Gibt es wirklich Leute, die auf Kraftsport nicht reagieren?

Also ich habe in der Zeit, wo ich keine Arbeit hatte, regelmäßiges Training gemacht, also so 3 Mal die Woche im Schnitt alle 2 Tage, also Montag Mittwoch Freitag und dann das Wochenende längere Pause.

Habe in der Zeit auch geschaut, gezielt mehr natürliches Eiweiß (nicht diese Pülverchen) zu essen usw. um halt optimal versorgt zu sein, aber ich bin nachdem Start nach so etwa 8 Wochen auf einem Level gewesen, wo ich so zB. 40 Kilo Ruder, 120 Kilo Beinpresse geschafft hab, aber da kam ich nie drüber und dabei hab ich das gut 1,5 Jahre versucht.

Und mit Anfang 30 sollte ja eigentlich noch einiges machbar sein.

Irgendwo habe ich mal was gelesen, finde das nur leider nicht wieder, dass manche Leute eben eher auf Kraftsport reagieren bzw. sich verändern und andere können gefühlt ewig die Übungen machen, aber es kommt kein wirklicher Zuwachs.

Stimmt das wohl wirklich so?

Weil dann hätte ich auch den Beweis, warum ich allgemein im Alltag nicht wirklich viel heben, ziehen oder sonstwas kann.

Weil ich bin es so satt, dass die Kollegen immer ankommen mit „Mach doch mehr Sport“ oder „Du musst doch mal stärker werden“

Ja danke, hab ich versucht, hat nichts gebracht.

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Hello :slight_smile:
Das Problem kennen viele, da gehts einmal um die Muskelgruppen, die drumherum trainiert werden. Das Bein besteht ja aus mehr als 10 verschiedenen Muskeln und Adduktor ist nicht gleich Adduktor. Wenn du deine Beine nachhaltig stärken willst, musst du auch Übungen für den Rumpf machen um quasi das Gesamtpaket zu stärken.

Deswegen empiehlt es sich den Trainingsplan alle 4-6 Wochen anzupassen und die Übungen auszutauschen.

Wichtig ist auch gezieltes Ausdauertraining, weil du damit die Sauerstoffaufnahme bzw. die Sauerstoffaffinität in den Muskeln erhöhst.

Ich nehme jeden Tag Kreatin, das hat mir geholen die Muskeln etwas schneller aufzubauen und für die Konzentration hilft es auch witzigerweise.

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Also nicht alle Körper sind gleich. Mein Mann ist super sportlich, aber sehr schlank. Er hat in jungen Jahren auch in der Muckibude trainiert. Am Oberkörper hat man das auch deutlich gesehen. Aber an seinen Beinen bleibt einfach nix hängen, die sind sehr dünn und er ist nicht glücklich darüber. Ist aber einfach Veranlagung.

Um was geht es dir denn? Aussehen? Oder mehr Kraft? Wie ist deine Statur und wie die deiner nahen Verwandten, denen du sehr ähnlich bist? Daran kann man die eigene Veranlagung ja ein bisschen abschätzen.

Und was heißt: nicht darauf ansprechen? Natürlich wirst du mit Training fitter und stärker. Innerhalb deiner Möglichkeiten. Evtl gibt es auch andere Sportarten, die deinen körperlichen Voraussetzungen eher entsprechen?

Aus mir wird zum Beispiel auch nie eine Gazelle werden. Ich bin sehr sportlich, aber eher kräftig und breit/stabil gebaut - leider gar nicht dem langläufigen Bild vom zarten hilflosen Weibchen entsprechend.

Ich hab keine Ahnung vom „pumpen“, habe aber gelernt, dass die Ernährung da eine große Rolle spielt. Habe öfter das Stichwort „Massephase“ gehört…

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Vielleicht versuchst du das aber einfach mal.

Ich nehme täglich Protein Shakes zu mir, und oft auch Proteinriegel usw. Weil anders bekomme ich das sonst nicht hin, ich kann gar nicht so viel kochen/essen wie ich müsste an Protein. Hilft mir sehr beim Muskelaufbau

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Das finde ich als Motivation für Kraftsport etwas dürftig. Wenn du selbst es willst okay, aber doch nicht weil Kollegen irgend etwas sagen.

