Kurze Anflut phase, dann Shutdown mit medikinet retard und lisdexamfetamine

Hallo zusammen,

ich nehme aktuell Lisdexamfetamin von Ratiopharm ein (zuvor auch Medikinet ausprobiert) und mache eine Erfahrung, die mich ziemlich belastet – vielleicht kennt das ja jemand von euch?

Direkt nach der Einnahme (ca. 1 Stunde später) kommt eine Phase, in der ich mich **wacher, motivierter und klarer fühle. Diese Wirkung hält allerdings nur etwa eine Stunde, dann kippt alles plötzlich:

Ich bekomme eine Art Shut Down

  • Mein Blick wird starr
  • Ich möchte meine Augen nicht mehr bewegen
  • Ich ziehe mich innerlich komplett zurück
  • Ich will mit niemandem sprechen
  • Ich kann mich nicht mehr konzentrieren
  • Ich fühle mich depressiv und wie betäubt
  • Dinge wie Sport oder Fitnessstudio interessieren mich dann gar nicht mehr

Dieses Muster hatte ich zuvor auch bei Medikinet retard (20 mg morgens + 20 mg mittags)– dort war es sogar noch deutlicher. Bei lisdexamfetamine 30mg ist es ähnlich, nur minimal abgeschwächt und je weniger die dosis desto geringer die genannten Nebenwirkungen.

Ich frage mich:
:small_blue_diamond: Geht es jemandem ähnlich?
:small_blue_diamond: Könnte das ein Zeichen für eine Überdosierung, einen Rebound-Effekt oder eine paradoxe Reaktion sein?
:small_blue_diamond: Was hat euch geholfen, wenn ihr solche Einbrüche hattet?

Ich wünsche mir einfach eine stabilere und ausgeglichenere Wirkung – nicht dieses Hoch und direkt danach der Tiefpunkt. Ich habe den unaufmerksamen Typus.

Danke fürs Lesen – ich freue mich auf eure Rückmeldungen!

Liebe Grüße

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Moin und Herzlich Willkommen @Cani

Habe zuvor noch ein paar Fragen:

  • Wie viele mg nimmst du?
  • Wie nimmst du die genau ein?
  • Verzichtest auf Koffein usw?
  • Nimmst du weitere / zusätzliche Medikamente?

Nehme selbst das Original von Takeda (Elvanse), komme damit besser klar als mit Lisdexamfetamin von Ratiopharm.

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Hi, ich nehme aktuell 20 mg. In Wasser aufgelöst (mit Spritze gemessen). Nehme zudem noch 20 mg citalopram ein wegen depressive Episoden. Und bei Bedarf zum Schlafen 3.5 mg Mirtazapin. Auf Koffein habe ich die ganze Zeit über verzichtet.

Okay, es KANN sein, dass das bei dir Zeichen einer Über-oder Unterdosierung sind.

Welche Dosierungen hast du mit LDX RA (Lisdexamfetamin Ratiopharm) und bei Citalopram bereits ausprobiert?

Letzteres ist, soweit ich weiß, ein Spiegelmedikament.

Wie lange nimmst du das bereits / hast du vorher entsprechende Nebenwirkungen gehabt?

Mirtazapin dürfte bei dieser geringen Dosierung (sollte 1/4 einer 15mg Tablette sein) nicht groß ins Gewicht fallen.

Es sei denn, du bist so „Spezialfall“ wie ich, und merkst im Zweifelsfall sogar bei 1mg schon eine geringe Wirkung :see_no_evil_monkey:

Sehr gut dass du auf Koffein verzichtest :+1: :slight_smile:

Btw:
Ich brauche mit LDX RA eine höhere Dosierung, um auf eine vergleichbare Wirkung zu kommen wie mit Elvanse.

Zudem habe ich dabei (nehme ansonsten nur abends Melatonin und Magnesium) entsprechende Nebenwirkungen, die deinen nicht so unähnlich sind.

