"Inoffizielle" Diagnose, bestätigt durch Medikamente.. wo bekomme ich aber jetzt ein Rezept? ;-;

Gut möglich dass es extra Bescheinigungen gibt. Aber in der Regel darf man für sowas dann wieder ne Bearbeitungsgebühr zahlen. Daher halte ich die Rezept-Kopie für einfacher und günstiger. Und sie ist immer aktuell und auch von der Arztpraxis unterschrieben. BTM Rezepte und Praxisstempel liegen ja auch nicht überall einfach so rum. :upside_down_face: Aber aus Interesse werd ich eventuell beim nächsten Besuch mal fragen.

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Die Polizeikontrollen, bei denen man zwingend eine Rezeptkopie oder eine Bescheinigung braucht, um ungeschoren weg zu kommen, sind wie das Ungeheuer von Loch Ness - es wird viel drüber geredet, niemand hat es je gesehen.

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Darum gehts doch überhaupt nicht, darüber freut sich ja jeder, hat aber mit dem Rest nichts zu tun.
Und deswegen hier unfreundlich werden musst du auch nicht.

Und was genau nennst du „genau das“? du hast evtl nicht alles gelesen aber es wurden 12 FRAGEN EINES INTERNETTESTS abgefragt, DAS war die Diagnostik, alles andere erfindest du gerade dazu.

Doch, genau darum geht es. Die Antworten auf die zwölf Fragen ergaben einen hinreichenden Verdacht. Und während des Aufenthaltes in dieser Klinik findet permanent Diagnostik statt. Jeder Therapeut, jede Bezugsschwester, jeder Arzt und jeder Sozialpädagoge trägt dazu bei, den Verdacht entweder auszuräumen oder zu bestätigen.

Und nur weil keine weiteren Fragebögen aktiv ausgefüllt wurden, heißt das nicht, dass die Fragen nicht trotzdem beantwortet wurden. In Therapiestunden, in Visiten oder einfach in der Wahrnehmung während des Aufenthaltes.

Mich würde ja an der Stelle interessieren, was genau deiner Ansicht nach fehlt, um von einer „echten“ Diagnostik zu sprechen.

Sind wir hier im Fantasialand oder warum denkst du dir irgendwas aus das evtl irgendwie sein könnte und stellst es als Fakt dar?

Das ist so krampfhaft, von Anfang bis Ende konstruiert, wird aber dadurch nicht rationaler.

In einer TK, keiner ADHS spezifischen, diagnostiziert der Hausmeister und die Köchin Leuten ADHS indem sie wie im Quiztaxi heimlich fragen stellen und die Antworten für den Einzeltherapeuten dokumentieren.

Du fragst mich hier ernsthaft, in einem ADHS Forum,was für eine Diagnostik passieren muss und jedes einzelne Mitglied kann dir direkt sagen „mehr als 12 Fragen im Internet zu beantworten“, alle anderen versuchen das emotional zu rechtfertigen.

Aber glaub ich kann hier sagen was ich will

Dann denke ich mir wohl mein ganzes Leben aus. Ich war insgesamt viermal in einer Tagesklinik, jeweils für zehn bis zwölf Wochen. Das habe ich nicht herbeifantasiert.

Wie frech ist denn dieser Satz? Ich sprach von medizinischem Fachpersonal.

Nein. Ich habe dich gefragt, was dir fehlt. Dann werde doch mal konkret zur Abwechslung. Bis jetzt habe ich nur gelesen, dass du mehr als 12 Antworten willst - welche Fragen sind offen?

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Was hat diese, nicht geschehene, Diagnostik mit dir und irgendwelchen TK Aufenthalten zu tun?

Auch in Tageskliniken werden Diagnosen nach gewissen Standards gestellt und nicht von irgendwem über hörensagen einfach als Gruppenarbeit erstellt.

Du bist nicht als einziges in Tageskliniken unterwegs gewesen. Und dort gelten die gleichen Richtlinien für Diagnosen.

Du hast, komplett ohne Zusammenhang mit der Diagnose, Fachpersonal genannt um deiner Aussage mehr Gewicht zu verleihen, mit der Diagnose irgendwas zu tun haben sie nicht.

Ich muss hier nicht sagen was mir fehlt, du wiederholst ja selber, dass keine Diagnostik gemacht worden ist.

Für eine Diagnose musst du Diagnostik vorweisen, es muss nicht nachgewiesen werden was nicht erfüllt ist.

Ach nö, bitte vertragt euch wieder.

@Tiago85 , du schreibst immer wieder, die Diagnostik habe aus 12 Fragen bestanden.

