Essen und kochen Thread

Hallo zusammen,

Da einige hier schon gerne kochen und Essen dachte ich mir rufe ich mal einen Kulinarischen Post ins Leben,Ich selber bin Flexitarier und mag kein Eis.
:rotwerd
Grüße
Nichtrichtig

Ich hab keine Küche in der Wohnung. Alleine kochen finde ich zum abkacken, hab aber mit der Freundin zusammen gerne gekocht. Zur Zeit hol ich mir Thunfischdose, Dosensuppe (bijar Huhn indonesisch), Büffelmozarrela, sushi regelmäßig vom Penny, setze mich abends auf ne Bank im Park (heute nicht weil Wetter schlecht), esse den Thunfisch mit der Hand aus der Dose, trinke die Suppe aus der Dose, esse den Büffelmozarrela mit der Hand aus der Plastikdose und scheiße drauf (also mental), dass das wirkt wie ein Semiobdachloser… mit Freundin hab ich Fernbeziehung, die sieht das nicht, aus Freiburg geh ich wahrscheinlich nächstes Jahr weg, das kann mir auch egal sein somit, den Müll entsorge ich im Abfall(behälter) im Park. Ich hab nicht mal Besteck in der Wohnung (Zimmer mit Etagenklo und -dusche)…
…da ich wahrscheinlich bald Fernverkehr international fahren werde (2500 netto statt 2000) ist das schon mal ne Einstimmung auf die Verhältnisse „on the road“…ich find es irgendwie geil und auch auf soziale Konventionen (in mancher Hinsicht und da, wo die Situation und Gesamtsituation es zulässt) zu scheißen, das ist Freiheit…

…du bist was du isst…

@Nichtrichtig Der Aussage entsprechend, müsste ich ja zu 99% aus nem pflanzen/fett cocktail bestehen. :lol:
Tatsächlich wird das was du isst, in irgendeiner Form ein Teil von dir. :winken

@Overthesky Keine Küche zu haben erstickt immerhin das Potential, die Küche zu verwüsten, im Keim! :wink:

:nothere eher zu 99% aus Pasta… bei dir.

@ Freigeist: ich muss nicht spülen und führe de facto gar keinen Haushalt :beach_umbrella::sunglasses::ok_hand:

Auf jeden Fall n Freigeist…

Nein… isst du nur schlechtes Essen ist dein Gemüt dementsprechend.

Habt ihr ein Lieblingsessen oder Rezept ?

Es tut mir Leid, aber es ist stärker als ich: Mit der Stimme meiner Mutter regt sich in mir die Frage, ob Du Dir nicht wenigstens ein Gäbelchen mitnehmen kannst. Nicht nur wg. Pandemie. Der Büffel hat sich zu viel Mühe gegeben.

Sie sagt auch, dass die Suppe warm vermutlich besser schmeckt. Ich würde uns für on the road dies hier mitbringen: https://www.bockx.camp/

Ich möchte mich aber zukünftig noch durch die Welt futtern… China, Naher Osten, Lateinamerika, Afrika, ich finde es immer schade, dass Restaurants die wirklich authentische fremdländische Küche anbieten (da ist oft weniger das Problem der Bezug der Zutaten, sondern die Vorbehalte der Restaurantbesucher) betriebswirtschaftlich keine Chance haben… äthiopisch, authentisch mexikanisch oder bolivianisch oder peruanisch, chinesisch, persisch, indisch, da gibt’s sicher unzähliges, was auch ohne Lieferketten, die direkt nach Rotterdam zum Hafen verbunden sind, kochtechnisch machbar wäre, aber aus betriebswirtschaftlichen Gründen nicht gemacht wird, weil das Gros der Restaurantbesucher isst nicht aus Neugier, sondern nach dem Motto: „Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.“… deshalb leider immer nur Food Trends, wo alle Restaurants das gleiche haben, weil man es halt kennt dann schon als Kunde…

So was zum Beispiel: <LINK_TEXT text=„Tausend – Wikipedia … hrige_Eier“>Tausendjährige Eier – Wikipedia</LINK_TEXT>

Bin ich sofort dabei, in China Gang und Gebe (hat mein privilegierter Bruder in China oft gegessen), aber in Deutschland, Hinz und Kunz würden da nur sagen „Igitt“…

Die Kirschpfannkuchen von meiner Omi, ein über 100 Jahre altes (wahrscheinlich fast 150 Jahre) altes Familienrezept, plus: Linsen mit Spätzle fahr ich auch ab drauf…

Aber wenn dann aus ordentlichen „Alb-Leisa“! Feldfrüchte | Lauteracher Alb-Feld-Früchte - (gestützt an Leindotter gewachsen, da ist schon die Kultur ein Genuss!). Die sind so gut, da muss man nicht mal von pupsen :mrgreen:
Gerade heute wieder lecker zubereitet mit Tomaten, Kokos- und Hafermilch, viel Scharf (Chili), Ingwer und Raz el Hanout.

Gerne aber auch ab und an konservativ mit Speck oder „Würschtle“.

Lieblingsessen: gibt es viele.
Sieht man auch an meinem Äquator.

Ich koche jetzt mediterrane Küche, soll gesund sein und zum abspecken helfen. Die Rezepte sind auch ziemlich einfach meistens.
Seit paar Wochen versuche mich im Backen und bin erstaunt wie gut ich bin.
Jetzt backe ich mir mein Roggenbrot ohne Weizenmehl selbst.

