Bei mir ist eher so das es schwankt zwischen wegräumen und Sachen hinter mir liegenlassen.
Aber mir gelingt es besser mir selbst eher hinterher zu räumen und mich viel öfter vor dem großen Chaos zu bewahren.
Wenn ich von der Arbeit nach Hause komme muss ich immer noch meine Tasche direkt im Flur irgendwo liegen lassen und manchmal verteilen sich Jacke und Schuhe Drumherum oder ich hänge es direkt weg. Aber das mit der Tasche habe ich mittlerweile aufgegeben
Pubertät und ADHS kommt halt zusammen. Wie ihr was später gelingen wird ist ja noch nicht absehbar.
Da bin ich aber froh, dass du noch Potential nach oben siehst. Ein schwanken von aufräumen und liegenlassen wäre ja schon mal gut, das machen auch Leute die kein AD(H)S haben. Aber meine Tochter schafft da gar nichts, das Chaos regiert täglich auf Neue.
Ich hab mir mal überlegt, dass ich es mit Belohnung versuche: also täglich 15 Min. im Bereich wo alle leben aufräumen und sie kriegt dafür etwas Geld oder so. So dass die Überwindung vll nicht so gross ist.
Danke für deine Erfahrung mit deinem kleinen Vorteenager. Ich habe nun 1 h das Zimmer der Tochter aufgeräumt, war wirklich viel puuh. Was die Psychologin von ihr mir mal gesagt hat ist, das in diesem Alter ( sie war 13) der Ordnungssinn noch nicht ausgebildet ist - diese Fähigkeit sich erst entwickeln muss. Das macht Hoffnung und ich war als Teenager glaub auch nicht besser. Aaaber wie kann ich sie richtig unterstützen frage ich mich…
Mit dem zusätzlich Sackgeld verdienen, wenn sie täglich 15 Min. aufräumt habe ich schon mitgeteilt, sie findet es super aber bisher hat sich noch nichts geändert…ich denke ich muss einfach konsequenter sein & es gibt nur noch Geld zusätzlich, wenn sie das macht.
Wenn ich wüsste, das sie gut mit MPH eingestellt wäre, würde es mir leichter fallen, sie nicht zu sehr zu verwöhnen & konsequenter zu sein. Aber ADHS zu haben, scheint mir eine grosse Bürde zu sein - das Leben ist für sie einiges schwerer, als wenn sie das nicht hätte. Bin da wohl einfach zu sehr Mami & möchte einfach nur, dass es ihr gut geht. LG
Du meinst das sicher gut, aber ich (mit ADHS) mache das bei meinen Teens (w mit ADHS + m mit ADS) nicht, bzw. habe es nicht gemacht. Wie sollen die Kids denn lernen, dass sie hinter sich aufräumen müssen, wenn alles immer wie von Zauberhand verschwindet?
Ja, es ist nervig, wenn man zum 2875. Mal die abgelegten Klamotten im Bad auf dem Boden findet, garniert mit nassen Handtüchern, die leere Klopapierrolle irgendwo in der Gegend rumfliegt, die volle es nur bis auf den Schrank und nicht in den Halter geschafft hat usw. und man zum 2875. Mal das Kind daran erinnern muss, die Sachen wegzuräumen. Und klar, ist es schneller selbst gemacht, als einen nörgelnden Teenager davon zu überzeugen, das zu tun.
Aber auch ein Teenager mit ADHS kann gewisse Regeln lernen. Das funktioniert aber nur durch viele, viele Wiederholungen und ggf. „Erinnerungshilfen“, die man ausprobieren muss. Z.B. - wenn die Hand auf der Türklinke liegt - bevor die Tür tatsächlich geöffnet wird (um das Bad oder ein Zimmer zu verlassen), immer* nochmal umdrehen um nachzuschauen, ob man was liegen lassen hat. Bei mir ist das inzwischen ein Reflex - Hand auf der Klinke = Blick durch den Raum, alles o.k. - dann erst Klinke runterdrücken, Tür öffnen und den Raum verlassen.
Dein Kind ist kein Kleinkind mehr. Setzt Euch zusammen und überlegt, wie das besser funktionieren kann. Meine Kinder haben immer kurze Deadlines bekommen: „Ich komme in 30 Minuten nochmal nachschauen und dann ist das bitte aufgeräumt.“
Wenn sie in der Küche Chaos veranstaltet haben, habe ich sie direkt runtergerufen, um das zu beseitigen.
