hunter Farmer theory

Ich meinte dazu gibt es schon einen Thread, gerne verweisen.

Ich merke, dass ich es immer logischer finde und immer mehr Verfechterin davon werde. ADHSler zeigen ja einfach mehr Instinktverhalten und sind ursprünglicher. Das heisst mM. Nach nicht unbedingt, das die einen Bauern und die anderen Jäger und Sammler sind, sondern das in uns einfach noch mehr Ur-Gene stecken und wir weniger angepasst sind an die moderne Zivilisation. Klar kann es sein, dass dies so ist, weil es für Jäger und Sammler noch schwerer ist sich anzupassen vlt.

Auch das die ADHSler total häufig andere ADHSler treffen und die Leute vom selben Schlag finden, das merke ich stark und das hat schon auch was damit zu tun. Das passiert ohne Worte bei mir sogar schon, dass ich jmd interessant finde(egal ob Mann oder Frau und auch nicht sexuell oder sonstiges). Später beim kennenlernen merke ich, dass er/sie auch ADHS hat, oder betroffen sein konnte. Oder er/sie wurde schon offiziell diagnostiziert.
Ich kenne fast ausschliesslich ADHSler. Alle meine bisherigen Freunde wurden irgendwann diagnostiziert im Laufe der Zeit.

. Das ist so wie bei den Hunden oder allen anderen Tieren gibt es auch mehr moderne Zivilisationsangepasste und mehr Ursprüngliche.

Oft dachte ich Anfangs, dass ich gar nicht geignet bin um draussen zu überleben, weil ich oft verträumt bin. Aber das ist nur, weil mein Kopf oft abschaltet(wegen der Reizüberflutung oder auch wegen Inaktivität)

Ich bin jetzt ziemlich sicher schwanger, ich spürte die Befruchtung und da merkte ich schon nach einige Tagen, dass die Aufmerksamkeit und Reizempfindlichkeit immer mehr stieg. Das ist ja evolutionär logisch, um das Kind zu schützen. Es ist mir auch absolut egal, was andere über mich denken, ich merke total extrem was ich brauche. Ich hatte gemerkt, dass ich lockerere Kleidung brauche, ich wollte mich dauernd freimachen. Gleichzeitig bin ich weicher geworden, vom Oxytocin zu den Menschen, die mir nahestehenden, die mir helfen oder sympathisch sind und keine Gefahr ausgeht. Bei Gefahr, die auch mein Baby betreffen konnte, bin ich noch schneller kampfbereit wie vorher.

Und das alles innerhalb der ersten zwei Wochen nach dem Einsprung.
Heute wird meine SS beim Arzt bestätigt werden…

:wink: :slight_smile:
LG Zoraya

PS das die Aufmerksamkeit und Reizempfindlichkeit steigt, ist aber bei allen Frauen so meinte ich in der SS. Dann gibt es eben diejenigen, die mehr auf ihre Instinkte noch hören können und solche, die sie überhaupt nicht mehr wahrnehmen.
Die meisten Frauen haben ja die stärkere Geruchs Wahrnehmung und das die nur das Essen können, was Grad ihr Instinkt sagt
.
Bei mir ist das einfach auch sonst häufig schon so, dass ich nach Instinkt esse. Deshalb kaufe ich im Geschäft einfach das, was mich anzieht und zu Hause esse ich auch einfach zusammen, was ich gerade Lust habe. Jetzt hat sich das einfach noch enorm verstärkt.

Fazit: Also eigentlich denke ich, dass wir ADHSler total menschlich sind und deshalb die Abgrenzung schwer ist, weil alle Menschen das irgendwie in sich tragen.

ich denke auch oft das Hochsensible, Autisten oder ADHSLer, die eine überhöhte Reizempfindlichkeit haben eigentlich menschlicher reagieren und eher erspüren was für jeden Menschen vielleicht gar nicht so gut ist.

Ich würde draußen schon überleben war schon öfter alleine mit Rucksack unterwegs, aber ich weiß nicht ob die Instinkte und das Intuitive was dann mehr an die Obefläche kommt nicht ebenso bei jedem anderen dann zur Verfügung steht.

