Liquorverlustsyndrom, ADxS und Medikamenten induzierte Psychose oder Hilfe warum glaubt mir niemand?

Hallo Leute,
Ich wollte das mal hier ansprechen weil ich weder auf der Hauptseite, noch hier im Forum etwas darüber gefunden habe. Gibt es irgendwo Informationen zur DD von Liquorverlustsyndrom(LVS) bzw. Schädelüber-/-unterdruck und ADxS?

Das Problem bei LVS ist das es ziemlich schwer zu Diagnostizieren ist. Weil Ärzte dazu auf dem MRT eine Mikrofisur in der Duramater finden müssen. Und durch Verletzungen dieser der in der Duramater ein Unterdruck entsteht wodurch sich das Gehirn absenkt und auf dem Schädel aufliegt und ähnliche Bereiche wie bei ADxS unterversorgt werden und es zu ähnlichen, aber auch etwas untypischen Symptomen kommen kann. Die auch mit Müdig- und Antrienslosigkeit sowie Depression, Druckkopf- und Nackenschmerzen verbunden sind die sich im liegen oft verbessern.
Das Problem bei dem ganzen ist es ist sehr schwer zu erkennen, weil das chronische Verlustsyndrom z.b. nach einem Schädel-/Hirntrauma oder einer Lumbalpunktion ein latenter Unterdruck entsteht.

Jetzt ist meine Vermutung zur Wirkung von Stimulanzien dazu:
Stimulanzien erhöhen verschiedene Neurotransmitter im Gehirn und verbessern dadurch die Reiz Weiterleitung und die Blutversorgung im Gehirn. Aber viele Stimulanzien wirken eben auch Blutdruck erhöhend wodurch sich das Gehirn wieder anhebt und die Symptome besser werden. Aber mit der Zeit reguliert sich der Blutdruck wieder und die Symptome kommen wieder. Dann hat man aber zu viele Neurotransmitter und die Symptome sind teilweiße besser aber man hat verschiedene Nebenwirkungen die auf eine Überdosierung hindeuten können, z.B. erhöhte Reizbarkeit, Kopfschmerzen usw.

Das Problem bei der Diagnose ist, dass diese ziemlich kompliziert ist und man irgendwo in der Hirnhaut die um die Liquorräume sind einen Riss finden muss, der mal geleckt hat.

  1. Gibt es da zur DD schon konkret Informationen/ Studien?
  2. Wer von euch hatte in seinem Leben mal eine Kopfverletzung oder Lumbalpunktion oder Ähnliches und hat ein ADxS und reagiert nicht gut auf die Medikamente? Was waren eure Erfahrungen damit?
  3. Was sind eure Meinungen zu dem Thema?

