Fragen über Fragen - bin am Ende mit meinem Latein

Hallo an alle, die mitlesen!

ich suche Rat, Erfahrungen, Tipps - bin grad am Ende mit meiner Weisheit Ich versuche mich kurz zu halten.

Bin 62, war beruflich ein high performer (Künstler). Depressiv war ich schon immer (viel Therapie und SSRI/SNRI mit übersichtlichem Erfolg). Vor 2 Jahren dann Zufalls-Diagnose ADHS - reiner HI-Typ, niemals auch nur das kleinste Aufmerksamkeitsproblem gehabt. Erklärung: Höchstbegabung. Auch vorher nicht gewusst. Und auch nicht von den gleich mehreren kPTBS, teilweise transgenerational (Holocaust, Heimatverlust als Kind, problematische Vater-Beziehung, Herz-Operation u. a. )Und hochsensibel, es könnte ja nicht reichen an Diagnosen :woozy_face:

Elvanse wirkte komisch, aber Attentin war umwerfend. Sowas von antidepressiv unter anderem! Ich war sehr hoffnungsfroh. Nach etwas über zwei Jahren ist die Wirkung aber viel schlechter geworden (gleiche Dosis seit 1 Jahr) und es macht mir Muskelschmerzen ohne Ende. Gerade haut die Depression total durch (ich nehme noch Duloxetin), bin auf einer 10 Skala zwischen 1 und 2.

Dabei gehts mir äußerlich gut: stabile glückliche Beziehung, muss mir keine größeren Sorgen wegen Geld machen, tolle Stadt, schöne Wohnung. Nur, dass ich zunehmend das Gefühl habe, mich selber nicht mehr auszuhalten - von innen.

die Kombi aus ADHS, HB, HS, KPTBS, Depression und Künstler überfordert jeden Therapeuten und leider auch jeden Psychiater. Hab mich als Verzweiflung ziemlich eingelesen in Neuro-Transmitter - mit dem Ergebnis, dass der Doc meine Fragen nicht versteht :disguised_face:

Ich weiß, dass hier ist echt eine Exoten-Geschichte, aber irgendwer da draußen, der ansatzweise eine ähnliche Kombi (erlebt) hat ?

Grüße in die weite Welt!

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Hallo Amadeus102,

es gab glaube ich mal jemanden der dir vielleicht ähnlich sein könnte in seinen Erfahrungen, bin mir aber nicht sicher und weiss auch nicht ob die Person noch Aktiv mitliest, @Lssn vielleicht könntest du was dazu sagen und Erfahrungen teilen, falls du noch da bist. :thinking: :heart:

Danke, Schlingelprinz!

Ich Danke dir für den Hinweis zur Symphonie. :heart:

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Hallo Amadeus102,

das klingt zwar nach viel, aber wenn man HB, Hochsensibilität und AD(H)S “clustert”, dann haben diese Kombination ja schon einmal nicht wenige, wobei Höchstbegabung qualitativ ja noch einmal etwas anderes ist als ‘nur’ eine moderate Hochbegabung mit einem IQ von beispielsweise 132.

Genauso ist eine PTBS wiederum etwas anderes bzw. vermutlich eine zusätzliche (immense) Belastung, aber auch diese ist ja zumindest behandelbar… ich befürchte irgendwie, dass Therapeut*innen eher mit einer hohen Intelligenz überfordert sind als mit allem anderen. Es gibt diesbezüglich ja noch so viele Vorurteile und gerade Künstler werden von Therapeuten vermutlich nicht automatisch in die Gruppe der Höchstbegabten ‘einsortiert’. Eventuell ist ein Psychotherapeut, der sich mit HB auskennt, besser für dich geeignet?

Da du ja späterkannt zu sein scheinst, wäre vielleicht der Kontakt zu anderen Hoch- und Höchstbegabten wichtig und/oder hilfreich!? Mensa veranstaltet im April dieses Jahres wieder ein Jahrestreffen; dort sind auch Nicht-Mitglieder willkommen und können sich für fast alle Veranstaltungen anmelden (ist aber leider schon viel ausgebucht) - bis auf die Mitgliederversammlung z.B.

