Kohlenhydrate bei AMP und MPH

Hallo Leute!

Meine Ärztin hat mir gesagt, dass MPH und AMP am besten wirken, wenn sie zusammen mit komplexen Kohlenhydraten genommen werden. Dabei hat sie explizit erwähnt, dass es komplexe KH sein sollen.

In der Früh schmeiß ich mir 50mg Elvanse rein + 2 Kapseln L-Tyrosin (aus L-Tyrosin wird Dopamin hergestellt) und sobald es langsam zu wirken beginnt, frühstücke ich.
Jeden Tag das gleiche:
250g Erdbeeren + 100g Haferflocken + 1 Löffel Erdbeer Proteinpulver + Mandeldrink.

Das entfaltet die Wirkung wirklich wunderschön.

Wie sind da eure Erfahrungen?
Hat wer vl. noch Tipps für zusätzliche Nahrungsergänzungsmittel? Welche Vitamine, Aminosäuren, Mineralien, Metalle usw?
Gilt das mit den KH wirklich für beides?

Dankschön!!

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Moin, das kannte ich noch nicht mit den Kohlehydraten.
Aber ich würde es auch nicht schaffen, mir 100 g Haferflocken reinzuwürgen, ich schaffe bestenfalls eine Scheibe Toast oä. :astonished:
Meist aber eher Joghurt mit Mandeln und Honig und das klappt sogar recht gut mit Medikinet adult, das ich ja erst zu oder nach dem Frühstück nehmen soll.

Ergänzend nehme ich derzeit Magnesium und Vitamin D sowie Quercetin (natürliches Antihistaminikum) und Probiotika.

Moin @ClownKopf

Prinzipiell sind Vitamine usw in der Nahrung enthalten und müssen nur in Ausnahmefällen separat zugeführt werden.

Prinzipiell ist es wichtig, ausreichend zu trinken.
Bei Einnahme von Medikinet ist es zudem zwingend erforderlich, ausreichend feste Nahrung zu sich zu nehmen.

Ein Frühstück sollte allgemein reichhaltig sein um Energie für den Tag zu geben.
Wobei hier die Bedürfnisse und Gewohnheiten stark individuell sind.

Ich bin bspw kein frühstücksmensch, mir reichen morgens z.b. ein paar Reiswaffeln damit ich die Medikamente nicht auf komplett leeren Magen nehme (wobei das beim Elvanse laut eigener Erfahrung prinzipiell kein Problem ist).

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Hallo Minzli!
Ja klar…also abhängig davon was du für ein Frühstücker bist und wie schwer du bist, können 100g schon viel sein.
Aber 50g vielleicht? Probiers mal :slight_smile:

Ach, ich hab da schon so viel probiert. Haferflocken mag ich sogar ganz gern, aber die halten mich nicht lange satt. Bin sozusagen Haferflocken non Responder :joy:

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Haferflocken ist morgens das einzige, was mich lange satt hält :sweat_smile:.

40 mg reichen völlig.

Bei Medikinet adult ist es aufgrund der Galenik wichtig zu essen, da sonst der retardierte Anteil zu schnell freigesetzt wird.

Insgesamt ist es wohl schon so, dass durch die Stimulanzien der Verbrauch an Kohlenhydraten höher ist.

Wird Elvanse mit einer fettreichen Mahlzeit aufgenommen, verlängert das den Prodrug Effekt.

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Seltsam, ich kann gerade nicht zitieren. Den letzten Satz habe ich nicht ganz verstanden, ist das gut oder schlecht? Ich füge meinem Joghurt morgens noch etwas Leinöl hinzu wegen Omega drei und so

Wie siehts mit Ketonen aus? Wenn man zb. eine ketogene Ernährung macht und sich in der Ketose befindet, dann hat das Gehirn kaum Glukose zur Verfügung sondern Ketonkörper. Kann AMP und MPH damit genauso umgehen? Kennst du dich da aus?