Ab hier geht es um meine persönliche Geschichte mit dem Thema.
Bei mir ist es so das sich mein ADS darin äußert das ich ohne Medikamente die ganze Zeit keine Lust habe raus zu gehen, nicht so richtig in die Gänge komme, lieber irgendetwas schaue und/oder den ganzen Tag vor meinem PC verbringe. So eine latente Dysphorie und Schlaflosigkeit habe. Wenn ich Stress habe dann habe ich manchmal Druckkopfschmerzen die sich besonders auch in Verbindung mit Rückenschmerzen im Schulter-Nackenbereich zeigen und ich hatte als Kind mit 3 ein Schädelhirntrauma und damit verbunden auch eine Lumbalpunktion. Mit 26 hatte ich dann wieder ein Schädelhirntrauma und kurz darauf meine erste Major-Depression man muss aber auch sagen dass die mit einer Kombination aus Trennung und Kündigung einher gingen.
Mit 31 (2021) habe ich dann die Diagnose bekommen und immer Recht komisch auf die Medikamente reagiert, wobei ich Medikinet, zwar besser von der Wirkung her fand, aber dann ziemlich starke Rebounds hatte mit starken Schlafproblemen, also würde ich auf Elvanse umgestellt das hat bei der Eindosierung am besten geholfen und war über die erste Zeit dann aber mit Kopfschmerzen und Empfundenen Herzrhythmus Störungen verbunden, auch war ich dann ziemlich regiede und meine Ex-Partnerin meinte wenig Emphatie fähig und grübelte sehr viel. Da habe ich das erstmal abgesetzt und dann würden die Symptome besser. Auch mein ADS wurde wieder besser. Dann letztes Jahr habe ich dann 20mg Elvanse bekommen und ich könnte gut arbeiten. Aber ich hatte eine Situation, das ich nach dem warm/sehr kalt duschen Schwindel bekommen habe und ich wenn ich meinen Kopf bwegte Gewichtsprobleme hatte wurde im liegen besser und da habe ich das Elvanse wieder abgesetzt. Daraufhin wurden auch die ADHSymptome die sich mit dem Medikament über die Zeit ausgeschlichten haben besser und die Reizbarkeit und Emphatielosigkeit blieb verschwanden auch. Dann würden die Symptome wieder stärker. Dann habe ich angefangen an meiner BA zu arbeiten und Sport zu machen. Das war letzten Winter. Aber ich könnte mich teilweiße noch schlechter konzentrieren und kontrollieren als ohne, vorallem war es mal besser und mal schlechter. Und ich lag viel rum und spielte den ganzen Tag nur Schach aber meist nur Partien ohne zeitliche Begrenzung weil ich im Kopf immer noch sehr langsam war. Und mich Kurzpartien mich sehr stark aufregten. Darüber hinaus inaus hat es mich bei meiner Bachelor Arbeit behindert, weil ich nur noch Texte über Texte gelesen habe aber nicht mit schreiben begann. Und ich hatte wieder stärker Beziehungsprobleme durch Impulivität und Emphatie Probleme, das wurde durch das absetzen auch wieder besser. Dann wurde vor 2 Monaten wieder Elvanse angesetzt um mich bei meiner BA zu unterstützen und dieses Mal wieder mit 30mg das führte dann Initial wieder zu druckkopfschmerz und einer verschwommenen Benommenheit. In der Zeit hat meine Praxis geschlossen und ich musste mir ne neue suchen. Die hat dann zusätzlich Bupropion angesetzt und währen es began zu wirken waren die Symptome besser, bis ich wieder diese Druckkopfschmerzen hatte die ich von der Eindosierung des Elvanse kannte. Als ich die Dosis von Elvanse reduzierte wurde es besser, bis ich dann vor ein paar Tagen wieder diese Kopfschmerzen hatte, die wirklich sehr situationsbedingt waren. Darüber hinaus hatte ich während das Elvanse begann zu wirken merkliche Geschmacks veränderungen, d.h. während ich die Schnitte aß veränderte sich ihr Geschmack, das war als ich nur Elvanse hatte und auch gegessen habe nie so, zusätzlich war es sogar so das ich mich einmal übergeben musste. Zusätlich konnte ich sehr schlecht schlafen, das lag teilweiße daran, dass ich in den letzten Zügen meiner B A steckte, die ich abends wenn das Elvanse nachließ meint viel besser und konzentrierter schreiben könnte als mit.
Am Tag meiner Abgabe, habe ich sogar nur 3h geschlafen, und das Bupropion 3h zu spät genommen, dann als die Euphorie der Abgabe abgeklungen war fühlte ich mich richtig müde was auch normal ist, ich könnte zwar nicht schlafen aber ich könnte mich Mal etwas ausruhen.

  1. Kennt ihr das ist das „normal“?

Der Nächte Teil sollte vll als Spoiler markiert werden weil ich denke das es ein wenig unangenehm oder eklich für den ein oder anderen sein kann sein kann:
Am Abend Habe ich dann zwei ungewöhnliche Beulen an meinem Kopf gefunden die weicher wurden wenn man drauf Rum drückte. Ich dachte wenn es weich wird ist es, vll zu identifizieren. (Das war dumm tut das nicht! Geht zum Arzt!) Und dann bin ich aufgestanden und habe weiter darauf rum gedrückt, und plötzlich ohne Schmerzen, löste sich etwas oder platzte und mir wurde kurz schwindelig und schwarz vor Augen, aber der Druck ließ schlagartig nach und es rann etwas meinen Gaumen herunter. Ich vermutete Liquor, weil es nicht nach Blut schmeckte.

