Herausgabe verweigert - trotz Rezept. Negative Vorurteile der Apothekerin führten zu unnötiger Gängelung

Ui das spricht dann aber gegen den vorsichtigen Weg, den ich oben vorgeschlagen habe, sondern für den klaren Weg direkt an den/die Inhaber_in. Verweise auf die gesetzlichen Vorgaben, füge Gedächtnisprotokolle der Situationen, die dich betreffen, hinzu. Etc.
Du weißt nicht ob andere diesen Weg versucht haben oder einfach nur mittels Bewertung ihrem Ärger Luft zu machen. Wenn sie aber ersteres getan haben, ist es ja sicher so, dass es wichtig ist, dass möglichat viele Betroffene sich „beschweren“ in einer Art und Weiße, dass entweder bei_m Inhaber_in genug Druck entsteht zu handeln oder er/sie gegenüber ser Mitarbeiternin genug Material zusammen bekommt und ggf. arbeitsrechtliche Konsequenzen ziehen zu können.

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Hi Ciri, schön dich zu sehen. :slight_smile:

Ah, also auch wieder eine Dame vom älteren Schlag. Und was für eine heftige Reaktion - so schroff, wow! Das tut mir echt leid. :frowning:

Da merkt man gleich, was sie wohl von dir gedacht haben mag. Und kam damit auch noch durch, weil keine Zeugen anwesend waren.

“Soll die ihre Drogen halt aus ner anderen Apotheke holen aber von mir bekommt sie sowas nicht!”

Ich frage mich, was wohl in deren Kopf vorgeht? Die Medis werden ja von spezialisierten Fachleuten verschrieben. Und das nicht ohne Grund und auch im Rahmen einer genauen Überwachung. Also was glauben solche Leute, was da wohl genau vor sich geht? Und wie das funktionieren mag?

Macht mich irgendwie schon traurig, dass man nicht mal ein bisschen über den Tellerrand schaut und Leute einfach so verurteilt.

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Du hast mehr als du glaubst. Die Apotheke besruckt ja bei der Abgabe das Rezept mit den Infos zur Abgabe. Dies brauchen sie für die Abrechnung mit der Krankenkasse. Das ist dokumentiert. Du hast den Kassenzettel. Entweder steht auf beidem dasselbe, dann ist die Frage, warum sie dir nicht das verordnete abgegeben hat. Oder es steht nicht auf beidem dasselbe, dann wäre es ein massives Problem (Urkundenfälschung o.ä.). Wenn die Handschrift der Ärztin nicht absolut unleserlich war, ist das eigentlich sehr eindeutig.

Wenn du möchtest, schreib doch mal kurz, was dir verordnet worden ist und was du stattdessen bekommen hast. Dann wäre es sich für uns leichter mitzudenken. Aber ich möchte dich nicht drängen, das hier öffentlich zu schreiben, wenn du es (egal aus welchem grund) nicht möchtest.

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Na, würde ich nicht, weil du kannst es nicht bezeugen - warst ja beim Verschusseln nicht dabei. Du weißt ja nicht, was die echt gemacht hat. Ich meine am Ende hat die das Medikament selber eingesackt… :wink:
Dir kann aber auch egal sein, wenn die in der Apotheke MPH verschusseln. Dein Medikament müssen sie dennoch rausrücken.

Ich denke, die Leute aus den Bewertungen haben es gut gemeint. Damit andere gewarnt sind. Mir hilft es auf jeden Fall in sofern schonmal weiter das ich nun weiß, dass ich kein Einzelfall bin. Ich weiß nun, dass ich, sollte ich nochmal an diese Dame geraten, auf einiges gefasst sein muss.

Da die anderen Kolleginnen aber so super lieb sind würde ich ehrlich gesagt am Liebsten versuchen, erstmal nicht mehr an diese eine Kollegin zu geraten (ich meine, bereits einen Tag heruasgefunden zu haben, an dem sie ggf nicht da ist) oder unter Umständen sogar zu sagen, dass ich nicht von ihr bedient werden möchte.

Ich habe auch nicht unendlich viel Energie, und das ist alles gerade schon sehr anstrengend. Sobald die Vertretungsärztin (hoffentlich) antwortet, habe ich dann immerhin die wichtigsten schriftlichen Belege in der Hand.

Ah ja stimmt, hast Recht. XD

Ich hab da zu sehr in eine Richtung gedacht, so von wegen, ich glaube halt nicht an Diebstahl… aber das kann ich genau genommen ja auch nicht wissen weil ich sie dafür gar nicht genug kenne. XD

Du kannst ja schauen, was beim nächsten Mal passiert.

