Herausgabe verweigert - trotz Rezept. Negative Vorurteile der Apothekerin führten zu unnötiger Gängelung

Liebe SalatKopf (toller Name übrigens),

kurzer Selbstbewusstseinsstärker zum Thema BTM Rezept:
Ich bekomme seit Anbeginn alle meine BTM Rezepte nur handschriftlich. Bei meiner Standardapotheke hat buchstäblich jeder Mitarbeiter, der solch ein Rezept zum 1. Mal gesehen hat, die Apothekerin gefragt, ob das so geht und die Freigabe erhalten. Sind halt BTMs, da sind alle besonders vorsichtig.

Eine der dortigen PTAs hat auch beim 1. Mal etwas mehr rumgezickt, aber ich bin stoisch geblieben und habe immer wieder den Satz wiederholt „Bitte holen Sie die diensthabende Apothekerin hinzu“. Nach 3min stand die neben uns und hat alle Bedenken der Mitarbeiterin ausgeräumt und die Stimulanzien wurden bestellt.

Die Apothekerin selbst hat mir, als sie mich mal persönlich bediente, gesteckt, dass es noch so manch andere Arztkollegen gibt, die Rezepte handschriftlich ausstellen. Das schmeckt der Apotheke nicht, weil diese Rezepte nicht maschinenlesbar sind und sie deshalb alles von Hand eintippen müssen. Und ja, einige Ärzte haben auch Sauklaue.
Daher der Widerwillen gegen handschriftliche Rezeptierungen.

Rechtliche Grundlagen für Interessierte

Die Apotheken in Deutschland sind durch §17 Satz 4 ApBetrO verpflichtet, jedes Rezept einzulösen: „Verschreibungen von Personen, die zur Ausübung der Heilkunde,… berechtigt sind, sind in einer der Verschreibung angemessenen Zeit auszuführen.“ Das nennt man Kontrahierungszwang.

In Satz 5 heißt es weiter:
„Enthält eine Verschreibung einen für den Abgebenden erkennbaren Irrtum, ist sie nicht lesbar oder ergeben sich sonstige Bedenken, so darf das Arzneimittel nicht abgegeben werden, bevor die Unklarheit beseitigt ist.“ → das heißt, die Apotheke ist verpflichtet, die Unklarheiten zu beseitigen. Sie dürfen das Rezept nicht generell ablehnen!

In Satz 8 heißt es schließlich:
„Das pharmazeutische Personal hat einem erkennbaren Arzneimittelmißbrauch in geeigneter Weise entgegenzutreten. Bei begründetem Verdacht auf Mißbrauch ist die Abgabe zu verweigern.“

Und noch mehr rechtliche Grundlagen

§8 der Betäubungsmittel-Verschreibungsverordnung legt fest: " Betäubungsmittel für Patienten…dürfen nur auf einem dreiteiligen amtlichen Formblatt (Betäubungsmittelrezept) verschrieben werden."

§9 gliedert minutiös jedes kleine Detail eines BTM Rezeptes auf, insgesamt 8 Punkte. Der 9. Punkt sagt: "Unterschrift des verschreibenden Arztes… im Vertretungsfall darüber hinaus der Vermerk „i.V.“.
Danach folgt Satz 2:
„Die Angaben nach Absatz 1 sind dauerhaft zu vermerken und müssen auf allen Teilen der Verschreibung übereinstimmend enthalten sein. Die Angaben nach den Nummern 1 bis 8 können durch eine andere Person als den Verschreibenden erfolgen. Im Falle einer Änderung der Verschreibung hat der verschreibende Arzt die Änderung auf allen Teilen des Betäubungsmittelrezeptes zu vermerken und durch seine Unterschrift zu bestätigen.“

→ Es ist nicht festgelegt, ob das Rezept maschinell oder handschriftlich erstellt wird. Es ist sogar erlaubt, dass jemand anderes als der Arzt das Rezept ausfüllt und der Arzt nur unterschreibt! Außerdem dürfen Änderungen auf dem Rezept direkt erfolgen.