Ich hoffe, das ist hilfreich und ich hoffe, es geht dir bald wieder besser! :slight_smile:

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Danke dir Quantico! Tatsächlich bin ich ja in der Mensa, aber tatsächlich habe ich oft den Eindruck, dadurch, dass ich mein Leben lang zwar am Rande aber doch im System mitgelaufen bin, haben wir unterschiedliche Problemstellungen im Leben.

Und, um es mal salopp auszudrucken, “so’n Holocaust in den Genen ist dann schon was spezielles”, schätze ich…. nicht dass andere nicht ebenso Schlimmes erlebt hätten, aber der ganze kulturelle und geschichtliche Kontext….

Von denen, die Hochbegabte therapieren oder (kommt mir fast häufiger vor) coachen, habe ich bisher sehr wenig Verbindung zu sogenannter “Hochkultur” festgestellt - dit is aba nu mal mein Ding, vastehste?

Ich bräuchte einen, der die existenzielle Dimension von Kunst für Künstler versteht UND sich mit den Medikamenten auskennt

Wünsche eine gute Nacht!

A.

Ich weiß nicht ob das jetzt richtig unpassend ist in Bezug auf deinen obigen Post zu schreiben.

Ich hatte vorgestern/ gestern Nacht ( weiß nicht mehr genau) als ich kurz aufgewacht bin, Nonstop einen Satz im Kopf bzw. eine Stimme die den wiederholt hat und habe diesen schnell Aufgeschrieben, bin dann wieder schlafen gegangen und den will ich mit dir Teilen.

Bild

Die Informationen auf dieser Website wären einen Versuch wert.

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Naja, den Holocaust haben wir alle „in den Genen“ (?) im deutschen Sprachraum - ob jetzt Täter oder Opferseite - beides hat seine Spuren hinterlassen.
Findest du das nun so ungewöhnlich?
Und die Generationen davor haben auch einiges mitgemacht und schön Traumata weitergegeben, wenn man so will…

HB und ADHS sind hier viel vertreten auch genug mit PTBS in diversen Formen. Höchstbegabung mag noch mal was anderes sein, aber ich tue mir mit diesen Unterscheidungen schwer, wenn es nur im IQ geht. Bei dir ist dann eher interessant, wenn es eine wirklich angewandte Begabung in der Kunst ist. Das ist für mich wirklich Hoch/Höchstbegabung. Das andere ist für mich einfach ein hoher oder sehr hoher IQ Wert (was immer der misst…)

Depression ist dann nur noch eine Folge.

Insgesamt: Es ist nicht so ungewöhnlich - zumindest im Forum. :wink:

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Die Erfahrungen von NS-Terror und Krieg, einschließlich Verfolgung, Deportation und massenhafter Gewalt sowie Ermordung haben transgenerationale Folgen gehabt. Zeigt sich in Familien z.B. in Erziehungs- und Beziehungsmustern (Schweigen, Angst, Härte, Überanpassung) und darüber hinaus zeigt sich das auch in gesellschaftlichen und institutionellen Umgangsformen mit Autorität, Konflikten usw..

Und ja, es gibt Hinweise aus der Forschung, dass sich solche Erfahrungen auch biologisch niederschlagen können, etwa über Veränderungen der Stressregulation. Diskutiert wird auch eine mögliche epigenetische Weitergabe über Generationen.

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Wow! Das ist mal ein Satz! Ich schätze, das müssten wir in einen eigenen thread verlegen … zu diesem Thema Welt SEHR viel zu sagen, zu ahnen, zu spekulieren - philosophisch, transgenerational, spirituell, neurologisch, psychologisch…

Danke fürs teilen!