Medikinet retard besteht aus 2 verschiedenen Globulis. Die weißen sind dafür da um gleich zu wirken. Die blauen haben eine bestimmte Beschichtung sodass das darin enthaltene MPH später wirkt weil sich die blauen Kügelchen später auflösen. Dadurch wird die verzögerte Wirkstofffreisetzung erzielt.

Elvanse allerdings ist ein Prodrug. Das heißt das Amfetamin ist an Lysin gebunden. Lysin und Amfetamin müssen erst voneinander getrennt werden. Dadurch wird hier die verzögerte Wirkstoffreisetzung erzielt. Und je fettreicher du Elvanse mit dem Frühstück mischt, desto langsamer geht diese Trennung von statten.

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Eigentlich hat Essen keinen großen Einfluss auf die Wirkung von Elvanse.

Das war auch das Ergebnis dieser Studie:

Die AUC (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve) von unverändertem Lisdexamfetamin war ähnlich, egal ob es ohne Nahrung eingenommen wurde oder in einer Lösung aufgelöst wurde. Allerdings war die C(max) (maximale Konzentration) niedriger, wenn Lisdexamfetamin zusammen mit Nahrung eingenommen wurde.

Individuell wird es subjektiv trotzdem unterschiedlich wahrgenommen.

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Das weiß ich auch nicht, aber interessant. Müsste ich mich auch einlesen.

In erster zeit wirds dir wohl richtig mies gehen… du nimmst deinem körper quasi ne menge kohlenhydrathe weg, die dein hirn braucht. (es kann keine anderen energiequellen verstoffwechseln. daher braucht es glukose)

wenn du keine medikamente nimmst, und man dir das aus ärztlicher sicht raten würde, sähe ich da kein problem.

aber du nimmst die medikamente. ich wäre da äußerst vorsichtig! reduziere bitte nur sehr schleichend die ernährung auf low carb. ein komplettes 180 grad umsetzen vom einen auf den anderen tag wird nur zur kataptrophe führen. durch die medikamente ist dein hirn erst recht auf kohlenhydrathe angewiesen, die schneller zur verfügung stehen.
der sinn hinter low carb ist ja, die ernährung stärker auf langkettige KH, ergo ballaststoffe zu bringen. die langkettigen sind tatsächlich auch der schlüssel zum erfolg wenn es darum geht, den glukosespiegel lange zeit konstant gut im normalen spiegel zu halten.
das funktioniert aber nur, wenn du deinen körper schleichend dahin bringst, damit er zeit hat, sich an die neuen bedingungen anzupassen.

also schleichend mehr und mehr ballaststoffe einbringen und dafür mehr und mehr auf kurzkettige kohlenhydrate verzichten. (also kein süßkram in irgendeiner form)
mach das aber bitte unter ärztlicher aufsicht! und vielleicht ist es da ratsam, wenn du deinen blutzucker und die ketonkörper misst und dokumentierst, für den anfang (BZ-geräte sind mitlerweile sehr günstig. die teststreifen sind der geldfresser :wink: )

also pass da bitte sehr gut drauf auf und rede da mit den ärzten. :wink:

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Ketonkörper ersetzen die Glukose. Das Gehirn kann auch mot Ketonkörpern leben. Ob die davor nochmal in Glukose umgewandelt werden, kann ich nicht sagen.

Ok, was genau verstehst du unter Katastrofe in dem Kontext und wieso bist du dir so sicher, dass eine 180° Umstellung ganz sicher zu dem führt was du als Katastrofe bezeichnest? Du schreibst nämlich „wird nur zur katapttrophe führen.“ Aha…

