Klugscheißer und Allwissend #hilfe

Hallo Zusammen,

ich habe meinen Job vor einigen Monaten gewechselt und hatte inzwischen mein erstes Mitarbeitergespräch. Mir wurde mitgeteilt, dass meine Kollegen meinten, ich würde “Allwissend” / “Besserwisserisch” sein und dein Eindruck vermitteln “Der kann ja eh schon alles”.

Ich weis Rückblickend immer was diesen Eindruck vermittelt, ich weis nur nicht wie ich damit umgehen kann.

Oft sind es gut gemeinte Ratschläge die durch die ADHS einfach rausplatzen ohne darüber nachzudenken wie ich es formuliere oder wie es bei meinem Gegenüber ankommt. Oder ein ernsthaftes Hinterfragen “Warum wird das so gemacht?”.

Oft ist es z.B. folgende Situation:

Ich bin mit Person X zusammen im Raum. X meint “Sie weis noch nicht wie sie XYZ umsetzen kann”.
Das triggert direkt mein Hirn und ich suche nach Lösungen. Weshalb ich direkt frage “Warum machst du das nicht so und so”.
Meine Partnerin meinte, ich soll das Warum durch ein Wieso ersätzen, weil es beim gegenüber besser ankommt. Mein Chef meinte ich soll versuchen unterschiedlich zu reagieren und die Reaktion beobachten.

Mein Problem ist, dass ich in den Situationen selbst, nicht darüber nachdenke was ich mir überlegt habe sondern Impulsiv reagiere.

Kennt ihr das ganze? Bzw. habt ihr selbst diese Erfahrung und könnt mir ggf. Ratschläge geben. Diese Außenwirkung erzeugt in mir einen rel. hohen Leidensdruck und sorgt teilweise für das Gefühl der Ausgrenzung auf Arbeit.

Ich bin für jede Hilfe und jeden Ratschlag dankbar.

Liebe Grüße

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Wenn du es nicht abstellen kannst, hast du schon mal überlegt dafür in die Offensive zu gehen?

Sprich du sagst allen offen, daß du Adhs hast und dir die Impulskontrolle fehlt und du dann automatisch getriggert wirst und es teols nicht merkst, teils nicht abstellen kannst und es abstellen möchtest. Doch das Abstellen geht einfach nicht ohne Unterstützung und es wäre super wenn dir die Kollegen sagen, daß es wieder soweit ist bzw. ihr ggf auch ein Handzeichen vereinbaren könnte mit dem du dann weißt das du wieder so „übermächtig/allwissend bist“ und so an dir arbeiten möchtest.

Es würde zumindest den harten Druck rausnehen, du kannst an dir arbeiten und statt zu raten was die anderen stört möchten sie dir auch das offen sagen, damit du auch ihre Sichtweise wirklich besser verstehen kannst.

Das könnte für alle angenehmer werden als es unterm Teppich zu kehren. Du bist ja schon sehr unangenehm aufgefallen entsprechend kann es eigentlich nur vertrauensbildend und besser werden oder? ?

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An sich ein guter Vorschlag, Danke dafür!

Hier ist mein Problem, dass ich selbst das Problem habe es offen zu kommunizieren.
Hier wird viel gelästert hinten rum und ich würde gerne unterm Radar fliegen. Es fällt mir bisher noch schwer zu selektieren, welchen Kollegen man “Vertrauen” kann und welchen nicht.

Bisher weis es eine Kollegin und sie meinte, sie merkt mir das ADHS gar nicht an, aber mit ihr habe ich auch nicht so viel zu tun.

Klares ja.

Ich weiß, woher bei mir der Allwissend-Eindruck kommt - ich weiß tatsächlich viel.

Das kommt gar nicht gut an. Da ecke ich auch ständig an.

Warum und Wieso sind Synonyme. Da gibt es kein besser oder schlechter. „Warum“ fragt mehr nach dem Motiv, „Wieso“ mehr nach der Art und Weise. Wobei eigentlich „warum“ neutraler ist und „wieso“ eher nachdrücklich oder emotional klingt.