Ich habe z.B. auch jeden Freitag daran erinnert, die Wäsche in den Waschkeller zu bringen - und sie mir nicht selbst in den Zimmern zusammengesucht. Was nicht nicht unten war, wurde nicht gewaschen.
ADHS-Teenager sind anstrengend. Aber man muss sie auch nicht mit Samthandschuhen anfassen. Und nicht alles können die Medis regeln. Die können die Symptome lindern und das Leben erleichtern. ADHS „wegmachen“ können die Medis nicht.
Da sowohl ich als auch meine beiden Kinder nicht nur ADHS, sondern auch Migräne haben, will ich auch noch auf die Kopfschmerzproblematik eingehen, auch wenn das jetzt besser ist:
Mit ADHS sind die Reizfilter offen wie Scheunentore und prasseln quasi ungefiltert aufs Gehirn. Einem Migräne-Gehirn fehlt zusätzlich der „Not-Ausschalter“ das nimmt den ganzen Input immer weiter auf - bis es nicht mehr kann und mit Kopfschmerz (+diverse Begleiterscheinungen) reagiert.
Bei Kindern kann sich Migräne häufig auch als (Nur-)Bauchschmerzen äußern (manchmal auch bei Erwachsenen, aber seltener) oder Bauch- und Kopfschmerzen treten gleichzeitig auf. Kinder haben oft auch (noch) nicht die typischen einseitigen Kopfschmerzen, sondern es tut der „ganze Kopf“ weh.
Wichtige Maßnahmen:
regelmäßiger Tagesablauf, regelmäßige Pausen, regelmäßig essen und trinken, Blutzuckerspiegel nicht zu sehr schwanken lassen, regelmäßige Bewegung.
Damit kann man schon einiges erreichen und die Kopfschmerz-Tage reduzieren.
Medikamente an maximal 10 Tagen im Monat, wurde schon geschrieben.
Migräne ist oft „hormonanfällig“ und tritt bei Mädchen/Frauen häufig kurz vor der Periode, in den ersten Tagen der Periode und z.B. um den Eisprung herum auf. Da reagiert der Körper auf die zyklusbedingten Schwankungen im Östrogenspiegel mit Auslösen einer Migräne-Attacke.
Der Facharzt für Kopfschmerzen und Migräne ist aber ein Neurologe - auch wenn die Kopfschmerzen zyklusbedingt auftreten. Es gibt zwar auch GynäkologInnen, die da recht bewandert sind, deren „Behandlung“ besteht aber meistens im Verschreiben der Pille, um die Hormonschwankungen zu unterdrücken. Das würde ich bei einer 14-Jährigen aber nicht als erste Option in Erwägung ziehen (bzw. habe das bei meiner Tochter auch nicht gemacht - was auch von 2 Gynäkologinnen genau so gesehen wurde).
Es gibt durchaus andere Möglichkeiten, wie man häufige Migräne behandeln kann und dafür ist eine fähige NeurologIn der richtige Ansprechpartner.
Dass das unretardierte Ritalin keine Nebenwirkung macht, ist natürlich erfreulich. Aber eine durchgängige Wirkung ist bei zweimal täglicher Einnahme eigentlich nicht zu erwarten, sondern es wirkt dann ein paar Stunden morgens und ein paar Stunden nachmittags, und dazwischen und danach hat sie eben keine Wirkung. Dann lässt sie eben alles liegen usw.
Wenn sie das Ritalin LA mal versuchen würde, wäre es bestimmt aufschlussreich. Du kannst ihr ja sagen, dass sie jederzeit wieder zu der jetzigen Medikation zurückkehren kann, wenn es ihr damit nicht gut geht.
Und 20 mg unretardiert ist schon eine Menge, ich glaube kaum dass die Rebounds nicht heftig sind. Denkt daran, dass die Kapseln für dieselbe Wirkung ungefähr doppelt so hoch dosiert sein müssten, also 40 mg. Nachmittags dann besser eine Stufe niedriger.
Andere Alternative: vier- bis fünfmal unretardiert alle zweieinhalb Stunden, Erinnerung per Telefon. Lästig, aber möglich, habe ich ja auch mehrere Jahre gemacht.
