Wäre eine gute Idee, nur dass leider die allerwenigsten Akutpsychiatrien ADHS-Medikamente einstellen. Die meisten ADHS-kompetenten Fachärztinnen finden sich in ambulanten Praxen (und auch dort leider zu wenige).
Das kommt leider erschwerend hinzu, nur wo fängt man an oder wo steckt man den Kopf in den Sand?
Allein es in Betracht zu ziehen, ist ja für viele bereits ein no-go , vielleicht wäre @anon24013096 s Gatte ja komplett dagegen…
Nur bevor ich mich so endgültig entscheiden kann/muss, möchte ich doch sicher sein, alles versucht zu haben…
Vielleicht ist das so’n Frauending, könnte auch sein.
Hier fehlt ein schulterzuckender Smiley.
Ja, wo issa denn?
Den Smiley kenne ich, aber ich meinte unter einem Beitrag, da gibt es Herz, Damen hoch oder runter, Lachen, offener Mund, Klatschen, Kleeblatt und Umarmung, aber eben kein Schulterzucken.
Auch einen weinenden Smiley habe ich dort schon vermisst, der offene Mund passt nicht immer.
Weiß‘sch doch. Bin doch bloß ne Blödeltrine
Damen hoch- und runter klingt sinnvoll.
(hihi - schon wieder geblödelt)
Muss weg - sonst krisch‘
Habe ich dich jemals geprügelt? Wir sind doch immer lieb zueinander.
Das letzte mal muss so doll gewesen sein, dass ich mich nicht einmal mehr daran erinnern kann
Hallo und Willkommen Liebe @anon24013096
Nachdem ich hier dieses Mal tatsächlich zuerst alles gelesen habe ohne sofort aus dem Bauch raus irgendwas zu schreiben, möchte ich Dich wie gesagt zu allererst mal als Neuling hier in unserem sehr liebenswerten ADHS Forum begrüssen.
Ich bin übrigens Schweizerin, weil Ja auch bei uns in der Schweiz gibt es Menschen mit ADHS, oder ASS, und Menschen die von beidem betroffen sind, weshalb ich Dir aber vermutlich keine Tipps mit Ärzten oder Spitälern geben kann, falls Du aus Deutschland bist.
Und von Depressionen sind übrigens wirklich sehr sehr viele Menschen mit ADHS und/oder ASS, oder eben beidem, in ihrem Leben betroffen.
Manche von uns leiden schon seit ihrer Kindheit und Jugend unter Depressionen, manche erst später in ihrem Leben, aber irgendwann im Laufe des Lebens bekommt höchstwahrscheinlich jeder von uns mindestens einmal in seinem Leben eine, oder sogar mehrere Male in seinem Leben, jeder von uns irgendwann Depressionen.
Manche vielleicht nur in Form von Episoden, andere aber vielleicht dauerhaft, und andere erholen sich vielleicht nie von ihren Depressionen und begehen in ihrer Verzweiflung Suizid.
Wobei es meiner Kenntnis nach meistens Männer sind die Suizid begehen, weil Männer im Gegensatz zu Frauen bis heute nicht gelernt haben über ihre Gefühle die sie plagen mit anderen zu sprechen, bis sie irgendwann so verzweifelt sind, bis sie keinen anderen Ausweg mehr sehen, als sich irgendwann umzubringen.
Was ich selbst mit einem meiner Brüder erlebt habe, heisst der sich „in seinem besten Alter“ das Leben genommen hatte, und wirklich NIEMAND seine stummen Hilferufe erkannt hatte, sondern er uns alle dann eines schönen Tages mit seinem Suizid knallhart „überrascht“ hatte, heisst er seinen Tod geplant hatte, ohne das auch nur ein einziger von uns, heisst seinen direkten Angehörigen, nicht mal im Ansatz jemals wirklich damit gerechnet hätte, dass er wirklich dazu im Stande wäre, um sich tatsächlich, an einem schönen Frühlingstag, sein eigenes Leben zu nehmen.
Und deshalb triggert es mich persönlich sehr stark, wenn Du hier im Forum eine Überschrift präsentierst, wo da lautet: „Mein Mann mit ADHS und Depressionen nervt mich nur noch“, oder so ähnlich.
Jedenfalls, keine Ahnung ob Du in Deinem bisherigen Leben jemals Depressionen hattest?, aber ich weiss nur eins, über Menschen mit Depressionen macht man keine Witze, sondern ganz im Gegenteil, Menschen mit Depressionen brauchen unbedingt, und sehr oft sogar dringend, so schnell wie möglich psychiatrische Hilfe.