Ich war immer zu faul für sowas.

Und nein, ich bin keine Sofakartoffel, ich bewege mich regelmäßig und fahre täglich Rad oder gehe zu Fuß und hatte nie Übergewicht.

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Hallo Lieber @ADHS-Chaot , Sorry aber was sind das eigentlich für „Freunde“ die Dich solche Sachen fragen, wie von wegen, Quasi warum Du aus ihrer Sicht anscheinend nicht „genug“ Kraft Sport machst?.
Denn Sorry wenn ich das vielleicht zu offen sage, aber ist es dann eigentlich nicht so, dass diese „Freunde“ eigentlich garkeine „echten Freunde“ sind, weil sie Dich ständig unter Druck setzen?.

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Apropos pülverchen.

Ich fand das ja immer doof. Habe mir dann aus diversen Gründen (Alter, Sport, Rheuma…) mal ein veganes Proteinpulver bestellt. Finde ich sehr krümelig, hau mir das in den Joghurt, Pudding oder so…

Nur ab und an als Shake.

Deckt sich mit meiner Erfahrung. Habe das aus Interesse mal getrackt. Soviele Eier kann ich gar nicht essen. So ein Pulver ist eine Ergänzung, nicht das Hauptnahrungsmittel.

Nebeneffekt: Ritalin wirkt bei mir auf Proteingrundlage/ Shake besser.

Die Frage ist, welche Veränderung erwartest du? Optisch? Mehr Kraft? So pauschal lässt sich deine Frage nicht beantworten.

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Ich hab das schon immer für mich selber gemacht, aber ich hab dann irgendwann einfach keinen Bock mehr gehabt weil ich sehe halt nicht den Nutzen davon.

Anfangs hab ich mal das Pulverzeugs versucht, aber das hat leider auch nur bedingt was gebracht.

Außer das ich von der Konsistens des Getränkes daraus fast kotzen musste (hab so nen Tick was Lebensmittel und die Beschaffenheit angeht) hat es nicht viel dazu beigetragen.

Auf die Arbeitskollegen, die so ankommen geb ich mittlerweile auch nen Scheiß.

Wenn die welche bauchen, die mehr anpacken können, dann soll unser Chef noch wen einstellen, der das bieten kann.

Ich bin in meiner Nische gut, bekomme das auch hin, aber dafür kann ich das andere halt nicht so gut.

Da ist jeder Mensch völlig unterschiedlich. Ich bin 49 Jahre alt und gehe maximal 3x / Woche ins Gym, bewege mich sonst recht viel (Gassigehen mit meiner Hündin, Yoga, Radfahren, Schwimmen…) und bekomme sehr schnell sehr viele Muskeln ohne irgendwelche Pulver oder Zusätze. Andere trainieren lange und man sieht kaum was. Die Frage ist vielleicht auch nicht so sehr die Optik, sondern was Du persönlich damit erreichen möchtest. Wenn es (auch) um die Optik geht, dann vielleicht nochmal neu starten, mit guten Trainern und evtl Protein tracken. Wenn es Dir um den Nutzen des Sport geht (Gesundheit, Psyche…), dann „einfach“ den Sport machen, der Spaß macht.

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Ich komme halt wirklich Qualitativ nicht weiter, will sagen, dass ich im Alltag mehr tragen kann usw.

Das Aussehen ist Nebensache.

Und das Problem ist, irgendwie bin ich inzwischen scheinbar unter dem Niveau anderer Leute, weil ich finde selbst Wasserkästen inzwischen Bleischwer und muss 4 Flaschen raus nehmen, ehe ich die in den Keller bekomme.

ich weiß auch nicht, irgendwie bin ich halt echt gestraft damit.

Und bei der Arbeit immer dieses „Das muss man doch schaffen können“ hilft auch nicht wirklich.

Wir sind aktuell 3 Leute.

die zwei anderen, die alle so toll viel bewegt bekommen, sind aber eben wenn es mal um fummeligen Kleinkram geht, schnell überfordert, das mache ich dann weil ich kann das halt besser.

