Herausgabe verweigert - trotz Rezept. Negative Vorurteile der Apothekerin führten zu unnötiger Gängelung

Eine kurze Eingangsfrage für den Einstieg, ein TLDR sozusagen:

Fühlt ihr euch manchmal gegängelt / schlecht behandelt, wenn ihr eure Medis abholt? Weil die Person in der Apotheke, der ihr euer Rezept in die Hand gebt, aus irgendeinem Grund sehr negative Vorurteile gegen die Medis zu haben scheint?

Ist euch wegen solchen Vorurteilen auch schonmal die Herausgabe verweigert worden, obwohl sie bei Vorlage eines Rezepts ja eigentlich zur Herausgabe verpflichtet sind?

Das würde mich sehr interessieren!

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Für alle, die diese sehr absurde Story, die auch eine Folge “Pastewka” hätte sein können, gerne im Ganzen verfolgen möchten, geht’s hier weiter:

Ich bin seit etwa einem Jahr mit Medikinet eingestellt. Die Rezepte löse ich für gewöhnlich im selben Gebäude ein, in dem auch die Gemeinschaftspraxis sitzt.

Praxis oben, Apotheke unten.

Passt.

Man könnte meinen, die hätten da öfter mal mit “solchen” Medis zu tun. Eben weil die Praxis ja genau oben drüber sitzt.

Sind auch alle sehr nett da unten.

Alle?

Nein, eine Apothekerin im fortgeschrittenen Alter wehrt sich!

Ich habe den Eindruck, dass sie, warum auch immer, entweder starke negative Vorurteile oder Ängste - oder beides - hat, wenn es um diese Medis geht.

Vor einiger Zeit lief ich ihr nämlich schonmal “über den Weg". Sie sollte da einfach nur die am Tag zuvor bestellten Medis heraus geben. Mehr nicht.

Sie verschwand für den Bruchteil einer Sekunde und sagte dann, das Medikament sei unauffindbar.

Ich sagte dann, wenn es noch nicht da ist, komme ich gerne später wieder.

Und da wurde sie dann sehr, SEHR nervös. Fing an sehr demonstrativ zu suchen, und sprach plötzlich voller Angst davon, dass sie nun ins Gefängnis käme (WTF?!) weil das Medikament sei dann ja unter ihrer “Aufsicht” verschwunden.

Ich fand das zutiefst verwirrend und auch übertrieben. Erwartete sie im Grunde von mir, dass ich ohne das “böse” Medikament stillschweigend einfach wieder gehe, damit sie “nicht ins Gefängnis” kommt? Ich blieb erstmal geduldig stehen und wartete.

Eine Kollegin bemerkte ihre “Nervosität” und half ihr dann, es zu “finden”.

Und ich habe am Ende (zum Teil auch aus Überforderung) noch ein paar beruhigende Worte an die Apothekerin gerichtet.

Sie schien darauf positiv zu reagieren, aber dennoch - WTF? Es sollte nicht meine Aufgabe sein, als Patient eine Apothekerin im Rahmen der normalen Ausübung ihres Jobs zu beruhigen.

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Nun kommen wir zu dem Vorfall, bei dem sie mir die Herausgabe nach Vorlage des Rezepts sogar verweigerte:

Mein Arzt wird zur Zeit vertreten. Die Kollegin sitzt im selben Haus, in derselben Praxis.

Ein Mal im Monat sammelt sie die Rezeptnachbestellungen seiner Patienten und stellt sie dann aus. Weil es schnell gehen sollte, schrieb sie die Rezepte diesmal von Hand. Ist nicht verboten, sehen aber nicht alle Apotheken gerne

Aus diesem Grund beschloss ich:

Ich gehe auf jeden Fall zu der Apotheke bei denen unten im Haus. Wenn denen was nicht passt, laufe ich dann einfach die kurze Strecke in den ersten Stock und lasse das fix nachbessern. So spare ich ne Menge Zeit.

Ich komme nach unten und sehe:

Die Apothekerin mit dem “freien” Platz ist die, die schon bei der Herausgabe das eine Mal solche Probleme hatte. Ich denke mir (naiv wie ich bin) nun gut, sie hatte bestimmt nen schlechten Tag, gebe ich ihr mal ne Chance.

Ich reiche ihr also mein Rezept - und ihr Gesichtsausdruck verfinstert sich.

Sie hat es nicht mal eine Sekunde lang betrachtet und haut sofort heraus: “Dieses Rezept ist ungültig!”

Ich frage warum.

Sie: Weil von Hand geschrieben.