Dann rief ich den Rettungsdienst, der bei der Hotline war schon etwas verwirrt von meiner Geschichte und wahrscheinlich länger brauchte als das wahrscheinlich üblich ist um zu sagen ich schicke jemanden vorbei. Das Problem war das ich super aufgeregt war und meine Wohnung ziemlich unordentlich aussah weil ich wirklich lange nur meine BA geschrieben habe. Und nix anderes tat.
Auf jeden Fall fühlte ich mich sehr ängstlich und aufgeregt, aber während des Gesprächshatte ich nerven schmerzen die sich so anfühlten als würde jedes Haar einzeln in mich stechen, wenn ich mich nach hinten lehnte. Darüber hinaus hatte ich Gesprächsaussetzer in Form von Gedanken abreißen. Die fluktuirten, je nachdem wie ich mich bewegte, oder wie aufgeregt ich war. Der Rettungsdienst ist dann wider gefahren weil er meinte ich sei stabile, im Protokoll stand aber weder das ich die Aussetzer hatte, noch das ich starke Druckkopfschmerzen angab die plötzlich wie weg geblasen waren und der Kreislauf betroffen war. Noch das ich diese nerven schmerzen angab, die wurden als Gänsehaut abgetan, aber Gänsehat tut nicht so extrem weh. Als der Rettungsdienst dann weg war und ich mich wieder mehr bewegte, merkte ich das ich teilweiße tinitus bekam und die Nervenschmerzen wiederkahmen, als ich meinen Kopf nach hinten legte und ich Druckkopfschmerzen hatte und gleichewicht Probleme wenn ich ihn nach vorne legte, zusätzlich lief auch mehr meinen Rachen runter. So dass, ich mich kaum anziehen oder meinen Kopf bewegen konnte, um in die Notaufnahme zu fahren. Interessant war auch das meine Symptome mit verschiedenen Umständen zusammen hingen. Z.B. wenn ich vom kalten ins warme kahm würden die Nervenschmerzen akuter und wenn es umgedreht war und ich was trak kam mit einer Verzögerung der Druck im Kopf wieder.
Also bin ich in die Notaufnahme, da musste ich dann extrem lange warten, aber ich musste mich bewegen, und was trinken um den Druck zu kontrollieren. Weil beide Symptome sehr unangenehm waren. Allerdings glaubte mir dort niemand, obwohl sie mich mit einem Rollstuhl ich die Behandlungsräume schieben mussten weil mein Kreislauf langsam nachließ. Mir wurde dann der Blutdruck gemessen und ein EEG gemacht das sei aber unauffällig gewesen, dann. Ich lag dann die ganze Nacht Rum und bin nicht auferstanden weil ich Angst hatte wieder um zu fallen. Es wurden auch keine Bilder von meinem Kopf gemacht weil die dachten es sei alles wegen der Medikamente und psychogen. Am nächsten Morgen sagte man mir ich könne gehen und man habe mir einen Termin bei der ADHS Ambulanz gemacht. Ich habe mich gefreut nicht dort bleiben zu müssen, war aber verwirrt und sauer weil man mich nicht wirklich untersucht hat und auch nicht glaubte. Man ging von Beginn an davon aus das ich mir das nur einbilden würde.
Bin dann zu meiner Psychiaterin, die die hat mir geglaubt und ein CT- Verordnet.

Habt ihr ähnliche Situationen im Bezug auf die medizinischen Umstände erlebt?
Wurde euch von Ärzten nicht geglaubt, oder euch wurde gesagt ihr würdet euch das einbilden?
Vll nicht in Worten aber so indirekt in den Arztbriefen?

Später habe ich dann diese Seite zum Thema gefunden:
Hier gibt’s ein paar oberflächliche Informationen zum LQS: Liquorverlustsyndrom | Neurochirurgie Inselspital Bern

Hallo @JatoNeba: ohne jetzt alles gelesen zu haben (Sorry, war mir zu lang), frage ich mich, wie der Liquor in die Beulen am Kopf (wo waren die denn?) gekommen sein soll? Am Kopf ist ja noch der Schädelkochen um die Dura. Erfolgt nicht der Liquorverlust im Bereich der Wirbelsäule? Wie bist Du überhaupt darauf gekommen, dass es das sein könnte? Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Lumbalpunktion im Alter von 3 nach über 20 Jahren plötzlich Probleme macht.