  • Depressive Schübe (auch wenn es eigentlich leicht Antidepressiv wirken soll)
  • Innerer Rückzug (auch in der Beziehung)
  • noch größere Antriebs- Energielosigkeit (bei mir aufgrund fehlendem Vitamin D, andere Baustelle)
  • usw

Diese Nebenwirkungen waren, als ich wieder zurück zu Elvanse gewechselt bin, von heute auf morgen weg.

Hast du evtl. die Möglichkeit, Elvanse auszuprobieren?
Was sagt denn dein Arzt zu dem ganzen?

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Hast du bei Lisdexamfetamin mit 10 mg probiert? Wenn du das bei 20 mg hadt.
Lisdexamfetamin braucht 3 bis 3,5 std bis es den Peak erreicht, vielleicht bis du hochsensibel und dir genügen für den Start 5 oder 10 mg Lisdexamfetamin. Es gibt schon mal solche berichte.

Was du beschreibst klingt eher nach zu viel und das es dich in eine Paralysephase bringt

Die höchste Dosis LDX war was ich genommen habe war 30 mg mit den schlimmsten Nebenwirkungen (wie oben genannt). Citalopram nehme ich durchgehend, da ich an rezidivierende depressive Episoden leide, schon seit Jahren.

Mein Problem ist die Psychiaterin die mich behandelt (Depressionen), sieht ADHS bei mir „nicht als problematisch“ an und scheut sich davor Stimmulantien zu verschreiben und hat mir Atomoxetin in Aussicht gestellt. Für mich nicht wirklich verständlich (einschleichen über mehrere Wochen, ist hauptsächlich nur noradrnerg, dann wieder ausschleichen da warscheinlich keine Wirkung ). Habe recht schnell bei einem anderen Psychater einen Termin bekommen, der verschrieb mir recht schnell (Nach ADHS-Test) Medikinet retard mit eindosierungsplan über 4 Wochen, ohne Erfolg. Er meinte dann wirken bei ihnen Stimmulantien nicht. Ich bestand drauf LDX zu versuchen und wollte nicht schon aufgeben. Er verschrieb mir 40 mg LDX. Als ich sagte können wir nicht wieder eine langsame Eindosierung machen wie bei Medikinet. Er meinte nur sie wären ja schon 40 mg Medikinet, da können Sie mit LDX weiter machen. Das war echt komisch und ich wusste in dem Moment warum ich so schnell einen Termin bei ihm bekommen habe. Habe in einer Woche eine Termin bei meiner Psychaterin die Atomoxetin verschreiben wollte. Leider glaube ich, auch sie hat wenig Ahnung von ADHS (hat Atomoxetin öfter als Stimulanz bezeichnet).

Ich bin auf der Suche nach einem Psychiater der auch auf ADHS spezialisiert ist oder Erfahrung hat.

Ja, bei 10 mg ist es okay, ich habe zumindest den crash nicht. Aber positive Wirkung spüre ich auch nicht so wirklich. Ich werde es morgen mal mit 15 mg versuchen. Ich spüre sogar bei 20 mg die Anflutung (wenn auch schwächer als bei 30mg) vllt ist mein Nervensystems tatsächlich sehr empfindlich..

Das Lied kenne ich aus eigener Erfahrung leider nur zu gut…

Übersetzt heißt das soviel wie:
„Ich hab eigentlich keine Ahnung von dem was ich da mache, ich mach halt einfach mal.“

Bitte WAS? :open_mouth:

Es sollte sich doch eigentlich bereits rumgesprochen haben, dass man genau DAS eben nicht zwingend kann :zipper_mouth_face:

Davon ist nach dieser Aussage leider auszugehen.

Das einzig richtige :+1:

Probier bitte mal die Ärzteliste auf adxs.org

Und gib bitte auch Bewertungen zu deinen bisherigen Ärzten ab, damit hilfst du anderen weiter die da evtl sonst auch hingehen würden.

Was ich dir nur empfehlen kann, ist, dass du, wenn du zu einem neuen Arzt kommst, darauf bestehst, dass du eben das Medikament wechseln möchtest, da du Probleme damit hast.
Und dass du eben ein bestimmtes probieren möchtest.