Danke! Die Seite habe ich schon im Blick, ich werde da mal genauer graben… Tatsächlich ist “Künstler” ja heute ein etwas beliebiger Begriff geworden (im Sinn von: jeder, der etwas herstellt, das man als Kunst betiteln kann). Was ich meinte, ist eine bestimmte Persönlichkeitsstruktur, über die früher durchaus als eigenes “Konzept” diskutiert wurde (z.B. Otto Rank, der erst-Freund-und-Assistent und dann verstoßene Abtrünnige von Sigmund Freud: “Kunst und Künstler”). Das ist beim kognitiven Switch der Psychotherapie total unter die Räder gekommen, indem seither übersehen wird, dass Kreativität nicht dasselbe ist wie Kunst.

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Hallo achtarm! Erstens gebe ich dir recht. Zweitens ABER.

Ohne einen Wettbewerb aufmachen zu wollen: Es macht (vermutlich?) schon einen Unterschied, wenn in den beiden Generationen vor dir 2/3 der Familie buchstäblich in Rauch aufgegangen sind…. und du das erst mit 20 erfährst. Die Wirkung ist ein bisschen so wie eine späte ADHS oder HB (oder vermutlich auch ASS, aber da kennen ich mich nicht aus) Diagnose: “Ach so?! Jetzt macht plötzlich so vieles einen Sinn.”

Ich denke, es ist ein potenter “Mit-Auslöser” von ADHS, und ich kann aus der Trauma-Therapie und Familienaufstellung nur von ganz erstaunlichen Dingen berichten - das geht bis zu vererbten “Schuld der Überlebenden”-Gefühlen. Es umfasst einfach so ziemlich alles.

Auch beim Thema HB bin ich mit dir: Zwar macht es schon einen Unterschied in der ART, wie man denkt, aber viel wichtiger finde ich, was damit im bundle kommt, ohne dass man extra bezahlen muss:

  • emotionale Intensität (noch sozusagen oben auf ADHS-Instabilität drauf), der du ziemlich ausgeliefert bist - es gibt ja Gründe, Künstler zu werden! :face_holding_back_tears:

  • die Weigerung deines Gehirns, auch nur das kleinste bisschen Dopamin zu produzieren, wenn es nicht ein mindest-komplexes Problem zum drauf rumkauen hat :thinking:

  • durchdrehen, wenn Worte unklar/unsauber benutzt werden :face_with_open_eyes_and_hand_over_mouth:

  • die nochmal potenzierte Ungeduld, die adhs ohnehin mit sich bringt (“DAS SIEHT MAN DOCH!” :roll_eyes:

  • Zielsetzungen, für die man mehrere Leben bräuchte (“Wieso soll das nicht gehen? Ist doch sonnenklar, wie” :joy:

  • Und der absolute Hit: Die bescheuerte default-Einstellung deines Gehirns: “Frage einmal alle 15 Sekunden nach dem Sinn von allem, egal was gerade los ist”. :disguised_face:

    Allein das letzte Feature garantiert Depressionen vom feinsten…

    Also ja: Nix besonderes. Aber doch ziemlich speziell.

    Aloha 'oe!

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Mir ist schon klar, dass für dich deine Geschichte einzigartig ist und klar kann man das nicht kleinreden.

Mich persönlich fasziniert es aber generell, dass wir IMMER Nachfahren von Überlebenden sind. Ich persönlich habe nicht viel das Bedürfnis da so tief einzutauchen, aber manchmal beruhigt mich der Gedanke auch, muss ich gestehen. Im Sinne - alle vor mir haben das geschafft, ich schaffe es auch. Sogar, wenn mir alles so verkorkst vorkommt.
Gleichtzeitig finde ich es erschreckend wie viel Böses im Menschen generell steckt und welche Mechanismen uns beeinflussen…

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:+1:

Vielleicht ist das sogar der Punkt: Ich selbst habe sozusagen auch nicht das Bedürfnis (im Gegenteil), aber “es” holt sich meine Aufmerksamkeit, ständig, immer wieder, ob ich will oder nicht….