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:heart: lich willkommen
Ich hab nur überflogen, war mir ehrlich gesagt zu lang und thematisch sehr verwirrend.
Ich habe etliche Schädel CTs und MRTs in meinem Leben bekommen und sowas ist mir noch nie untergekommen

Liquor ist „Hirn-Nervenflüssigkeit“ welche eingeschlossen ist. Das kann nicht einfach auslaufen, maximal bei tiefen Ohrschäden.

Ich bin ehrlich das hört sich ziemlich utopisch an. Einen Zusammenhang zu Adhs sehe ich da nicht.

Was hat denn der Notarzt gesagt? Haben sie dich gescannt?

Ich vermute dass du ne Panikattacke / Kreislauf problem hattest und dir deshalb schwarz vor Augen wurde.

Liebe Grüße

An eine Panikattacke hatte ich auch gedacht :thinking: Erklärt natürlich nicht die Flüssigkeit.

Die Symptome, die du beschreibst, bzgl Medis…

Da sind ganz ganz viele Sachen bei, die auf die Nebenwirkungen zurück zu führen sind.
Geschmacksveränderungen sind bei Bupropion tatsächlich eine recht häufige und eigentlich auch erwünschte Nebenwirkung. Da dieses Medikament auch zur Raucherentwöhnung eingesetzt wird, soll diese Geschmacksveränderung auch dazu führen, dass ein Raucher das rauchen nicht mehr als „geschmacklich toll“ empfindet und es eher sein lässt.

Und ich frage mich schon die ganze Zeit, was du mit „DD“ meinst. Ich kann mir gerade keinen Reim darauf machen.

Und zum LVS… Nach soo einer langen Zeit einer Lumbalpunktion kann man das eigentlich auschließen. Das tritt akut auf nach einer Punktion. Spontanes LVS passiert nicht mal einfach so. Ursachen für den chronischen Verlust von Liquor sind eher zu beobachten, wenn eine Bindegewebsschwäche/erkankung vorliegt. Eine Veränderung in der Wirbelsäule, wie ein Sporn kann auch dazu führen, dass die Haut, die die Spinalnerven im Markskanal schützt, dadurch punktuell verletzt wird.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das Liquor sein sollte, was du bei diesen Beulen vermutest… Wo soll das her kommen? Das diffundiert nicht durch den Knochen und kann sich nicht einfach mal adhoc bilden.

Den Schwindel den du beschreibst und das Gefühl von Flüssigkeit im Mund. Ich würde mal einen HNO konsultieren. Das Mittelohr ist mit dem Rachen verbunden.
Ein Morbus Meniere ist eine Möglichkeit und eine Mögliche Ausschlussdiagnose (Wahrlich nicht selten). Gleichtgewichtsorganprobleme sollte man auch in Betracht ziehen. Das Innenohr schließt sich ans Mittelohr an und ist im Schädelknochen nicht voneinander getrennt. Das Innenohr beschreibt sich deshalb Innenohr, weil es hier um die Hörwahrnehmung und Weiterverarbeitung IN der Cochlea (Hörschnecke) geht. Vor der Cochlea sind die Gehörknöchelchen verankert. Das ist das Mittelohr.

Ohne dir das zu Unterstellen. Ich glaube dir durchaus, dass es für dich real war. Konnte man die Beulen als sichtbar am Kopf nachweisen vom RD und der ZNA?
Da du Elvanse und Bupoprion beides nutzt, würde ich mal darauf schauen, ob die Kombi nicht zu einer möglichen NW geführt hat, die man evtl. als eine Halluzination beschreiben kann?
Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit. Auch deine Probleme die du hast zeugen eher davon, dass die Kombi bei dir mehr Probleme macht, als sie löst.
Bupoprion verlangsamt den Stoffwechsel von Elvanse, folglich kann es zu einer Elvanse-Überdosis kommen, wenn man die Dosis nicht verändert hat, aber dazu jetzt Bupropion mit einnimmt.

Ich halte das für wesentlich plausibler als ein mögliches LVS nach einer Punktion, die im Kindesalter stattfand.

Ich hoffe, das hilft dir :wink:

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@nephilim DD ist in der Medizin die Abkürzung für „Differenzialdiagnose“

Ai ja… jetzt leuchtet mir das auch ein… :woman_facepalming:t2:

Ist mir echt nicht in den Sinn gekommen. Danke dir!