Nun habe ich mir überlegt ob wir mal Folgendes ausprobieren könnten am Wochenende:
Nach dem Morgenessen 5 mg Ritalin Kurzzeit und zusätzlich 20 mg Ritalin LA - danach 6 Std. später nochmals eine 20 mg.
Wenn ich so die Kurven der beiden Präparate ansehe, könnte das erste Wirkloch der Ritalin 20 mg LA mit dem Kurzzeit-Ritalin “aufgefangen” werden..
Dass sie mit den 3 Kurzzeit-Ritalin Rebound hat, kann ich mir eben auch vorstellen.
Es wäre echt schön, wenn wir endlich mal eine gute Variante finden. Mit dem Wecker stellen oder telefonieren weiss ich jetzt schon, dass das schwierig wird, da sie das Handy in der Schule nicht nutzen darf. Die Uhr, die sie hat, die vibriert wenn es Zeit wird, möchte sie auch nicht verwenden..
Ich meinte natürlich den Wecker im Telefon, ja. Und wenn klar ist, dass es für die Medikamentenerinnerung notwendig ist, wird man auch eine Sondererlaubnis durchkriegen. Aber wenn sie das nicht möchte, schade.
6 Stunden könnten bei Ritalin LA schon zu viel sein. Ich achte immer darauf, nicht später als nach fünfeinviertel Stunden nachzunehmen.
Und Kurzzeit-Methylphenidat gleichzeitig mit der Kapsel wird nichts bringen, weil einer der Bestandteile in der Kapsel ist ja auch Kurzzeit-Methylphenidat, das lässt dann logischerweise gleichzeitig nach.
Wenn es überhaupt ein Wirkloch bei Ritalin LA gibt, wisst ihr das schon? Sorry, wenn ich das weiter oben überlesen habe.
Vielen Dank für deine Einschätzung - wegen dem “Wirkloch” - ich erinnere mich, dass meine Tochter erst 2 x das Ritalin LA probiert hat, 1 x mit 10 mg und 1 x mit 20 mg und beide Male hat sie Kopfschmerzen bekommen. Beim Concerta dasselbe.
Die Kopfschmerzen sind nun seit sie das Ritalin Kurzzeit hat fast gar nicht mehr da, was das betrifft wurde es viel besser.
Keine Ahnung warum das so ist - es wäre wirklich mal aufschlussreich zu testen, ob es nun immer noch so ist mit den Kopfschmerzen und ich werde sie sicher nochmals frage, ob sie es nicht doch noch mal probieren möchte.
Ich frage mich ob diese Langzeit-Ritalin vielleicht gewisse Füllstoffe drin haben, die sie nicht verträgt, kann das sein?
Andere Möglichkeit wäre vll dass dies einfach die Anfangsnebenwirkungen waren, als das Gehirn sich auf diese Stoffe einstellen musste, und die mittlerweile nicht mehr da sein müssten.
Ich denke, es braucht noch etwas Zeit und schlecht geht es ihr aktuell nicht. Wir sind aktuell am Antidepressivum absetzen mit der 10 % Methode alle 10 Wochen und wenn keine Absetzsymptome kommen, vielleicht grössere Schritte alle 6 Wochen, es ist Fluoxetin. Wenn wir das geschafft haben, bin ich um Tonnen leichter. LG
Vielen Dank für deine Tipps, das klingt sehr einleuchtend und wie du schreibst, müssen diese Sachen schon gelernt werden.
Ich habe das so bei meinem Sohn gemacht, als ich noch nicht wusste, dass er ADHS hat - ich habe ihn 1000 mal genervt wegen Sachen, die er machen musste oder nicht gemacht hat. Dies hat unsere Beziehung schon sehr belastet. Rückblickend habe ich extrem schlechtes Gewissen, dass ich soviel von ihm verlangt habe, was er nicht bringen konnte.
Wahrscheinlich möchte ich es diesmal einfach besser machen und mache dafür das andere Extrem, weil ich bei meiner Tochter verständnisvoller sein möchte. Aber ich weiss schon, dass das nicht gut ist und ein Mittelweg am besten wäre. Ehrlich gesagt habe ich aktuell auch nicht gerade viel Kraft in mir. Mein guter Job gekündigt, als es der Tochter so schlecht ging und leider später einen schlechten Job angenommen, was ich bereue. Ich brauche für meine Situation gerade so viel Energie und muss alles zuerst optimieren.