Ich weise auf die Vertretung hin. Das Rezept stammt hier aus diesem Haus. Es wurde von Hand geschrieben, ein Stockwerk über der Apotheke, weil er zur Zeit vertreten wird.

Frage dann, was ihr genau daran nicht passt, dann werde ich auf ihr Wort hin sofort nach oben gehen und das nachbessern lassen.

Naja, nein. Also das sei ja nun doch nicht das Problem. (Achso? Das klang eben noch anders.) Sondern, sie könne es halt nicht lesen. (Aha.)

Kolleginnen kommentieren dann aber, dass es sehr wohl lesbar sei.

Nun gut. Sie stellt sich mit dem nun plötzlich lesbaren Rezept an den Computer.

“Das Medikament gibt es nicht", sagt sie nun. Sie hat kaum die Tastatur berührt.

(Computer sagt nein. XD)

Das Medikament ist Goldstandard. Diese Aussage kann also nicht wahr sein. Natürlich gibt es Medikinet! Zudem stehen alle nötigen Angaben + Produktnummer gut lesbar auf dem Rezept!

Eine Kollegin versucht zu helfen. Unsere Apothekerin wiederholt aber nur immer wieder “Das Medikament gibt es nicht. Auch nicht in dieser Verpackungsgröße! Das gibt es nicht!”

Ich denke jetzt mal nicht darüber nach was sie damit möglicher Weise implizieren will und schaue in meinen Rucksack. Da müsste doch noch ein Blister drin sein.

Nehme den raus und zeige den ihr - da steht ja auch der Name des Medikaments drauf. Und das zeigt ja, dass es das gibt und ich es bei mir führen darf.

(Zur Not hätte ich auch noch den Medikamentenplan auf meinem Handy gehabt und der hätte es DEFINITIV zweifelsohne belegt!)

Sie schaut nur halb drauf. Das reicht ihr auch nicht. Denn für die 20er habe ich ja KEINEN Blister vorgezeigt sondern nur für die 10er!

Ich sage: Ja, ich trag das Zeug ja auch nicht immer in Gänze mit mir herum. (WTF?!)

Eine Kollegin setzt sich nun mit mehr Nachdruck für mich ein. Erklärt, dass dies wirklich meine Medis sind. Zeigt, wie man die richtige Produktnummer eingibt.

Nun also wurde es endlich im System gefunden, aber welch unglücklicher Zufall: Das Medikament ist leider nicht vorrätig.

Kein Problem, sage ich, damit habe ich gerechnet, ich komme dann einfach morgen wieder und hole es dann ab.

Nun sagt sie: Aber für eine Abholung wohnen Sie doch viel zu weit weg!

Ich wohne eine (EINE!) Bahnstation entfernt! Ich habe ihr dann ohne Scheiß genau erklärt, wo ich wohne, und dass das nicht weit ist!

Ich löse das Rezept literally hier ein, weil die Ärztin ein Stockwerk über uns sitzt und ich sie dadurch bei Rückfragen schnell erreichen kann. Dies hatte ich eingangs bereits erwähnt.

Sie stellt nun ein paar komische Fragen, so als wolle sie prüfen, dass ich WIRKLICH in der Nähe wohne und auch ortskundig bin. Von mir aus. Wenn mir dann ENDLICH geglaubt wird!

Und schließlich… gibt sie nach.

Aber nur ein Stück weit. Denn gallisches Dorf und so.

Denn abgerechnet hat sie mir nur einen Teil. (Und es ist nicht so, dass ich davon jetzt ne Tonne auf dem Rezept zu stehen gehabt hätte. Sie entschied halt einfach eigenmächtig, dass das so reicht!)

Das war das Äußerste, wozu sie sich sozusagen “überreden” ließ, nachdem sie ja ursprünglich der festen Meinung war, dieses Rezept sei auf jeden Fall ungültig. (Als ob ich einfach so an ein Blankorezept mit dem Stempel meines Arztes gekommen wäre und das selbst da drauf geschrieben hätte - oder was?!)

Friss oder stirb. Alles muss “ihre” Ordnung haben. So kommt es mir vor. Ich habe dann (in meiner Hilflosigkeit, denn ich bin ihr ja in dem Moment ausgeliefert) wieder ein paar beruhigende Sätze gesagt, wodurch sie dann plötzlich in fröhlichen Smalltalk verfiel. Anscheinend richtig stolz auf ihre “sehr genaue” Arbeit.

Ich gehe nun also mit nur einem Teil der Medis nach Hause, weil sie eigenmächtig entschieden hat, dass dies das Äußerste ist, was ich haben “darf”.