Ähm…nein??? Jeder kann sich ja seinen eigenen Sinn aus low carb und ketogene diät zusammendichten. Diese Ernährungsformen bewirken einen a) niedrigen Blutzuckerspiegel und b) damit einen niedrigen Insulinspiegel. Und das bewirkt ein Spektrum an Effekten (zb. hoher Glukagonspiegel). Und in diesem Spektrum kannst du den „Sinn“ hinter low carb suchen und finden. Manche wollen schnell abnehmen, manche haben Probleme mit der Haut, manche haben Epilepsie, usw…
Um das länger durchhalten zu können, steigert man dann die Kohlenhydrate damit man nicht den ganzen Tag Fisch, Wurst, Käse und Fleisch essen muss. Aber selbst da tuts jeder wie er will. Manche bleiben auf einer no-carb diät. Also ich hoffe du bist weder Arzt noch Ernährungsexperte.
Denn das nächste Halbwissen lässt nicht lang auf sich warten:

Ballaststoffe gehören zwar zu den Kohlenhydraten, können aber weder verdaut noch absorbiert werden. Kartoffeln, Reis und Haferflocken enthalten auch Kohlenhydrate die aber verdaut werden.
Ein Blick auf die Nährwerttabelle von geschroteten Leinsamen bringt deine Behauptung nämlich in Verlegenheit: 0g Kohlenhydrate und

Sorry…3g Kohlenhydrate und 26g Ballaststoffe. Also low carb geeignet. Was beweist dass Kohlenhydrate (lang oder kurzkettig, egal) nicht essentiell sind um ballaststoffreich zu essen.

überleg doch einfach mal, wenn du plötzlich hin gehst und deinem hirn für den ersten moment alles an normaler zufuhr von glukose wegnimmst?

schon mal das gefühl von „hangry“ gehabt? du bist mies drauf, weil du hunger hast? multipiziere das mal um ein paar mehr faktoren und dann weißt du ungefähr, was passieren wird. Besonders wenn du die Medikamente nimmst!
das gefühl von „hangry“ entseht erst dadruch, weil nicht genug glukose an dein hirn kommt.
also, mein rat. lass es einfach von heute auf morgen es zu ändern. das bringt nur in teufels küche. ne unterzuckerung willst du nicht riskieren, was dadruch sehr leicht passieren kann, weil du stimulanzien nimmst!

ja, stimmt nicht alle langkettigen sind gleich ballaststoffe… grundsatz ist, je langkettiger, desto ballaststoffreicher.

und ketogene diat. genau, es geht darum, den spiegel konstant gleich zu halten. (ja am ende reguliert sich der insulinhaushalt dadurch auch von selbst) hast du so gesagt und hab ich auch so gesagt. das funktioniert aber nur, wenn du, wie gesagt, auf ballasstoffe umsteigst, also auf seeeehr langkettige kh. :wink:

dein hirn und körper werden nicht gleich von jetzt auf gleich das umsetzen können, wenn man gewohnt ist, so zu essen, wie man bisher tut. eine umstellung der ernährung ist immer mit vielen weiteren faktoren verbunden. dazu gehört halt auch, dass man rücksprache hält mit dem arzt und keine experimente macht, besonders nicht, wenn man ohnehin bestimmte stoffwechselerkrankungen hat. adhs gehört auch dazu, auch wenn es sich um den hirnstoffwechsel dreht.

ketone können übrigens vom hirn aufgenommen werden und verarbeitet werden, tut es aber eher im geringeren maße. wenn du dein hirn also mehr auf ketone bringen willst, muss du ihm nach und nach die möglichkeit bieten, mehr und mehr ketone zu verarbeiten. das kriegst du aber nicht hin, wenn du einfach die glukose von einem auf den anderen tag raus lässt.

bei personen die keine medikamente nehmen, die einen dirkten einfluss auf den hirnchemischen haushalt haben, stellt das weniger ein problem da.
da du aber stimmulanzien nimmst und es wissenschaftlich belegt ist, dass personen, die stimulanzienen bei adhs nehmen, einen höheren glukosebedarf haben, würde ich mir das drei mal überlegen, ob du das einfach so umsetzt, oder deinem hirn die möglichkeit bietest sich darauf einzustellen. :wink:

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Fand diesen Podcast zu dem Thema ganz interessant

Bin mitlerweile Low Carb und würde Keto mal gerne testen hab es mir diesen Urlaub aber nicht zugetraut .