Danke für den Topp mit den Hormonschwankungen, ich werde mal darauf achten, ob es da einen Zusammenhang gibt.
Irgendetwas hat ihr jedenfalls geholfen, entweder der Medikamentenwechsel oder die Therapie mit Akupunktur und schröpfen, dies sie zeitgleich angefangen hat mit dem Ritalin-Kurzzeit. LG
Endlich hat sie das Ritalin LA heute probiert und es ging ihr tagsüber super. Nun nach der 2 Einnahme gibt es wieder so ein kleines down 4 h nach der Einnahme. Aber das Kopfweh blieb aus, was toll ist.
Sieht so aus, dass es inzwischen wirklich ohne geht und es Anfangskopfschmerzen vom MPH waren.
Ich hoffe nun, dass sie trotzdem dabei bleibt. Denn 2 Einnahmen sind echt besser als 3, weil sie dann nicht immer so auf die Zeit schauen muss. LG
Noch eine Frage hätte ich: ich hatte das Gefühl, dass sie mit den Kurzzeit Ritalin immer so nervös war. Das könnten doch die Rebounds gewesen sein denke ich. Der Spezialist meinte auch wenn mans zu spät nimmt und schlafen geht und es vor dem schlafen aus dem Körper geht, kann es “aufputschen”.
Mit dem Langzeit sollte das ja weniger sein oder? Oder gibt es da auch Schlafprobleme, wenns zu spät eingenommen wird?
Meine Tochter hat es eben heute relativ spät genommen, um 15 Uhr - bin gespannt, wie das klappt mit dem schlafen heute..ideal wäre sicher früher gegen Mittag zu nehmen.
Ich bin sehr froh um dieses Forum, denn gewisse Fazit, die ich nun erkannt habe, hätte ich nur mit den Ärzten nicht erkannt.
Was ich mittlerweile weiss: meine Tochter verträgt die Retard-MPH die 2 Spitzen haben einfach nicht und sie sprürt den Rebound ohne ein Kurzzeit nach etwa 5 - 6 Stunden extrem.
Auch weiss ich nun, dass der Rebound bei einem Langzeit-MPH viel stärker ist als beim Kurzzeit-MPH. Wenn 2 Langzeit genommen werden dann noch extremer.
Nun sind wir angelangt bei: 10 mg Ritalin mit 27 mg Concerta morgens, dann erst 6 h später nochmals 5 mg Ritalin oder 10 mg (je nach dem was abends noch ist).
Heute ist der 1. Tag, den wir das so versuchen. Ich bin so traurig, dass es bei ihr so lange gedauert hat und hoffe so sehr, dass es damit endlich mal gut ist.
Sie kam nachmittags nach anstrengenden Schultagen meist früher heim, weil es ihr nicht gut ging, bzw. wahrscheinlich Rebound spürte.
Ich weiss, dass das 10 mg Ritalin und 27 mg Concerta morgens zusammen wirken, deshalb auch nur 27 mg und nicht 36 mg. Und das Kurzzeit nachmittags soll den Rebound abfedern hoffe ich.
Ich bin offen für Verbesserungsvorschläge, wenn das wieder nicht gut ist, bleibt eigentlich nur, 3 - 4 x Kurzzeitritalin oder Elvanse, was ich beides nicht so ideal finde.
Kurzes Update von meiner Tochter: Der Concerta-Versuch verlief wieder sehr schlecht, es ging ihr einfach nicht gut.
Wir bleiben nun beim Kurzzeit-Ritalin - keine Retard-Medikamente mehr. Wenn ich hier oben lese, haben genau ihr Kopfschmerzen aufgehört, als sie mit dem Kurzzeitritalin angefangen hat.
So gehört sie wohl zu den Personen, die ein Retardmedikament einfach nicht vertragen. Der Spezialist hat dies etwa 3 Monate nicht ernst genommen, als ich ihm gesagt hatte, dass es ihr einfach nicht gut geht . Viele Schulabsenzen, weil sie immer wieder fehlte und es hiess immer wieder, dass am besten der ganze Tag gedeckt werden sollte.