Warum sollte ich das tun? = neutral
Wieso sollte ich das tun? = fast schon ablehnend

Heute formuliere ich das eher: „Man könnte das so und so versuchen.“ Oder „Ich würde das und das versuchen“ Oder „In meiner Welt machen wir das so und so.“ Ich präsentiere meine Idee, ohne dem anderen das Gefühl zu geben, dass er da auch selbst hätte drauf kommen können. Hoffe ich…

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Ja meine Partnerin meinte dass ein “Wieso” oder ein “Hast du mal XYZ versucht” scheinbar besser einkommt.

Ja deine Ansätze verfolge ich ebenfalls die ganze Zeit und fallen mir auch in ruhigen Minuten ein. Oder Retrospektiv. Aber in den Situationen selbst, vor allem wenn mein Hirn gerade auf touren läuft, habe ich keine Chance darüber nachzudenken was ich gerade sage.

Da finde ich den Ansatz von @Kathy besser, da er auf direktem Feedback beruht. Setzt allerdings die offene Kommunikation voraus.

P.S.: traurigerweise habe ich wirklich öfters das Gefühl intelligenter zu sein. Aber ich möchte vom Charakter eig. eher bescheiden sein, statt das Gefühl intelligenter zu sein. Gleichzeitig denke ich “Hat nicht jeder Kollegen, bei denen man sich fragt, wie sie lebensfähig sind?” :smiley:

Das ist möglicherweise eine Tatsache, also nicht nur ein Gefühl. Das hat mit Bescheidenheit nur bedingt was zu tun. Wenn du schon als Besserwisser bekannt bist, ist das längst bekannt, dass du schlauer bist. Das erzeugt Neid - fast immer. Neid ist die ehrlichste Form der Anerkennung. (Wilhelm Busch)
Will sagen - betrachte das mal von der positiven Seite.

Ich bin tatsächlich anderer Meinung als Kathy. Die allermeisten Leute haben gar keine Ahnung, was ADHS eigentlich ist oder sie haben gefährliches Halbwissen. Das kann bitterbös schief gehen, wenn du das offen kommunizierst. Dann wird eher noch mehr gelästert, vielleicht sogar offen gemobbt.

PS Du bleibst intelligent, auch wenn andere von deinem ADHS wissen.

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Vielleicht hilft Verhaltenstherapie.

Wenn die Therapeutensuche mal wieder länger dauert wäre eine der ADHS DiGA, wie z.B. „ORIKO“ ein sinnvoller Einstieg.

Mehr Infos zu ORIKO hier

Dieses Buch (gibts auch als eBook) behandelt solche Themen auch. Dazu gibts dann entsprechende Arbeitsblätter zum Arbeiten mit dem Buch.

Ich finde es ergänzend zur DiGA „ORIKO“ sehr hilfreich.

Hallo @xBastix , mein Tipp wäre für Dich ansonsten, lerne Achtsamkeit, sowie ausserdem eine Atemtechnik bei der Du zuerst einmal „tief Einatmest und dann die Luft wieder langsam entweichen lässt“, im Prinzip wie beim Seufzen, was Du sicher kennst.
Und während Du Deine Atemtechnik anwendest sprichst Du in Deinen Gedanken ein Mantra aus, wie z.B. „Warum fragst Du mich wenn Du meine Antwort garnicht hören willst?, also dann leck mich doch am A*sch“, oder vielleicht eine kürzere Version wie z.B. „Mach Deinen Scheiss doch selbst“, und ab diesem Moment wirst Du wie durch Magie schlagartig alle Probleme los.
Ach so, fast hätte ich es vergessen. :grinning_cat:
Und zur Antwort sagst Du dann in Zukunft nur noch „Hm also ich habe keine Ahnung, googel doch mal“.:joy_cat:

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Der Satz gefällt mir :+1:t2:

Vielleicht kannst du es mit deiner Partnerin zusammen üben? (oder kommt das nur im Beruf vor?) Ich denke, es könnte Übungssache sein, wie deine „Standard-Reaktion“ auf eine solche Situation ist.