In diesem Sinne darfst du mit handgeschriebenen BTM Rezepten voller Selbstvertrauen in jede Apotheke dieser Republik stapfen und eine Erfüllung der Verordnung verlangen.
In der Realität darfst du gerne schwierige Zeitgenossen umgehen und dein Leben durch „Danke, ich warte bis eine der Kolleginnen frei ist“ erleichtern. Du musst dich nicht von der Schreckschraube bedienen lassen, so du denn weiterhin diese Apotheke nutzen möchtest.
:four_leaf_clover:

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Das ist ein supertipp. Ein vorbereiteter Satz, den man in jeder blöden Situation nehmen kann, wirkt Wunder.

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Liebe Optimisitn,

Freut mich, dass dir mein Name gefällt, deiner ist auch sehr cool! :slight_smile:

Ah, das ist natürlich sehr interessant und gut zu wissen. Habe auch nichts dagegen wenn sie sozusagen fragen. Nur wenn es so weit darüber hinaus geht kriegt es natürlich ein Geschmäckle. XD

Danke für den Tip, dann werde ich auch einfach mal stoisch sein, bis die richtige bzw. eine andere Person sich der Sache annimmt. (Zur Not muss dann eben eine zweite Apothekerin hinzu…)

Achso! Es geht hier also auch um den zusätzlichen Aufwand. Interessant. Das ist natürlich auch ne sehr nützliche Info, danke dir!

(Ich finde es allerdings zielfrührender wenn die Apotheken dann halt mit den Ärzten telefonieren, anstatt es an den Patienten auszulassen, die nur wenig bis gar keine Mittel haben, die Ärzte da zu erziehen.)

Werde mir das alles zu Herzen nehmen. Es wird aufgrund der Vertretungssituation wie gesagt noch einige Wochen dauern, bis ich da auch nur den Hauch eines Updates haben werde.

Ich frage mich grade was die komische Apotante eigentlich bei einem E-Rezept machen würde, wenn es nicht ihrer Vorstellung zur Herausgabe der Medis entspricht . Sackt sie dann das Smartphone oder die Krankenkarte ein? :sweat_smile:

Meine Apotheke bestellt ausschließlich nur, wenn sie das Rezept haben. Wenn sie das nicht vorrätig haben, fragen sie mich erst immer, ob ich es noch anderswo probieren möchte, oder ob sie es bestellen sollen. BTM müssen soweit ich das weiß immer von einem anderen Kollegen noch gegen gezeichnet werden und müssen wohl irgendwie speziel verschlissen werden und dürfen nicht in den üblichen apothekerschränken verwahrt werden. Ansonsten, wenn sie bestellen, und es sicher bekommen, entwerten sie das Rezept bei mir und behalten es in der Filiale.

So läuft’s bei mir und bei meiner großen.

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Oha, das klingt ja sehr spannend. Ich finde es Bemerkenswert, dass du anscheinend so ruhig geblieben bist. Mir wäre irgendwann der Kragen geplatzt. Ich hab zwar auch eine Engelsgeduld, aber…. Mir ist beim Lesen schon der Hut hochgegangen.

Rezepte müssen, so wie du selber schon festgestellt hast beliefert werden, sofern sie korrekt ausgefüllt sind und kein verdacht von Missbrauch oder andere Gesundheitliche bedenken bestehen. Auch wenn sie handgeschrieben sind.

Mir wollte ein Apotheker mal mein L-Thyroxin nicht rausgeben, weil das per handgeschriebenen Rezept bestellt wurde. Es war aber alles lesbar und nichts falsch ausgefüllt. Er wollte das Rezept aber nicht annehmen. Da grätschte aber eine Kollegin rein und übernahm das und hat ihm beiläufig noch erzählt, dass sie ihn hinten gleich sprechen will​:head_shaking_vertically:.