Meine Umstellung auf Low Carb war ärztlich begleitet.
Werde irgendwann mal ausführlicher davon berichten

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Ich würde es auch nur so machen!

Würde mich freuen, wenn du davon berichten könntest. :hugs:

Gegen Low Carb habe ich nichts. Ich finds ne gute Sache, nur von jetzt auf gleich halte ich dann doch zu gewagt und vorallem, wenn man recht frisch mit ADHS-Medis angefangen hat. :wink:

Also keinen Unfug machen, mit dem Arzt reden, es begleiten lassen und es schrittweise einführen.

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Jetzt kommts aber:

2005: 11 Wochen no carb (von einen tag auf den anderen)
2022: 10 Wochen no carb (von einen tag auf den anderen)
2022 mit Stimulantien. Und jeder ADHSler weiß eins: Wenn du dich an einem Thema festgebissen hast, dann liest du nicht einfach nur oberflächlich drüber. Du studierst es bis ins kleinste Detail. Je nachdem welche Quellen man benutzt, läuft man dann mit dementsprechend standfesten Wissen herum oder nicht. Ich hab mein Wissen jedenfalls nicht von Wikipedia.

An was ich mich aber gewiss nicht erinnern kann ist das beschriebene „hangry“. Und der Grund dafür ist leicht erklärt: Die furchtbar miese Laune kommt zwar von der Unterzuckerung weil das Insulin im Keller ist. Der Insulinspiegel kennt aber nicht nur 0 und 100%. No carb oder low carb heißt aber auch nicht per se, dass dein insulin im keller ist, weil du eben 0KH pro tag isst (so guts halt geht 0g…überall ist bisl zucker drinnen, auch im fleisch).

Wenn man auf low carb ist, oder noch extremer auf no carb (wie ich, denn ich kenne als adhsler ja nur ganz oder garnicht), dann steuert man diesem „hangry“ mit fett entgegen.
Die ersten 2-3 tage heult der körper dem zucker nicht so stark hinterher, wenn du a) satt bist (fettreich gegessen) und b) noch gefüllt glykogenspeicher hast. Wenn die speicher aufgebraucht sind, kommt was anderes: die umstellung auf ketose. Geht auf den Kreislauf und, je nachdem wie fit man ist, stellt sich das bekannte „Keto-Fieber“ ein. Dauert aber nur 2 Tage. Wenns länger dauert, dann radikal Fleisch, Eier und Fett bzw. Öl dazu.
Auch ohne Kohlenhydrate ist Insulin im Blut, denn auch Proteine bewirken einen Insulinausstoß. Vor allem Proteine aus Milchprodukten. Das Insulin ist dann nicht auf 0 (was „hangry“ begünstigt) sondern auf einem konstanten aber trotzdem niedrigen Level. Das ist was wir wollen. Glukagon steigt, holt Fettsäuren aus den Fettzellen und die werden dann in Ketonkörper umgewandelt damit unser Hirn weiter denken kann (und der körper seine funktionen ausführen kann). Wie gesagt, ob aus den Ketonen dann nochmal Zucker wird oder nicht hab ich vergessen. Bin jetz auch zu faul nachzuschauen. Ist aber auch egal, denn wenn ja, dann ist das Gehirn nicht auf externe Zuckerzufuhr angewiesen. Und wenn nein, dann heißt das, dass das Gehirn halt auch Ketonkörper benutzten kann.

Und ob ADHS wirklich ein Stoffwechselproblem ist, ist sehr sehr fraglich. Nicht weil ich die Definition oder Beweisbarkeit infrage stelle sondern weil schon so viele Diagnostizierte da draußen herumlaufen. Es ist halt auch schon ein Universalsündenbock geworden und MPH & AMP Universalmedikamente. Haben jetzt plötzlich alle ein Stoffwechselproblem?? Oder hats vielleicht doch was damit zutun, dass wir in einer Welt voller Reize und Reizüberflutungen leben?