Vielleicht bilde ich mir das ein, aber es kommt mir wie so ein “Boomer Kommentar” gegen die Medis vor.

“Früher ging das doch auch ohne diese bösen Medis. Streng dich halt mehr an! Also ich werde das auf keinen Fall unterstützen!”

So als ob sie, als Apothekerin, die mich überhaupt NICHT kennt, ein Anrecht darauf hat, zu entscheiden, welche Medikamente jetzt für mich optimal sind und welche nicht! Und es gleichzeitig auch noch schafft, dass ich mich schlecht dafür fühle, dass ich überhaupt eine kleine Menge mitnehmen darf. Dass ich es wage, Hilfe anzunehmen. Denn die gab es früher ja schließlich auch nicht!

Habe nun der Vertretung geschrieben und sie über die Probleme informiert. Mehr fällt mir da aus Patientensicht gerade nicht ein.

Das Problem ist nämlich:

Wenn die Vertretung jetzt immer alle Rezepte von Hand schreibt, dann kann ich in einer anderen Apotheke auch wieder an “so eine” Person geraten. Und dann gibt es ggf. wieder Stress. Und den möchte ich nicht. Vielleicht lässt sich da also was machen, dass es beim nächsten Mal vielleicht wieder “wie gewohnt” maschinell verfasst wird.

Wenn nicht, fällt mir für das nächste Mal nur noch ein: Medikemantenplan bei Zweifel sofort vorlegen. Zur Not auch die Email vorlegen die belegt, dass ich das Ansinnen weiter gegeben habe.

Und: Eine schriftliche Erklärung der Apothekerin fordern, auf der genau steht, warum sie die Herausgabe verweigert und damit dann zur Ärztin gehen.

Denn ich fühle mich wirklich sehr gegängelt und stigmatisiert.

Weil ich es wage, mir Medis für eine “Modekrankheit” abzuholen, die diese (sorry) Boomerapothekerin anscheinend sehr verteufelt und auf keinen Fall herausgeben will.

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Und daher frage ich mich wie gesagt wie eingangs erwähnt:

Kommt sowas öfter vor? Ich höre öfter von stigmatisierendem Verhalten von zB Allgemeinärzten, dem sozialen Umfeld etc.

Aber wie sieht es mit der Apothekerschaft aus? Habt ihr dazu Erfahrungen, die ihr gerne teilen würdet?

Da wäre ich wirklich sehr gespannt drauf!

Edit: Sorry, dass ich das hier nochmal editiert habe. Ich hatte es eigentlich fürs ADHS freundliche Lesen formatiert. Das funktioniert so in diesem Forumformat aber anscheinend nicht. Also habe ich nun noch ein paar Linien und ein paar Sachen in fett hinzugefügt. Die machen es hoffentlich leichter, einen besseren Überblick zu haben.

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Es gibt klare gesetzliche Regelungen was in der Apotheke abgegeben werden darf und was nicht. Bei manchen Änderungen, z.B. Fehler auf dem Rezept oder Nicht-Lieferbarkeit, muss in der Apotheke das entsprechend dokumentiert werden auf dem Rezept, so dass sie es mit der Krankenkasse abrechnen können.

Ich kenne natürlich dein Auftreten nicht und will weder dir noch der Mitarbeiterin in der Apotheke etwas unterstellen, aber wenn du dir sicher bist, dass es nicht an dir liegt, dann sprich sie doch offen darauf an, warum sie dir deine ärztlich verordneten Medikamente nicht abgeben möchte. Apotheken haben Kontrahierungszwang bei ärztlich verordneten Medikamenten https://flexikon.doccheck.com/de/Kontrahierungszwang_(Apotheke)
Und was ein Btm Rezept ist und wie es ausgefüllt sein muss ist geregelt: https://www.bfarm.de/SharedDocs/Downloads/DE/Bundesopiumstelle/Betaeubungsmittel/faq/FAQsBtMVV.pdf?__blob=publicationFile oder https://www.gelbe-liste.de/betaeubungsmittel/btm-checkliste

Ist sie tatsächlich Apothekerin oder ist sie PTA? Wenn sie Apothekerin ist, ist sie eine angestellte Apothekerin oder die Inhaberin? Je nachdem wäre es eine Möglichkeit, dass du mit der Inhaberin in Kontakt trittst und die Vorfälle mit ihr besprichst. Ich denke es wäre wichtig, dass nicht aufgebracht oder erbost zu tun, sondern sachlich das Gespräch zu suchen, wie ihr gemeinsam eine Lösung finden könnt, dass in Zukunft deine Versorgung mit den notwendigen Medikamenten gesichert ist.