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oh das kenne ich auch zu gut.

Bei mir kommt hinzu wenn ich ein „das geht nicht“ höre, ist bei „das geht ni…“ beginnt mein Gehirn nach neue Wege zu suchen und dir prasseln dann auf mich ein.

Mein Chef hat das schnell geschnallt, lässt mich machen und nimmt locker. Ich mache Vorschläge und er kann dann entscheiden ob er das nehmen will oder nicht.

Aber auf die Kollegen wirke ich damit eigenartig. Das ist uns allen bewusst. Ich bin da auch offensiv mit umgegangen.

Nicht das ich mir das auf die Stirn schreibe, aber wenn das Gespräch darauf kommt dann erkläre ich die Situation. Auch das dass keine böse Absicht von mir ist. und mir bewusst ist das dass für mein gegenüber irritierend und anstrengend ist. Auch das es für mich sehr anstrengend ist das zu lassen.

Und da ist halt die Sache der jeweiligen Personen mit gegenüber, wie sehr sie bei sich bleiben können oder eben nicht.

Sagen wir mal so, viele können es nicht :wink:

Du bist neu im Team. Ich denke, das ist kein zu unterschätzender Faktor. Meiner Erfahrung nach müssen neue sich ihren Platz erst “verdienen”, oder wie immer man sagen soll.

Ich weiß auch nicht warum. Aber ich habe es immer wieder so gemerkt. Ich selber achte also brav auf die Rangordnung, die unter anderem auch nach Dienstalter geht..

Und ich bin auch Klugscheißer. Ich musste auch lernen, nicht jeder weiß, was ich für Allgemeinwissen halte. Und es ist auch total absurd, das mich erstaunt, was andere nicht wissen, denn es gibt echt viele Bereiche (die, die mich nicht so interessieren hüstel), wo ich viel nicht weiß… also ich verstehe mich bei meiner ganzen Klugscheißerei am Ende selber gar nicht. :zany_face:

Ich versuche meine Klugscheißerei also einfach charmant rüberzubringen.

Dich “outen” würde ich nicht… es sei denn du möchtest das unbedingt.

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Hey Zusammen,

erstmal Danke für die vielen Ratschläge und Anmerkungen.

@Seven das ist tatsächlich irgendwo aufmunternd. Nur “Besserwisserisch” möchte ich nicht sein. Dass ich intelligenter oder ein breiteres Wissen habe, ist gut möglich und nehme ich auch an der einen oder anderen Stelle so wahr. Allerdings überlege ich mir selbst immer, wie ich sein möchte oder zu welchen Menschen ich aufschaue und keiner von diesen Menschen ist “Besserwisserisch”. Sie besitzen idR eine hohe Sozialintelligenz und verpacken ihr wissen so, dass der andere es als angenehm empfindet.

Aber ja, öffentlich damit umgehen, dass ich ADHS habe möchte ich nicht. Einfach aus den dir genannten Gründen.

@SneedleDeeDoo Ja Verhaltenstherapie wäre der nächste Schritt vermutlich. Da ich noch auf den offiziellen Befund warte, und Therapieplätze selten sind, wird das noch dauern. Ich habe mich jetzt bei zwei Selbsthilfegruppen gemeldet und werde mir evtl. das Fachbuch kaufen. Danke für den Hinweis.

@AbrissBirne Klingt irgendwie kitschig, aber ja, zu der Zeit als ich viel Yoga gemacht habe und Achtsamkeitsübungen ging es mir Rückblickend wirklich besser. Ich habe hier nur das Problem, dass ich viele Dinge irgendwann schleißen lasse obwohl sie mir gut tun. Den Satz mit dem Googlen finde ich an sich ganz gut und witzig :smiley: nur in meinem Kopf möchte ich Menschen immer helfen.

@moya Es kommt sicherlich auch im Privaten vor :smiley: aber hier kennen mich auch meine Freunde und wissen wie ich bin :smiley: (und hier gibt es auch wirklich Klugscheißer! :smiley: )

@Bine82 Mein Chef meinte ebenfalls dass es für ihn nicht Kritisch ist und er der Meinung ist, dass sich das legen wird.

