Herausgabe verweigert - trotz Rezept. Negative Vorurteile der Apothekerin führten zu unnötiger Gängelung

Ja, aber wird ignoriert umd weggeredet….

Ich bin der Meinung, unsere Generation (ich bin jahrgang 89) es anfängt so langsam aufzubrechen. Aber ja, es braucht zeit, bis sich die Gesellschaft da auch drann gewöhnt hat. Und so hart es klingt, aber die Generation unserer Großeltern und evtl auch eltern muss weg, damit sich die gesellschaft neu formen kann und auch neu akzeptieren kann. Soll ketzt nicht heißen, dass ich sie alle weghaben will, aber ich glaube, wenn diese Generationen nicht mehr sind, oder in der Minderheit sind, wird sich einiges ändern. So zu mindest mein gedanke, wenn ich sehe, wie sehr sich die jugend für ein Lebenswertes und soziales miteinander angagiert. Auch wenn die Medien uns weiß machen eollen, dass junge menschen Gewalttätig und faul sind und dumm, glaube ich die ticken schon ganz richtig. Ein paar schwarze Schafe gibts immer, aber ich glaube tatsächlich dass die Zukunft für uns noch einiges in peto hat, auch wenn es aktuell düster aussieht. Aber nach Regen folgt ja bekanntlich Sonnenschein.

:adxs_lach:

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Da musste ich auch laut lachen, hatte den schon seit Jahren nicht mehr gehört :joy: Passt auch richtig gut in dem Zusammenhang :see_no_evil_monkey:

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Na, da wäre ich mir nicht so sicher. Gerade im Thema Emanzipation gibt es wohl einen absoluten Backlash z.B. Ich sage nur toxische Männlichkeit, Vorbilder oder diese absurden „Tradwives“ und Zeugs schauder.
Gibt genug Studien, dass junge heute echt weit ärgere (sprich verstaubte und alte) Ansichten haben als Generationen davor bezüglich der Geschlechter/Gleichberechtigung zumindest. Da läuft gerade auch einiges schief… Also dass da alles in Richtung Toleranz strebt und so, glaube ich auch nicht so recht.

Wer irgendwelche Generationen „weg haben will“ Sorry, du weißt schon, was du da sagst… Sollte es nicht lieber ein miteinander sein?

Und, ja ich bin durchaus dafür, dass man für politische Ämter mal eine Altersobergrenze einführen kann, aber es müssen nicht gleich ganze Generationen „weg“…

Ich bin dann mal weg.

Im Ernst, ich finde deine Haltung reichlich arrogant. “Jetzt kommen wir und wir wissen und können alles besser”? Nee, is klar.

Wenn das die neue Haltung ist: Schönen Dank auch.

Aber vielleicht war nur Leistung gemeint - wenn ich böse sein darf: Klar die Generationen davor dürfen schön reinbuckeln und das Geld ranschaffen.

Dieses Gebashe bringt doch nix. Ich sage schon meinen Kindern: JedeR hat seinen Platz in der Gesellschaft und muss seinen Teil beitragen. Wer etwas kann, soll dies leisten, denn es gibt andere, die Hilfe brauchen und die sind von denen, die können, nun mal abhängig. Es kann sich nicht einfach jedeR so rausnehmen - das nennt man Verantwortung und Gesellschaft…

Ich habe gesagt, dass ich sie nicht weghaben will, dass ich aber der Meinung bin, dass es dann ein gesellschaftliches umdenken gibt. Bitte Missversteh mich schon richtig.

Die studien zeigen, dass gerade junge Männer sich eher wieder konservativ orientieren. Das zeigte z.b. die shellstudie von 2024. Dort gaben rund 25 % der befragten an, dass sie eher konservative, bis rechte ansichten und familienbilder vertreten. Bei frauen sind es nur 11 %. Das bedeutet dass bei Männern noch 75% eher Mitte bis links einzuordnen sind und bei frauen 89%. Ist für mich eher noch die Mehrheit bei den jungen befragten.

Natürlich ist ein miteinander sehr viel besser. Nichts desto trotz braucht es ein umdenken der Gesellschaft und in der Politik.

Oma fällt mir dazu gerade ein. :+1:

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du kannst doch anrufen und bestellen in der Stammapotheke, WhatsApp oder hingehen

Jeder findet seinen Weg der für ihn paßt

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Apothekenapp geht nur mit E Rezepten nicht mit BTM. Email, WhatsApp, Telefon wenn ihr zurecht kommt findet ihr euren Weg. Ich habe beim alten Inhaber immer angerufen und vorbestellt

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Transgenerationale Trauma Weitergabe aus der Nazi Zeit gibts auch noch hat man mittlerweile rausgefunden. Plump ausgedrückt spricht dann das Nazi Opa/ Oma introjekt aus den jungen oder nicht mehr ganz so jungen Männer/ Frauen. Sehr gruselig, sofern ich das richtig verstanden habe.