Angst und Panik (Corona…Krieg…teuerungen…kann ich im winter noch heizen? Aoll ich wirklich das lich aufdrehen?..lalala) + Instagram-feed („befolge diese 10 tips und brich aus dem hamsterrad aus“). Wundert mich nicht, dass immer mehr Leute unter enormen Druck stehen. Was belohnt einem im Leben noch? Oder anders: Welche äußeren und inneren Einflüsse, halten unser Dopamin noch konstant? …klar…die leute werden vergesslich weil sie dinge tun die sie nicht tun wollen sondern müssen, bewegen sich zu wenig und bekommen an allen ecken vorgezeigt wie schön das leben sein könnte. „Oh Kacke, mir gehts so dreckig, ich bin unkonzentriert und depressiv, nichts macht mehr freude. Ich glaube ich hab adhs. Schnell zum arzt“. Beim Arzt angekommen: (Schon der 300. Patient mit den selben symptomen). Was macht der? Amfetamine ausm Ärmel schütteln. Klar, dass das immer hilft in einer Welt wo über Reizüberflutungen das Problem mit dem Dopaminhaushalt dominiert…
Aber ich schweife ab…

Die Frage war: Ketonkörper und AMP/MPH. Kann aber eh keiner beantworten. Ich auch nicht.
Ich kann nur sagen: Mit Haferflocken am Morgen, vergehen Kummer und Sorgen aber ich will wieder 10kg abnehmen.

Mittlerweile kann man Ketone sogar kaufen. Und mit MCT Öl erzeugt man leichter Ketonkörper.

Also muss es wieder her: Das Selbstexperiment :man_shrugging:

(Sorry, dass ich so viel schreibe, ich habe ADHS. Schon seit der Kindheit…)

Danke Nelumba!! Cool!!! Ich hör mirs jetzt an :blush::blush::blush:

Wenn du schon Erfahrungen mit gemacht hast, spräche ja nichts dagegen, wenn du es gut verkraftet hast. Letztendlich muss du selbst wissen wie du die Umstellung gestalltest.

Hast du Low Carb eigentlich aus bestimmten Gründen nur kurz gemacht, oder lags einfach am „ADHS hat keine Lust Dinge weiter zu führen“?

Wirklich sagen kanns dir wohl eher keiner, ne. Ich wär halt echt nur vorsichtig, es zu machen, wenn man so keinerlei Ahnung hat und Stoffwechselstörungen hat.

Ob ADHS wirklich ne Stoffwechselsache ist? Man kanns natürlich dumm und dämlich diskutieren. Am Ende ist jedoch die Wissenschaftliche Evidenz, dass man mit großer Sicherheit sagen, dass es eine Störung im Dopaminhaushalt ist. Ob und wie weit das jetzt der absoluten Wahrheit entspricht, kann man natürlich jetzt auch bezweifeln.
Ich denke mir ja immer: „So viele schlaue Köpfe haben sich damit befasst und gehen dem Ursprung nach und erforschen alles und kommen zu ähnlichen Ergebnissen. Da muss dann schon was dran sein.“
Und ja natürlich: Unsere heutige Welt ist von Reizen nur so überflutet und verändert natürlich den Menschen. Das braucht man gar nicht zu bestreiten.
Inwieweit jetzt ADHS pathologisch zu betrachten ist, hängt dann aber wiederum auch von den eigenen Umständen ab und vorallem von der eigenen Ausprägung.
Ich habs noch nicht gelesen, aber das Buch soll wohl ganz gut sein:

„Autismus, ADHS und Tics
Zwischen Normvariante, Persönlichkeitsstörung und neuropsychiatrischer Krankheit“

Ich denke da kann man bestimmt was an Erkenntnissen gewinnen :wink:

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