Mag mich jemand beim nachholen der Steuererklärung unterstützten?

Hallo ihr lieben,

folgendes Problem: ich musste vor Jahren die Steuererklärung machen und hab’s auch so leidlich hinbekommen. Dann bin ich umgezogen und hatte gleichzeitig das Unternehmen abgemeldet. Leider wurde anschließend der olle online Schlüssel zum freischalten aber immer an die alte Adresse geschickt und kam durch den Nachsendeauftrag dann immer an aber zu spät. Ich könnte mich nicht mehr rechtzeitig einloggen und das Prokrastinieren begann.

Dann kam die Psyche dazwischen, haben wir geheiratet und sind nochmal umgezogen. Leider scheitert die Steuererklärung nun schon daran, dass die Unterlagen von mir und meiner Frau nicht sortiert sind. Es gibt viele Kisten und Stapel in denen mal dies, mal jenes liegt.

Das Problem hab ich nun seit Jahren. Meine Frau bekommt regelmäßig Post, reagiert nicht und wird dann geschätzt. Ich bekomme gar keine Post vom FA, was mich nervös macht. Meine Frau meint, die würden sich schon melden, wenn sie was wollen, ich bin mir da nicht so sicher.

Jetzt weiß ich das das ein Teil meiner ADHS sein kann und bin durch Medikamente nun aber optimistischer eingestellt, bzw. Kapiere so langsam dass ich diesen Knoten endlich los werden muss. Ich weiß, ich muss die Unterlagen sortieren, aber ich weiß nicht was ich sonst noch machen sollte. Zudem ist das sortieren gefühlt ein Riesen Berg, denn 1. weiß ich nicht wieviele Kisten es sind und 2. Ob ich die von meiner Frau auch mit machen muss. Meine Frau weigert sich (hat ihre eigene Geschichte) und ist sauer, wenn ich ihre Unterlagen durcheinander bringe, weil sie glaubt, sie wissen wo was in den Stapeln ist, was aber nicht stimmt.

Ich denke der Lohnsteuerhilfeverein kann einem da auch noch nicht helfen. Und bei einem Coach weiß ich auch nicht so recht, ob der so speziell rein geht, zumal der ja auch ordentlich Stundenlohn verdient… Habt ihr sonst Tipps wie man das anfangen kann? Ich versuche jede Woche einen Stapel zu sortieren, aber durch Angst und Scham verdränge ich regelmäßig wo überhaupt so Zettel sein können und habe natürlich erst Recht keinen Überblick was alles gebraucht wird.

Noch dazu vertraue ich den Softwareunternehmen bzw. meinen Sicherheitsvorkehrungen auf dem Rechner nicht und Datenschutz ist mir halt leider sehr wichtig. Desshalb fallen viele Steuerhilfen für mich flach.

Den letzten Anlauf hab ich vor zwei Jahren versucht, hab mir sogar Steuerhilfe-Bücher gekauft und angefangen zu lesen. Das Ding ist dann daran gescheitert, dass meine Therapeutin meinte ich würde meine Aufgaben viel zu kleinteilig einteilen und durch starken Druck auf der Arbeit und immer neue Projekte meiner Frau hatte ich einfach nicht mehr die Kraft dafür. Ich will damit nicht die Schuld abwälzen, für mich ist das einfach nur ne detaillierte Variante von ‚das Leben eben‘. Ich wollte ihr glauben dass das FA sich schon meldet wenns was will, aber ich hab kein gutes Gefühl dabei.

Falls also jemand Bock hat mich z.B. per PN zu unterstützen würde ich mich sehr freuen!

LG von der Kreuterfee

Puhhh anstrengend! Also auf JEDEN Fall glaube ich, dass RUNTERBRECHEN das richtige ist, aufteilen. Zeitlich, stapelmäßig, schwerpunktmäßig… Oder nach den einzelnen Seiten/Teilen der Steuererklärung… Ansonsten kann ich leider nicht helfen…

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Hi @Kreuterfee - so eine blöde Situation!

Ich fühle mir Dir!

Ich habe zwar schon ganz gut raus, wie ich es machen muss, aber es ist trotzdem Jahr für Jahr ein Krampf. Aber das geht ganz vielen hier im Forum so, dass es uns auch mit Erfahrung ans Limit und in die Verzweiflung bringt.