Das hätte ich mir bei dir auch gewünscht. Finde ich schon etwas Seltsam und auch fahrlässig, dass die Kollegen das so zugelassen haben, wie mit dir umgegangen wird.

Ich würde da auf jedenfall nochmal den Namen der “herzlichen” Dame in Erfahrung bringen und ihr auf den Tisch ka… hauen…. Beschwer dich bitte bei ihrem Vorgesetzten.

DU bist nicht dafür verantwortlich, dass das Rezept richtig rausgegeben wird und Gewissensbisse oder Moralblödsinn seitens der Apothekerin musst du dir nicht gefallen und bieten lassen. Du bekommst das Medikament ja nicht ohne grund.

Macht die das dann auch bei Krebspatienten oder Menschen mit Depressionen? Apotheken dürfen zwar bei Missbrauchsverdacht die abgabe verweigern, aber auch da müssen sie sich, soweit ich das weiß erstmal rechtlich absichern.

Meine Apotheke bespricht bei Unsicherheiten auch immer alles mit meinen Ärzten.

Das nächste mal sagst du einfach, wenn du bei ihr drann wärst: “Ich möchte von Ihrer/m Kolleg/in bedient werden. Das letzte Mal, hab ich mich bei Ihnen absolut nicht wohl gefühlt.”

Bezüglich meines Medikinet hatte ich noch nicht wirklich Probleme. Das einzige was war ist dass mir mal die BTM Gebühr berechnet wurde, obwohl ich die gar nicht zahlen muss. Das war beim zweiten mal, als ich mir die Medis geholt habe. Da war ich etwas verwundert, dass ich das zahlen musste und die Apothekerin meinte nö, das muss so. Hatte ich dann verwundert hingenommen, nur um dann beim dritten Mal festzustellen, dass die btmgebühr nicht vom Kunden gezahlt wird, sonder von der Krankenkasse. Die Apothekerin, die mir beim dritten mal das Medikament rausgegeben hatte, war auch sehr erbost darüber. Und die Apothekerin, die mit die btm Gebühr berechnet hatte, hab ich seit dem auch nicht mehr in der Apotheke arbeiten sehen​:hugs: Karma regelt…

Naja aufjeden fall würde ich mir das so nicht gefallen lassen. Es hat ja wie gesagt einen Grund, dass du die Medikamente bekommst. Ich komme mit dem Medikinet viel besser klar als vorher ohne. Manch anderer ist damit auch erst lebensfähig. Mein Bruder ist jetzt erst damit gerade in der Lage eine Ausbildung zu machen, zuvor war das absolut nicht möglich.

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Diese Frage habe ich mir tatsächlich auch schon gestellt - und mir dann in einer weiteren imaginären “Pastewka” Folge vorgestellt wie sie dann einfach stur behauptet, es wäre nichts im System.

Ist übrigens ein Grund weshalb ich mir nun mal die App aufs Handy holen will. Denn BTM Rezepte sollen demnächst ja auch digital werden. Und so kann ich dann wenigstens “mitgucken” was auf der Karte ist. So wie es jetzt ist fühlt sich das mit den aktuellen E Rezepten immer so an als würde man mit einer Hand voll Luft zur Apotheke gehen, und wüsste bis zur Einlösung gar nicht, was und ob wirklich was drauf ist. XD

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Top Metapher für das Gefühl wenn ich glaube meine anderen Medis sind endlich „auf die Karte geladen“ nachdem ich das Kontaktformular zur Rezept Bestellung benutzt habe. Bin einmal für Pipamperon 4 mal zur Apotheke gelatscht, dann mal endlich beim Arzt angerufen und gefragt was los ist. Vergessen. :roll_eyes:

Brauch auch die App :+1:

Hey du,

vielen Dank für deine Beiträge. :slight_smile:

Ja genau so ist das bei mir auch. Ich kann da ohne Rezept nix vorbestellen. Bin somit eh immer darauf angewiesen was die mir sagen, wann sie es reinkriegen (ob zu 16 Uhr oder am nächsten Tag.)

