an. Weiß auch nicht wie ich das besser beschreiben soll. Das ist mit 50mg auf jeden Fall deutlicher als mit 30mg. Daher denke ich, es wären einen Versuch wert, die Dosis zu erhöhen.

Ich komme auch nur auf 7-8 Stunden Wirkzeit weswegen die die Tablette jetzt erst gegen 11 Uhr nehme, damit ich abends, wenn ich noch was im Haushalt tun muss, noch etwas Wirkung habe. Seit dem ist es bei mir auf jeden Fall erschreckend aufgeräumt :sweat_smile: Leider ist mein Arzt kein Fan davon, von der Dosierungsempfehlung abzuweichen und möchte daher nur mit Elvanse arbeiten. Hatte auch nach Attentin gefragt :confused: er meinte aber ich könnte mal ausprobieren ob 70mg länger wirkt. Nur irgendwie finde ich das blöd. 50mg funktionieren super und ich will ja keine stärkere sondern eine längere Wirkung :woman_shrugging:t2:Von daher, gut, dass deine Ärztin dir Attentin vorschlägt. Ist sicher auch einen Versuch wert.

Länger wirken sollten 70mg dann auch, weil die Kurve nach hinten raus erst später in den Bereich abfällt, wo aktuell bei 50mg Ende der empfunden Wirkung ist.

Spannend wäre es dann natürlich mit dem Wirkempfinden bei Erreichen des Peaks nach 3-4h und wie es abends mit dem Schlafengehen klappen würde.

Bin ganz froh, dass ich auch mal die Höchstdosis zum Vergleich ausprobiert habe. Das war nochmal anders zu 50mg (eigentlich von der Ruhe her im Kopf und Ablenkung durch Aussenreize noch besser).

Es war aber dann mit dem Schlafen schwieriger und ich hatte Lust auf Lesen Lesen Lesen, aber nicht unbedingt auf den Haushalt oder die Arbeit.

Das wäre damals in meinem Fall kein nützlicher Dauerzustand gewesen, aber wenn der Doc es dir anbietet, würde ich das mal mitmachen für 2 Wochen.

Zurück geht ja immer (hat sich bei mir nach 2-3 Tagen wieder eingependelt) und die Erfahrungswerte über alle Dosen hinweg hättest du danach auch und könnest es noch besser einschätzen :slight_smile:

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Ich kann deswegen mit unret. Medikinet Ergänzen, weil bei mir Elvanse 30mg nicht so lange wirkt.
Mein Arzt sagte wenn ich eine höhere Dosis vertragen würde, dann hätte ich am Ende auch eine längere Wirkung und es wäre ein ergänzen vielleicht nicht mehr nötig.

Was hast Du denn unter höherer Dosierung so für Nebenwirkungen?

Da ich heute Morgen wieder bei meinem Arzt in der ADHS Ambulanz war, dachte ich, gebe ich auch noch mal kurz ein Update zur Dosierung:

Er ist nach wie vor kein Fan von Attentin oder Medikinet als Ergänzung zu Elvanse. Er hat wohl bei zwei Patienten schlechte Erfahrungen damit gemacht. Am Anfang haben sie sich besser gefühlt aber nach 3-4 Monaten sind sie in einem Burnout gelandet. Er hätte es mir zwar verschrieben wenn ich es unbedingt gewollt hätte, aber er meinte er könnte mir nur davon abraten.

Wir haben dann ein bisschen gemeinsam hin und her überlegt. Ich wollte nicht wirklich auf 70mg wechseln weil ich mit 50mg ja gut klarkomme aber trotzdem die Wirkung verlängern. Wir sind jetzt so verblieben, dass ich mal ausprobiere, wie es ist, wenn ich an den Tagen, wo ich weiß, dass sie lang werden, morgens zunächst 50mg nehme und dann nach 3-4 Stunden noch mal 30mg hinterher werfe. Das ist war blöd, weil es über die Gesamthöchstdosis von 70mg geht aber 20mg sind ja leider für Erwachsene nicht zugelassen. Ich muss dann aber aber am Wochenende (Minimum am Sonntag) pausieren.

Bin mal gespannt wie sich das anfühlt. Hoffe, ich bin dann nicht überdosiert :crossed_fingers:t2:

@Albinomaus Das wäre vielleicht auch noch mal eine Option für dich um die zu früh eintretende Müdigkeit zu verhindern. Vielleicht mit 2x 30mg am Tag. Könntest du nach Absprache mit deiner Ärztin ja auch mal testen.

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Hilfe, mein Kopf hat ein Brett davor.

Angenommen, ich nehme 50mg und ab Einnahme dauert es bis zu 4,4h bis zum Peak.

Angenommen, ich nehme nach 4h nochmal 30mg zusätzlich… was ja dann auch wieder ein wenig Zeit benötigt bis es umgewandelt ist, aber dennoch flott steil ansteigt…

Geht dann die Kurve nicht trotzdem mindestens so hoch wie bei 1x 70mg, oder gar einen Ticken höher, weil sich der Rest von 50 und die neuen 30 aufaddieren?