Nun bin ich aber 100 % der Meinung, dass es nicht schlimm ist, wenn sie mit Kurzzeit eine Lücke (z.b. Mittags) hat. Ich kann mir vorstellen, dass der ganze Tag Stimulation für ein Kind auch nicht immer gut ist.
Sie nimmt nun 20 mg Ritalin morgens und 20 mg Ritalin mittags und um ca. 16 Uhr nochmals 5 mg. So geht es ihr eigentlich recht gut.
meine Tochter ist wohl einfach reboundempfindlich oder sie verträgt die Hilfsstoffe oder Füllstoffe in den Retardmedis nicht so gut. Jedenfalls machen wir keine Versuche mehr, so haben wir entschieden.
Da sie abends etws aufgedreht, nervig, schlecht gelaunt und zickig ist, frage ich mich nun, ob sie zu den Personen gehört, die zu Schlafen auch noch eine kleine Priese probieren könnte, z.b. 2.5 mg Ritalin.
Weiss jemand, wieviel Zeit vor dem Schlafen das zum probieren gut wäre?
Ist das schon abgeschlossen? Spielt ja auch noch eine Rolle wie andere Medikamente wahrgenommen werden. Kopfschmerzen sind laut google ein häufiges Absetzsymtom
Aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen etwa 2 Stunden, dann kommt der Effekt auf einem Plateau an. Vlt auch schon etwas eher. Ob das funktioniert ist wahrscheinlich noch individueller als sowieso schon.
Das hilft ja dann vorallem morgens und Nachmittags, mit gestreckter Wirkung.
Hattet ihr eigentlich irgentwann schonmal Concerta und unretatdiertes MPH, beides morgens probiert? Sollte ganz ähnlich wirken, vorteil ist das nur morgens dran gedacht werden muss.
Ala 56mg Concerta mit 10/15mg unretardiertem MPH, also ähnlich wie 45mg Ritalin
Concerta braucht sehr lange um zu wirken, ist morgens eher die Hälfte von 27mg und die ist eher mit <5mg Ritalin zu vergleichen. Also 10+ <5 = <15mg also deutlich wengier als die 20 die helfen, nachmittags wirkt es eher wie 10mg. Korrigiert mich bitte
Beim Antidepressivum haben wir gar nichts mehr gemacht, sie ist seit 7 Wochen auf derselben Dosis. Solange sie nun nicht stabil wird, kann ich da nicht weiter runtergehen.
Gut zu wissen, dass Fluoxetin ein CYP206 Inhibitor ist, denn Elvanse wäre nu die nächste Option, die wir hoffentlich nicht brauchen werden.
Concerta nur morgens und Ritalin unretardiert zusammen haben wir auch schon probiert, oder nur Concerta 54 mg - auch MPH mepha unretardiert und Ritalin LA nur morgens und morgens und mittags, auch so dass sie 5.5 h nach dem Retardmedikament noch ein Kurzzeit nimmt zu Rebound abfedern.
Fazit war dass sie mit den “ Spitzen vom MPH Mepha und Ritalin LA nicht zurechtkam, bzw mittags immer einen starken Stimmungseinbruch bekam. Das Concerta versuchten wir in allen Dosierungen etwa 3 Monate lang und es ging ihr nie gut.
Nur mit dem Kurzzeit war es richtig gut, ausser mittags und gegen Abend etwas hibbelig und schlecht gelaunt, aber dieser Rebound ist nicht zu vergleichen mit dem Der Langzeit-MPH`s.
Sie will nur noch das Kurzrzeit, dass sie aber oft unpünktlich nimmt, wenn ich nicht darauf achte (bei der Arbeit bin).
Hi Du- ich wollte da mal reingrätschen- ich leide nämlich auch seit ner Weile darunter, dass ich täglich so ab 16 UHr (also wenn ich um 9/10 meine 20mg Medikinet adult nehme- also Rebound zeit) echt miese Kopfschmerzen bekomme. Ich nehme die Medis erst seit einem knappen monat und achte auf Essen und trinken und das ist wirklich unangenehm. War unsicher, ob es an den medis hängt aber ich scheine ja nicht die einzige zu sein. Also immer nachmittags.. dass es bei dir weggegangen ist macht mir Mut!