Danke für deinen ausführlichen Bericht. Ja sie hat abrupt abgesetzt, weil sie es "vergessen " hatte.Nun fängt sie auch nicht mehr an sin d bestimmt Entzugssymtome.
Sie ist jetzt wieder in ihrem Wohnheim Zimmer wollte etwas Abstand ist sicher auch gut .
Sie will wieder anfangen etwas Routine in ihr Leben zu bringen.
Gut dass sie gemerkt hat dass das Escitalopram nicht hilft.
Schule muss man schauen wie es weitergeht das schafft sie im Moment nicht.
Sie will alleine zum Arzt manchmal wäre ich schon gerne dabei.
Also ich weiß nicht.
Das klingt mir hier ziemlich viel nach Halbwissen.
- Es gibt mega viele Antidepressiva mit völlig unterschiedlicher Wirkweise und Nebenwirkungen
- Dopamin und Noradrenalin Rezeptoren reagieren viel stärker auf Überstimulation und verringern sich in der Anzahl als Serotoninrezeptoren. Da ist eine abstumpfung eher seltener. Bei Kindern vermutlich eher als bei Erwachsenen. Persönlich habe ich noch keinen Fall erlebt, aber soll es geben.
- Die Serotoninmangel Hypothese ist nicht falsch, Depressionen ist lediglich ein höchst allgemeiner Begriff für alle möglichen Symptome und die liegen nicht immer nur an Serotoninmangel, sonst gäbe es nur Escitalopram, da alle anderen Antidepressiva nicht nur auf Serotonin wirken
- Depression bei langweile ist eher ADHS und liegt am Dopamin und da sind Stimulanzien besser
- Soziale Ängste auch eher Dopamin, wenn schon SSRI dann Sertralin, da der auch stark Dopaminerg wirkt
- Richtige Ängste eher Serotoninmangel
- Zwänge auch eher Serotoninmangel
Usw usf.
Aber sorry, ich halte Antidepressiva für keineswegs heftiger oder gefährlicher als Stimulanzien. SSRI wie Escitalopram schon mal überhaupt nicht.
Langzeitfolgen kenne ich auch kaum.
Absetzen ist schwer, wenn die Dosis zu schnell sinkt
Hier kann man unter Umständen auf Wirkstoffe mit langer Halbwertszeit wie Fluoxetin umstellen, die lassen sich mega easy absetzen.
Antidepressiva sind nicht das Problem, höchstens Ärzte ohne Fachwissen über die Unterschiede der Wirkstoffe und die Dysthemie bei ADHS nicht von Depressionen abgrenzen können.
Und ja gerade bei Ängsten und Zwängen ist der Serotoninmangel klassisch. Depressionen sind hingegen je nach Symptomlage ein Gemisch aus Botenstoffmangel oder Überschüssen vieler verschiedener Botenstoffe. Da muss der Arzt schon genau hinschauen und gut therapieren.
Und ja Serotonin senkt Dopamin und umgekehrt. Das sind ja mehr oder weniger Gegenspieler.
Also Serotonin bei ADHS sollte man nur bei Notwendigkeit machen und meistens nur gering dosiert. Kann aber je nach Situation sinnvoll und notwendig sein, bei Depressionen oder Ängsten oder Zwängen. Kommt drauf an.
Allerdings muss man hier klar abgrenzen zwischen typischen ADHS Symptomen
Meiner Erfahrung nach stumpft Serotonin Emotionen auch nur bei Überdosierung ab, ein Mangel macht eben genauso Beschwerden. Wenn man abstumpft hat man zu viel, bei Dopaminüberschuss und Noradrenalin Überschuss hat man eben andere Nebenwirkungen. Die sind eher noch viel gefährlicher und reichen von Aggressionen, Bluthochdruck, hoher Puls, Sucht, Rausch, … Stimulanzien sind nicht umsonst Betäubungsmittel unter BTM Gesetz. Manie und Psychose etc etc.
Also jedes Medikament sollte korrekt angewendet werden.
Aber ich sehe Antidepressiva als genauso gut oder schlecht wie Stimulanzien nur dass Depressionen eben sehr komplexe Krankheitsbilder sind mit sehr verschiedenen Ausprägungen.