Ja wirklich gruselig. Aber vieles wird halt durch die Erziehung beeinflusst.

Aber irgendwo hab ich gelesen - ich finde es leider nicht mehr wieder - dass die Tendenz doch eher dahin gehend ist, dass die jüngere Generation durch die ältere lernt und diese versuchen die selben Fehler nicht noch mal zu machen.

Hierzu würde ich unter anderem die Arbeit von Sabine Bode empfehlen. Sie hat dazu auch mehrere Bücher veröffentlicht, die sich damit beschäftigen, wie das Kriegstrauma an jüngere Generation weiter gegeben wurde /sich auf sie auswirkte.

Ich sprach weiter oben ja auch die schwarze Pädagogik und das was davor war an. Deutschland hat sich leider lange Zeit nicht mit Ruhm bekleckert was eine verständnisvolle Kindererziehung betrifft. Sowas kriegt man halt leider auch nicht so schnell aus den Köpfen raus.

Damit meine ich Haltungen wie das Kind muss gefügig gemacht werden damit es spurt. Man sieht das Kind eher an wie einen kleinen Tyrannen, den man zurecht biegen muss, und das auch schonmal mit einem “Satz hinter die Ohren”. Gibt in meinem Umfeld auch Mütter, die genau diese Art von Konflikt mit ihren Eltern immer wieder austragen müssen. Da die Eltern nicht verstehen wollen, dass das Kind ADHS hat und der Meinung sind, es bräuchte nur mal einen Satz hinter die Ohren. Selbstredend lässt sie das Kind mit diesen Menschen nie allein und hat auch den Kontakt eingeschränkt.

Habe ähnliches gelesen. Ja, es gibt aus den jungen Generationen leider einige Menschen, die sich sehr toxische Vorbilder nehmen. In der Mehrheit sind sie zum Glück nicht.

Ja. Das ist ein weit bekanntes Phänomen. Man möchte, dass die Kinder es besser haben. Bei spät diagnostizierten Eltern, die unnötig unter ihrem ADHS leiden mussten, weil sie als Kinder keine Hilfe bekamen kann dies zB dazu führen, dass sie bei ihren Kindern dann besonders genau hinsehen. Und wenn diese auch ADHS haben sollten sich dann für eine rechtzeitige Diagnose und ein Arbeiten mit dem Kind sehr einsetzen. Eben damit das Kind möglichst früh versteht, was mit ihm “anders” ist und warum manche Situationen für es so schwierig sind.

Finde da total richtig.

Gibt aus meiner Sicht nichts Schlimmeres als als Kind mit ADHS zwar zu wissen, dass man anders ist - aber nicht in welcher Form und was das bedeutet. Und sich dann ständig fertig zu machen weil andere “das können” und man selbst nicht. Und man dann ggf auch ständig angefahren wird aber halt aus sich selbst heraus auch gar nicht weiß - gar nicht wissen kann - wie man sein Verhalten denn nun sinnvoll ändern kann.

Ja, die kleinen Tyrannen… sogar die Psychologen sagen ja gerne: Ja, der tut ja so, weil er genau weiß, dass er damit dies und das erreicht… er manipuliert…

So ein Schwachsinn. Abgesehen davon will jeder Mensch andere manipulieren, wenn man es so will. Aber klar, ein Kind soll natürlich nicht seine Interessen vertreten, sondern „spuren“… :zany_face:

Dazu gabs vor nicht all zu langer Zeit einen Bericht auf der TS, die Zahl der Befürworter davon war wirklich erschreckend hoch. Weiß aber nicht wie Aussagekräftig die Umfrage war.

So sehr ich das gerne Lesen würde, ich tus einfach nicht, also Bücher Lesen. Liegt nicht am Interessanten Inhalt. Daher bin ich meist mit einfachen oberflächlichen Antworten zufriedengestellt, von passenden Artikeln.

?

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Yo, werde ich wie gesagt diese Woche klären. :slight_smile:

@anon38849489
Na, man will doch andere von der eigenen Sache überzeugen. Das kann man auch manipulieren nennen.
Also, wenn man Schokolade will, versucht man das Gegenüber so weit zu bringen, dass man diese bekommt. Als sehr einfaches Beispiel.

Man muss manipulieren ja nicht immer im Sinne von narzistischer Manipulation sehen. :wink:

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Kinder sind recht Narzistisch ja.