Zum LVS findest Du [hier](Liquorverlustsyndrom, SIH | Neurochirurgie Inselspital Bern sehr ausführlich was. Da steht auch, welche Kriterien beim MRT des Schädels zur Diagnose führen. Dazu muss man erst mal das Loch gar nicht finden.

Bei mir verursachen Verspannungen im Schulter-Nackenbereich sehr häufig Stirnkopfschmerzen. Manchmal hilft ein Akupressurkissen.

Schwindel, Kopfschmerzen, Herzrasen, Schlafstörungen, Geschmacksstörungen, Halluzinationen (wobei ich nicht behaupte, dass du welche hattest), Zerfahrenheit, … sind alles (häufige) NW von Elvanse und teilweise auch Bupropion. Das noch mal zusätzlich andere NW hat. Ich würde das mal mit Deinem Psychiater besprechen.

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Wenn du möchtest, dass in einem ADHS-Forum deine Texte gelesen werden, hilft es sehr, keinen langen Fließtext zu schreiben. Das ist sehr anstrengend zu lesen und wir von vielen einfach übersprungen.
Zu deiner Frage kann ich leider nichts sagen.

[Verzeihung/Edit. Hatte DD ausschreiben wollen und zu spät gesehen, dass es schon von J. erklärt war. ]

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Was halt eigentlich nicht schön ist, ist wenn man sich nicht ernst genommen fühlt.
@JatoNeba ein spontaner Gedanke der mir persönlich jetzt durch den Kopf geht, ohne Anspruch zu erheben ob mein spontaner Gedanke jetzt wirklich gescheit ist, aber wie wäre es denn zum Beispiel wenn Du beim Insel Spital Bern dazu direkt eine Frage stellst, heisst mit Ärzten* dort mal in Kontakt trittst?.

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Hallo ulschke,
kein Problem das du nicht alles gelesen hast, ich weiß es ist wirklich viel.

Die Beulen sind am Hinterkopf da wo ich die Schädeltraumata hatte. Ich bin darauf gekommen weil ich dann im Nasen-Rachenraum dieses fließende Gefühl hatte, und sich der Druck im Kopf plötzlich gelöst hatte. Und da dachte ich an ein Loch in diesem Bereich es fühlte sich wie Nasenbluten an, nur war eben nicht blutig sondern klar.
Ich glaube durch die starke Blutdruck erhöhende wirkung der medi Kombination könnte es zu den Problemen gekommen sein. Hab auch schwaches Bindegewebe

Und es gibt 3 stellen wo diese legs sein können es raus laufen kann. 1. Nase 2x (pseudo)rihnal und am Ohr.

Ich habe auch den Artikel mit der Frau gefunden die bei einem Corona-test sich diese haut zerstört hatte und sie 3jahre lang Nase laufen hatte und die ärzte dachten es wäre Schnupfen oder Allergie.
Und ich weiß das es super unwahrscheinlich ist.

Habe auch mit meinem Onkel der ist Arzt gesprochen und er meinte es könnte auch ein plötzliches Entlastungssyndrom sein. Nur kann er auch das mit dem plötzlichen nachlassen und dem fließen erklären.

Meine Psychiaterin hat mir ein CT- Verordnet mal sehen wie das weiter geht.

Würde das nicht eher dagegen sprechen? Die Kopfschmerzen beim LVS entstehen ja durch zu wenig Liquor, wenn jetzt welcher abgeflossen wäre, hätte das doch die Schmerzen eher verstärken müssen :thinking:

Aber wir sind da alle keine Experten und können nur mutmaßen.

Danke für den Tipp, ich habe auch gedacht, das das sehr lang ist. Aber das Thema ist mir zu komplex und zu wichtig um es in drei Stichpunkten ab zu arbeiten.
Und dieses im Flow etwas zu tun ohne dich direkt berenzen zu können kennst du doch auch oder?
Danke das du es versucht hast zu lesen.

Es gibt das Chronische und das akute Syndrom.ich glaube mein ADHS ist durch das chronische verursacht und das was ich neulich erlebt habe war das akute.
Die Seite von dem Zentrum in Bern hatte ich am Ende meines Beitrags verlinkt.
Danke, dass du dazu nochmal recherchiert hast der Text war wirklich super lang^^

LG Jato

Das mache ich auch und es hilft manchmal wirklich sehr gut.

