Ich brauche das eigentlich nur zum Einschlafen oder müde zu werden. Das Problem habe ich ja schon seit Jahren nicht erst seit der Stimulanzien das war eher am Anfang schlimmer jetzt ist es so wie vor der ersten Stimulanziengabe.
Mich würde mehr interessieren, warum sich der Kopf so gegen Schlafen gehen streubt
Wäre ja nicht untypisch bei ADHS ![]()
Oder auch hier - Seite 10:
Melachron kann man glaube ich einfach frei bestellen - das hat glaube ich 3mg retardiert, also 1,5 und dann nochmal 1,5.
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Ansonsten fand ich gerade gestern den 1. Teil des einwöchigen „Kurses“ zum Thema Schlafen von Jennifer Piercy im Insight Timer sehr anregend.
Da geht es auch drum, dass im Yoga der Schlaf letztlich auch als eine Form der Meditation angesehen wird.
Man solle ihn nicht so als wertlose leere Zeit betrachten, sondern als etwas Wertvolles, Bereicherndes…
Das hat mir irgendwie geholfen, nach all den Jahren mit so vielen langen Durststrecken der Schlaflosigkeit irgendwie nochmal eine neue Haltung einzunehmen, wenn ich abends das Licht ausmache.
Jetzt bin ich gespannt, wie es weiter geht.
Ich glaube, man muss wohl für den Zugang zu den Kursen den Jahresbeitrag von ca 55 Euro gezahlt haben… aber ich habe es ja schon so oft hier geschrieben, dieser App verdanke ich, dass ich überhaupt noch irgendwie auf zwei Beinen stehen kann…
Meine ADHS Psychiaterin hatte mir damals diese App empfohlen und die geführte Meditation „Bone Deep Sleep“ - eben von dieser Jennifer Piercy …
Du hast aber nichts gefunden, warum man teils nicht Schlafen bzw. nicht ins Bett will oder.
Ich weiß gar nicht wann das eingerissen ist. Teils werde ich nicht müde, dann hilft Melatonin aber es gibt auch Phasen in denen mag ich nicht, ich bin so müde, so kaputt, teils nicke ich auch immer wieder ein und trotzdem wehr und streubt sich was ins Bett zu gehen.
Das ist einfach ein großes inneres Unbehagen, regelrechtes Streuben, warum wieso ist weder ersichtlich noch erklärbar
Im ersten Link gehts um sowas alles (und noch viel mehr).
- ADHS Symptome im Allgemeinen (auch je nach Subtyp)
- Schlechte Schlafhygiene bei ADHS
- Neurophysiologische Korrelate
- Schlafprobleme als Stresssymptome
- Circadianer Rhythmus und Einfluss von Genen
- Somatische Ursachen
- Schlafprobleme im Zusammenhang mit Medikamenten
Da findet man ganz viel zum Thema Schlaf und in den Studien noch mehr, wenn man möchte.
Das reicht mir zum Verständnis und erklärts für meine Bedürfnisse ziemlich gut. Dauert halt eine Weile bis man das Kompendium mal von A-Z durchhat, aber lohnt sich und hat mir schon viele Aha-Momente beschert ![]()
Kann man sich natürlich nicht alles merken, aber man weiß dann, wo man etwas finden kann.
Ich muss immer wieder mal was nachschlagen und auffrischen. Hab auch nen kleinen Kopf ![]()
Ihr habt ja keine Ahnung, was ich schon alles ausprobiert hab. Naturheilkräuter rund um den Erdball und quer durch alle Kulturen. Im Gitterbett hab ich statt zu schlafen die Tapete von den Wänden gekletzelt. Meine Oma hatte auch Schlafprobleme.
Dissertationen über Schlafstörungen hab ich auch schon gelesen. Aber was bringen mir Erklärungen? Echte Lösungen hab ich nirgends gefunden. Auf der Reha hatte eine Ärztin den Rat, ich solle statt zu schlafen, meditieren. Das habe den gleichen Effekt. Sagt sich halt leicht…
Ein Kumpel von mir ist da genauso.
2-3h schlafen und wieder wach.
Selbst mit einer Zopiclon oder sowas.
Kannste wahrscheinlich mit nem
Betäubungsgewehr kurzfristig erlegen und nachts dreht er trotzdem eine Runde ![]()
Einschlafen war früher katastrophal bei mir, aber das ist Gottseidank vorbei.
Ich muss nur nachts schon mal raus zur Keramikabteilung und wenn ich vorher abends nicht vernünftig gegessen hatte, verlief ich mich auch mal zum Kühlschrank.