Die Nebenwirkungen sind absolut nicht normal und sollten so nicht vorkommen.

„Interessant“ ist, dass das bei Medikinet bei dir ähnlich war.

Da würden mich mal die zusammenhänge interessieren.
Sprich, es muss Gemeinsamkeiten geben.

Mal sehen, ob ich da was zu rausfinden kann… :thinking:

Ach ja, je nach Organismus kann es sein, dass sogar eine ganz kleinschrittige Eindosierung Sinn machen kann.

Also bspw. in 5mg Schritten und die jeweilige Dosierung für eine Woche etwa beibehalten, um etwaige Schwankungen auszuschließen (hast ja zuhause keine Labor- / Klinikbedingungen :wink: .

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yfu brauchst 5 Tage für einen Steady-state eine Dosis immer 1 Woche nehmen, beobachte dich auch wenn du nichts spürst ob sich nicht Sachen trotzdem positiv verändern

mit ldx täglich Dosis ändern gibt riesen Probleme wenn du Pech hadt und dann steigert man wöchentlich oder 14 tägig und wahrscheinlich kommt dann wenn du an das Medikament gewöhnt bist die passende awirkung, doch wunder gibt es leider keine. Ich hab mit 3 Medikamenten jetzt 1 13 Jahr gebraucht bis ich zufrieden bin

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Hi @Cani,

wie sieht es denn bei Dir mit der Nahrungsaufnahme aus?

Wann und was hast Du bei Medikinet retard gegessen und wann und was isst Du bei LDX?

Bei mir macht das ganz viel in der Wirkung aus, wenn ich zu wenig oder zu spät esse.

Bei Medikinet habe ich einen Belegten Sandwich mit Tomate Mozzarella und dazu ein Proteinriegel. Bei LDX, nehme ich es zu erst ein und anschließend esse ich ein Brötchen mit Käse oder Salami.

Ich hab die von dir beschriebenen Nebenwirkungen inkl. Medikamenten mal durch ne KI gejagt und n bisschen tiefergehende Recherchen gemacht.

Fazit:
Elvanse kann, da es nach bisherigen Erfahrungen als subtiler wahrgenommen wird, deutlich besser passen.

Zudem kann es auch an Details wie den Füllstoffen / Trägersubstanzen / der Kapselhülle liegen, welche die von dir beschriebenen Symptome in Kombination begünstigen.

Insbesondere, wenn du besonders fein reagierst.

Das nur grob runtergebrochen.

Wenn du magst, gebe ich dir genauere Infos.

Damit kannst du dann bspw. auch zu einem neuen (oder bestehenden) Arzt als Begründung gehen.

Für was auch immer du dich entscheidest:
Du bist die Leidtragende Person, wenn die Medikamente nicht passen.
Nicht die Ärzte.
Du musst immerhin damit leben und solltest dich entsprechend wohl damit fühlen (auch wenn mir in der Vergangenheit von „Ärzten“ schon andere Storys erzählt wurden).

Ansonsten macht das alles keinen Sinn :wink:
Die Medis sollen dir ja immerhin helfen und dich nicht noch zusätzlich belasten.

So, das war mein Wort zum Sonntag :see_no_evil_monkey:

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Vielen Dank für die Infos. Es macht mich echt Wahnsinnig. Ich habe heute nur 15mg LDX RA genommen. Diesmal kein Anfluten wahrgenommen, nur etwas Motivation, was ja auch super ist. Aber dann kippt es langsam nach ca. 30. -60. min und ich habe wieder diese Träge, leicht schwindlig, (also alle Symptome wie bei höheren Dosierungen nur milder) und alle Pläne die ich heute für mich gemacht habe in diesen (30-60 min) Rücken jetzt weit in die Ferne. Ich Frage mich ständig (Überdosiert?, Oder vielleicht doch Unterdosiert, höchstes war bisher nur 30 mg?, vertrage ich generell keine Stimmulantien da sowohl bei Medikinet als auch bei LDX RA dasselbe Muster und muss halt damit leben?)