War auch gleich am Montag nach der Notaufnahme bei meiner Psychiaterin, leider war die die mir die Medis verordnet hat nicht da, aber die andere hatte mich gefragt was ich mir wünsche und dann meinte ich ne Bildgebung vom Kopf ware ein anfang aber leider hat sie mir kein MRT verordnet, sondern nur ein CT aber ist ein Anfang.

Als Liquorrhoe bezeichnet man das Ausfließen von Liquor cerebrospinalis aus der Nase oder aus dem Ohr. Quelle:Dockcheck.

Ich halte es auch für unwahrscheinlich, bzw. hoffe ich es auf der einen Seite, aber auf der anderen Seite könnte man dann evtl. etwas dagegen tun.
Unter Elvanse habe ich auch Kopfschmerzen die ich mit Methylphenidat nicht habe. Dafür wirken beide Medikamente auch dann nach einer Weile nicht mehr. (Die Kopfschmerzen sind besser wenn ich liege)

Nicht so unwahrscheinlich wenn man in seinem Leben 2 Schädel Traumata hatte und weiß das das chronische Liquorlegsyndrom durch das absinkt des Gehirns auf den PFC drückt. Und Probleme mit dem Bindegewebe vermute ich, weil ich z.B. hyperflexibel bin.

Das ist nochmal die Internetseite die ich in meinem Text ganz zum Schluss geschrieben habe:

Und das sind die 2 Punkte die mich hellhörig gemacht haben, übrigens nach dem ich das alles erlebt habe.

  1. Die Diagnose wird häufig verkannt. Die speziellen Methoden der Diagnostik und das Stufenschema sind oft nicht bekannt.

  2. Es ist ein Krankheitsbild, das häufig gutartig verläuft und eine hohe Spontanheilungsrate hat. Erfolgt der Verschluss des Duralecks jedoch nicht relativ rasch (spontan oder durch Operation) oder besteht als Ursache ein Duraschlitz aufgrund eines Mikrosporns, kann sich ein chronisches Krankheitsbild entwickeln, bei dem sich die Symptome ändern, ausbreiten und zu Beschwerden führen, die untypisch sind und oft auch zu Unrecht als «psychogen» eingestuft werden. Es ist mit schwerwiegenden Symptomen zu rechnen, die von schwerer Beeinträchtigung bis hin zu praktischer Bettlägerigkeit reichen können.

Das Problem bei der Differenzialdiagnostik(DD) wir dein das Bupropion und Elvanse beide sowohl auf Neurotransmitter im Gehirn also Psychogen wirken. Und gleichzeitig auf den Blutdruck und de mzufolge auch auf den Liquordruck. Und ich habe das Gefühl, dass die ADHS Symptome schlechter sind wenn ich Elvanse länger einnehme und die erste positive Wirkung verflogen ist.

Darüber hinaus hatte ich das Gefühl, dass meine ADHS Diagnostik nicht achtsam genug gemacht wurde so war ich der jenige der meine Diagnostiker überzeugen musste mal ein MRT zu machen um wenigstens neurobiol. Faktoren auszuschließen.
Leider hatte ich den Termin vergessen.

Mal sehen wie es weiter geht ich kann euch auf dem laufenden halten.

Danke das ist nett von dir, ja ich habe auch schon überlegt da Mal anzurufen. Mal sehen erstmal abwarten was jetzt die Diagnostik von der Psychiaterin bringt.

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Hallo nephilim,
Danke das du dir die Zeit genommen hast und so ausführlich auch meinen Text eingegangen bist.
Viele Dinge haben andere schon gesagt und den habe ich schon geantwortet, jetzt möchte ich gerne auf deine Punkte eingehen. Ich glaube auch das das Thema sehr komplex ist, aber ich wollte hier auf keinen Fall eine Diagnose oder der gleichen evaluieren. Wie andere schon geschrieben haben ist DD die Abk. für Differential Diagnose.

Das mit der Rauch Entwöhnung und der Geschmacksveränderung ist interessant das wusste ich noch nicht die anderen NW waren mir als Oberbegriffe geläufig. Für mich war die Blutdruck erhöhende Wirkung die entscheidesnste.
Aber mir ist bekannt das es da auch andere gibt, ich bin gelernter PTA und studiere gerade Psychologie. Ich weiß aber auch nicht alles, um das davorgesagte auch zu relativieren. Ich kann auch eine Psychotische Medikamenten induzierte Phase nicht ausschließen, mein Onkel der Oberarzt ist meinte auch das es möglich wäre das ich ein plötzliches Entlastungssyndrom habe/hatte.