Ich habe mir innerlich die ganze Zeit gesagt ohne was weg geschickt zu werden / das Rezept möglicher Weise gar nicht einlösen zu können ist schlimmer, als diese Fragerei über sich ergehen zu lassen, und dann aber mit so einer Art Erfolg da raus zukommen. Das hat meine Moral oben gehalten. :joy:

Oh ja, natürlich. Weil alles, was auf Rezept raus kommt und aber in der heutigen Zeit “von Hand” verfasst wurde, automatisch ein Zeichen für… Missbrauch ist. Man liest zwar davon, dass L-Thyroxin angeblich “missbraucht” werden kann um Abzunehmen, aber es klingt doch sehr weit hergeholt, da es dafür wesentlich bessere “Mittel” gibt.

Würde auch behaupten wer illegal sich mit zB BTMS so richtig die Kante geben will (so hohe Mengen bekommt man auf herkömmlichem Wege ja gar nicht) macht das auch mit Sicherheit nicht über Arzt und Apotheke. XD

Ich habe den Eindruck, dass sie so ein bisschen wie die eine Beispielkollegin ist, die man gerade nicht los wird, aber man muss irgendwie den Tag mit ihr überleben. Also wägt man immer ab wieviel Konflikte man jetzt gerade mit ihr haben will. Ist schade, ja. Ich hoffe, sie geht bald in Rente. XD

Da sagst du was. Ich hab ja auch nicht umsonst Medikamentenplan und Diagnose, die das nachweisen.

Ich hatte in ihren Onlinebwertungen gelesen, dass sie teilweise auch mit anderen Medikamenten so umgehen. Also, die gewisse Apothekerin. Weil sie der Meinung ist, sie ist Apothekerin und deshalb weiß sie das. Was für ein schräger Mensch.

Ja, total!

Ich komme mit auch so viel besser in meinem Leben klar. Ohne habe ich mich immer irgendwie durchgehangelt, aber eher schlecht als Recht. Meistens wurden Sachen nicht fertig und bestimmte Dinge bekam ich einfach gar nicht hin. Die typischen “Problematiken” würde ich sagen.

Mit bin ich endlich mal alltagsfähig und habe die Exekutive Dysfunktion im Griff. Das macht einen riesengroßen Unterschied in der Lebensqualität und auch darin, dass das ADHS dann halt einfach mal nicht mehr alles so aktiv bestimmt, sondern ich endlich mal auch mal das machen kann, was ich mir vornehme.

Das ist ja eine gute Nachricht, das wusste ich noch nicht! Ich fahre mit dem Rad 50 min zu meiner Praxis, das ist nur zum Rezept abholen echt Mist

Wurde glaub auf nächstes Jahr verschoben.

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Ja sieht aus, als liegst du da richtig. Wann das kommt steht hier leider nicht drin.

Joa, so einfach ist das leider auch nicht mit L-Thyroxin abzunehmen. T4 muss erstmal in T3 umgewandelt werden. Man brauch dann schon eine sehr hohe Dosis, damit man davon Abnimmt. Dann fühlt man sich aber auch schon reichlich schei… weil man in einer Überfunktion ist. Mit t3 also Thybon könnte man das eher hinbekommen, aber selbe Folge. Überfunktion. Mit Thybon kann man sich sehr viel einfacher in eine Überfunktion bringen, als mit Thyroxin. Außer man hat halt eine gesunde SD, aber dann bekommt man kein Rezept. Die Ärzte sind mega pingelig, was sd medis angeht. Dagegen werden Antidepressiva, Patropazol, Medikinet und andere Medis, die viel heftiger innden Nebenwirkungen sind, wie Bonbons verteilt….. zumindest hab ich so den eindruck.