Im Eröffnungsbeitrag ist aber die Rede davon, dass davor „endlose“ Fragebögen ausgefüllt worden seien, die sich schwerpunktmäßig auf die Kindheit bezogen und wo Hyperaktivität viel Raum einnahm. Deswegen und auch weil die Befragung der Mutter unauffällig ausfiel, konnte zunächst keine ADHS belegt werden, aber Tendenzen seien erkennbar gewesen.

Im weiteren Verlauf wurde dieses Urteil aber revidiert durch den Kurzfragebogen und die Wirkung des Medikamentes.

Die Diagnostik ist alles zusammen. Natürlich auch die erste Befragung, auch wenn diese für sich genommen nicht für eine gesicherte ADHS -Diagnose ausreichte.

Du schreibst weiter oben, das habe nichts miteinander zu tun. Das finde ich nicht nachvollziehbar.

Dass es zunächst eine Verdachtsdiagnose gibt und sich diese später auch (!) durch die Erfahrung mit Medikamenten bestätigt, kommt im Übrigen häufig vor. Viele Betroffene, gerade Frauen, kommen nur über diesen Umweg zu einer Behandlung.

Sorry, ich hätte gar nicht nochmal antworten sollen. Du hast im Prinzip ja recht, sorgfältige Diagnosen sind wichtig. Aber:

Das Bestehen auf aufwändigen Diagnosen und vollen Punktzahlen als Gatekeeping hat schon viel Schaden angerichtet. Kinder fliegen von der Schule und Ehen zerbrechen, bevor manche Ärzt/innen sich trauen, das vergleichsweise harmlose Methylphenidat möglicherweise auch mal unberechtigt zu verordnen.

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Es wurde nie gesagt, dass die TK die Ergebnisse vom Test gesehen hat, und selbst wenn, wären dieses ja für eine Diagnose überhaupt nicht hilfreich gewesen weil unauffällig, das fällt also schonmal weg oder spricht sogar gegen eine Diagnose.

Es wird hier klar gesagt, dass dieser Test ausreichend war, alles andere wird hier einfach als Fakt hinzugefügt ohne Beleg.

Hier wird auch gesagt, dass die ausgefüllten Tests von Mutter und Schwester unauffällig waren, danach wurde die Diagnostig beendet.

Zeugnisse gibt es nicht mehr.

Du bringst Dinge wie „volle Punktzahlen“ ein die aber so überhaupt nicht von mir genannt wurden, davon spreche ich nicht.

Und zu argumentieren, dass ich ja für ÜBERTRIEBENE Anforderungen wäre und damit Gatekeepen würde, weil ich sage, dass „12 Fragen-Online-Test“ nicht okay sind verschiebt hier komplett den Fokus.
Gegen Aussagen oder Meinungen die ich überhaupt nie geäußert habe will ich mich auch nicht verteidigen.

Die Aussage, dass MPH so harmlos ist kann ich hier so auch nicht unterschreiben, die Retardierung ist in Sekunden umgangen und auch an Unis etc. geht es weg wie warme Semmeln.
Das Missbrauchspotential ist extrem hoch und so eine „Diagnostik“ würde Tür und Tor dafür öffnen.
Wir können hier nicht davon ausgehen, dass jeder bei dem keine Diagnostik gemacht wird und der trotzdem diagnostiziert wird das auch, wie in diesem Fall, ohne böse Absicht macht.
Ich kenne aus dem Umkreis genug abschreckende Beispiele und davon nicht zu wenig, wo Medikinet als Suchtmittel genutzt wird und/oder sich Diagnosen erschlichen wurden um damit zu handeln.
Der Missbrauch ist viel verbreiteter und großflächiger als viele hier sich vorstellen können.

Aber naja, belassen wir es dabei.

Du solltest bei anderen nur die Maßstäbe ansetzen, an die du dich auch selbst hältst.
Jetzt bringst du deinen Umkreis als Evidenz? Das disqualifiziert dich.

Was hat das mit der nicht gemachten Diagnostik zu tun? Alles was du sagst schreit ad hominem

Du greifst mich persönlich an und willst mich diskreditieren weil du keine Argumente hast.

Das unangenehme daran ist, dass du dich wohl verlesen hast, ich habe nie von MEINEM Umkreis gesprochen, ich habe von DEM Umkreis gesprochen.

Und selbst wenn ich MEINEN Umkreis gemeint hätte dann wüsstest du gar nicht in welcher Beziehung ich zu entsprechenden Personen stehe.

Ich sag mal Thema Suchtprävention, Sozialarbeit, Psych „disqualifizierst“ du hier pauschal von deinem hohen Ross und merkst gar nicht mehr für oder gegen was du hier gerade angehst.

Schönen Abend, inhaltlich wird das ja nichts mehr kommen.