Aber andersherum scheint es ja bei jedem Volk was man entdeckte einfach die Rollen zu geben die einer am besten bedienen kann. Musiker, Heiler, Medizner, Weise , Jäger , Farmer, Lehrer und die, die den Ort hüten etc…
Ich glaube was richtig neues ist nie entdeckt worden , nur „erweiterte“ Fähigkeiten und ein unterschiedliches Ausleben dieser Rollen und Fähigkeiten.

Und jedes Volk funktioniert am besten, wo diese Rollen sich gegenseitig befruchten und unterstützen. Nehmen wir mal einen klassisch verpeilten Professor, der das alltägliche nicht geregelte bekommt, oder den Komponisten , die beide im Hyperflowfokus wunderbare Dinge entwickeln. Haben die jemanden , der ihnen das alltägliche abnimmt (übertrieben gesagt Köchin, Gärtner, Raumpfleger, Finanzberater, Nanny, Hauslehrer) dann haben die unendlich Raum für ihre Werke , die ebenso der Menschheit wunderbares verschaffen können.

Ein"Naturvolk" in netter Runde am Lagerfeuer. Einer macht die Musik, der andere kümmert sich ums Feuer, der nächste um das Essen was über dem Feuer hängt. Die Jäger bringen Nachschub und die Farmer ebenso und die Jäger sitzen am Feuer und haben diese feinen Ohren und hören und nehmen Gefahr dann schneller wahr.

Mein ADHS fährt in der Natur egal wie weit ich weg bin von der Zivilisation nicht wirklich runter, weil dort nun auch andere Reize vorhanden sind.
Trotz minimum an Dingen , schaffe ich es ein Chaos im Zelt zu verursachen und bin „überfordert“ wie ich nun am besten den Rucksack packe.
Auch da überfordert mich irgendwie schon der Start in den Tag wenn ich abends ein Ziel erreichen möchte.

Bleibe ich ein paar Tage alleine irgendwo in einer Hütte vor Ort sind es auch wiederum meine Ideen die noch immer zu viel sind.

  • Mache ich Feuerholz oder gehe ich Beeren sammeln?
  • Schnitzte ich ein wenig oder baue ich einen Damm am Wasserlauf?
  • Lese ich lieber oder schreibe ich Tagebuch?
  • Haue ich mich in die Sonne und chille einfach nur, oder repariere ich was an der Hütte?
  • Wandere ich in die Berge oder lieber in die Wälder?
  • Checke ich meine Ausrüstung oder Wasche ich
  • Was esse ich heute?
  • etc.
  • u.s.w.

und all diese Gedanken sind dann oft gleich Wichtig und fühlen sich wie eine ToDoliste an, die ich erfüllen möchte oder meine zu müssen.

Aber ich spüre auch dies unendliche tiefe Verbundenheit zur Natur, die mich erdet und ich mich in mich selbst sicherer fühle wie im Chaos des normalen Lebens.

Ich habe auch das Gefühl das zu AD(H)Slern oft schneller die Chemie stimmt und man intuitiv miteinander klarkommt. Bei mir im Freundeskreis ist von allem was dabei, es ist bunt gemischt und ADHSler , die extrem Hyperaktiv in allem sind tun mir nicht gut, weil sie mich mit hochfahren.
Geschieht dies jedoch in einer Gruppe wo es wichtig ist das Ruhe bleibt, dann kann ein Hyperaktiver bei mir auch das Gegenteil auslösen und ich werde ruhig und zum Puffer für die anderen. Ansonsten tun mir Menschen ohne ADHS einfach auch sehr gut.

Vielleicht müssen wir in dieser Welt einfach viel zu viel alle Rollen bedienen und weil wir wiederum mit ADHS viel zu intensiv erfassen was man jeweils können müsste sind wir oft im Overload und wollen zugleich noch die Jägereigenschaft die in uns ruht bedienen. Sind ständig Reizen ausgeliefert die einen inneren Alarm geben , obwohl es keiner ist.

Ich finde es schön wie du deine neue Wahrnehmung spürst. Aber ich glaube auch hier, das unabhängig zum ADHS dies jeder Frau zur Verfügung steht , wenn sie sich drauf einlassen kann.
Ich habe mal eine Aussage von jemanden aus einem Naturvolk gelesen, die mich sehr nachdenklich gemacht hat .
Er sagte, dass er nicht versteht das in der Zivilisation schwangere Frauen und Mütter , Ratgeber lesen die von Männern geschrieben wurden oder diesen Fachmännern mehr glauben wie sich selbst bzw. es nicht grundlegend nur Fachfrauen gibt.