Tatsächlich ist es sehr wahrscheinlich, das ich eine Bindegewebsschwäche habe, ich habe dazu mal im Internet entsprechende Tests gemacht die zur Diagnostik verwendet werden.
Darüber hinaus bin ich mit 3 als ich die LP bekommen habe davor auf meinen Hinterkopf gefallen und hatte Symptome wie , bei diesem akuten Syndrom das bestätigte mein Vater, mit 26 hatte ich auch ein Schädelhirntrauma. Daher können Frakturen im Schädel sein, und durch diese kann Liquor diffundieren wenn auch in der Dura Mater ein Leg ist, das ist aber schwer zu finden.

Ich hatte verschiedene Dosierungen von Elvanse aber 30 war immer das Maximum, und wenn ich das hatte, dann hatte ich auch immer viel häufigere und stärkere Druckkopfschmerzen mit so einer leicht verschwommenen Sicht. Darum habe ich es nie lange nehmen können.

Letztes Jahr im Sommer hatte ich sogar von Elvanse 20 diese Probleme, aber schwächer. Für meine BA habe ich wieder 30 genommen und dann hatte ich ca. 1-2 Wochen vor dem Vorfall neu Bupropion bekommen. Nach der 1. Woche müsste ich schon reduzieren und bin auf 15mg und darunter trat das auf ich habe Elvanse dann direkt vor dem Essen genommen weil ich hier im Forum gelesen hatte dass das einer Person sehr gut getan hat. Und für mich war es auch gut bevor das Bupropion angesetzt wurde. Also die 15mg habe ich vor dem Essen genommen und Bupropion immer 30min nach dem Essen. Also das Essen hat während ich es aß immer schimmliger geschmeckt und ich kann auch ich kann aber auschließen das es das war.

Was ich wissen wollte war ob die Verbindung zwischen den Symptomen von LVS und ADxS bekannt ist. Bzw, ob es bei der konkret bei der ADHS Diagnostik aus geschlossen wird. Aber ich vermute mal nicht.

Und ich wollte wissen ob andere das kennen das sie, einfach nachdem festgestellt würde das die Person ADxS hat oder entsprechende Medis nimmt, nicht mehr ernst genommen wurde.
Ich regte mich darüber auf das nichtmal ein MRT oder CT gemacht wurde sondern ich nach oberflächlichen Test unverhoffter Dinge heim geschickt wurde obwohl ich nichtmal ich die untersuchungs Räume gelaufen bin, sondern im Rollstuhl gefahren wurde, weil ich nicht mehr aufstehen konnte.

Ich verbinde das mit ADHS weil ich währen der Druck weg war, ich so klar war wie noch nie in meinem Leben. Aber Elvanse konnte nicht mehr wirken das hatte ich mehr als 12h vorher genommen. Aber vll war es wengen der WW mit Bupropion noch im Körper.

Ist jedenfalls schwierig alleine einzuschätzen wenn man nicht ernstgenommen wird.

Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast noch mal alles ausführlich zu erklären

ich habe mit den Link durchgelesen und finde es sehr interessant muss ich gestehen.
ich persönlich hab jetzt tatsächlich mit einem solchen Fachgebiet keine Berührungspunkte, kann mir aber schon vorstellen, dass wenn du in der Kindheit Traumata, Unfälle, Untersuchungen erlebt hattest, dass in irgendeiner Form ein Zusammenhang bestehen kann. Es ist ja oft vieles möglich in der Medizin, was wir zunächst merkwürdig finden, einfach weil die Erfahrung fehlt und es dann plötzlich Sinn ergibt, zB bei ME CFS. Diese armen Patienten hat man lange als Hypochonder abgestempelt, dabei handelt es sich um ein Ungleichgewicht in den Mitochondrien, ist also physisch nachweisbar

Ich wünsch dir ganz ganz viel Glück und, dass du Gleichgesinnte findest und Menschen, die dich verstehen…und vor allem Ärzte die dich ernst nehmen und die mit dir auf Spurensuche gehen!

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