Immer diese Erwartung von „Alle sollen das selbe Leisten können“ ist so lästig.

Deswegen, ich hab auch schon gesagt „Wenn du noch wen brauchst, der das kann, stell noch wen ein“

Inzwischen setze ich mich zur Wehr, ich hab das lange genug ausgehalten, JETZT KOMME ICH!

Es hat auch nachweislich nicht gut getan, weil an so Tagen hab ich dann Abends durchaus mal 4-5 halbe Liter Bier geleert.

Einfach als Kompensation und „Belohnung“ wieder so viel Scheiße ausgehalten zu haben.

Und vor allem habe ich dann irgendwann auch mal „Gelben Urlaub“ genommen mit der Rechtfertigung, wenn ich schon so viel Scheiß erlebe, dann steht mir das zu.

Wir wissen hier ja immer noch nichts über deine Statur und Konstitution. Größe/Gewicht…?

Tragen hat viel mit Technik zu tun, Gewicht nah am Körper halten zum Beispiel. So trage ich eine Wasserkiste: hochheben, mit angewinkelten Armen an Bauch/Hüfte halten. Dann sind die Beine frei zum Gehen.

Und vielleicht auch mit Muskeln, an die man dabei gar nicht so denkt? Eher Core/Körperspannung als z.b. Arme.

Also so ganz klar ist das mit dem Ziel immer noch nicht. Einerseits solls egal sein, wieviel die anderen können, aber die Kiste Wasser in den Keller muss es dann sein. Vielleicht kann nicht jeder eine Kiste Wasser in den Keller tragen? Was ist dabei, ein paar Flaschen dafür rauszunehmen?

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Hallo Lieber @ADHS-Chaot , warum packst Du das Zeug das in den Keller soll nicht einfach in eine grosse Umhängetasche?, so lassen sich schwere Sachen nämlich viel leichter tragen, als z.B. unhandliche Kisten aus Plastik, oder aus Holz, oder was auch immer.
Ich mache das jedenfalls schon lange so, und zwar weil Kisten halt „unhandlich“ sind, und mir dabei auch immer meine Hände und Finger weh tun. :white_heart:

genau

Das.

Und es ist eben auch die Frage, wie eins trainiert. Mit gutem Trainingsplan, mit Videos aus dem Internet oder was ganz anderes?

Jein.

Man spricht immer auf etwas an.
Muskelaufbau, wie abbau.

Allerdings haben Stoffwechsel und vor allem Ernährung einen extrem hohen Einfluß darauf.

Gerade bei einer Diät kommt es zu einem häufigen Phänomen. Iwann stagniert alles irgendwie. Das hat Mehrre Gründe.

  • Muskeln wiegen mehr als Fett. Du hast 5 Kg Fett abgebaut und gleichzeitig 5 Kg Muskeln gebildet. Also alles was du willst. Bloß man sieht es nicht auf der Waage. Da müsstest wirklich die Verhältnisse beurteilen lassen. Die ein oder andere Körperwaage kann das. Aber hier ist wirklich auf die Qualität der Waage zu achten. Meine kann das, ist aber wirklich Billig und ist mehr ein Schätzeisen was das angeht. Man kann das aber gut nachhalten wenn du wöchentlich die Umfänge der Körperteile misst. Oberarme, Oberschenkel, Taille.
  • Das Gewicht ist soweit reduziert das die nun zugeführten Kcal genau passen um das aktuelle Gewicht zu halten
  • der Stoffwechsel verändert sich über einen Diät. Denn es wird ja in den Organismus eingegriffen. Das kann bedeuten das du nun schneller oder langsamer Energie verbrennst.
  • Ödeme/ Wassereinlagerungen
  • Man isst zu WENIG. Klingt jetzt erstmal komisch aber ist nicht zu verachten.