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  1. Finanzamt anrufen und nach deunen Unterlagen lagen und ob sie versand wurden oder
  2. bei Digitaler Kommunikation ausschließlich seit einiger Zeit an das Elter Postfach geschickt werden und als zugegangen gelten auch für Frist!
  3. Schnell mit dem Finanzamt grundsätzlich für alles eine Fristverlängerung beantragen und zur Not Krankheiten erklären
  4. Alles an einen Steuerberater, er ist routiniert und kann ggf. teilweisr nich schlimmes abwenden mit Glück
    Komm mir nicht mit Geld, gednn je nach tatsächlichem Problem ist es über den Steuerberater wegen Schätzungen immer noch am günstigsten!

Handeln am bestern geute spätestens morgen mit Finanzamt telefonieren die Probleme weder mehr

Ich kanns nir so als zukünftige Fachperson exakt so raten alles andere Fällt mal mehr mal weniger auf die Füße

Wer digital die Steuererklärung abgibt und nicht explizit angeklickt hat das Bescheide per Post zugestellt werden sollen wird alles nur über das Onlinepostfach zugestellt bekommen

Als Erstes würde ich den Telefonhörer in die Hand nehmen und eine Nummer von so einem beliebigen Brief vom Amt anrufen. Oder aus dem Telefonbuch.

Die Leute da kennen das, dass der Normalbürger völlig verzweifelt ist.

Ich bin auch früher einmal einfach mit meinen Unterlagen da in die Tür getappt und habe gesagt, dass ich ne Frage habe. Und mir wurde - sofort - weitergeholfen.

Viele Sachen, die Du wissen solltest und möchtest, weiß fast jeder da auf dem Amt. Viele von denen müssen ja auch ihre eigene Steuererklärung machen.

Die Belege rauszusuchen, war für mich jahrelang auch immer deshalb so emotional belastet, weil ich eigentlich nie wusste, ob ich diesen und jenen Beleg denn auch wirklich brauche.

Diese Unklarheit alleine schon kann uns als Neurodivergente komplett lahmlegen.

Deshalb ist es erstmal wichtig, zu wissen, was die Minimalanforderungen sind an Belegen - mal ganz unabhängig von diesen unverständlichen Fragen in den Formularen.

Du könntest eine KI bitten, was man für die Steuererklärung normalerweise minimal an Belegen und so braucht.

Ich habe mir mal eine Struktur für meine Belege nennen lassen, damit ich besser durch die digitale Ablage der Scans durchkomme.

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Ab jetzt solltest Du dann alles, was für die Erklärung wichtig ist, in einem separaten Fach, Kiste, Ordner oder so sammeln.

Die meisten Belege schmeiß ich immer, wen sie eintrudeln, gleich in so eine art Schuschrank-Fach im Flur… dann muss ich später für die Beträge zu irgendwelchen Riester und ähnlichen Alters-Vorsorge-Versicherungen„nur noch“ an die Kontoauszüge (hasse ich trotzdem).

Inzwischen bin ich dazu übergegangen, die Belege möglichst auch schon zu scannen und - sofort! - in einen Steuerordner abzulegen und die gescannten wiederum in Runden eigenen Aktenordner nur „Steuer“ abzulegen.

Mein Problem ist, dass ich dann auch wieder überwältigt bin von der Masse der Dateien… wir sind vier Personen… und dann muss ich das noch separat für meine Mutter machen.

Ich krieg immer totales Mitleid mit mir, was das für eine A-Karte ist. Sooo viel Struererklärung… dabei hätte ich sogar oft irgendwie Lust darauf. Bloß ertrinke ich dann in dem Details…

Für dieses Problem mache ich mir dann öfters auf einem Schmierzettel so eine Art „Selbst-Arbeitsauftrag“, damit ich mich daran entlang hangeln kann und mich nicht verzettele.

Immer wieder denke ich, ich brauch das nicht. Aber meistens passiert ohne diesen vorgeschriebenen Ablauf nichts. Ich bleibe irgendwo hängen.

Ich liiebe diese Leitz Aktenschschachteln, die man auch mit der schmalen Kante nach vorn in niedrigere Regalfächer stellen oder legen kann… damit kann ich einen kleinen Teil meines Papier-Mists schonmal irgendwie thematisch abgrenzen uns ich weiß, dass da nichts Fertiges drin ist.