Ist meine grobe Vorstellung der blauen Kurve falsch?

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Top! Mega dein Arzt. Zum einen weil er warnt, aber dennoch Experimenten aufgeschlossen ggüber ist. Ich bin begeistert!

Ich denke mit Attentin läuft man am besten (als Ergänzung zu Elvanse). Es wirkt ja kürzer und du kannst den Bedarf besser regeln.
Ich hoffe dass das mal langsam für Erwachsene frei gegeben wird (offiziell). Elvanse ist mMn nur in der 1. Dosis morgens top, danach schwimmt man

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Die Probleme hatte ich vor allem zur Eindosierung. mein Arzt sagte ich hätte Symptome wie jemand der Amphetamin am Wochenende genommen hätte um Party zu machen und durchgemacht hat und Montags mit Entzugsercheinungen in ein Loch fällt.
Kopfweh, Übekleit, Depressiv, komplett durch , nix geht mehr und Müdigkeit mit hohem Kontakt zu Bett und Sofa.
Dann war psychisch was in mir in Arbeit und durch Elvanse auch etwas zu viel näher am Thema dran und dann erhöhte sich auch dass ich mich innerlich hochgefahren fühlte .

Zu hoch dosiert drehte mich auf.

Seid meiner Ernährungsumstellung und dem abarbeiten bestimmter Themen vertrage ich Elvanse nun besser und werde es noch mal mit einer höheren Dosis versuchen .

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Die Logik kann ich grundsätzlich nachvollziehen. Und am Ende sind es eben auch 80mg am Tag, also schon ne heftige Dosis. Wobei ich denke, dass das auch nicht schlimmer sein kann, als zusätzlich zu 50 oder 70mg Elvanse noch Attentin zu nehmen.

Wie gesagt: ich wollte ja nicht über 70mg kommen, das ist nur wegen der verfügbaren Dosierungen so blöd und ich habe keine Lust zu teilen :see_no_evil:

In meinem Kopf funktioniert die Logik so: wenn man die beiden Dosen zeitversetzt nimmt, gibt es quasi zwei Wirkspitzen. Die erste von 50mg nach 3-4 Stunden und dann noch mal die vom Rest von den 50mg+30mg nach weiteren 2-3 Stunden. Aber das müsste dann ja weniger sein als wenn man direkt 70 bzw. 80mg einschmeißt. Zudem hat man so eine Wirkung die noch mal um 3-4 Stunden verlängert ist. Und das war ja der Punkt der mir wichtig war. Denn 70mg alleine, meinte der Arzt, würden auch nur, wenn’s gut läuft, 1 Stunde oder so länger wirken. Das löst aber mein Problem nicht.

Wie gesagt: keine ideale Lösung aber ich bin schon mal froh, dass ich nicht einfach mit „die Wirkung ist halt nicht länger“ nach Hause geschickt worden bin.

Och, alles gut :adxs_daumen:

Ich kam nur mit der Logik erst nicht ganz klar, aber so kann ichs doch irgendwie nachvollziehen, da du nicht teilen möchtest :slight_smile:

Ein Versuch macht klug und von dem Gedanken „Bloß nicht die Höchstdosis oder sogar noch mehr“ sollte man sich eh verabschieden.
Das bremst nur aus und man könnte so ja sogar die Optimaldosis verpassen.

Erfahrungen machen und beobachten :adxs_daumen:

Wenns klappt und gut vertragen wird… dann ist das so und darauf kommts individuell am Ende an :adxs_kp:

Bin gespannt auf deine Erfahrungen.

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Das mit dem Elvanse zeitversetzt nehmen finde ich pharmakologisch nicht sinnvoll, da relativ unberechenbar. Je nach Verstoffwechselumg ist ja der Peak bei jedem Individuum zu einem etwas unterschiedlichen Zeitpunkt da und ist dann auch unterschiedlich breit. Bei Schnellverstoffwechslern ist der Anstieg vermutlich steiler und flacht schneller ab als bei langsamen. Das ist aber schlecht vorherzusagen und nach 3-4 h hast Du bestenfalls einen breiteren (längeren) Peak und dann schon auch einen längeren Abfall (=längerer Wirkung). Das ist aber Individuell überhaupt nicht einschätzbar, wie diese Kurve verläuft. Eigentlich tritt der Abfall der Wirkung, also der Moment wo die Kurve von der Menge her nicht mehr ausreicht, ja erst später am Tag ein. Da macht es dann für mich mehr sinn, ein bisschen mit Attentin aufzustocken, da es einfach kürzer wirkt und besser berechenbar ist. Es ist ja der gleiche Wirkstoff wie Elvanse im Endeffekt.

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100% Zustimmung!
Mit Attentin fällt dieser ganze Prodrug Nebenwirkungszirkus weg. Ideal ist morgens Elvanse und danach Attentin mit der Möglichkeit selbst zu steuern.

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