Ja Btm sind für die Apotheken mit mehr Aufwand bzgl lagerung, dokumentation, … verbunden. Da wäre ein bestelltes und nicht abgeholtes (weil doch zwischenzeitlich wo anders besorgtes) Medikament sehr ärgerlich. Daher ist es verständlich, wenn manche Apotheke keine Vorbestellung akzeptieren, sondern erst nach Aushändigung des Rezepts bestellen. Auch weil diese Rezepte ja nur eine sehr kurze Gültigkeit haben. Aber nach Vorlage des Rezepts sollte Bestellung kein Problem sein (Lieferengpass mal ausgenommen).

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Hi, vielen Dank für die Links!

Zu meinem Auftreten: Ich bin stets freundlich und bin auch als sie tausend Ausreden fand warum sie mir das Medikament nicht aushändigen will, freundlich geblieben. Obgleich ich mich sehr gegängelt gefühlt habe. Ich habe ja in beiden Fällen noch beruhigende Worte für sie gehabt weil sie sehr gestresst und nervös war.

Ich nehme deinen Tip gerne an, sie, sollte das nochmal vorkommen, direkt zu fragen warum sie diese ärztlich verordneten Medikamente trotz Rezept nicht heraus geben möchte. Ich hoffe sehr, dass sie mir das dann nicht falsch auslegen wird.

Das Problem liegt auch nur bei ihr. Die anderen sind, wie erwähnt, alle nett und hilfsbereit.

Nur sie scheint diese seltsame Angst /Abneigung vor und gegen die Medikamente zu haben. Es scheint für sie mehr über sich selbst auszusagen, ob sie “so ein” Medikament heraus gibt, und die Verpflichtung scheint ihr dabei egal zu sein.

Sie ist wie gesagt schon recht alt, und könnte daher auch sehr veraltete Vorurteile haben. Vorurteile durch die sie wie gesagt “sowas” nicht “unterstützen” will. So albern das auch klingt.

Zum Thema abholen: Die Kolleginngen kennen mich bereits und ich plane vorher immer ein Zeitfenster fürs Abholen am nächsten Tag ein (Bestellt wird immer sobald das Rezept abgegeben wurde) und das ist auch immer klar kommuniziert und wird von mir auch immer eingehalten.

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Zum Thema nützliche Links, hatte ich in der Eigenreche auch noch diesen hier gefunden. Anscheinend gibt es wirklich Fälle, bei denen Apotheker aus eigenen “Idealen” oder “Bedenken” heraus eine Herausgabe verweigern und dann darauf bauen, dass die Patienten dann halt zu einer anderen Apotheke gehen müssen.

https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2021/05/11/wann-darf-die-arzneimittelabgabe-in-der-apotheke-verweigert-werden

(Und mir hat sich durch ihre Behandlung halt auch der Eindruck aufgedrängt, dass sie mich eben in einer anderen Apotheke haben will, weil sie selbst die Medikamente nicht heraus geben möchte. Aus Gründen, die eben ihre eigene Haltung / Vorurteile/ Angst betreffen.)

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Ich würde sehr deutlich eine Beschwerde an den Inhaber der Apotheke persönlich gerichtet schreiben und sehr deutlich auf diese schlechte, unmögliche und diskriminierende Behandlung von dieser Frau schreiben.

Ich würde die Fälle ausführen und auch darauf verweisen, daß du dich im Eiederholungsfalle an die Antidiskriminierungsstelle des Bundes wenden würdest weil das definitiv eine Diskriminierung gegen Menschen mit nichtsuchtbaren Beeinträchtigungen ist!

Versuche unbedingt den Namen der Frau zu kennen und ggf. die der Damen die eingegriffen haben, denn sie werden sich erinnern und ich würde die Mail an den Vertretungsarzt ausdrucken und an das schreiben der Apotheke hängen, damit auch klar wird, daß es auch dem Arzt mitgeteilt wurde auch. Meist hilft sowas.

Ob sie dich diskriminieren möchte oder nur zu blöd ist und versucht bei dir ihre Unfähigkeit zu kaschieren weiß ich auch nicht. Möglich und da du ja nicht standfest entgegengepoltert hast könnte es sein das sie dachte sie kommt damit durch. Sie hatte ja auch Probleme wo Kolleginnen halfen.

Ihr Verhalten ist trotzdem unmöglich - sag dir das sie voll die Nebelkerze mit einem Glühwürmchen als maximale Beleuchtungsquelle ist das hilft es nicht so an sich ran zu lassen, sonst macht es nachher noch zu viel mit dir selbst. Das ist die Oma nicht wert, das das Verhalten an dir nagt

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Vielen Dank für deine echt starken Worte!

