Freundeskreis verkleinert sich seit diagnose adhs

guten morgen allerseits
bei mir wurde ja im letzen jahr adhs festgestellt unter anderem.Ich merke mittlerweile das einige freunde die ich lange kenne doch ein problem mit meiner krankheit haben.Zum glück aber auch ein freundeskreis die mich akzeptieren.
Habe jetzt zu einigen alten freunden den kontakt mehr eingestellt und fühle mich nicht schlecht dabei.Mein standpunkt ist mittlerweile Wer damit nicht klar kommt mit dem möchte ich kein kontakt.
Wer kennt das oder gehts fast genauso?liebe grüsse

Also Ich versteh nicht, warum einige ein Problem damit haben. Du bist doch trotzdem noch die gleiche Person, wie vorher.

Ist ja nicht so, dass die Symptome erst mit der Diagnose kommen.

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huhu
ja vielen dank für die antwort,ja leider sehen das einige anders jetzt aber ich renne auch niemand hinterher .
Mein neues medikant hilft wirklich gut und mittlerweile gut drauf eingestellt was sie auch wissen .Bin seitdem halt wenn gefeiert wird zb länger fit wie andere aber da es ja kein heilmittel ist kommt es immer mal durch das ich sehr redefreudig und lauter bin zb,
Dann wurde mir echt von jahrelangen freunden gesagt: Wegen deinem verhalten sind jetzt zwei leute schon früher nach hause gefahren.

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Hallöchen,

könnte es sein, dass dein Auftreten durch die Medis selbstbestimmter geworden ist? Warst du davor vielleicht fügsamer und zurückhaltender, hast dich mehr nach anderen ausgerichtet? Manche Leute tun sich schwer damit, wenn das „große Kind“ zielstrebiger wird und mehr sein Ding durchzieht. Da trennt sich die Spreu vom Weizen. :slight_smile:

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ja heyy ja ganz genau das ist so .schön das du verstehst was ich meine.
laufe denjenigen nicht mehr hinterher was ich sonst gemacht habe,

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Das wird nicht an der Diagnose liegen, sie werden entweder denke, daß du damit alles entschuldigst oder könntest etwas im Verhalten aufweisen was sie sehr trifft/stört und wirkt als sei es egal, weil du mit dir zu friedener wirkst

Versuche das mal zu reflektieren - es passiert biel unbewußt und wir nehmen unsere Veränderung durch die Diagnose nicht wahr, nur was sich für uns verändert.

Hatte ich letztens erst wieder und seit ich drauf achte… gerade wenn du schlechte statt gute Tage hast. Ich merke dann, daß was nicht so läuft (Störgefühl), doch wie schief es läuft kam erst durch den Knall in der Ergotherapie raus… … ich hätte es sonst wohl weder bemerkt noch wahrgenommen und reflektiere und analysiere… .

Unser Thema Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung seufz

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Hallöchen und danke für die Antwort.
Was meinst du mit dem knall bei der Ergotherapie?

Meine Wahrnehmung und dem was ich für mich dort erlebt hatte, hatte wohl nichts mit dem tatsächlichem zu tun und hatte sie so an die Grenzen gebracht, daß es doppelte gelbe Karte und Stoppschild gab

Eine Woche später aufgearbeitet und jetzt müssen wir Niviliren und Abgleichen und entscheiden dann, ob wir den Weg weiter gehen, jemand anderes besser geeignet wäre etc.

Oh das klingt echt nicht gut. Hoffe es findet sich eine lösung?

Denk auch, dass es nicht die Diagnose an sich ist, sondern dass du dich mit der Behandlung ein bisschen veränderst. Stimulanzien können selbstbewusster, fordernder machen und ein sehr „straightes“ Verhalten begünstigen. Bei zu viel des Guten kann das auf andere tatsächlich rücksichtslos wirken. Finde ich trotzdem super, dass du deinen Weg gehst, aber da muss der „Neue Maddin“ wahrscheinlich noch ein bisschen die Goldene Mitte finden. :wink:

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Ja danke für die lieben Worte. Ja bin dabei meine Mitte zu finden ist halt leider nicht so einfach. Maybe, es geht immer weiter.

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Vor allem die Mitte zwischen „sein Ding machen“ und „andere nicht überfahren.“ :wink: Das wird schon. Dieses Thema Wesensveränderung kommt hier im Forum öfter vor, zu dem Stichwort kannst du noch mehr lesen.

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Oh yeah das ist echt lieb das es da noch mehr Themen gibt. Schaue da gleich mal rein. Danke

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JOa.

hab kompletten freundeskreis aufgegeben im juni

„ritalin macht dich asozial und egoistisch“

ne weile, 2 jahre, hab ich mir das sagen lassen, bis mir immer mehr und mehr der gedanke kam, daß alle probleme, die gemeint sind, also, das war immer, weil ich „NEIN“ gesagt habe, oder nicht dabei sein wollte, gegangen bin, keinen alkohol mehr getrunken habe, und so weiter.

also, ich bin halt egoistisch, weil die mich nicht mehr manipulieren können. ich bin asozial, weil ich keinen bock auf deren betrunkenes gelaber habe.

das mögen die halt nicht.

ist ein long game. ich muss zwei jahrzehnte nachholen. das schafft man nicht in 1 oder 2 jahren.

ja. die kennen einen adhsler ja nur ohne diagnose, und plötzlich ist der mensch, der gestern gesund aber beknackt war, ein adhsler.