Was egal wie du dich entscheidest gut wäre, wäre, wenn du zeitnah ein Gedächtnisprotokoll schriftlich niederschreibst. Sachlich was aus deiner Sicht passiert ist. Wie es abgelaufen ist, was wer gesagt hat, etc.
Das legst du für dich so ab, dass du es wieder findest, wenn du zu einem späteren Zeitpunkt soch stärker dagegen vorgehn willst (oder halt falls du es zeitnah brauchst).

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Ja wirklich, als wäre ich ne Drogenabhängige :sweat_smile:

Was sie gesehen hat: Junge Frau mitte 20, gepflegt, die kann ja kein ADHS haben (oder so ähnlich) :rofl:

Keine Ahnung…

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Da ich Fotos von beidem habe kann ich belegen: Auf beiden steht nicht dasselbe. Allerdings könnte ich mir vorstellen, dass sie sich dann einfach wieder mit der “konnte es nicht lesen” Ausrede herauswindet.

Ich möchte einfach noch auf die Antwort der Vertretung warten. Ich fühle mich zu angreifbar wenn ich ohne diesen schriftlichen Beleg hingehe. Weil wir ja bereits gesehen haben, dass sie zur Not einfach von einer Ausrede zur nächsten springt. Aus diesem Grund habe ich ja beschlossen, dann ebenfalls auch Medikamentenplan und Diagnosebeleg für den Ernstfall mitzunehmen.

Kurz gesagt: Ich hätte 2 Packungen haben sollen und bekam aber nur eine. Und das sah ich erst, als ich bereits bezahlt hatte und mir dann den Beleg genauer ansah. Und da war klar: Zu mehr lässt sie sich nicht “bewegen”. Und weil’s ein BTM Rezept ist, laufe ich ja auch immer Gefahr, sonstwas verdächtigt zu werden, wenn ich da dann aus ihrer Sicht erneut eine Diskussion anfange.

Zu diesem Zeitpunkt dachte ich mir, ich habe jetzt lieber einen Teil der Medikamente als gar keine.

Deshalb will ich erstmal den Beleg von der Vertretung. Was wie gesagt dauern kann, da sie nur 1 Mal im Monat ein Auge auf die Anliegen der Vertretungspatienten wirft. (Ich gehe dann einfach übertrieben vorbereitet zur nächsten Rezepteinlösung. XD)

Übrigens sorry falls ich mich hier irgendwo wiederhole. Es kamen gerade recht viele Antworten. Was mich aber irgendwo auch sehr freut, denn so fühle ich mich nicht mehr so alleine mit dem Problem. :slight_smile:

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Das ist so wie ich das mitbekommen habe eines der am Weitesten verbreiteten Vorurteile. Wenn man “zu sortiert” wirkt kann man es ja nicht haben. Weil man “kommt ja klar”. Wie es im Inneren aussieht interessiert solche Leute nicht.

Ich habe dadurch ironischer Weise angefangen, mich hilfloser zu geben, als ich eigentlich bin. Weil es dann weniger Stress gibt. Ist auch nicht geil, aber wenigstens wird man dann nur “bemitleidet” als sonst irgendwas verdächtigt. -__-

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Such dir ne neue Apotheke, selbst wenn du jetzt alles regelst und darauf bestehst von der Tante nicht mehr bedient zu werden arbeitet sie dort immer noch.

Vermutlich sind die Angestellten auch nicht glücklich über dieses Verhalten.

Mag sein, dass sie wegen BTM Angst hat was falsch zu machen, aber es richtig zu machen bekommt sie ja nun mal gar nicht hin. :see_no_evil_monkey:

Im Laufe der Jahre gab es immer mal ein Problem mit dem Rezept oder der Ausgabe , aber das lag meist an der Unwissenheit oder Mißverständnisse, aber ließ sich dann klären . Ich habe da einen großen Geduldspuffer , weil ich ja um die Problematik rund um BTM weiß. Hab aber auch auch das ein oder andere Mal im Nachgang noch Rückmledung geben müssen , weil ich nicht zufrieden mit der Situation war.

Oft waren es neue Mitarbeiter und meist habe ich in jeder Apotheke eine Angestellt wo ich nicht so gut mit kann.

Es ging aber immer um Kommunikation und das BTM an sich. ICH hatte aber nie das Gefühl das man in irgendeiner Form ein Problem mit ADHS und der Medikation hatte.