Aber ich glaube auch das diese feinere Wahrnehmung mit ADHS doch vielleicht noch ne Nummer intensiver ist und alles noch mehr hochfährt um das Kind zu schützen.

Von daher höre gut auf dich !

Wobei natürlich Menschen, die kein ADHS haben, auch Instinkte haben. Aber in einer etwas anderen Art und Weise, als Menschen mit ADHS. Was Schwangerschaft angeht, da haben mehr oder weniger alle Frauen entsprechende Instinkte, würde ich mich mal hinauslehnen.

Zur Zeit mache ich jedes Wochenende Road Trips. Zuletzt an Ostern die deutsche Donau entlang von Passau bis Donaueschingen. Bei Road Trips ist viel Improvisation gefragt… ich merke jedes mal, dass ich sehr gut im Improvisieren bin. Und es kommt bei mir beim Improvisieren auf den Road Trips meist was besseres bei raus als wenn ich den ursprünglichen Plan dafür stupide befolge.

Hinsichtlich der Hunter Farmer Theorie und als ADHS-Hotspots hat mir eine deutschlandweit bekannte Fachperson genannt die Sinti und Roma, die Aborigines und die Apachen. Das hab ich aber anderswo zur Genüge ausgeführt schon.

Aber weshalb wird das eigentlich nie soweit erforscht, dass es publiziert und somit hier als Quelle angegeben werden kann …?

… das klingt sonst immer irgendwie so nach „mein Papa hat gesagt“… und… „dann hole ich meinen großen Bruder“… das hat so ein Geschmäckle…

Puh ADHS Hotspot klingt aber als Ausdruck nicht so ganz nett .

Ich denke gerade bei Aborigenes und Apachen ist die Frage wieviel man wirklich über diese Völker weiß.
Vor Augen habe ich da doch auch ruhig und besonnene Seelen (also zumindest habe ich da Bilder aus den Medien im Kopf.)
Sinne und Sinneswahrnehmung hatten dort doch eine ganz andere Bedeutung und waren gewollt, wurden geschult und nicht pathologisiert.

Die Frage ist ja auch, ob es da um ein Leben in Reservaten oder nicht gewollten Umständen geht. Auch wo und in welcher Lebenssituation diese Menschen beobachtet wurden.
Sicherlich sind dies auch Völker, die traumatisiert vor allem entwurzelt wurden. Da ist der „Europäer“ nicht ganz unbeteiligt dran und unser ADHS hier wird bestimmt auch deutlicher durch die „europäische“ Lebensweise.

Eine wissenschaftliche Ausgangsbasis müsste aus meiner Sicht vom Ursprung des Volkes ausgehen.
Also bevor sie vertreiben und diskriminiert wurden. Also dort wo sie einst in ihrer natürlichen Art und Weise gelebt haben.

Lassen sich bei den Sinti und Roma, die Aborigines und Apachen wirklich ADHS nachweisen das es wie Hot Spots wirkt, dann schäme ich mich schon fast. Denn im Grunde genommen gehöre ich zu dem Volke was diese Völker wohl erst in Lebenssituationen gebracht hat, so dass ADHS wohl erst zu tragen kommt.

Das was ich hier geschrieben habe ist nur eine Meinung aus dem Bauch heraus , weil ich so gut wie nichts wirkliches an Fakten aktuell und aus der Vergangenheit über diese Völker weiß.

Aber ich muss auch gestehen ich habe den Link von Overthsky mal irgendwann gelesen aber kaum noch was im Kopf davon

Der Wissenschaftler, der um Forschungsgelder wirbt mit der Fragestellung „Sinti und Roma, ethnischer Hotspot von ADHS?“, dieser Wissenschaftler wird dann als Rassist gebrandmarkt (und z. B. in Deutschland mit der Massenvernichtung der Sinti und Roma im 3. Reich erst recht ein Minenfeld.) und im worst case ist seine akademische Karriere vorbei. Zum anderen, so viele Forschungsgelder für ADHS gibt es nicht, die muss man in den Anträgen begründen und für solche eher exotischen und „belasteten“ Fragestellungen Gelder einzuwerben, sehr sehr heikel…

Übrigens waren es hinsichtlich den Sinti und Roma nicht nur eine Fachperson , sondern 2 weitere, die ich im Verlauf dazu gefragt habe, da kam dasselbe.