Da meine Familie aus 2 Fleischessern einem Vegetarier und mir ich bin eher geneigt vegetarisch zu essen esse aber auch Fleisch.
Ich koche eigendlich immer im Wechsel mal Fleisch mal vegetarische Küche.

Wir essen viel Pasta und Pizza natürlich alles frisch zubereitet.

Chinesische Gerichte schmecken uns auch aber die gelingen mir nicht so gut
Am besten kann ich Brot und Brötchen backen

Ja die sind sehr lecker, insbesondere auch auf zartem Seidentofu… definitiv schade, dass es nur so wenige authentische chinesische Restaurants in D gibt.

Das liegt aber nicht nur am Wat-de-Buur-nich-kennt-frete-nich, sondern auch daran, dass chinesisches Essen nur funktioniert, wenn mindestens drei oder vier, am besten acht Personen zusammen essen und sich alle Gerichte teilen, also die Gerichte in der Mitte eines am besten runden Tisches auf einer Drehplatte stehen und sich dann alle davon nehmen.

Aber es gibt in Städten, in denen viele chinesische Geschäftsleute leben oder oft zu großen Messen anreisen, wenn nicht grade Corona droht, schon Restaurants, in denen es authentische Gerichte gibt.

Hier noch ein Hinweis auf eine Spezalität, die es wahrscheinlich nie in chinesischen Restaurants hier geben wird…:

Stinkender Tofu – Wikipedia

… das wird eigentlich fast nur auf der Straße in Garküchen angeboten (Ausnahmen gibt’s natürlich) … interessanterweise nehmen alle Quellen Bezug auf Taiwan. Ob es solche Restaurants in Festlandchina gibt… wer weiß…

Oh ja! Ich bin immer wieder allein schon geschockt davon, was in Deutschland unter spanischen Tapas verstanden wird. OMG! Echt! Oder auch unter Guacamole… :ai Das hat mit den Originalen kaum bis gar nichts zu tun.

Ich habe mich jahrelang vegetarisch ernährt, u.a., weil es damals in der Großstadt auch noch gar kein Biofleisch gab, ich die Massentierhaltung nicht unterstützen (und auch den Tod nicht in mich hinein essen) wollte.

Ich habe inzwischen so 3-5 Gerichte, die ich für mich „perfektioniert“ habe. Meine beiden Lieblingsgerichte sind: asiatisch mit viel frischem Gemüse, Knoblauch, Ingwer, echtem Curry (Geheimzutat: ein bissel Zimt) und Reis in Kokosmilch im Winter. Seitdem ich wieder Fleisch esse, Bolognese. Ohne es gewusst zu haben, habe ich das intuitiv schon immer als Schmorgericht gemacht, d.h. Fleisch anbraten und dann insgesamt mindestens 2 Stunden auf kleiner Flamme köcheln lassen (inkl. weiterer Zutaten natürlich).

Mit dem Backen fing ich erst in meiner Ex-Beziehung an. Da habe ich Bagels und Challa-Brot selbst gemacht.

Ich finde es auch schwierig nur für mich allein zu kochen, daher gibt es bei mir oft nur Nudeln mit (selbst gemachtem) Pesto und Mozzarella. Ich bin seit Jahren übrigens definitiv mozzarellasüchtig.

Stimmt Mozarella ist was feines besonders Tomate Mozarella
Bruschetta ist aber auch total lecker
Mann kann die Tomaten mit Gewürzen, Olivenöl Zwiebeln und Knoblauch zubereiten und jeder kann sein Brot damit selber belegen

Ja, und was auch richtig geil ist, wenn man es eben mit frischen (!) Zutaten kocht: Nudeln mit Knoblauch und einfach nur angebratenen frischen geviertelten Tomaten mit frischem Basilikum und gutem Olivenöl.

Btw. liebe ich Olivenöl und davon eine ganz bestimmte Marke. Das ist so aromatisch, einfach der Hammer! Aber ich will hier keine Werbung machen. Wer wissen möchte, welches Olivenöl ich verwende, kann mir gern eine PN schicken.

Original spanische Tapas sind ziemlich rustikal und einfach. Das entspricht eher einer fränkischen Schlachtplatte im kleingeteilten Format plus vielleicht noch Oliven, Käse, Feigen dazu… der Onkel eines sehr guten Freundes hat eine Tapas-Bar in Cazorla in der Sierra de Cazorla in der spanischen Provinz… als ich 2015 da beim Vetterles-Treff mit dabei war, wurde ich mit eingeladen in die Tapas-Bar, Tapas ist ursprünglich sehr einfach und nicht so auf Hipster-Food wie man es in Sevilla oder Barcelona findet… die besten Tapas soll es im Baskenland geben und die heißen da Pintxos, kann ich auch bestätigen, Ende September 2015 in San Sebastian, Auto geparkt, an der Promenade der berühmten Muschelbucht entlang flaniert, in Tapas Bar gesetzt, Basketball EM Finale Spanien gegen Frankreich geschaut, Tapas dabei gegessen und das waren dort tatsächlich die besten…

jetzt gibt’s grad Mittagessen, Apfeltasche plus Brezel vom Liedel, unter savoir vivre a la haute cuisine stell ich mir was anderes vor :grin:, aber satt wird man trotzdem…