Da ist die Behandlung eben nicht so einfach.
Ich habe im Übrigen sowohl Escitalopram als auch Stimulanzien genommen und Escitalopram ist extrem soft während Stimulanzien rein hauen wie verrückt.
Das mag je nach persönlicher Sensibilität unterschiedlich sein , aber generell würde ich die Wirkung von Dopamin als wesentlich heftiger bezeichnen.
Stimulanzien unterliegen BTM und speziellen Fachärzten, Escitalopram kann der Hausarzt verschreiben.
Ob das immer sinnvoll ist, ist eine andere Frage, aber falsch verschriebene Stimulanzien sind vermutlich deutlich gefährlicher.
Meine Frau hat Depressionen und ich fand es schade, dass ich dem Psychiater sagen musste, welche Medikamente sinnvoll sind.
Der wollte bei starken Weinanfällen bei Bupropion und Aggressionen noch die Dosis erhöhen statt Serotonin zu adressieren, wer weiß, wo das geendet wäre.
Ich bin teilweise einfach nur fassungslos und vertraue Aussagen der Pharmaindustrie mittlerweile oft mehr als dem ganzen Unsinn, den man so liest und hört.
Hi
Einiges würde ich unterschreiben…
Aber BITTE unterstelle mir (?) nicht Halbwissen.
Bitte ich lege dir folgenden Buch ans Herz.
Prof Dr Gründer hat selbst noch 2018 PRO SSRI etc gestimmt, aber er sowie auch Prof Mueller Oerlingshausen ( bitte google) einer der bedeutendsten Pharmakologen und Psychiater / Neurologen sprechen und schreiben seit einigen Jahren anders.
Schau die mal Berichte zu SSRI an wie Fluoexetin( Prozac) ! Sertralin etc was die für Langzeitfolgen haben, für Nebenwirkungen ( teilweise irreversibel) usw,
Ich kann nur jedem raten WIRKLICH mal Info ( und die sind weder aus Antipsychiatrie, noch der Schwurblerecke) sich mal zu belesen WIE die SSRI eigentlich auf den Markt kamen,
Dazu auch THE MAUDSLEY durchackern, oder auch Kirsch usw,
Prof Gonter usw.
Die Studien sind aktuell, dazu endlich Langzeitstudien, weder geschönt mit wash- out MethodenFÜR die Zulassungen, etc.
Dazu wurden die Entzugserscheinungen beim Absetzen völlig verharmlost.
Der DSM für „ Sucht“ VOR Zulassungen, bwz im Zuge der Zulassungen der SSRI in Deutschland, so abgeändert, dass man den Abhängigkeitsbegriff nicht in den Beipackzettel wie zb bei Benzos, schreiben musste,
Das SSRI Potenzstörungen auch noch nach Absetzten machen können, sowie Erhöhung von Suizidalem Verhalten etc pp auch noch nach Absetzen vorkommen können, MUSSTE später in die Beipackzettel rein.
Stimulanzien sind seit den 1940 ern in Verwendung, Langzeitstudien schon 2x durch und mehr.
Nebenwirkung gibt es immer und auch MPH, Amfetaminderivate sind keine Bonbons, dazu eine lebenslange Langzeitgabe ohne Unterbrechung vielleicht auch nicht ohne.
Aber Absetzt, bzw Entzugssymptome der Art wie bei SSRI / sind doch eher nicht bekannt.
Und ja, die Serotoninhypothese ist TOT, … das vielleicht sekundär diese Selektiven Serotoninwiederaufnahmehemmer irgendwas „ hilfreiches“ für des Patientengehirn machen, davon geht man aus, allerdings mittlerweile von sehr wenigen Fällen…
Ich lege es jedem ans Herz sich zu belesen.
Ich denke die Tragweite der Langzeitverordnungenn, bzw Einnahme ( meist auf Grund dessen, dass die Menschen zu lange einnehmen und auch nicht gut abesetzen können, aus Angst und Unwohlsein- nicht bedingt durch Rückfälle k sondern eben durch die Entzuserscheinungen wird unterschätzt, sowie falsch eingeordnet…
Les(t) G Gründer Psychopharmaka absetzen? Warum, wann, wie?