Aber ja: die Menschheitsgeschichte ist randvoll mit solchen Sachen (Armenier, Gaza, Ursprungsbewohner sämtlicher Kontinente (die allerdings unter sich auch) , die Glaubenskriege zwischen England und Frankreich (nachzulesen bei Montaigne), die Vorkommnisse in der Bibel etc etc). Die meisten von ihnen sind undokumentiert und leben “nur” in Form von transgenerationaler Übertragung weiter (wobei es ziemlich egal ist, ob genetisch, epigenetisch oder kulturell geprägt: auf alles drei haben wir selbst ab dem Zeitpunkt der Zeugung bis in die höheren 10er Jahre gar keinen Einfluss).

Ich schätze, das ist System-Theorie: jedes System “will” sich selbst erhalten bzw. in die Zukunft verlängern Es ist halt so, dass die Evolution beim Ethikunterricht gefehlt hat, und jetzt haben wir den Salat: Der Inhalt ist egal, es kommt nur darauf an was IST, dh was sich unter bestimmten Bedingungen durchsetzt. Das ist halt für empfindliche Seelen und uns aufklärerisch angehauchte Menschlein nicht immer sehr schön und erzeugt dann eine Menge Leiden - was aber natürlich evolutionär gesehen auch wurscht ist. Wer damit nicht umgehen kann, ist halt raus…. Gehen Sie über LOS und ziehen Sie nicht 4.000 Euro ein (oder was die heutigen Monopoly-Preise sind. :grimacing:

Die besonders starke Fokussierung des Jüdischen liegt vielleicht an drei Dingen: die Juden definieren sich seit jeher über ihre Traditionen, die sie als “Volk der Schrift” mit als erste verschriftlichten und damit “objektiv tradierbar” machten. Dann: der Holocaust geschah zu einer Zeit, als die aufkommenden Massenmedien zum ersten Mal in der Menschheitsgeschichte die Verbreitung von Nachrichten (und Propaganda) in einem Quantensprung vervielfachten - sowohl was Menge/Dichte als auch was Reichweite anbelangt. Vergleichbar eigentlich nur der Veränderung, die das Internet mit sich betrachte. Und natürlich an der Diaspora: da es die Juden seit 2000 Jahren überall hin in der Welt verschlagen hat, und der Zusammenhang durch den starken Bezug zur Tradition gegeben war, gab es ein sehr starkes informatives “Netz” schon lange vor dem Internet.

Insofern könnte man sagen: der Holocaust ist vielleicht der erste sehr gut (von Tätern wie von Opfern) DOKUMENTIERTE Genozid (Krieg/Zerstörung/Gewalt…) in der Geschichte; und diese Rezeption (und auch die MÖGLICHKEITEN dazu, wie die unmittelbare Anschauung: Es gibt keine Filme von den Kreuzzügen oder den Eroberungen der antiken Perser) macht sie unter dem Furchtbaren vielleicht zu etwas ““ Besonderem””

Sorry, das ist jetzt ausgeufert, war gar nicht geplant! Ich sitze bei schönstem Frühlingswetter auf einer Bank…. Quod erst demonstrandum: Genau das ist der Fluch von HB :face_with_open_eyes_and_hand_over_mouth:!

Liebe Grüsse!

PS: Um zum Anfang des threads zurückzukehren: Es ist die Kombination verschiedener Sachen, die schon einzeln anstrengend sind, die in der Summe dann auch zu einer Art Vereinzelung führen - wenn ein Arzt ADHS gar nicht als Diagnose anerkennt (soll ja vorkommen :zany_face:), wird’s halt schwierig. Und das gilt für die anderen Bereiche auch. (Ich hatte mal einen Psych, der hatte noch nie im Leben eine Depression gehabt (jedenfalls hat er das behauptet). Mir wäre beinah rausgerutscht: Dann wissen Sie ja überhaupt nicht, wovon ich rede :winking_face_with_tongue:

Nochmal liebe Grüße!