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Ich denke es ist nicht die neue Maddin finden. Ich suche mich in gewissen Bereichen auch,doch du merkst du hast eine schlechte Phase wie schlecht geschlafen, nicht gegessen und noch zu wenig getrunken oder bis unterdosiert, im Rebound etc. dann merkt man nur das es kein guter Tag ist, es irgendwie nicht rund läuft…

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Das mit dem beknackt und der Diagnose redet ihr euch ein.

Ihr seit dann nicht bei euch.

Probleme machen eben nicht die 27 Tage an denen es mir gut geht. Und die speichern wir auch so für uns ab, komischerweise nicht die 3 bis 4 schlechten Tage und ich kann sagen, daß ich das anders wahr nehme, als das was passiert.

Und ich rede nicht über ungesunde Dinge, die mir andere aufzwingen.

Es ist auch sehr interessant mit den Grenzen und dem Grenzen setzen, gerade an den Tagen wo man schlecht drauf ist, neigt man das sehr schroff, unverschämt, übergriffig etc. zu machen, wahrscheinlich weil die eigenen Emotionen vorher schon so empfindlich sind und man dazu neigt überzureagieren.

Achtet doch mal gezielt darauf, statt es nur auf andere zu schieben. Das heißt nicht das deren Verhalten ok ist, aber übergriffiges Verhalten was man ewig geduldet hat unverschämt und wie die Axt im Wald zu benehmen ist wohl auch genauso daneben, vielleicht nanchmal wegen der Art und Weise schlimmer. Oft ist es der Ton, die Wortwahl oder ähnliches, welches wir anders gewählt für den anderen nicht so kopfstoßend oder abwertend herübergebracht hätten.

Der inhalt bringt gar nicht die Konflikte, daß festzustelken hat mich selbst sehr überrascht

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Hallo und danke für die Antworten
Du sprichst mir aus der Seele. So hat sich zumindest der Freundeskreis verhalten den ich jetzt definitiv meide.

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Durch die Diagnose reflektiert man mehr und durch die Medikation nimmt man Dinge anders wahr und man verhält sich anders.

Bei mir war meine Veränderung vor allem auf der Arbeit ein Problem, obwohl niemand von der Diagnose weiß.

Ich hab sogar den Bereich gewechselt weil meine Veränderung Schwierigkeiten ins Team brachte. Die waren total erleichtert, das ich die Entscheidung von mir aus ansprach, sonst hätten die mich darum gebeten.

Ein Fachbereich wollte mich wegen meiner Art nicht haben auch wenn dir mich persönlich mögen. Ich selbst hatte auch das Gefühl dort nicht reinzupassen .

Bei mir ist es ehr umgekehrt, ich schaffe es nun besser rechtzeitig zu gehen weil ich meine Grenze spüre , muss nicht mehr die letzte sein.

Ich muss manchmal auch eher gehen wenn einer zu viel redet und zu laut ist , weil ich es nicht haben kann und weil es mich selber spiegelt.
Weil ich es selber nicht haben kann versuche ich es so gut wie möglich zu kompensieren.
Ich fand es aber auch für mich selber schrecklich zu viel zu reden zu laut zu sein und es nicht regulieren zu können. Ich fühle mich dabei immer so orientierungslos und hilflos .
Ich kann es verstehen wenn mich jemand in dem Moment nicht haben kann und er sich „schützt“

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eigentlich wurde mir eher vorgeworfen daß ich nicht mehr so ein witzigs kerlchen bin, ich nicht mehr zum saufen mitkomme, und daß ich ein sehr schlechter freund bin, weil ich sehr sehr unzuverlässig bin und immer zu spät komme.

weiterhin soll ich ritalin sein lassen, und wieder alkohol trinken, weil ich dann viel witziger bin, und auto fahren soll ich auch wieder, obwohl mich das total stresst.

und depressiv war ich auch nie, und alles war doch so viel besser als Paul noch Fett war. und das ist LÄNGST icht alles, die ausnutz sachen lass ich mal weg hier. geht auch um Geld und Lügen. Mich anlügen wegen Beträgen die Lächerlich sind. Mir überhöhte Preise sagen, an denen ich mich beteilige, und dann kommt raus daß der Preis für fdie Gruppenaktion niedriger war als mir erzählt wurde. nur so ein dreck war das. mich belabern für fahrradteile, immer wieder und wieder und wieder.

die können mich alle mal.

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Nelumba_Nucifera darf ich fragen wie sich das auf der arbeit mit dem verhalten genau ausgewirkt hat, gerne auch per pn wenn du magst,liebe grüsse

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