Zur Hunter-Farmer Theorie: Die Hunter-Farmer-Theorie ist meines Wissens entwickelt worden, um Persönlichkeitseigenschaften gewinnbringend einzusetzen - im Vertrieb und Verkauf. Wie jemand auf die Idee gekommen ist, das auf ADHSler zu übertragen ist mir schleierhaft… Ich frage mich, zumindest wenn ich von mir, meiner Familie und den Menschen mit ADHS ausgehe, wie jemand auf die Idee kommen könnte, ausgerechnet solche Leute zu Jägern zu erklären.
Das ist jetzt nur ne Stichprobe, zugegeben, aber der Orientierungssinn ist zwar bei den einen überdurchschnittlich, bei den anderen unterdurchschnittlich ausgeprägt.
Ebenso die Empfindlichkeit - zwar sensorisch ok, aber wenn der Jäger schon das Jammern anfängt weil er auf ein Steinchen tritt - ich weiß nicht.
Was Hören und Sehen betrifft so sind Menschen mit ADHS zwar empfindlicher, aber sicherlich nicht besser. Von Lautstärke genervt zu sein und Geräusche schnell wahrzunehmen bedeutet nicht, dass man sie richtig orten und einordnen kann.
Das Ganze hinkt auf jeder Ebene. Hyperfokus hin oder her - aber was bringt mir der, wenn ich mich auf ein Reh hyperfokussiere und den Säbelzahntiger nicht wahrnehme?
Zudem war Jagen stets ein sozialer Akt - Menschen haben überlebt, weil sie gemeinschaftlich Tiere zu Tode gehetzt haben. …

Wie ich das schon häufiger geäußert habe, halte ich nichts von derartigen Stereotypen, die einer Ethnifizierung und Abgrenzung dienen.
Letztlich mischen sich bei allen Menschen mit einer bestimmten Dispostion noch Persönlichkeitseigenschaften, Interessen und Umgebungseinflüsse mit rein. Anthropologische Erklärmuster sind die eine Sache, da gibt es aber durchaus noch andere.

Aber was ganz anderes:
Ich liebe die Literatur von Bruce Chatwin. Kennt jemand noch die „Traumpfade“? Da ist alles drin, was hier im Thread beschrieben wird. Dieses Ur-Bedürfnis, durch die Gegend zu streifen, zu erkunden… ich habe mich da sehr wiedergefunden, und kann dieses Buch jedem empfehlen!!
Früher war ich mal in einem Lauf-Forum unterwegs - da wurde das auch sehr häufig thematisiert. Ich denke nicht, dass da ADHSler überproportional vertreten waren. Das ist ein Ur-Bedürfnis, das hat man oder nicht.

Das ist aber ein sehr typisches Narrativ rechter Verschwörungstheoretiker, was du hier bringst. :shock:

Es gibt auf pubmed einen einzigen Treffer zu ADHS und Sinti und Roma Mental health disparities between Roma and non-Roma children in Romania and Bulgaria - PubMed

Da wurde nicht spezifisch ADHS erhoben, sondern es ging dabei unter anderem um ADHS. Ich würde mal sagen, Forschungsbedarf besteht…

Ich sehe mich selber überhaupt nicht rechts und möchte auch nicht mit Personen wie Thilo Sarrazin etc. in eine Ecke gestellt werden. Und für spinnerte rechte Verschwörungstheoretiker, Prepper usw. hab ich überhaupt nichts übrig.