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Was man kognitiv begreift und wie es einem geht oder was es mit unseren Gefühlen macht - tja… und wir begreifen ohnehin sehr wenig. :wink:

Mehr kann ich gar nicht beitragen. Vielleicht magst du hier auch ein bisschen mitlesen und auch schreiben: Abgrenzung Neurotypen/Diagnosen - #128 von Una

Ist schon sehr lange, aber ich finde da gibt es viel lohnendes. Und wenn ich dich richtig verstehe geht es dir auch (neben anderem) ein wenig um die Richtung, worüber dort geplaudert wird.

Wie würdest du es denn erklären? Was müsste dein Gegenüber verstehen, oder wie müsste dein Gegenüber handeln, damit du dich verstanden fühlst?

Als existenzielle Form der Selbstregulierung und nicht nur als Zeitvertreib, Hobby, reine Erwerbsarbeit, Leistungsorientiert?

Als ich meinem Musiklehrer beim Bewo gesagt habe, auf seine Frage wie lang ich denn schon spiele, sagte ich, dass ich repetitiv den ganzen Tag Gitarre spiele und das seit Monaten um mich zu regulieren und ich kann noch kein einziges ganzes Stück nachspielen, ist auch nicht mein Ziel weswegen ich eigentlich spiele.

Da meinte er, dass er das versteht. Gleiches habe ich beim malen/ zeichnen, Dichten/ Schreiben, dies und das, dient alles die meiste Zeit der Selbstregulation. Bekomme da bei manchen Sachen halt sogar heftig schöne Gefühle oder kann blöde besser verarbeiten abbauen oder wenn ich gar nichts mehr fühle trotzdem verarbeiten.

Schaukeln tu ich auch dabei. :grin:

Edit: Wenn dann auch noch der Druck was tolles zu schaffen für andere wegfällt und man es nur für sich selber macht ist das einfach toll, egal wie gut oder schlecht das ist, was man macht, wenn man es bewerten würde. Das war z.B. auch mit meinen Kopfschnitzereien so, damit hatte ich mich abends reguliert und hier im Forum rumgegammelt dabei oder Musik gehört. :grin:

Ich glaube aber das ist unabhängig von Neurodivergenz, gibt halt Menschen die sind so.

Edit: Ich habe damals sogar mal Pen & Paper Charaktäre erstellt und Storys für die geschrieben und dabei geweint. Keine Ahnung ob das auch dazu gehört. :laughing:

Edit2: Der wildere teil in meinem Kopf der ist mehr Leistungsorientiert, hat man ja an den technischen Werkeleien gesehen und das ständige zeigen hier im Forum, freue ich mich natürlich auch drüber mit Schaukelhändchen.

Edit3: Ja egal wer mich über die Jahre hier im Forum kennt weiß was ich meine. :heart:

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Achso: Improvisieren halt, Improkünstler bin halt auch einer, behaupt ich mal, „Arbeite“ so gut wie nie nach Anleitung.

Achso2: und der wildere Teil, meiner Wahrnehmung nach ist auch mehr für den „Vertrieb“ zuständig und „Werbung“ und will natürlich das Lob einheimsen… also ich. :roll_eyes: Weiß ja aber jetzt besser was los ist in unserem Kopf. :man_mage: :detective:/ :frog: :crown: :+1:

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Da muss ich auch nachhaken.
Ich denke, es ist wichtig, dass dein Arzt sein Handwerk kann. Er muss nicht alle Dimensionen deines Lebens dazu verstehen.

Bei einem Künstler werden die Medikamente auch nicht anders wirken. Ob es deinen Schaffensprozess verändert, musst du sowieso dann evt. selber feststellen.

Wenn du jemanden brauchst, der dich versteht (oder dir zumindest das Gefühl vermittelt), dann brauchst du eher einen Psychotherapeuten. Also jemanden, der mit dir „plaudert“. :wink:
Die wollen aber auch einiges an Kohle für diese „Kunst“. :grin:

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