Zumindest nicht auf dem direkten Wege. Ich hab aber keine Ahnung wie Medikinet bei Neurotypischen Menschen wirkt und ich behaupte mal, das sehr viele Menschen, die Drogen nehmen, auch in irgendeiner Form Neurodivergent sind.

Ah, stimmt, daran hab ich gar nicht gedacht…. Ja so ein Exemplar von Kollegin hab ich auch. Beschäftigt mich auch ferade mega doll… ich hab zur Zeit überhaupt keine Lust zu arbeiten, obwohl ich den Job echt gerne mache… aber die versprüht ihr Gift einfach überall….

Ja, ach Mensch. Ich hoffe, du bekommst das gedeichselt….

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Einmal im Quartal musst du wohl trotzdem hin, weil die Karte eingelesen werden muss. Die Entlastung ist also so groß nicht.

Von „nächstes Jahr“ weiß ich nichts. Sondern nur dass es 2025 abgesagt wurde, und zwar wegen der Kosten. Kann nächstes Jahr sein, kann auch in 10 Jahren sein.

Ein Papierrezept kann ich auch spätabends oder sonntags bei der Apotheke in den Briefkasten stecken. Manchmal wichtig, um die 7 Tage einzuhalten. Mit einem E-Rezept auf der Gesundheitskarte geht das nicht.

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Hast du keine Hausapotheke?
einfach eine andere wählen und schauen ob sie WhatsApp nutzen

Meine Hausapotheke nutzt seit dem neuen Inhaber WhatsApp über die Festnetznummer. Ich fotografiere mein Rezept und bitte um Bestellung und bekomme von Ihnen eine Antwort mit vielen Dank für Ihre Bestellung…
Ihr Medikamente sind heute/ morgen ab xx Uhr abholbereit. Damit ist alles sehr einfach und bequem habe ich zusätzliche Medikamente auf der Krankenkassenkarte nutze ich zusätzlich die ApothekenApp und bestelle auch diese Medikamente und hole alles ab

Übrigens wenn die Praxis im gleichen Haus die Stimulanzien nicht lagert und bevorratet ist die Wahrscheinlichkeit recht groß das entweder zu wenig dieser Medikamente dort verordnet wird oder zu wenige Patienten ihre Rezepte dort einlösen. Ich habe in Köln unter meiner Schwerpunktpraxis eine große Apotheke die alles lieferfähig bevoratet und auch noch recht lange bei Lieferengpässen lieferfäig bleibt und sogar noch recht lange größere Mengen vom Pharmaunternehmen beziehen kann alle Stärken der Markenhersteller zumindest

Hallo Kathy,

du hast mich falsch verstanden. Ich hatte geschrieben, dass man ein E-Rezept auf der Gesundheitskarte schlecht in den Hausbriefkasten der Apotheke einwerfen kann.

Auch das Abfotografieren und Senden per What’s App geht ja nur mit Papierrezept, würde ich sagen?

Ne hatte ich nicht und sollte nicht dir gelten sondern @SalatKopf um ein wenig aufzuzeigen wie man schnell auch von der eigenen etwas weiter entfernten Apotheke eine Antwort auf Rkchtigkeit bekommen kann weil könnte dann ja ohne fahrerei noch geändert werden wenn die Apotheke sagt das es so nicht einlösbar wäre und es auch nur diesen einen Gang zur Apotheke bedarf.

Meine Hausapotheke nimmt an einer ApothekenApp teil, hat mir diese benannt NFC im Smartphone an App öffnen, ein Konto anlegen, Stammapotheke auswählen, dann Medikamente einlösen über Krankenkassenkarte wählen dann wird aufgefordert die Krankenkassenkarte ans Handy zu halten und dann sieht man alle E Rezepte und kann sogar auswählen ob man alle, vereinzelte Medikamente einlösen möchte, setzt die Haken mit den Medikamenten die eingelöst werden sollen, kann eine Nachricht zusätzlich mitschicken und auch bitten zu informieren wann die Medikamente abgeholt werden können.