Das ist ne tolle Idee! Ich werde mich hier mal schlau machen.

Wer der Inhaber ist, weiß ich momentan noch nicht. Das werde ich dann die Tage auch nochmal in Erfahrung bringen.

Ihren Namen kenne ich, der steht auch auf dem kauf- und Abholbeleg und ich habe ihn dann auch in meiner Email an die Ärztin erwähnt und eine entsprechende Dokumentation beigefügt. Es haben tatsächlich mehrere Kolleginnen (abwechselnd) eingegriffen und geholfen. Von der einen kenne ich den Namen zur Zeit nicht, ich werde mal schauen, ob ich den auch in Erfahrung bringen kann.

Ich habe das so ehrlich gesagt auch noch nirgendwo sonst erlebt. Ein Mal gab es Probleme wegen einem normalen Rezept, das auch handschriftlich verfasst war - weil das laut aktueller Gesetzeslage in meinem Bundesland eben nur noch maschinell oder als E Rezept erfolgen soll. Da ließen die Damen aber dann recht schnell von mir ab als ich sagte, dass ich als Patient nur sehr schwer meinen sehr alten (inzwischen in Rente gegangenen Arzt) erziehen kann.

Also ganz anders als hier, wo ich durch unendlich viele Reifen springen musste und dann nicht mal den vollen Umfang dessen bekam, was auf dem Rezept stand.

Dadurch drängt sich mir leider der Verdacht der Diskriminierung durch persönliche Ängste/ Vorurteile auf.

Das mit der Nebelkerze werde ich mir mal zu Herzen nehmen.

Vielen Dank!! :slight_smile:

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Ist da eigentlich was dran, also nicht direkt Gefängnis aber was passiert wenn die das zum Beispiel wirklich verlegt hat irgendwo, warum auch immer?

und hier mal noch vom Phillip Zymny ( Audhd) was lustiges über die Mediausgabe Min 4.20 in der Apotheke. :slightly_smiling_face:

Gute Frage!

Ich denke schon, dass eine Art Strafe droht. Aber sofort Gefängnis, da glaube ich nicht dran. Vorher hätte sie ja auf jeden Fall noch die Möglichkeit bekommen zu beweisen, dass sie sie nicht “gestohlen” hat. Und wenn wir das mal bis zum Ende durchspielen, dann könnte ich dies als Zeuge ja auch bestätigen.

Ich fand dazu auch nichts in den sehr detaillierten Dokumenten, die Einfach_ich hier netter Weise verlinkt hatte.

Hinzu kommt noch, dass sie möglicher Weise aufgrund ihrer persönlichen Vorurteile einfach übertrieben “ängstlich” ist, was dieses Thema angeht. Eine Schulung könnte da sicher weiter helfen. XD

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Super Link, ich liebe Zymny!

Er macht so ne tolle Arbeit was die Endstigmatisierung angeht. :slight_smile:

Inhaber in Google mit der Frage

wer ist Inhaber von Apotheke xyz
und entweder gibt es ne Homepage oder anders me Antwort

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Kommt das zur Anzeige dann wird ermittelt. Die Frage passiert das öfter und sind die Medikamente wirklich futsch… dann geht das schon rund weil dann eird ermittelt ob die Medikamente von ihr anderweitig verkauft wurden oder sie diese selbst genommen und dann missbrauch und Abrechnungdbwtrug im Gesundheitswesen begangen haben könnte…

Sind sie immer verlegt gibts wahrscheinlich mecker für den Inhaber mit der Frage ob sie denn noch haltbar sei…und logischerweise was nur verlegt und nicht gellaut eurde und noch in der Apotheke ist kann keine rechtliche Konsequenzen haben da keine Indizien für eine Strafttat/Unerlaubte Handlung/einer Schädigung zu erkennen ist des Weiteren wird es dann auch an dem Willen zu Schädigen/ Willen Durchführung einer Straftat/ vorsätzliches Handeln die fehlen und damit auch nicht strafrechtlich gewertet werden können. Arbeitsrechtliche sich das schon anders aus weil es entweder an der Fähigkeit der Arbeitsleistung/ geistige Möglichkeit den Beruf noch ordnungsgemäß auszuführen oder vieles andere. Man weiß ja nicht ob sie ggf. so schwer selbst in einem Adhs Burnout hängt das sie nichts mehr peilen kann was sie nicht häufig macht, mögliche beginnende Demenz, andere persönliche Gründe wie Überforderung mit neuem System und ganz vieles mehr…