Ein differenziertes Buch, welches sachlich auf sie Thematik eingeht.
LG
betonter Text
Habe übrigens ein Herz an falscher Stelle gegeben.
Meine Erfahrung lehrt mich mehr und mehr:
Psychiater und Hausärzte sind keine Pharmakologen.
Ich vertraue den Werbeversprechen der Pharmaindustrie nicht mehr.
Auch den Ärzten nur noch bedingt.
Mir weist meine eigene Erfahrung den Weg, ausserdem ist es für mich stichhaltiger Erfahrungen von Betroffenen in etlichen SHGs, Communities, sowie aus erster Hand und nächster Nähe zu erfahren, zu erfragen und zu lesen.
Ganz ehrlich, die Menschen, die nach Jahre Dauergenrauch, jahrelange Verordung durch ihre Ärzte merken, dass ihnen diese Medikamente auf Dauer und lange Frist weder Heilung, noch wirklich starke oder kontinuierliche Symptomeindämmung und das noch ohne Nebenwirkungen und Langzeitproblematiken bescheren, sehe ich nirgends.
Die Menschen die in Foren fachsimpeln wie sie die letzten Mg ihres Esicatalopram, Fluoxerin, Venlafaxin, Seetralin etc etc veruschen über Monate, manchmal Jahre auszuschleichen ( die mit Hilfe von Verdünnungen uns mit Hilfe von Insulinspritzen zur Bemessung), waren alles Menschen die geglaubt haben, damit ginge es ihnen besserr,
Ausnahmen gibt es natürlich,
Vielleicht Placeboeffekt, vielleicht auch irgendeine Wirkweise, wie oben schon gesagt, die sekundär auf irgendwelche Gehirnfunktionen einwirkt, und sei es emotional taub macht und die Ängste somit natürlich eingedämmt,
Ich lehne mich nun nicht weiter aus den Fenster.
Ich sehe selbst ( Sertralin habe ich Anfang 2000 auch ausprobiert) merke bei Stimulanzien einen eindeutigen Effekt, sogar auf die depressiven Stimmungen ( adhs typische Dysphorie), sowie sicherlich auch „ Belastungssepression durch Stressoren)., Elvanse nun zu pausieren, war in den erstern Tagen auch vom körperlichen Empfinden nicht so prickelnd l wohl wegen des Steady States ( kannte meine Psychiaterin auch nicht).
Aber ich denke so eine „ Absetzproblematik“ Hausnummer wie mit SSRI teilweise und öfter als es publik (!) gemacht und ernst genommen wird von den Verschreibern, ist bei Stiumlanzien wohl nicht der Fall.
Ich wünsche auf jeden Fall alles Gute von Herzen,
Wir alle haben echte Unterstützung, sowie Ernstgenommen werden und auch Partizipieren( als Patienten) dürfen verdient.
Viele liebe Grüße!
Falsch verschriebene Stimulanzien sind gefährlicher l. Bitte begründe diese Aussage…
Dopamij haut rein,
Ja die Wirkung ist bewiesen l
Escitalopram ist softer.
Die Wirkung der SSRI wird mehr als heftig diskutiert und mittlerweile als überschätzt angesehen ( in Fachkreisen), vor allem bei leichten bis mittelschweren Depressionen, nicht viel wirksamer als Placebo ( und das in von den Herstellern gesponserten Studien…)
Ängste, Zwänge, chronische Schmerzen, Essstörungen, alles irgendwann Zusatzindikationen gewesen, für die Verordnungsleitlinien der SSRI.
Hauptsache der Rubel rollt… bei Eli Lily und co
Sorry das so zu sagen, kein Hirngespinst von mir, sondern nachzulesen .
Ehem, Vorstand von Eli Lily beschreibt in Interviews auch die Risiken zb von Prozac, die vertuscht wurden,
Schwed, Managee von Eli Lily auch ausgeschieden und irgendwann Klartext geredet…
Bevor ich mich nun weiter um Kopf und Kragen schreibe…
Ich wünsche einfach nur jedem wirklich kritisch zu überlegen und sich wirklich unabhängige neusten Erkenntnisse zu Gemüte zu führen.