@achtarm Ja dieses Charmante Rüberbringen, das würde ich gerne üben, nur eben fällt es mir in den Situationen dann oft nicht ein :smiley: Aber klar, die Hierarchie im Team muss sich erst Rauskristallisieren und ich muss mir meinen Platz neu verdienen. Ungewohnt muss ich sagen, da ich in der letzten Firma mir sehr schnell meinen Platz erarbeitet habe.

Kleine Anmerkung am Rande:

Meine Partnerin hat vorgeschlagen eine Art Anker in die Hosentasche zu stecken, der mich daran Erinnern soll (In der Übungsphase) “Erst denken dann Reden”. Fand die Idee an sich ganz gut, hat nur etwas gedauert bis ich etwas gefunden habe was ich als “Anker” Akzeptieren kann und nicht lächerlich finde.

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Ich finde eine Frage.wie “Aus welchem Grund wird das so gemacht?” oder “was ist der Hintergrund für diese Vorgehensweise / Maßnahme” neutraler. Außerdem kannst du es bei aller Intelligenz und schneller Auffassungsgabe nicht wirklich besser wissen,wenn du das nicht vorher erfragt hast.

Durfte/musste ich auch erst schmerzlich lernen. Erst alle Infos sammeln, neugierig sein, dann kannste einen freundlich(!) aushauen. Nur wenn du alle Infos hast, kannste dann auch deine Meinung/Alternative verargumentieren.

Meine mangelnde Impulskontrolle ist mit Medikamenten besser geworden. Intelligenz und Auffassungsgabe sind mir dennoch erhalten geblieben. :wink:

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Da stimme ich dir zu 100% zu!

Die korrekte fragende Antwort in dem Fall wäre gewesen “welche Gedanken hast du dir denn darüber schon gemacht?”. Aber ja das fällt mir eben immer im nachhinein auf und dann denke ich tage lang über diese Situation nach, was zusätzlich stresst.

Die Stopp-Technik und andere Skills werden in den 12 Therapie Modulen durchgearbeitet.

Aber das hilft natürlich ohne offizielle Diagnose noch nicht.
Die bräuchte ein Arzt oder Psychotherapeut, um die App verschreiben zu können.

In dem Therapie-Tools Buch kommt das aber auch alles vor.
Im Buch ist dann auch ein Code. Damit bekommt man Zugang zu 175 PDF Dateien zum Download. Das sind dann die Arbeitsblätter, Tisch-Aufsteller für den Schreibtisch und all sowas, die man sich bei Bedarf dann immer wieder ausdrucken kann :slight_smile:

Zwecks Psychoedukation ist das Buch natürlich auch super.
Begleitend zur Selbsthilfegruppe wirds dann bestimmt viele Aha-Momente geben :slight_smile:

Das mit dem Anker in der Tasche ist schon etwas in die Richtung Stopp-Technik. Das wird viel Übung brauchen bis es sich im Kopf verfestigt hat, aber nur durch Übung und dranbleiben gehts in Richtung Veränderung :+1:t2:

Hallo :blush:

Ich kann deine Situation gut nachvollziehen.

Auch ich habe den Arbeitgeber letztes Jahr gewechselt und musste mich bei der Einarbeitung sehr zurückhalten. Ich habe ständig darüber nachgedacht, wie ich vermittle, dass ich viel drauf habe und auf der anderen Seite nicht wie ein „Klugscheißer“ wirke.

Ich glaube aber, dass es ein generelles Problem von neuen Mitarbeitern ist. Man wird als Neuer immer genau begutachtet. Es gibt die einen und die anderen…. Die einen freuen sich über neues Personal, das was auf dem Kasten hat und das auch zeigt. Die anderen fühlen sich schnell bedroht in ihrer Position und fangen dann schnell an schlecht zu reden.

Es ist aus meiner Erfahrung sehr schwer in ein neues Team zu kommen. Das einfachste ist, sich viel zurück zu halten, nicht das Gefühl zu geben, man würde bereits alles wissen oder hinterfragen was jmd macht.