Das ist aber ja nicht unser Problem erst recht nicht wenn sie so stur ist das sie einfach nicht bereit ist Hilfe anzunehmen noch intern bittet Unterstützung zur Verbesserung ihrer Probleme zu erbotten

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Das ist halt der spannende Punkt. Ich wurde ja bisher nur zwei mal von ihr “beraten” (bedient). Habe sie aber im Umgang mit anderen Kunden mitbekommen, wenn ich ansonsten dort war. Auch zB, wie sie mit ihrer Auszubildenden umgegangen ist. Und da zeigte sich schon, dass sie sehr deutliche “Regeln” hat wie die Dinge ihrer Meinung nach zu laufen haben. Und da hat sie genau 0 Toleranz und die Auszubildende dann auch vor Kundschaft angeblafft.

In dem Zusammenhang habe ich zB auch schon mitbekommen, wie dann die Kolleginnen unauffällig der Auszubildenden geholfen haben, weil die schon recht verzweifelt wirkte.

Von Freunden, die im medizinischen Bereich arbeiten, höre ich auch öfter, dass so alte Kollegen ein Problem durch große Starheit und Sturheit darstellen können. (Nicht müssen! Es sind nicht alle so.)

Oft fehlt der Wille zur Weiterbildung, um sich selbst auf einen modernen Stand zu bringen. Das führt zu Spannungen und unnötige Diskussionen mit den jüngeren Kollegen, die nach modernen und aktuellen Standards arbeiten. Die Verweigerung des Erlernens moderner digitaler Technologie gehört da auch oft mit dazu und es wird in Kauf genommen, dass Kollegen und Patienten darunter leiden.

Ich verstehe, dass bestimmte Berufszweige sehr ausgelastet sind. Ich halte es dennoch für wichtig, dass diese sich Schulungen und Hilfestellungen nicht verschließen.

Denn du hast vollkommen Recht: Diese Probleme zu managen, ist nicht Aufgabe der Patienten bzw. Kunden.

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Ich hab die Apotheke gegoogelt und falle gerade aus allen Wolken. Da gibt es ja tatsächlich Beschwerden darüber, dass bei ADHS Medikamenten eigenmächtig zB einfach andere Medikamente mitgegeben werden, als verordnet. (Patientin bemerkte dies auch aufgrund von Nebenwirkungen. Herausgeredet wurde sich in ihrem Fall mit ihrer Versicherung. Die anderen Medikamente waren für sie jedoch aufgrund der Nebenwirkungen Blödsinn.)

Dann bin ich also KEIN Einzelfall. Wie heftig!

Es gibt auch mehrere Beiträge, die sich auf die Apothekerin, die ich hier erwähnt habe, zu beziehen scheinen. Sie ist wohl der Meinung, sie kann diverse Entscheidungen einfach selbst treffen ohne Einverständnis der Patienten, weil sie ja eine Apothekerin ist.

Also das muss ich erstmal verdauen.

(Ich werde die Beiträge hier übrigens nicht genau zitieren weil mein Beitrag kein Aufruf sein soll, die Apotheke bei Google zu roasten. Mir ging es einzig darum, mich mit anderen Betroffenen zu beraten/ ihre Meinung zu hören.)

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UiUIUI…

Da würde mich interessieren ob der Dame die Apotheke gehört oder ob sie angestellt ist.

Auch hätte ich grundsätzlich sehr passende Worte für solche menschen.

Der Apotheker ist mit wenigen Ausnahmen verpflichtet Medikamente auszuhändigen.

Die Ausnahmen: Unklares Rezept, Gefährdung der Gesundheit, Verdacht auf Missbrauch, Nicht Verfügbarkeit. Persönliche Überzeugungen, Weltanschauung etc. sind kein Grund.

Kurz unterliegt die Situation nicht eine dieser Ausnahmen hat der Apotheker die Pflicht das Medikament herauszugeben.

Sie ist auch die einzelnen Ausnahmen durch gegangen:
Unklares Rezept= Behauptet es nicht lesen zu können.
Verdacht auf Missbrauch= wäre ja Handgeschrieben
Gefährdung der Gesundheit= das hat sie sich gesparrt
Nicht verfügbar= Behauptet das Medikament würde es nicht geben, dann nicht in der ausreichenden Menge.

Einzig die Persönliche Überzeugung schien ihr im weg zu stehen. Und das ist kein Grund. Es geht um wichtige Medikamente und nicht um einen Blumenstrauß, oder ne Tafel Schokolade.
Apotheken gehören elementar zur Gesundheitsversorgung. Auch kann dir Schadensersatz zustehen.
Die Frau hat sich derart daneben benommen das du sie anzeigen könntest.

