Interessanter Beitrag von Ulrich Brennecke

Seit 7 Monaten online - und keiner äußert sich dazu.

Ist doch auch schön, wenn man mal was sieht und hört!

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Ich habe erst 30 Minuten angehört - finde ich sehr gut. Auch sehr angenehm gesprochen!

Gut sind auch die Zeitstempel - es gibt ein Menü, kann man in Häppchen anhören!

Könnte ich glatt zerhackstückeln und ein Podcast draus machen.

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Dem stimme ich zu also wirklich sehr interessant informativ.

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Hab ich damals live mitgehört, ich glaube zwei Stunden nonstop… hinterher war ich fix und fertig :sweat_smile:

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Interessant. Danke fürs posten. Interessante Blickwinkel. Super wäre wenn es dazu Folien gäbe, das würde mir helfen, dem Vortrag zu folgen.

Hätte @UlBre ruhig posten können.

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Er hat explizit gesagt, warum er PowerPoint nicht nutzt - sondern dafür direkt die Webseite.

Ich habe bis jetzt überwiegend nur den Ton gehört.

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Ich hab etwas übersprungen

Die Schreibweise AD(H)S scheint auch einen Einfluss auf die Auffindbarkeit und dadurch auf die Klickzahlen zu haben.

Minute 32:06

Wenn jemand nicht versteht dass Motivationale Probleme oder Prokrastination ein originäres Symptom von ADHS ist.
Ich habe Leute erlebt die kamen aus einer Verhaltenstherapie zerstörter raus als zuvor…
*…Das Symptom der Störung wurde dem Menschen als persönliche Verantwortung zugewiesen. *
Das ist das Gegenteil von dem was eine Therapie sollte…

*Mal Sinngemäß aus Ulrichs Vortrag

Das kann ich sehr gut nachvollziehen und habe,das mehrfach erleben müssen.

Bezüglich Stress und ADHS. Auf was Ulrich ja sehr intensiv eingeht. Ist mir eingefallen, wie ich damals der Oberärztin in einer Klinik aus meiner Sicht die Depressionen beschrieben habe.

Meine Depression ist eine Folge von Stress mit dem der Körper nicht umgehen kann.

Erst hat sie mich abgebrochen bei dem Wort Stress. Meine Erklärung wurde, aber dann durchaus anerkannt, bzw nicht als ungültig abgetan.

Ich bin immer wieder aufs neue erstaunt, dass meine Erklärungsversuche, meine Empfindungen, meine Wahrnehmung immer real waren und sich durch das ADHS erklären lassen.

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Lustig… Oder eigentlich eher traurig.
Das ist die anerkannteste Hypothese zur Entstehung von Depression…

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Das traurige ist, dass dieses wissen sogar selbst in Kliniken, wo man eigentlich davon ausgehen sollte dass die (zumindest weitestgehend) auf dem „aktuellen“ stand sind, scheinbar nicht allzu weit verbreitet ist :frowning:

Das ist echt erschütternd.

Das wird selbst in Ausbildungen im medizinischen Bereich so erläutert.
Ja, Depressionen sind multifaktoriell bedingt, aaaaaber Stress ist ein sehr sehr großer Faktor, wenn nicht sogar der Hauptauslöser bei einigen Fällen.
Bei mir war es unter anderem ein weiterer Auslöser, warum die Depression so stark wurde.
ADHS + vieeel Stress = Depression… zumindest war das am Ende meine Rechnung, die ich heute noch abzahle. :woman_shrugging::thinking:

Kommt mir irgendwie bekannt vor.

Wobei jedoch bisher nicht absolut gesichert ist, woher die Depressionen bei mir genau kommen…

Gibt eine Vielzahl an möglichen Ursachen…

Das ist ja auch in den überwiegenden Fällen nicht (klar) bekannt.

Naja bei mir ist ein Zusammenspiel aus Trauma (toxischer Ex), traumatischer Verlust (Fehlgeburten), Prüfungsangst, Versagensängsten, Existenzängsten, leichter Sozialphobie, familiärer Stress, Zukunfstängsten und berufliche Perspektivlosigkeit.
Pack dann noch die Prise ADHS drauf, dann hat man ne schöne Blüte an Depris. Wundert nicht wirklich, warum es am Ende dazu kam. :woman_shrugging:

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Mit unerkanntem ADHS in einer neurotypischen Welt aufzuwachsen, erzeugt per so schon extremen Stress.

Masking, extremer Kausalattributierungsstil, Schwarz Weiß Denken, Fokussierung auf negatives Feedback, keine Chance positives Feedback anzunehmen, weil es so weit weg von dem eigenen Selbstbild ist, → Nadelstichtraumta.

Die tiefe Angst davor abgelehnt zu werden, also von der eigenen Sippe verstoßen zu werden. Das würde insbesondere für ein kleines Kind zur Folge haben, dass es keine Chance hat zu überleben. Also versucht es zu durchdenken was alles passieren könnte um dem entgegenwirken zu können. (Das kleine Kind hat, nur die Möglichkeit intern in seinen Gedanken dem entgegenzuwirken, denn es hat keine Möglichkeit extern zu wirken)

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Das alles ist traumatisierend. Vor allem für Frauen.

Das erklärt ulbre im Video ab 56:47!

Bis auf die Fehlgeburt würde ich das ADHS dort als Grundlegend setzen. Vor allem wenn Du erst sehr spät erfahren durftest, dass du ADHS hast und was damit alles zusammenhängen kann.

Das Geschlecht des Kindes spielt dabei keine Rolle.

Doch. Das Geschlecht spielt eine Rolle - erzählt @UlBre . Das gibts bestimmt auch schriftlich irgendwo.