Insgesamt ob das mit meinen Opioiden oder mit den Stimulanzien oder auch Astmamedikationen ist es praktisch, schnell und ohne unnötige Gänge zur Apotheke. Einmal hin und alles ist schon drin. Abholen gehen und keine doppelten Gäng mehr. Da meinHausarzt130 km entferntist, mache ich schon die Einlösungam Bahnhofoder in der Bahn und mit vielGlückkann ich direktwenn ich mit der Bahnankomme zu meinerApotheke allesholen. Die ist aucham Bahnhof. Mit dem alten Inhaberhabeich die Rezepe abgegeben und bekam abendsalles geliefert. Das wurdeleiderabgeschafft

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ergänzend das noch dazu:

Ich denke das ist selten trotzdem nuich außere sie kann nicht liefern meine Hausapotheke um sie dauerhaft auf dem Land auch zu erhalten.

Ich bin seit ich in meine Wohnung zog dort und entsprechend persönliche und offene ist es dort mit den meisten per du und selbst wenn mal was schief läuft oder die Frist überzogen wird gilt dort das Abgabedatum meiner Verordnung und nicht wann sie beliefern weil dadurch viele pharmakologisch bedingte Ausnahmen angewand und genutzt werden statt wieder los und BTM Rezepte tauchen odee auch andere Verordnungen zudem kann ich auch alles telefonisch bestellen

Deshalb ist eine Hausapotheke/ Stammapotheke extrem wichtig. Stammapotheken können viel für ihr Stammkunden tun und wollen das auch, selbst wenn sie den Mehraufwand nicht bezahlt bekommen. War bei Lieferengpässeb in Corona extrem wichtig weil alles extrem lange nicht lieferbar soder nur mit viel Willen lieferbar wenn plötzlich vereinzelt Medikamente mit 2 bis 3 Packungen geliefert wurden, die dann schon 6 Monate nicht lieferbar aber ständig angefragt wurden

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Ja, das wird gehen. Mein aktuelles Mobiltelefon kann kein NFC, und ich sehe nicht ein, mir ein neues zu kaufen, bevor das alte nicht kaputt geht.

Vielleicht wird das Betäubungsmittel-E-Rezept aber auch erst eingeführt, wenn mein jetziges Gerät lange nicht mehr in Gebrauch ist. :adxs_grins:

Ich war mal neugierig und habe ein bisschen recherchiert dazu, wer das Zeug wirklich zu anderweitig zu verwenden scheint. Da stieß ich neben den üblichen Annahmen - denn es waren nur das, Annahmen - dass Leute sie trotz der starken Nebenwirkungen bei einer Überfunktion zum Abnehmen benutzen wollen würden auf das hier:

Bei Spitzensportlern scheinen sie recht beliebt zu sein. Und wer kennt sie nicht: Die Durchschnittsbevölkerung der Spitzensportler, die alle unbedingt jetzt gleich L-Thyroxin zweckentfremden wollen! Oder am Besten jene, die total fit und munter mit ihrer Unterfunktion rumlaufen und dann ja… natürlich… diese Hormone wollen. Weil Spitzensport und so!

Sorry wenn ich mich gerade ein bisschen darüber lustig mache. Das gilt nicht dir. Sondern ich finde diese Vorurteile total whack. Ja, es wird für alle Substanzen immer irgend jemanden geben, der sie zweckentfremdet. Man kann auch zu viel Wasser trinke (6 Liter, meine ich) und dann wird auch Wasser tödlich.