Viele liebe Grüße!
Weiß nicht. Ich sehe die Wahrheit da irgendwo in der Mitte. Das ist nicht falsch, was du schreibst, aber soweit ich weiß, werden die Medikamente keineswegs verteufelt, sollten halt nur nicht wie Bonbons verteilt werden.
Ich nehme seit 20 Jahren verschiedene SSRI und SSNRI, habe diese auch schon problemlos abgesetzt, bei Fluoxetin geht das aufgrund der langen Halbwertszeit super einfach. Meine Frau nimmt SSRI und ich kenne diverse Leute, die auch SSRI genommen und abgesetzt haben. Das war nie ein Problem. Ich weiß aber, dass da manche sehr empfindlich bei sind.
Auch die Nebenwirkungen sind sehr unterschiedlich. Ich habe Escitalopram aufgrund der Zwänge stark überdosiert genommen und hatte sexuell trotzdem kaum einen nachteiligen Effekt. Dennoch ein Effekt ist vorhanden, je nach SSRI. Ich finde ihn allerdings eher angenehm. Sobald man das Medikament absetzt oder reduziert, war der Effekt aber weg. Aber in einzelnen Fällen soll das tatsächlich anders sein.
Ich kenne allerdings keine solchen Fälle.
Gerade bei Zwängen und oft auch bei generalisierten Ängsten ist Serotoninmangel durchaus beteiligt und da wirken SSRI gut.
Die Serotoninhypothese ist keineswegs Unsinn, Escitalopram wirkt auf Serotonin und die Effekte lassen sich eindeutig sehen.
Es ist lediglich klar, dass Depressionen komplexe Symptome beinhalten und der Begriff Depression maximal undefiniert und generell ist. Da sind dann meistens mehrere Botenstoffe im Ungleichgewicht
Komischerweise kann ich die Symptome den Botenstoffen zuordnen und relativ gut vorhersagen, welches Medikament wie wirken wird. Das wäre kaum möglich, wenn das alles nur irgendwie und zufällig wirken würde.
Escitalopram wirkt fast nur auf Serotonin und die anderen 5 SSRI haben noch andere Rezeptoren, die sie adressieren. Die Wirkungen sind einigermaßen vorhersagbar, aber hängen natürlich auch vom Patienten und seiner Störung ab.
Ich kann jedenfalls durchaus je nach Symptomlage eine gute Wirkung von Antidepressiva feststellen, aber sie sind kein Allheilmittel für jedes und alles. Erst Recht nicht für jede Befindlichkeit
Unser "Problem " ist halt dass Verdacht auf ADS besteht und dies erst diagnostiziert werden sollte und nicht einfach nach max 5 min Gespräch Escitalopram verordnen.
Was da ja eher nicht hilft oder sogar kontraproduktiv ist.
Ja, das liegt aber dann an Ärzten und nicht an schlechten Antidepressiva oder der Pharmaindustrie. Antidepressiva helfen eben da, wofür sie gemacht wurden und das sind hauptsächlich Angststörung und Zwangsstörung und teilweise auch bei Depressionen, aber das ist komplizierter und da muss sich der Arzt gut auskennen und die Wirkstoffe gut kennen und den Patienten gut einschätzen
Man kann Dopaminmangel schlecht durch ein Serotonin Medikament beheben, da Serotonin Dopamin eher noch verringert, das ist dann eine klassische Fehlbehandlung.
Soziale Ängste sind auch keine generalisierte Angststörung und liegen in der Regel auch an Dopaminmangel. Entsprechend führt Dopaminüberschuss zu extrem starkem Selbstbewusstsein, Aggressionen, unsozialem Verhalten, Manie…
Also man muss als Arzt schon richtig behandeln ![]()
Mich haben jedenfalls Stimulanzien extrem unruhig gemacht, teilweise völlig überdreht, impulsiv, sehr negatives Sozialverhalten, total verplant, furchtbares Körpergefühl, zittrig, Herzrasen , euphorisch, leicht aggressiv etc. Also harmlos sind die auch nicht.