Zur Hunter-Farmer-Theorie:"…Cultural anthropologist Jay Fikes, Ph.D. , points out that members of traditional Native American hunting tribes normally behave differently from those who have traditionally been farmers. The farmers such as the Hopi and other Pueblo tribes are relatively sedate and risk-averse, he says, whereas the hunters, such as the Navajo, are „constantly scanning their environment and are more immediately sensitive to nuances. They´re also the ultimate risk takers. They and the Apaches were great raiders and warriors.“…" auf das bin ich heute gestoßen, als ich nach „apaches adhd“ gegoogelt habe, ist aus „ADHD and the Edison Gene“ von Tom Hartmann von 2015. <LINK_TEXT text=„https://books.google.de/books?id=wmAoDw … hd&f=false“>ADHD and the Edison Gene: A Drug-Free Approach to Managing the Unique ... - Thom Hartmann - Google Books</LINK_TEXT> „Apache“ bedeutet meines Wissens „Fremder“, hatte möglicherweise, sofern meine Informationen korrekt, auch mit der Völkerwanderung dieser Ethnie aus Alaska zu tun. Wie sagt schon Prof. Andreas Reif von der Uni-Psychiatrie Frankfurt zu ADHS und Evolution: „…die dann aber auch ein Gebirge überquert haben…“ Ein „Unruhe“ und „Rastlosigkeit“ muss nicht nur rein kulturell bedingt sein bzw. was war zuerst, die Biologie/ Gene oder die Kultur - Henne-Ei-Problem… Speziell zu den Apachen und ADHS habe ich ja nun so manches schon gehört und ich nehme Gift darauf, dass der bis heute nachhallende legendäre Ruf der Apachen im 19. Jahrhundert nicht durch Zufall entstanden ist. Diplomatie war aber leider tendenziell nicht so das Ding bei dieser unangepassten, freiheitsliebenden Ethnie im 19. Jahrhundert und „die“ Apachen (es gibt wie immer solche und solche) standen am Ende des 19. Jahrhunderts kurz vor dem Genozid durch US-Amerika und Mexiko…

Was war zuerst, die Kultur oder die Gene? Ich würde mal sagen, dass in einigen Fällen sich Kultur und Gene gegenseitig beeinflussen. Weder das eine, noch das andere war eindeutig zuerst…

Prof. Andreas Reif? Im ernst jetzt? Kennst du den? Ausgerechnet den führst du als Quelle zum Thema ADHS an?

Andreas Reif: Fokus ADHS - YouTube

Prof. Reif, der Chefarzt der Universitätspsychiatrie in Frankfurt mit dieser Aussage zu sehen in dem Vortrag auf Youtube…

?

@toastbrot kannst du etwas näher erklären, was du hiermit sagen möchtest?

Hallo !!! :x :oops:

das Volk hat dort gelebt und der Weiße wollte sie einfach von ihrem eigenen Land fortjagen. Warum soll man da als Volk diplomatisch sein.
Unangepasst ??? Unangepasst weil die Weißen ja wohl alles vorgaben wo die sich hätten anpassen sollen.
Freiheitliebend ??? Die wollte einfach nur in Ruhe gelassen werden an den Orten wo sie immer schon lebten.

All die Probleme wurden von den Weißen verursacht !

Da hört es echt bei mir auf mit der ADHS-Forschung !!!

ADHS-Forschung an einem Volk gilt für mich nur wenn es im Ursprung erforscht werden kann und nicht nach dem es erst kacke behandelt wurde.

@Overthesky :

Was macht eigentlich ADHS-Forschung bei einem ehemaligen Naturvolk für einen Sinn?? ADHS wird nur dann pathologisch, wenn sich die Symptome negativ auf die Lebensführung auswirken. Das wird bei ehemaligen Naturvölkern nur dann der Fall sein, wenn sie nicht mehr in ihrer ursprünglichen Umgebung und den ursprünglichen Strukturen leben.
Freiheitsliebe und unangepasstes Verhalten sind einem Naturvolk doch immanent, wobei „unangepasstes Verhalten“ immer eine Frage der Perspektive ist… wenn es um das Respektieren der eigenen Stammeshierarchien ging und auch immer noch geht, waren bzw. sind die Apachen sicherlich angepasst, während sie aufgrund ihrer Abwehrhaltung gegenüber der rechtswidrigen Okkupation ihres Landes von den Siedlern sicherlich als „unangepasst“ wahrgenommen wurden. Das war aber letztendlich nichts anderes als die Verteidigung ihres Lebensraums!

Und da bin ich ganz bei Nelumba…die europäischen Siedler waren die Aggressoren, nicht die amerikanischen Ureinwohner!!!

Da wir es in der Vergangenheit schon hatten mit dem Thema Sinti und Roma und ADHS auch hier <LINK_TEXT text=„ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl. … oronavirus“>ZEIT ONLINE | Lesen Sie zeit.de mit Werbung oder im PUR-Abo. Sie haben die Wahl.</LINK_TEXT>

Was war zuerst, die Kultur oder die (ganz heikles Wort in Deutschland mit seiner belasteten Geschichte) Gene? Antwort wahrscheinlich weder noch! Kultur und Gene beeinflussen sich wechselseitig…