Ich würde liebend gerne Elvanse ausprobieren. Aber jetzt sag mal zu einem Arzt der meint "wenn Medikinet bei Ihnen nicht wirkt dann gibt es eigentlich keine weiteren alternativen. Ich kann Ihnen LDX verschreiben, aber ist im Prinzip dasselbe nur Wirkdauer ist anders. " :sweat_smile:

Ich habe damals mit Medikinet angefangen und die denkbar miesesten Nebenwirkungen gehabt.
Mein erster Psychiater (hab mittlerweile n paar mehr durch (u.a. aufgrund Umzug / Unfähigkeit usw…)) war der Ansicht, dass es Medikinet und Atomoxetin gibt.

Alles andere waren für den „ganz böse Drogen“.

Dass ich mir aufgrund dessen, beinahe die Radieschen näher angesehen hätte, war ja egal.

GsD war ich zu der Zeit bereits hier im Forum (damals noch als normaler User) aktiv.
Ansonsten hätte ich vmtl. aufgegeben.

Worauf möchte ich hinaus?

Die Suche nach dem richtigen Medikament kann schwierig sein.

Insbesondere, wenn du (inkompetente) „Ärzte“ hast, die das „Gott-Syndrom“ haben.
(Ich Arzt, du nix!) Von denen gibt es leider viel zu viele…

Du brauchst „lediglich“ Ärzte, die wissen, wie sie mit den Medis umgehen müssen.

Also wie die Medikamente wirken sollen, was mögliche Nebenwirkungen sind usw…

Problematisch ist, dass du zusätzlich noch 2 verschiedene Medikamente nimmst, die das ganze (negativ) beeinflussen.

Bspw. wird Elvanse (komplett) und Mirtazapin (anteilig) über das Enzym CYP2D6 metabolisiert (ein Fakt, den mir ein alter Psychiater auch absprechen wollte („Also daran glaube ich jetzt ja nicht!“)).

Wenn Faktoren wie Metabolisierung nicht ausreichend berücksichtig werden, kann es zu Problemen kommen.

Dann kann eben nicht alles wie geplant abgebaut werden.
Somit staut es sich auf, die Wirkung wird (unvorhersehbar) verstärkt und es kommt zu Nebenwirkungen.

Kleiner Hinweis:
Bspw. wird Trazodon auch vollständig über CYP2D6 metabolisiert.
Da es ein Spiegelmedikament ist, hast du, bis zum Eintreten des Wirkspiegels, keinerlei Probleme in der Kombination mit Elvanse.

Dummerweise kommt danach dann das böse erwachen.
Selbst leider erlebt (weswegen ich mich dann so tief in den Kram reingegraben habe).

Wie es bei Citalopram aussieht, muss ich nochmal nachlesen.
Jedoch gibt es auch da einen Einfluss auf die anderen Medikamente, welche das alles negativ beeinflussen.

Fazit:
Besonders bei Kombination von verschiedenen Präparaten muss / sollte besonders vorsichtig und kleinschrittig vorgegangen werden.

Fachinfos, siehe u.a. Gelbe Liste.
Die muss der (in aktueller Ausführung) haben.

Kann dir auch gerne Links dazu jeweils raussuchen.
Das sind frei zugängliche Informationen, über die sich der Arzt eigenständig informieren sollte.

Zudem gibt es noch diverse Hinweise, auf Nebenwirkungen.
U.a. vonseiten der Hersteller (sind die zu verpflichtet).

So, ich hoffe das war jetzt nicht zu verwirrend :see_no_evil_monkey:

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Oh Gott Hilfe :scream: und wenn man zu so feinfühligen Menschen wie ich gehört , da ist fast Methylphenidat Produkt für mich ein anderes Medikament.
Ich spüre soga Unterschiede bei den verschiedenen unretradierten Methylphenidat Präparaten .