Das hatte ich von Escitalopram noch nie. Das beruhigt eher leicht und nimmt die Ängste weg und macht die negativen Emotionen schwächer. Allerdings auch teilweise die Positiven. Wobei dann schon eher eine Überdosierung vorliegt.
Meine Frau hat seit der Einnahme von Escitalopram viel bessere Laune und ist deutlich entspannter und weniger gestresst und das permanente Gedankenkarussell ist weg.
Also meiner Erfahrung nach wirken die Medikamente genau auf die Rezeptoren, die die Pharmaindustrie auch angegeben hat und die in der Literatur beschrieben sind. Das führt dann zu den Effekten, die Serotonin Noradrenalin Dopamin und co eben haben.
Aber Antriebslosigkeit nur mit Serotonin zu bekämpfen wird wohl oft nicht funktionieren, wenn Dopaminmangel beteiligt ist.
Eine Depression ist eben nicht immer nur Serotoninmangel, sonst gäbe es nur Escitalopram und das würde immer helfen.
Also die Serotoninhypothese ist keinesfalls tot und mit entsprechend gezüchteten Mäusen lassen sich die Effekte von Serotoninmangel ja auch bestens belegen. Zwangsstörung, Stresssymptome, Angst, depressives Verhalten etc. Ist ziemlich eindeutig belegt.
Öfters sind bei Depressionen aber noch viele andere Botenstoffe gestört.
Jeder Überschuss oder Mangel, jedes Ungleichgewicht der Botenstoffe führt zu ziemlich eindeutigen Beschwerden.
Wenn meine Frau gegen schlechte Laune und Stress nur Bupropion nimmt, wird alles verständlicherweise noch schlimmer, da eindeutig ein Serotoninmangel vorliegt. Gibt man da noch Stimulanzien hinzu, wozu ich Bupropion zählen würde, wird alles viel heftiger. Da mag zwar der Antrieb besser sein, aber die negativen Emotionen nehmen überhand.
Mit Escitalopram kommt aber alles in Ausgleich. Ist aber zu wenig Dopamin da, fehlt Interesse und Antrieb.
Da konnte ich die Wirkung sehr schön beobachten und hatte auch genau dies vor Einnahme der Medikamente bereits prognostiziert. Ich kenne es von mir selbst nicht anders und entspricht auch der Literatur, die ich dazu gelesen habe.
Selbstverständlich auch von Professor Gründer ![]()
Es kommt eben auf das gesamte Gleichgewicht der Botenstoffe an und nicht nur auf das eines Einzelnen
Und mit zu viel Noradrenalin hab ich auch übelste Erfahrungen
Dauerhaftes Schwitzen, Bluthochdruck, Puls super hoch, ständig heiß, extreme Albträume, um sich treten im Schlaf, Ohrendruck, der Körper läuft auf Hochtouren
Also insgesamt finde ich Serotonin da noch am harmlosesten, wenn auch nicht harmlos. Und beim Serotonin Syndrom wird’s ernst, aber das passiert so schnell nicht. Aber emotionale abstumpfung im Vergleich zum Durchdrehen ist noch vergleichsweise harmlos ![]()
Gründer kann man danken für da Buch
Psychopharmaka absetzen?Warum, Wann, Wie?
We lehnt sich als eingebundener Psychiater mit seiner Publikation.
Ich bin weder genereller Pharmagegner noch Schwurbler und teste seit fast einem Jahr Stiumanzien.
Das Thema Antidepressiva, ihre Schwierigkeiten beim absetzen und dass genau wegen dieser Schwierigkeiten die Menschen weiterhin ihr AD , obwohl es Ihnen damit nicht anhaltend besser geht, weiternehmen müssen, sollte jedem zu denken geben.
Ich empfehle ansonsten
Prof Mueller - Oerlinghausen
Hat den Paracelsus Preis verliehen bekommen… trotz… mehr als kritischer Betrachtungen.