Aber dann bin ich schnell wieder weg.
Hast du es mal mit einer Minidosis MPH ohne Retardierung vorm Schlafen versucht?
Das hilft hier zumindest wirklich gut wenn ich doch mal zu lange wach bin, die letzte Einnahme zulange zurückliegt und der Kopf aufdreht🤞🏻
5mg / halbe Tablette, der Kopf wird ruhig und ich schlafe wie eine kleine PennWutzi ![]()
Das muß ich erst noch mit dem Arzt besprechen. Bin ja noch beim Eindosieren und hab nun retardiert bekommen. Unretardiert ist leider die Packung leer. Hatte so viel zu besprechen, dass ich daran noch nicht gedacht hab. Denke nur, dass das dann auch wieder nur 3-4h wirkt. Und das ist zu wenig.
Eszoplicon: Wow! Von 23:00 bis 6:00 quasi durchgeschlafen und erholt aufgewacht! ![]()
Aber leider mit meinem lila Migränevogel auf der Schulter, der seinen langen spitzen Schnabel tief in meiner rechten Schläfe eingegraben hat. kann den nie etwas einfach nur gut funktionieren? ![]()
Naja, vielleicht muß das ja so sein, dass ich nicht anfange, das Wundermittel täglich zu nehmen und abhängig zu werden… Und vielleicht ist das ja auch nur die Erstreaktion. Oder das Wetter. Oder die Hormone. Oder die gestrige Reizüberflutung beim ungeliebten Shopping. Oder… Ach was weiß denn ich, warum sich dieser doofe Lila Vogel so in meinen Kopf verliebt hat ![]()
Klingt ja erstmal supi. Immerhin 7h ![]()
Kopfschmerzen werden unter den Nebenwirkungen zwar als häufig gelistet, aber nach einer Nacht würde ich da noch keinen drauf geben.
Bei Guanfacin und MPH steht das ja schließlich auch aber alles davon nimmste niedrig dosiert, also vielleicht auch nicht so relevant.
Vielleicht wirds ja nach ein paar Tagen mit einer guten Mütze Schlaf dann auch besser mit Tante Migräne ![]()
Und das mit der möglichen Abhängigkeit würde ich auch nicht so eng sehen.
Bei längerer Einnahme wirds eigentlich eh ausgeschlichen.
Bei Lorazepam stand das auch alles so, aber hatte auch nach 2 Monaten Dauereinnahme in etwas höheren Tagesdosen keine Probleme damit, es wieder abzusetzen.
Die Frage ist, ob man es dann überhaupt noch absetzen WILL. ![]()
Erster Eindruck von Ritalin retardiert: funktioniert gut. nach 9-10h kommt aber der große crash. Mal schauen, ob sich das mit früherer Intuniv-Einnahme abfangen läßt.
Das ist ja auch der Hintergedanke bei der Kombi - gegenseitige Wirkverstärkung, dadurch niedrigere Dosis nötig und in Folge weniger Nebenwirkungen.
Migräne bekomm ich ja auch, wenn ich mich entspanne. Bekannt als Wochenendmigräne.
Na eben. Hat schon Onkel Barkley gesagt und in den USA wirds immer öfter so praktiziert ![]()
Nur hier wieder nicht ![]()
Drück die Däumchen, dass der Schlaf sich positiv auf die Migräne auswirkt ![]()
Diese Woche wird interessant. Ab Mittwoch Dienstreise nach Oslo. Mit dem Chef und seiner Tochter. Bin gespannt, was die weißen Nächte da oben zu mir zu sagen haben. Und wie ich durch den Tag komm mit Reisegruppe um mich herum (ich glaub, wir werden insgesamt 30 Leute sein). - Eine Feuerprobe sozusagen. ![]()
Wenn man das Gefühl hat, man hat plötzlich einen Turbo zugeschaltet; aufbrausend ist; dabei aber nicht schlecht gelaunt (wenn auch von Projektpartnern genervt); irgendwie komisch…. Zu viel Ritalin? zu wenig? grad richtig?
Ich hab mich heut furchtlos in eine Besprechung geworfen, Auftraggeber in ihre Schranken gewiesen - irgendwie ohne Risiko zu bedenken. Ich hab einfach gemacht, was ich für richtig gehalten hab. Oder muß ich erst lernen, mit dem neuen Zustand umzugehen und auch noch Reflexion in die neue Energie reinzubringen? Ehrlich: Ich fürchte mich fast vor mir selbst. Irgendwie spooky.