Unfassbare Frechheit. Dazu hat sie dir nicht die ganze Menge herausgeben. Ich hoffe du hast einen Nachweis darüber das du nicht die ganze Menge bekommen hast, denn sonst hast du jetzt ne Rennerei… Denn der Arzt kann dir die Menge erst wieder ab Tag x neu verschreiben. Den die GKV und auch das BTMG sind da sehr streng.

Das war nicht einfach mal Servicewüste Deutschland. Das geht schon Richtung Straftat.
Dazu noch die Diskriminierung.

Geh dem nach und lass dir so was nicht gefallen.

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Ich weiß inzwischen, wem die Apotheke gehört - sie ist nur angestellt. Leider weiß ich dadurch auch, dass sich bei negativen Reviews schonmal ordentlich gestritten wird. Wer auch immer da das Feedback verwaltet, ist nicht einsichtig. Das ist für meinen Fall schonmal kein gutes Omen.

Jup. Und die am Leichtesten zu verwendende “Ausrede” ist bei einem handgeschriebene Rezept eben, dass es nicht lesbar sei. Hier haben ja zum Glück die Kolleginnen eingegriffen. Die kennen mich ja auch, weil ich da immer meine Medis abhole.

Ich denke, weil die Kolleginnen sich für mich eingesetzt haben hat sie sich auch nicht getraut, mir Missbrauch offen zu unterstellen. (Ich bin auch der Meinung, dass die mir verordnete Menge für das, was wir uns unter Missbrauch vorstellen, nicht ausreichen würde. XD)

Aber er ist natürlich impliziert, da das Rezept von Hand geschrieben war, und sie dies als Grund zur Verweigerung nahm.

Du hast absolut Recht!

Ihre persönlichen Überzeugungen (und wie ich auch glaube, Ängste) dürfen da keine Rolle spielen. Sonst ist sie einfach nicht geeignet für diesen Beruf. Egal, was man in den 70er Jahren vielleicht mal für ne Meinung zu ADHS Medikamenten hatte und egal ob sie glaubt, es sei ne “Modediagnose”, oder wir würden ja alle nur “Drogen” nehmen oder sonstwas. Sie will es mir eindeutig so schwer machen, dass ich irgendwann aufgebe, das ist mein Eindruck. Und denkt sich dabei wahrscheinlich noch, sie habe etwas gutes getan. “Wieder einen jungen Menschen von diesen bösen Drogen weg gebracht.” Ich glaube, es hakt. XD

Über eine Anzeige würde ich tatsächlich nachdenken, sollte dies nach all den Maßnahmen, die ich jetzt ergreifen werde, nochmal passieren. Da würde ich sie dann aber vorher auch darauf hinweisen, dass ich ihr nochmal eine Chance geben wollte und sie diese nun endgültig verspielt hat. (Es ist aber auch gut möglich, dass sie auf eine Aussage dieser Art wartet, damit sie mich aus der Apotheke ekeln kann. Denn ich bin mir inzwischen ziemlich sicher: Sie will “Leute wie mich” dort nicht haben. Das passt nicht in ihre Sicht von Ordnung.)

Ja, den habe ich.
Ich mache immer sofort ein Foto vom Rezept, dann von der Quittung und auch vom Abholschein. (Eigentlich eher, damit das ADHD brain ne Hilfe dabei hat, nachzuvollziehen, wann ich das letzte Mal was abgeholt habe. XD)

Dadurch ist genau dokumentiert, dass ich nicht die verordnete Menge bekommen habe. Diese Fotos habe ich dann an die Ärztin zusammen mit meiner Email geschickt, damit sie alles schriftlich dokumentiert hat. Dazu auch im Anschreiben nochmal die Adresse der Apotheke und den Namen der Apothekerin (welcher auch auf Rechnung und Abholschein deutlich zu sehen ist.)

Ich werde jetzt dennoch erstmal sparsam sein, da ich nicht damit rechnen kann, dass zeitnah nachkorrigiert wird. (Da die Vertretung Rezepte nur 1 Mal im Monat schreibt.) Ich gebe mich also damit zufrieden, wenn in 8 Wochen oder so, dann mal ein neues Rezept kommt - das dann hoffentlich maschinell erstellt wurde, damit sie da keinen Angriffspunkt mehr hat, falls ich wieder an sie geraten sollte.