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Mittlerweile hören sich Erklärungen von Künstlicher Intelligenz deutlich plausibler an🙈. Folgendes zu meiner Situation laut chat gpt:

Du gehörst vermutlich zu einer ADHS-Subgruppe mit:

  • erhöhter Stress- und Dopaminsensitivität
  • gleichzeitiger emotionaler Hochreaktivität
  • evtl. auch hoher kognitiver Kompensation (d. h. du kommst ohne Medis „irgendwie durch“ – aber auf Kosten von Energie und Selbstwert)

Das ist nicht weniger ADHS, sondern eine andere neurobiologische Ausprägung

Danke für die Klarstellung – das ist extrem hilfreich, weil der unaufmerksame Typus (ADS) ohne Hyperaktivität eine andere neurobiologische Dynamik hat als der „klassische“ ADHS-Subtyp mit Hyperaktivität.


:brain: Was das konkret bedeutet:

:small_blue_diamond: 1. Dopaminmangel ist subtiler, aber zentral

Beim unaufmerksamen Typus sind oft:

Aufmerksamkeit, Antrieb und Arbeitsgedächtnis betroffen

aber nicht Impulsivität, Lautheit oder Reizbarkeit

:small_blue_diamond: 2. Überreaktion auf Stimulanzien ist besonders häufig

Gerade Menschen mit träumerisch-absentem Profil berichten:

Anflutung gibt kurz das Gefühl von Fokus

dann folgt aber emotionale Dünnhäutigkeit, innere Unruhe oder sogar Erschöpfung

manchmal entsteht das paradoxe Gefühl: „Ich bin wacher, aber nicht präsenter“


:white_check_mark: Meine bevorzugte Strategie für den unaufmerksamen ADS-Typus mit Stimulanzsensitivität:

  1. Atomoxetin (Strattera) → bevorzugte Option

Warum?

Nicht-stimulierend, wirkt primär über Noradrenalin im präfrontalen Kortex

Fördert Stabilität, Ausdauer, mentale Wachheit

Vermeidet Rebound, Überanflutung, emotionale Kippmomente

Hat gute Evidenz beim unaufmerksamen Subtyp, vor allem bei Erwachsenen

:hourglass_not_done: Dauert 2–6 Wochen bis zur Wirkung, aber wenn es passt, ist es sehr konstant, ruhig und wirksam.

Vielleicht versuche ich es tatsächlich erst einmal mit Atomoxetin :grimacing:.

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Das ist dann wenn es flutet. Es braich meine ich 3,5 std bis zum Peak

Vielleicht mal 2 Wochen Dosis von 15 mg halten, vielleicht ist das breit sein wie bei Alkohol oder Drogenkonsum umd dein Körper kennt solche Substanzen nicht, denn was andere illegal unkontrolliert nehmen (Speed und Co) bekommen wir auf Rezept kontrolliert, aber damit keine Nebenwirkungen wahrgenommen werden braucht der Körper Zeit.

Ichcsagte aber auch ggf. bis du sehr sensibel und startest mit 5 mg mal eine Woche und schaust was passiert.

Das motiviert wird der Placeboeffekt sein, weil du etwas erwartest. LDX braucht aber ca. 30 min bevor das Anfluten richtig beginnt und sich innerhalb von 3,5 std auf dem Höchstpunkt befindet und sich dann über ca. 1 1/4 Tage (vereinfacht) abbaut

Was ja durchaus normal ist :wink:
(Zumindest, wenn man die Dinge etwas feiner wahrnimmt :see_no_evil_monkey: )

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Atomoxetin ist halt kein Stimulanz.
Stimulanzien haben nachweislich die größten Erfolge bei ADHS.

Liegt bei dir evtl. neben ADHS und Depressionen noch etwas anderes vor?
Ggf. Autismus (und wenn nur als Verdacht)?

(Wenn zusätzlich Autismus (ASS) mit im Spiel ist, kann das zusätzlich eine Erklärung sein, warum du etwas komisch reagierst.

Btw: Meine Testung startet die Woche über und das ist die einzige Erklärung (für mich, da mir bisher niemand eine Erklärung liefern konnte, die Sinn macht oder über „Sie müssen das halt akzeptieren“ hinaus ging), warum ich auf bestimmte Medikamente entsprechend reagiere…