The Maudsley Deprescribing Psychopharmaka ( Horowitz/ Taylor)
Unglück auf Rezept ( Ansiri) auch wenn ich den Titel sehr reisserisch finde und ich nicht alles unterschreibe.
Die Medizin ist eine Wissenschaft und diese entwickelt sich weiter. Allerdings braucht es immer sehr lange bis Erkenntnisse in der Praxis ankommen, und noch länger in der gängingen Praxis umgesetzt werden.
Ich wünsche jedem von euch, dass der der AD absetzen will ernst genommen wird, mit den Absetz- besser Entzugserscheinungen, die meist auf die Grunderkrankung geschoben werden,
Ausserdem auch ernst genommen bei Nebenwirkungen und Langzeitfolgen,
Antidepressiva, der 2, Generation sind ein Politikum, bzw Wirtschafts- sowie Berufsfeld- Thema… leider in viel zu vielen Fällen trägt nur der Patient die negativen Konsequenzen.
Kein Arzt, keine Apotheke, keine Pharmafirma,
Die Firmen kalkulieren übrigens die Klagen und Schadenersatzansprüche so gut mit ein, dass Umsatz den Gewinn doppelt wieder reinholt…
In diesem Sinne… jeder sollte wirklich kritisch hinterfragen.
Stimulanzien zb sind potent, die die den Effekt merken wissen das.
Auch Stimulanzien haben Nebenwirkungen.
Langzeitstudien sagen zb auch seit 2020, dass das Längenwachstum doch beeinträchtigt ist, eventuell 1-3 cm
Mir hat damals noch unser KiPsy gesagt, vielleicht… vielleicht verzögert…
Ja,ich kann es leider bestätigen.
Jedoch wer weiss, ob die 3 cm so einen Einfluss gehabt hãtten und die nicht genommene Stiumlanzien viel negativeren Einfluss auf das Leben.
Deshalb Nutzen- Riskiko und der sorry to say ist bei AD mittlerweile extremst nach unten geschraubt.
Ende meine Grundsatzmissionierung,
Alles Liebe Femme
Ich bin mir da noch nicht sicher.
Meine Beobachtungen und Erfahrungen sind bisher eher gegenteilig. Meine Frau verträgt Antidepressiva ausgezeichnet und ihr geht’s sehr gut damit.
Ich selbst habe meinen Stimulanzien Versuch aufgegeben und versuche gerade wieder zur Ruhe zu kommen. Die unfassbare unruhig machende Wirkung ist unerträglich.
In einem anderen Fall führte die Einnahme von Stimulanzien zu einem Burnout mit anschließender notwendiger Behandlung.
Also solche krassen Beobachtungen kenne ich mit Antidepressiva überhaupt nicht. Die machen vielleicht bisschen müde oder antriebslos, verringern ein kleines bisschen die Libido oder so.
Mich hat der Versuch mit Stimulanzien und auch das Trinken von Kaffee jetzt fast wahnsinnig gemacht, eine solche Unruhe, dass gar nix mehr geht, so dass ich jetzt kompletten Entzug von solchen Dingen vornehme
Solche körperlichen Symptome und derartige Getriebenheit hab ich wirklich noch nie erlebt und da sind Antidepressiva wahrlich angenehm gegen.
Liebe @derAndroidler ,
ich wünsche dir und deiner Frau alles Gute.
Ich denke ich zieh mich aus dem Austausch zurück.
Ich lege dir ans Herz sich tiefer mit dem Thema ( zb auch zum Placeboeffekt) zu beschäftigen.
Dieser wurde mittlerweile doch auch in Studien untersucht.
Wie genau ein SSRI im Gehirn wirkt wird bisher nur vermutet.
Sicherlich kann es irgendeinen Effekt haben…
Ich bin heute froh dass ich Sertralin 2008 schnell wieder abgesetzt habe.
Ich werde weiterhin dafür „ kãmpfen“ wenigsten Betroffene Information und Quellen zukommen zu lassen,
Genau darum geht es Gerd Gründer auch.
Und dass wiederum um zb die STAR*D Studie zb von Lobbies die zb vom Apotherkerverband sind gebuckelt wird darüber kann u soll jeder Kopf selbst nachdenken.