Die Frage ist doch immer eher: Wer tut denn realistisch betrachtet wirklich sowas? Und da würde ich eben auch sagen: Die Nebenwirkungen sind bei einer durch Medikamente erzeugten SD Überfunktion doch so gravierend, dass das kaum einer freiwillig machen würde. Wir haben da ja wie gesagt viel bessere andere Wege für, die auch wesentlich leichter zugänglich sind.

Find’s auch krass, dass du an dein Medikinet anscheinend “leichter” zu kommen scheinst, als an dein L-Thyroxin. Das sind beides wichtige Medikamente, die einen entscheidenden Einfluss auf dein Wohlbefinden haben und darauf, wie gut du “funktionierst”. Es ist schon absolut nicht OK, dass dir das Leben da so schwer gemacht wird. Spitzensport und so. >.<

Ich glaube, sie werden davon aktiver. (Wahrend “unser eins” eher ruhig und konzentriert wird. Weil wir eben einen “Dopaminmangel” haben und die Neurotypischen nicht.)

Allerdings gibt es anscheinend mitlerweile genug Daten dazu die vermuten lassen, dass zB jene, die in der beliebtesten Form, und zwar zum Lernen, die Medis zweckentfremden, auch ADHS Züge oder möglicher Weise sogar ADHS haben.

Denn der Musterbeispielfall für BTM Missbrauch dreht sich so gut wie immer um Menschen, die für Prüfungen lernen müssen, und die es danach dann aber auch wieder absetzen.

Dh du findest, was die Medis angeht, keine guten Cases für die Art von Drogenmissbrauch, wie wir ihn uns “traditionell” vorstellen. Dafür würdest du mit hoher Wahrscheinlichkeit das hochdosierte Zeug brauchen, und nicht die niedrig dosierten und speziell angepassten Medikamente. Weil die Menge auf Dauer auch einfach nicht “ausreicht”.

Die “Panik” wird hier möglicher Weise auch deshalb geschoben, weil sie rein rechtlich eben diesen Status als “BTM” haben, und man sich da dann rechtlich absichern will. Indem man sozusagen belegt: Hier geht jeder verantwortungsvoll und komplett durchdokumentiert mit dem Zeug um. Was im Umkehrschluss für den, der da nicht so gebildet ist, natürlich zu unnötigen Ängsten vor diesen “schlimmen Drogen” führen kann.

Unter Punkt 5 steht hier:

“Die Mittel der ersten Wahl bei ADHS sind nach wie vor Stimulanzien: Methylphenidat und Amfetaminmedikamente. Als Medikamente werden sie in so geringer Dosierung und mit so langsamer An- und Abflutung eingesetzt, dass sie nur das bestehende Dopamin- und Noradrenalindefizit auffüllen. In der Folge haben sie keinerlei berauschende Wirkung. Drogen wirken durch hohe Konzentrationen und ein schnelles, starkes und kurzfristiges Besetzen der Rezeptoren über das gesunde Maß hinaus, bewirken also einen starken Dopamin- und Noradrenalinüberschuss.
Verbildlicht: Man kann ein Schlagloch auf der Straße auffüllen (Medikament), oder man kann mit demselben Material einen Buckel auf den Asphalt setzen (Droge). Ein Buckel beschädigt das Fahrwerk genauso wie ein nicht aufgefülltes Schlagloch.
Es ist also nicht ein gegebenes Medikament, das eine Gefahr darstellt, sondern ein nicht gegebenes Medikament bei einem bestehenden Defizit.

Bei dem Link steht unter Punkt 9 auch nochmal was Interessantes: “Wir halten es für möglich, dass dies in Examenssituationen der Fall sein könnte. So gibt es reichlich Belege für den Missbrauch von Stimulanzien durch nicht betroffene Studenten in Examenssituationen. Es gibt indes keine Berichte über eine freiwillige dauerhafte Einnahme nach Beendigung der Examen.
Tatsächlich haben Studenten, die missbräuchlich Stimulanzien für Prüfungsphasen nehmen, überdurchschnittlich viele ADHS-Symptome.789