Ich war bereits in beiden Positionen und muss sagen, dass mir Übereifer auch oft ein Dorn im Auge war, bzw ich mir ungern was sagen lasse oder Ratschläge von neuen ungern höre. Ich weiß zwar, dass es meist aus Interesse kommt, aber mich nervt es leider trotzdem.

Hm, keine Ahnung ob du damit was anfangen kannst :sweat_smile:

Kommst du zufällig aus der Pflege?

Huhu,

Ja ich weis was du meinst und du hast es ganz gut beschrieben. Macht die Situation aber irgendwie nicht einfacher. Ich habe auch bei neuem Personal gemerkt, dass Er übereifrig war und alles verbessern wollte. Ja den Zahn muss man den Leuten (auch mir) ziehen. Aber gute Ratschläge, gutes Fachwissen und Expertise habe ich von neuem Personal immer sehr gerne angenommen.
Aber vielleicht weil ich mich immer darüber freue, etwas neues lernen zu können und mich weiterentwickeln möchte.

ne aus der Pflege komme ich nicht :smiley: .

Hehe. Okey, klang für mich irgendwie so. Aber natürlich gibt es das Problem überall. Aber ich glaube, man stößt grad bei Frauen auf solche Probleme…

Ich lerne auch sehr gern Neues, sofern derjenige das in meinen Augen verständlich erklärt. Ich glaube, dass ADHS einen dazu bringt sich zu schnell einzumischen, sich in den Vordergrund zu rücken bzw anderen sagen zu wollen, wie es noch besser, effizienter funktioniert. Es ist zwar nett gemeint, aber stört andere.

Ich bin eine sehr fleißige, korrekte, lösungsorientierte Person, die anderen gerne hilft (wenn ich Zeit dazu habe) und wenn ich mit jemandem zusammen eine Aufgabe erledigen muss, bin ich wenig Kritikfähig und meine Meinung, mein Handlungsweg und Struktur stimmen meist, weil ich es halt schon optimiert habe (Natürlich ich meiner Vorstellung). Ich möchte eigentlich immer, dass alles so gemacht wird, wie ich es gerne hätte, wie es in der Vergangenheit geklappt hat und für mich als völlig logisch erscheint.

Ich ecke bei neuen Kollegen oft an, konnte immer schlecht Azubis, neue Kollegen, Praktikanten einarbeiten. Ich war immer hoch motiviert, aber nach ein paar Tagen haben sich viele über mich beschwert. Das konnte ich immer schlecht nachvollziehen. Wenn ich mich aber reflektiere, habe ich zu schnell zu viel verlangt. Das hat wahrscheinlich immer ein ungutes Gefühl vermittelt. Es kann nun mal nicht jeder so arbeiten wie ich. Wenn dann noch jemand rauchen der Arbeit vorgezogen hat, war es eh für mich vorbei.

Sorry, genug zu mir! Aber ich sehe mich in dir wieder und das lässt mich den langen Text schreiben :rofl:

Da erkenne ich mich auch sehr wieder.

Man muss ja beim Arbeitsamt in seinem „Profil“ die drei wichtigsten Eigenschaften ausfüllen. Ich weiß nicht mehr, was ich da hatte. Aber… die Frau Wichtig hat mal eben eins weg und stattdessen „teamfähig“ eingegeben. Da bin ich geplatzt. Ich kann vielleicht im Team, wenn ich einen konkreten Part übernehme - möglicherweise. Aber… Ich bin alleine besser!

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Ja, alleine arbeiten macht mir viel mehr „Spaß“. Hm, Spaß ist glaube ich nicht so das richtige Wort.

Wenn ich zum Beispiel früher ein Referat schreiben musste, musste alles perfekt sein. Grammatik, Rechtschreibung, Aufbau, übersichtlich…. Ich habe ewig für sowas gebraucht. Niemand hätte es so perfekt machen können in meinen Augen. Es gab Referate, die man zu zweit oder im Team erledigen musste…. Hölle! Ich hab teilweise versucht Texte von anderen umzuformulieren, ohne dass sie es merken.