HILFE - Eindosierung (Siebenjährige) katastrophal

Ich hatte in dem Forum hier häufig gelesen, dass zur besseren Findung der optimalen Dosis erstmal mit nicht-retardierten Medikamenten angefangen wird und so hatte es der Kinderpsychiater von meinem Sohn dann auch gemacht.

Mein Sohn nahm dann um 7.20 eine Tablette, dann um ca. 10.15 (die Lehrerin hat ihn erinnert) und dann nochmal um 13.15 (die Betreuerin in der Mittagsbetreuung hat ihn erinnert).

Da er dann aber zu wenig Appetit beim Mittagessen hatte, haben wir die bald die Tablette um 10.15 weggelassen. Da er keine sozialen Probleme hat (nur daheim in der Kernfamilie…), war es kein Problem, dass die Wirkung im Laufe des Vormittags nachgelassen hat, oft ging damals der Unterricht nur bis zu 4. oder 5. Stunde, danach Freispiel in der Mittagsbetreuung.

Die Mittagstablette war wichtig für die Hausaufgaben.

Von der Dosierung haben wir ganz klein angefangen (weiß nicht mehr genau, aber 2,5 mg - 2,5 mg - 2,5 mg dann ein paar Tage später 5 - 2,5 - 2,5… dann für viele Monate ca. 1,0 - 7,5 (also morgens und mittags).

Wir haben nach einem Jahr dann mal Medikinet Retard (20 mg also das gleiche wie 10 - 10 unretardiert) für den Vormittag ausprobiert, aber dann hat er mittags viel weniger gegessen und abends hat er es nicht reingeholt. Und er konnte noch schlechter einschlafen, wobei das weiterhin so ist. Daher haben wir nach ein paar Monaten wieder auf die unretardierten gewechselt. Zur Zeit sind das 15mg morgen und 7,5 bis 10 mg mittags (je nachdem, ob viel Lernen ansteht am Nachmittag oder „nur“ Hausaufgaben).

Aber wie schnell der Wirkstoff verstoffwechselt wird, ist individuell und unsere Lösung ist nicht üblich, normal wird schon für den Vormittag Retard gegeben.

In dem Thread (und vielen anderen) sind viele gute Eindosierungstipps:

1 „Gefällt mir“