Ich war damals die erste Erwachsene in meiner Stammapotheke und die mussten sich da auch erst reinfuchsen.

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Ach, so meinst du das. :slight_smile:

Protokolliert habe ich alles bereits direkt nach dem Vorfall. Auch, weil ich eine verkürzte Fassung der Vertretungsärztin geschickt habe (zusammen mit dem Fotos) damit sie im Bilde ist warum ich nicht die volle verschriebene Dosis bekommen habe.

(Will nämlich verhindern das ich Probleme bekomme, weil ich nun ja schon früher als gedacht nach einem neuen Rezept fragen muss - damit die nicht denken “Wo sind denn die ganzen Medis hin? Es sollten doch noch genug da sein.”)

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Ich denke, die Frau hat ein persönliches Problem, wo du als Kunde nicht drankommst und es auch nicht versuchen solltest.
Was auch immer das ist - not your cup of tea.

  1. Option: Einfachste Lösung: Andere Standardapotheke auf deinem Weg auswählen.
  2. Option: Höflich bitten, von einer anderen Apothekerin bedient zu werden.
  3. Wenn doch sie: Höflich und ruhig auf der Ausgabe deines Medikaments bestehen. Nicht erklären, nicht rechtfertigen, einfach höflich wiederholen.
  4. Bei weiteren Problemen vielleicht eine Beschwerde bei der Krankenkasse oder Apothekerkammer?
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Geh doch mal hin und sag ihr die Polizei wäre bei dir gewesen und sie müssen deine Medikation vom Rezept zurückverfolgen und benötigen von der Apotheke beide Packungsnummern , die ja dokumentiert werden müssen. :sweat_smile::wink:

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Also ehrlich gesagt, das geht die Apothekerin aber absolut nix an. Für die muss das Rezept reichen.

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So lange wie die Vertretung ggf noch Rezepte nur handgeschrieben ausstellt, wollte ich noch dort bleiben. Denn es ist wie gesagt nicht ausgeschlossen, dass in einer anderen Apotheke auch “so jemand” arbeitet. Und in meiner Stammapotheke kennen mich wenigstens die Kolleginnen und können sich für mich einsetzen. Somit habe ich dann wenigstens einen Teil meiner Medikamente erhalten und sitze nicht auf dem Trockenen.

Geh mal mit der Rezeptkopie in eine andere Apotheke und frage nach ob das für sie ein Problem ist und Schilder dort deinen Falll, du musst ja keine Namen nennen, aber dann weißt du wie die in der Apotheke ticken.

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Werde ich dann mit dem nächsten Rezept machen. Wenn die mich wegschicken, wieder zurück zur Stammapotheke…. man das ist alles so unnötig anstrengend das nervt mich so. >.< (Wäre sicher alles weniger schlimm, wenn es weniger Stigmatisierung gäbe…)

Ist ne gute Liste, danke :slight_smile:

Der Punkt bei dem ich nichts erkläre - den stelle ich mir allerdings schwierig vor. Rechtfertigen würde ich mich nicht, und habe ich auch nicht. Ich fände es schwierig zB bei der Unterstellung es sei zu weit weg dann nicht zu sagen, dass das nicht korrekt ist. In diesem Moment hörten viele Leute zu und mir gefiel es nicht, in welchem Licht ich da gerade vor versammelter Mannschaft dargestellt wurde.

Ich habe nur handgeschriebene Rezepte. Das ist kein Problem, so lange es leserlich geschrieben ist und so, dass es auf allen Durchschlägen ankommt.

Ich habe beim ersten Mal Btm Rezept in der Apotheke einlösen gefragt, ob und wie es möglich es vorzubestellen, damit ich nicht immer 2x in die Apotheke muss.
Konnte dann mit der anwesenden Apothekerin absprechen, dass ich auf eine Art Liste zuverlössiger Kund_innen komme. Heißt ich bin so zuverlässig, dass ich das vorbestellte dann auch dort abhole und nicht zwischenzeitlich doch wo anders das Rezept einlöse. Der Aufwand Btm zu retournieren ift für die Apotheke hoch was Dokumentation, Logistik und auch Kosten angeht. Völlig verständlich, dass sie das nicht gerne machen, weil es ja leider viel unzuverlässige Personen gibt. Aber so kann ich jetzt ein Foto des Rezepts schicken und muss dann halt innerhalb der Rezeptgültigkeit in die Apotheke es holen. Aber ich muss nicht erst hin Rezept hinbringen und dann wenige Tage später nochmal, um das Medikament abzuholen

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