Isst man z.b. zu wenig, hat der Körper nichts woraus er eben Muskeln bauen kann. Für Muskeln braucht der Körper Aminosäuren= Proteine. Bekommt er die nicht von außen, nimmt er sie von innen. Also um z.b. notwenidige Neurotransmitter zu bilden, nimmt der Körper von den eigenen Muskeln weg. Wobei der Körper tierische Proteine ein Stückchen besser verwerten kann. Also er kann alle Proteine verwerten, bloß für die Tierischen Proteine sind unserem Körper am ähnlichsten und der Körper braucht weniger Energie/ Zeit diese dann in unserem Körper zu Muskeln, Hormone, Bindegewebe etc. umzubauen. ABER. das geht auch hervorragend mit pflanzlichen Proteinen.

Auch Fett braucht der Körper, genauso Kohlenhydrate.

Es ist wichtig bei einer Gewichtsreduktion/ Muskelaufbau oder auch bei Krankheit die richtigen Nährstoffe im richtigen Verhältnis und Menge zu sich zu nehmen. Entsprechend der Tätigkeiten und Stadium der einzelnen Sachen. Und dann kommt ja noch hinzu das jeder Körper anders ist. Krankheiten sind genauso ausschlaggebend.

Auch sind Wasseransammlungen ordentliche Gewichtstreiber.Denn die Verhältnisse im Körper fördern ggf. auch osmotische Verlagerungen. Ich schaffe binnen 24h 2,5kg Wassereinlagerungen. Die müssen iwie raus. Lymphdrainage (Hab nen Venenengel der holt da einiges raus) und Harntreibende Lebensmittel. Tees z.B. Salz und einfache Zucker (Süßigkeiten) sollte z.b. bestmöglich vermieden werden.

Also der Satz „Mach mehr Sport“ oder „iss doch einfach weniger“ Ist völliger Unsinn.

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Naja, egal wie ich es drehe, nach 2 Jahren Training mit wechselnden Übungen usw. stehe ich auf fast dem selben Level wie ich es nach 3 Monaten erreicht habe. Ich komme ums Verrecken nicht drüber.

Also egal, ob es um das quantitative „mehr heben“ können geht, die Fettreduktion oder sonst irgendwas.

Ich stecke einfach fest.

Ob mit oder ohne Nahrungsergänzung, ich komme einfach nicht weiter.

Keine Ahnung, ob mein Stoffwechsel spinnt, aber bei mir klappt auch keine Diät, im Umkehrschluss kann ich fressen was ich will, ich nehme nicht wirklich zu.

Allein die Diskussion grade ist wieder sehr ermüdend.

Wie schaut’s denn aus mit einer Ernährungsberatung und Trainer?

NOCH (wer weiß wie lange noch) übernimmt die Kasse da häufig Programme.
Kommt natürlich auch auf den BMI an, kannst du sogar einen Kur machen etc.

Evtl. entdeckt ja eine engmaschige Betreuung den Knoten…
Ist dein Arzt da mit im Boot?

Ach kleine Anmerkung noch. Bei Nahrungsergänzung ist die Qualität wirklich wichtig.
Denn sehr viele Mittelchen machen nur eins schlank, dein Portmonee. Da macht es mehr sinn sich an Markus Rühl zu halten… Wellensittiche mampfen, Harzer rein, etc. „Muß nicht schmecken, muß wirken“ :joy:

Es ist erschreckend wie wenig Körperverfügbares Protein in so Proteinriegeln drin ist. Das Protein was dort angegeben wird, wird vom Körper einfach nur warm gemacht und geht unverarbeitet ins Klo.

Schon mal die Schilddrüse checken lassen? Klingt bisschen nach einer Überfunktion (haben bei mir in der Verwandtschaft einige).

Anso0nsten machst du ja sche9inbar irgendwas falsch - Ernährung oder Übungen. Oder zu wenig schlaf, zu hoher stress,… gibt einige Faktoren.

Wie schauts aus mit personal Trainer und/oder Ernährungsberatung?

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Also besonders Leute mit eds müssen vorsichtig Kraftsport machen. Ich hatte mal ein outing mit ner Gruppe zu einrm Fitnesscenter und hab da am Schulter gerät locker gemacht und 1 Woche Muskelkater. Habe auch Yoga gemacht und 2Jahre und jedesmal 3 Tage Muskelkater. Man kann sich da ganz leicht überdehnen wenn rinem das nicht bewusst ist.

Ich habe noch nie dolle uskeln gehabt,

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