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Oder ist es das Eszoplicon, der neu gefundene Schlaf?
Am Bahnhof hab ich plötzlich unheimlich viele Geräusche voneinander unterscheiden können. Nicht einfach nur Chaos, wie früher. Auf fünf Bahnsteigen gleichzeitig Durchsagen - ich hab sie getrennt wahrgenommen (wenn auch nicht alle verstanden). ![]()
Ich merke die Wirkkurve von Ritalin LA ganz extrem. Ich nehm 30mg zwischen 6 und 7. Am Weg zur Arbeit ab 7 fühlt es sich dann gut an. Zu Mittag hatte ich das Gefühl, ich galoppiere wie vom Hafer gestochen durch die Welt (und in die Besprechung). Der kontinuierliche Abfall läßt sich dann noch schwerer in Worte fassen. Um dann nicht ganz wegzubrechen, hat mir mein Arzt jetzt noch 10mg unretardiert dazu gegeben. Das hat am späten Nachmittag bzw. frühen Abend grad gut geholfen.
Irgendwie geht es mir fantastisch gut - aber ich glaub, ich mir einfach zu schnell…?
Vielleicht hängt es auch mit meinem Zyklus zusammen, dass die letzten zwei Tage in Bezug auf die Wirkung so anders waren. Reste von dem Hormontheater sind ja immer noch immer wieder vorhanden bei mir.
…und das ganze jetzt am Weg nach Oslo… ![]()
Die Strecke läufste jetzt locker zu Fuß.
In 5h biste da
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Also Schlaf und ADHS Symptomatik sind wirklich eng miteinander verkuppelt, weil Schlafmangel sich auf einige Bereiche im Hirn auswirkt, die da bei uns Auswirkungen haben, wie z.B. Stresslevel, Emotionsregulation, kognitive Leistung allgemein… usw.
Sagen zumindest auch Leute wie Matt Walker, Dr. Amen, Dr. Huberman und andere.
Und aus Elvanse Zeiten, aber auch heute mit MPH kann ich zumindest für mich sagen, dass die Medikamente immer besser wirken wenn ich mind. 7h geschlafen habe.
Ein paar Tage zu wenig Schlaf unter 7h und die Wirkung fühlt sich anders an. Ist halt alles verwurschtelt da oben.
Zyklus ist natürlich auch immer wieder ein Thema.
Und dann Intuniv.
Vielleicht brauchst du ja nur noch 20mg Adult morgens und dann nochmal 5mg oder 10mg Adult 30 Min. vor „wann immer die erste Wirkung vorbei ist“ und bist dann optimal bis in die Abendstunden abgedeckt?
Das wärs doch ![]()
*Habs gerade in den Nachrichten gesehen… „Turbo Hörnchen zu Fuß auf der A1 bei Rostock geblitzt…“ Hunnatfuffzisch km/h ![]()
hehe - in meinem Fall wär es eine Turbo Turtle.
die zischen so schnell dahin, dass sie nicht mehr sichtbar sind
noch lieber fliegen sie aber 🪽 In der Luft vermutet sie niemand, da können sie ungestört ihres Weges ziehen. ![]()
Schaun wir mal, wie es weiter geht. Ich möchte nur nicht nochmal ausbrennen. Das steh ich nicht noch einmal durch. Ich arbeite jetzt über 30 Jahre an mir - ich brauche ein positives Ergebnis. ![]()
Auweh, jetzt war ich lang nicht hier. Die letzten zwei Wochen waren mühsam. Stress in der Arbeit hat mich wieder zurück geworfen. Vielleicht ist auch die laufende Umstellung von Paroxetin auf Sertralin schuld. Und die Nackenverspannung, die ich aus Oslo mit gebracht habe: Die letzten Tage hätte ich heulen können vor Schmerzen. Als wär mein Kopf in einem Schraubstock drin.
Ich bin wieder unruhiger geworden: zapple rum. Bin gereizt. Unmotiviert. Ungeduldig. Zu wenig von der lieben Rita? Zu viel? Intuniv? Doch Paroxetin lassen?
Dieses Rumdosieren ist lästig. Ich mag gar nicht mehr darüber nachdenken. Die Geschichte wird langweilig.
Und dann ist da ständig diese Erschöpfung. Seit dem Burnout und dann im Herbst mich Corona komm ich kaum noch ein Stockwerk rauf. Ich keuche wie eine Dampfmaschine.