Guck dir mal an was für Einschränkungen und Unannehmlichkeiten dir dieses Verhalten gebracht hat.
Ich würd da morgen Dreinstiefeln und solange rabatz machen bis sie ihre Pflicht erfüllt hat.
Da würde ich auch gar nicht mit dem Arzt machen, da kommt der Chef von der Dame ran und regelt das. Und wenn nicht gibt es die Anzeige.

Am besten vor versammelter Kundschaft.

Ein derartiges Verhalten wäre ein Kündigungsgrund. Systematische Diskriminierung kann sich kein Unternehmen leisten.

Puh. Da könnte ich im Dreieck springen.

Ich komme in meinem Job auch öfter mal an Grenzen was Moral und Weltanschauung angeht.
Dann teilen wir Kollegen das untereinander auf. Und in unserem Job geht es darum den Rassisten mit dem dicken Hakenkreuz auf dem Bauch, der ständig die Kollegen beleidigt etc. zu pflegen. Oder der Pädophile der sich nicht im Griff hatte und die JVA immer mit im Zimmer sitzt. Also ernsthafte moralische Gründe. Und nicht so n XX Mist.

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BTM verlegt eine Apotheke nicht. Die sind weggeschlossen im Safe. Im Gegensatz zu uns Patient_innen nimmt die Apotheke am BTM Verkehr teil und unterliegt damit sehr klaren Dokumentations- und Aufbewahrungspflichten (sowohl was die Medikamente selbst als auch was die Dokumentation angeht). Da hängen letzlich so Dinge wie Betriebserlaubnis etc dran. Aber es gibt auch persönliche Verantwortung der verantwortlichen Apotheker_innen. Wie groß der Verstoß sein muss, damit es schwerigende rechtlich Konsequenzen hat, weiß ich aber nicht

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Wow, die Story ist echt krass.

Ich hatte das bisher ein mal.

Kam mit Rezept in eine fremde Apotheke (war noch nicht zuhause, wohne gegenüber meiner Stamm Apotheke und dachte mir, naja guckste mal ob du hier dein Medi auch bekommst).

Ich gehe also rein, bin die einzige Kundin. Ältere Apothekerin/PTA kommt, ich sage freundlich Hallo und dass ich ein Rezept habe.

Sie nimmt es lächelnd entgegen, schaut es sich an…und das lächeln rutsch ihr ganz schnell aus dem Gesicht. Sie mustert mich, dann wieder das Rezept. Ohne auch nur in den PC zu gucken, schiebt sie es mir wieder rüber “Das haben wir nicht!” in schroffen Ton (es ging übrigens um Elvanse 30mg, 100 Kapseln). Ich etwas irritiert “Okay, können Sie es bestellen?”

Kurzes “NEIN!” und sie wendet sich schon ab, murmelt noch “Auf wiedersehen!” und geht ins Hinterzimmer.

Ich war echt irritiert, hab das Rezept genommen und bin heim gefahren :sweat_smile:

Keine Ahnung, vielleicht wollte sie meine Drogenabhänigkeit nicht fördern :zany_face:

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Ich habe da leider im Moment keine Handhabe, da das Rezept so ja bereits verarbeitet wurde. Ich hab zwar den Kaufbeleg aber trotzdem sowas wie Wort gegen Wort. Ich würde mich daher lieber nochmal extra absichern, indem ich die Antwort der Ärztin abwarte. Weil ich dann noch einen schriftlichen Beleg habe, den ich vorlegen kann. Wenn die Ärztin nämlich schreibt

“Ja aber ich bin halt nunmal die Vertretung und ja ich habe diese Rezepte nunmal von Hand geschrieben, weil dies schneller ging!” dann haben wir ja sozusagen nicht mehr “Wort gegen Wort”, sondern die definitive Aussage der Ärztin selbst, die die Rezepte ausstellt. Und dann kann auch keiner mehr implizieren, dass ich irgendwie an Rezepte mit dem Stempel der Praxis gekommen sei, und die selbst ausgefüllt hätte.

Am Liebsten wäre mir dennoch: Sie fertig die Rezepte maschinell ab. Das nimmt der Apothekerin nämlich sämtliche Grundlage. Und dann muss sie wohl oder übel ihre Meinungen und Ängste zurück stellen.

Kudos an dich. Du scheinst ein sehr starker Mensch zu sein.

Ich bewundere das sehr!

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Umso seltsamer finde ich es, dass sie die Medis angeblich nicht finden konnte. Denn ich weiß ja auch, dass sie im Safe liegen. Und sie muss das erst recht wissen.

Dieses Verhalten in Kombination mit dem, was dann beim Rezept passiert ist, verstärkte bei mir den Eindruck, dass sie “solche Medis” aus persönlichen Gründen nicht heraus geben will.