Das Du Dich „genervt fühlst“, darauf gehe ich gerne später noch mal ein, falls Du bereit dazu bist offen und ehrlich über alles zu schreiben um Dir hier wirklich und ernsthaft weiter helfen zu lassen, von Menschen die Erfahrung haben.
Und ausserdem möchten ich noch erwähnen, dass bei Partnerschaftsproblemen meistens BEIDE Partner ihren eigenen Teil zu den gemeinsamen Problemen innerhalb einer Partnerschaft beitragen.
Wie auch immer, jedenfalls bitte ich jeden Menschen, sei es hier oder anderswo, auf Menschen mit Depressionen niemals voller Verachtung von wegen „ihrer Faulheit“ herab zu blicken.
Denn macht das jemand gegenüber einem Menschen mit Depressionen, dann hat er/sie im Grunde nicht Mal Ansatzweise begriffen, dass Depressionen eine ernstzunehmende psychichische Krankheit sind, welche jedes Jahr Menschen die unbehandelt sind, oder bleiben, dazu bringen kann das sie irgendwann Selbstmord begehen.
Und von daher bitte ich wie gesagt um Rücksicht und Bedacht wenn man hier oder anderswo über depressive Menschen spricht.
Hallo?, war ich jetzt wieder Mal zu ehrlich weil ich über meinen Bruder gesprochen habe wo unter schweren Depressionen gelitten hatte und sich dann sein Leben genommen hatte ohne das dass irgendjemand bemerkt hatte wie schlecht es ihm damals tatsächlich und wirklich ging?.
Und das übrigens eigentlich traurigste dabei war, was ich übrigens noch nicht mal erwähnt hatte, nämlich das damals sogar nicht mal seine Psychotherapeutin erkannt hatte, dass er extrem Suizid gefährted war, und wirklich NIEMAND ihm am Schluss überhaupt noch irgendwie hätte helfen können, weil einfach niemand wirklich wusste wie es in ihm drinnen eigentlich wirklich ausgesehen hatte?.
Wie auch immer, jedenfalls ist und bleibt das Thema Depressionen bei Menschen die davon betroffen sind, jetzt und heute, und auch morgen und in Zukunft ein Thema das immer ernst genommen werden muss!, und das immer möglichst schnell!.
Manche ignorieren, manche rechtfertigen, manche übersehen, manche belehren und doch bleiben einzelne Worte, die einen Unterschied machen könnten, bestehen. Ich bin nach wie vor genervt vom Thread Titel. Vielleicht bin ich auch „einfach“ nur zu empfindlich.
Ich denke nicht, dass das das Problem war. Eher hatte sich die Threaderöffnerin wohl einen Austausch mit anderen betroffenen Angehörigen erhofft, die es auch langsam nicht mehr hören können, dass sie doch Verständnis haben müssen(!). Und zwar weil sie vielleicht schon jahrelang Verständnis gezeigt haben, und jetzt langsam an ihre Grenzen stossen.
Und statt solche Mitbetroffenen zu finden, lautete der Tenor im Thread schlussendlich eher „Du musst doch Verständnis haben!“. Ich nehme an, deshalb hat sie sich wohl wieder zurückgezogen.
Und jetzt fühl ich mich schuldig und schlecht.
Edit: also weil sie anonymisiert wurde…
Hmmm ja mein Lieber @schlingelprinz , leider muss ich gestehen das auch ich aufgrund meiner eigenen Erfahrung mit meinem Bruder den ich sehr liebte, ebenfalls eigentlich sofort getriggert wurde sobald ich die Überschrift in diesem Thema las.
Und DAS vor allem DESWEGEN, weil ich unabhängig von der Tragödie innerhalb meiner Herkunftsfamilie, heisst dem Umstand das sich einer meiner Brüder sein Leben genommen hat, im Internet immer wieder auf solche Beiträge gestossen bin, in denen sich Menschen in Beziehungen sehr oft vor allem immer zuerst über ihren Partner/in beschwert haben, von wegen das diese/er IHREN ERWARTUNGEN, AN SIE, AUS IHRER SICHT, NICHT ERFÜLLEN WÜRDE, sondern im Gegenteil, diese Menschen, diese Partner/innen, oder auch Ehepartner/innen, eigentlich fast NIE mit IRGENDWAS was der vermeintliche „schlechte Partner/in“ „machte“ jemals „zufrieden damit waren“, sondern IMMER viel mehr forderten, als der Partner/in dazu überhaupt wahrscheinlich JEMALS wirklich fähig dazu gewesen ist.
