Vielleicht ist der Gedankengang dumm aber er ist mir vorhin eingefallen ![]()
ADHS „existiert“ schon seit der Zeit der Jäger und Sammler und ist gar keine „Krankheit“ ( aus Sicht der früheren Zeit) sondern eigentlich evolutionär hilfreich , nur nicht an unsere Lebensverhältnisse angepasst bzw nicht mehr evolutionär nötig (nicht so stark wie früher es gibt natürlich immer noch super Vorteile die man auf die heutige Zeit anwenden kann) . Folgendes : Typische Symptome : Reizoffenheit, Impulsivität, „der Drang etwas zu tun“ etc. Sind ja z.B. bei der Jagd prinzipiell was Gutes.
ADHS ist nicht weniger Aufmerksamkeit, sondern weniger steuerbare, reizgetriebene Aufmerksamkeit. Auf der Jagd ist das Relevante ohnehin das, was sich bewegt/neu ist (Beute, Gefahr) , erkennt Gefahren früher weil man auf jegliche Reize viel offener reagiert, ist schnell bei der Entscheidungsfindung unter drucksitationen und behält auch bei Stress unter Adrenalin den Überblick, und ist risikofreudiger also quasi der geborene Jäger oder Jägerin
Ich denke nicht das das einfach so plötzlich kam sondern schon immer existiert hat und wie gesagt früher sogar ein Vorteil war
Deshalb ist die These „wir sind nicht falsch sondern das System“ (überspitzt gesagt) nach der Ansicht total richtig. Heute ist es eher ein Hindernis und evolutionäres mismatch, man ist nichtmehr auf der Jagd sondern muss den modernen Alltag leben, logisch das es dann ein störungsbild ist und höchst einschränkend. Zudem könnte die erhöhte konfliktbereitschaft und impulsivität auch dazu geführt haben, dass früher Menschen mit adhs sich öfter in höhere Ränge gekämpft haben
zudem noch eine interessante Überlegung : Statistisch gesehen haben Menschen mit ADHS ein erhöhtes Risiko für ungewollte Schwangerschaften bzw. Risikoreichen und unverhüteten Sex → wenn man das mal aus dem Standpunkt der Jäger und Sammler betrachtet könnte Man ja daraus schließen dass :
Ein höherer Sexualtrieb oder impulsiveres Sexualverhalten dazu geführt haben könnte, dass manche Menschen mehr Nachkommen hatten.
- In Gruppen ohne moderne Verhütung ( die es ja früher nunmal nicht gab) hätte häufiger Sex statistisch eher zu mehr Kindern mit dem Potential adhs vererbt zu bekommen geführt.
- Wenn die Gene, die heute mit ADHS in Verbindung stehen, teilweise dieses Verhalten beeinflussten, könnten sie sich dadurch leichter in der Population gehalten haben oder wurden sogar aktiv von der Natur durch das Verhalten des Mannes oder der Frau „gefördert“ damit sie vermehrt werden.
Grundsätzlich wird ADHS ja in 70-80% der Fällen vererbt
Gleichzeitig ist ja Impulsivität und Risikobereitschaft eher ein Faktor dafür , dass die mit adhs früher öfter gestorben sind, da Risiken falsch eingeschätzt wurden
Heute ist ja die Statistik für Unfälle jeglicher Art bei Adhslern auch erhöht
Versteht ihr was ich meine oder ist das völliger Schmarn, klar ist das alles höchst hypothetisch aber ich habe auch nicht nach Quellen die es unterstütze oder widerlegen würden gesucht , der Gedanke ist mir einfach eingefallen