Gründer beschreibt es auch als unmöglich, dass zb dann grosse Zeitungen wie die FAZ im Endeffekt Dinge anzweifeln, von denen die Psychiater genau wissen.
Mir genügen die Menschen in meinem Umfeld, die ungewollt an diesen Medikamenten hängen.
Ich sag es nochmal, will weder penetrant sein, noch überhelich:
Lies mal das Buch von Ansiri, bitte!
Oder Grøtzsch…
Dazu
The Maudsley ( Horowitz/ Taylor)
UK NICE haben durch diese Erkenntnisse Verodnungsrichtlinien , sowie Absetztschema geändert und angepasst.
Bitte da muss es doch GONG machen und befasse dich mit Bruno Mueller- Oerlinghausen.
Geh ins Psyab.de Forum, oder in survivingantidepressants.com
Ich bin KEIN genereller Pharma, oder Medikamentengegener, aber erzähl mir nichts mehr von unverträglichen Stimulanzien.
Ja auch die sind nicht für jeden hilfreicher als Nebenwirkungsstãrker, trotzdem einfach um Jahrzehnte länger erforscht, in Studien und auch vom wirklich erkennbaren Effekt,
Ich weiss, dass es manchmal einfacher ist, zu glauben, wir sind ja alle und grade ADHSLER ohne und mit Komorbiditäten überfordert, gestresst und oft extrem verteidigend was die Überzeugung betrifft
Wirklich alles Gute !
Ich hoffe so sehr, dass das alles bald in die Praxis schwappt!
LG Femme
Wir haben den Psychiater gewechselt.
Der hat sie auf ADS getestet. Er meinte es reicht nicht für eine Diagnose sind zu wenig Merkmale.
Nun hat sie wieder mit SSRI angefangen. Sind jetzt 9 Wochen .Bin nicht begeistert. Sehe keine Besserung. Fände es auch besser mal ADSmedis zu probieren.
@Femme
Mir ist die Kritik durchaus bekannt. Meines Wissens nach sagt man, dass es eben bei Angststörungen, Zwängen etc. durchaus wirkt und es auch gerade bei schweren Formen der Depression durchaus wirken kann.
Aber es sind eben keine Smarties und Wunder vollbringen sie auch nicht. Und jede Stimmungslage kann man damit auch nicht behandeln.
Aber das sehe ich bei Stimulanzien auch nicht. Da gibt’s scheinbar auch mehr als genug Probleme mit.
Aber ein ADHS würde ich jetzt auch nicht mit Antidepressiva behandeln.
Ich kenne jedenfalls auch ne Reihe, die SSRI genommen haben und das gab nie ein Problem. Klar, ich kenne die Forumsbeiträge zu Problemen, aber hier im Forum gibt’s mit Stimulanzien auch genug Probleme.
Also meines Wissens nach sind SSRI eben nach Nutzen Risiko zu betrachten so wie alle Medikamente eben.
Und nicht jedes Stimmungstief braucht gleich Medikamente
…wir reden aneinander vorbei.
Nicht böse sein, aber es ist mühsam…
Alles Gute
Vielleicht. Am Ende ist die psychiatrische Behandlung halt extrem ungenau und die Erkrankungen sind mehr nach Symptomen definiert als nach klarer Diagnose.
Da wirft man dann Chemikalien in die hoch komplexe Prozesskette des Gehirns und hofft, das es hilft.
Am Ende bräuchte es eher sowas wie einen Gehirnschrittmacher, der die Prozesse im Gehirn steuert als einfach nur Botenstoffe zu erhöhen oder erniedrigen. Das ist halt maximal ungenau und führt logischerweise zu Nebenwirkungen
Vielleicht klappt’s bei ADHS besser, Depressionen gelten ja eh als extrem schwer zu behandeln
SSRI sind generell auch eher im Bereich Angst und Zwangsstörung effektiver. Bei Depressionen sind sie ja eher mäßig wirksam.
Die Behandlung mit Stimulanzien scheint aber auch nicht einfach, schließlich darf das nur der Facharzt und alles unter BtMG