Und DAS übrigens sehr OFT, obwohl der/die entsprechende/r Partner/in im Grunde sehr oft von ANFANG an „wusste“, dass diese/r Partner/in aufgrund eigener Probleme in seinem Leben, höchstwahrscheinlich NIEMALS dazu fähig sein würde, um die Ansprüche die/der Partner/in an diese Person stellte, eben aufgrund eigener Probleme in seinem eigenen Leben, höchstwahrscheinlich niemals alle diese Erwartungen die „gewünscht wurden“, überhaupt jemals wirklich erfüllen könnte.
Und DAS wie gesagt, ganz einfach aus dem Grund, weil in Wahrheit von Anfang an klar war, dass dieser Partner/in seit Beginn eigentlich nicht der richtige Partner/in für die eigenen und sehr oft wirklich sehr hohen Ansprüche an den entsprechenden Partner/in, diese/r dazu in der Lage dazu war, um alle diese diese Erwartungen „erfüllen“ zu können.
Und diese Ehrlichkeit, um sich so etwas überhaupt selbst eingestehen zu können, übertrifft wahrscheinlich sowieso dermassen den geistigen Horizont von einer sehr grossen Mehrheit unter den Menschen, dass es aufgrund dessen IMMER WIEDER zu Beziehungen unter Menschen kommen wird, die in Tat und Wahrheit eigentlich überhaupt nicht zusammen passen.
Und genau deshalb scheitern sehr viele Beziehungen, weil von Anfang an meistens nicht mit offenen Karten gespielt wird, sondern man lieber eigenen Träumen und Erwartungen die man in seiner eigenen Traumwelt vor sich hin träumt, dann „tatsächlich von einem"potenziellen Partner/in plötzlich im realen Leben erwartet“.
Und dann aber meistens Recht schnell, plötzlich „das böse Erwachen“ aus der eigenen Traumwelt auftaucht, was dann natürlich SOFORT und wie bei einem kleinen Kind, dass plötzlich entdeckt das es keine Einhörner gibt, aus seinem Traum erwachen muss, um endlich erwachsen zu werden, und endlich lernen muss das es die Verantwortung in seinem Leben immer selbst übernehmen muss.
Und das wir Menschen auch heutzutage immer noch solche Lehrstunden brauchen, spiegelt höchstens wieder, wie wir als Menschheit auch heute noch, und das wohlgemerkt im Jahre 2025, immer noch in total veralteten, und total verkrusteten, und total überholten Verhaltensmustern „feststecken“.
Und das dass in Wahrheit im Vergleich dazu wie lange die Menschheit inzwischen auf dieser Erde lebt, eigentlich und strenggenommen, ein ziemliches Armutszeugnis für die Entwicklung der Menschheit auf der Erde ist.
Aber Sorry, ich bin total abgeschweift und in der Zwischenzeit echt langsam Hunde müde, und deshalb sage ich gute Nacht, schlaft alle gut.
Liebe @moya , wenn es jemand darum geht Verständnis zu bekommen, dann kann man das als Normalo auch genauso schreiben, oder nicht?.
Und sich sofort zu verkrümeln nur weil sich Menschen mit verschiedenen Lebenserfahrungen zum Thema melden, spricht nicht unbedingt für dafür das die Person wirklich Hilfe sucht, aber vielleicht bin ich auch dahingehend der Typ Mensch wo „zu gerade heraus ist“.
Jedenfalls tut es mir persönlich für diese Person wirklich und aufrichtig leid, denn man konnte ja erkennen das da anscheinend in ihrer Beziehung einiges im Argen zu liegen scheint.
Jedenfalls wenn es dieser Person „nur darum ging Verständnis zu kriegen“, dann wäre es einfacher gewesen wenn sie das von Anfang an deutlich erkennbar geschrieben hätte.
Und ausserdem hatte sie hier in einem Forum für Betroffene geschrieben, und das dann Antworten von Betroffen kommen, hätte ihr eigentlich klar sein müssen.
@schlingelprinz Nein, du musst dich nicht schuldig und schlecht fühlen, sie wollte selbst anonymisiert werden, weil sie ihren echten Vornamen benutzt hatte und dann verständlicherweise Angst vor dem Erkanntwerden bekam.
Schade, jetzt nicht wegen des Namens, der hätte sich ja umwandeln lassen, aber so ist sie dann doch weg.
Spieglein Spieglein an der Wand, wer hat das Leid anderer in sich selbst als erstes erkannt.
Spieglein Spieglein an der Wand, wer hat denn da immer noch nicht die Glocke verbimmelt
Ich denke, den Thread können wir dann schließen?
Hände hoch, oder ich schließe!
„Schließ doch, schließ doch “