Abheften in Ordner ist bei mir das Ende, die Sachen würde ich nie wieder anfassen, die schon gelocht und abgeheftet sind…

Viellz kann Dir das auch irgendwie helfen, dass Du diese Pappschachteln für Sachen nimmst, mit denen nix was gemacht werden muss .

Die Dinger kosten zwar was, aber wenn man einen 10erpack bestellt, dann geht es eigentlich. Und man kann die ja immer wieder für etwas Neues verwenden. Was halt gerade so anliegt.

Gibt ja vielleicht auch diverse Anträge für Pflegegeld, GDB, Reklamationen, irgendwas, das man kündigen muss oder so…

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Fächermappe nach Monaten sortieren ist übersichtlicher dür die Steuerberater

Oh man, so nen Aufschrei hab ich hier echt nicht erwartet. Die ganzen Forderungen auf einmal sind dezent überfordernd für mich. Zumindest hab ich derweil ein mindestens ebenso wichtiges anderes Finanzthema angegangen und auch bei den Steuern wieder mal erste Schritte gemacht.

Nen Steuerberater findste hier privat nicht. Für kein Geld der Welt. Mit Gewerbe mag das anders sein, aber ohne kannst es gleich knicken. Schon mehrfach versucht. Der Lohnsteuerhilfsverein ist da schon ne andere Kiste. Und selbst die brauchen Unterlagen zum arbeiten, nicht nen Stapel zum aussortieren.

Ich klicke bewusst immer an, dass mir alles per Post zugestellt werden soll, daran wird’s nicht liegen.

Und leider bringts mir erstmal nix, das in Zukunft besser zu organisieren, ich brauche was um die Vergangenheit erstmal zu bewältigen. Hab ich das, hab ich ziemlich sicher ohnehin ein System für die Zukunft.

Aber der Tipp mit den minimal Unterlagen ist ne gute Idee. Danke dafür!

Auch Danke an alle die geschrieben haben. Ihr habt den ADHS-Test bestanden :laughing:. Mir ist bewusst, dass ich das angehen muss, aber mit ner Hauruck-Aktion komm ich hier nicht weit. Daher war ja meine Bitte per PN Schritt für Schritt mit mir zu machen.

Aber passt schon. War vielleicht auch n bisschen viel verlangt. Gibt nun anderweitig Unterstützung :wink:

Mit Steuerberater hast Du ein ganzes Jahr länger Zeit.

Uns den fragst du beim ersten Jahr alles, für das folgen Jahr kannst du das dann selber.

Wohl so billiger und stressfreier als ohne

Steuer ist einfach Arbeit und die können wir Dir leider nicht via PN abnehmen.

Such Dir vielleicht ein Body Doubling…

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Eins sei gewiss…mindestens 40 Millionen Deutsche haben wie Du Schiss davor und schieben es auf bis man nicht mehr schlafen kann… Du bist da nicht alleine.

Gib das Stichwort mal in der Suchfunktion ein. Alleine hier … Endgegner für viele.

Wir haben Mitgefühl.

Machen muss es jeder für sich… leider…

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Wie gesagt, einen Steuerberater bekommt man hier als Privatperson leider nicht. Also gar nicht. Da verdienen die nicht genug dran und die können sich ihre Kunden aussuchen.

Mit dem 1Jahr länger, mag ja so sein. Es muss ja aber auch Regelungen geben, was geschieht wenn die Frist dennoch überschritten ist.

Mir ging’s auch weniger um die Steuererklärung selbst, mir ging’s um den Berg an Arbeit bis dahin. Drücke mich wahrscheinlich auch oft nicht ganz klar aus.

Die Erklärung selbst bekomm ich wahrscheinlich sogar alleine hin wenn ich mich ordentlich dran setzte, hat ja beim letzten mal auch funktioniert. Wenns gemacht ist und kein fettes Minus da steht bin ich schon mehr als zufrieden. Nervig wird’s v.a. falls die Programme so alte Jahrgänge nicht mehr anbieten. Das werde ich dann sehen wenns soweit ist. Aber der sortierberg vorne weg in Kombination, das ist mein Problem derzeit.

Anderen bei der Steuer helfen ist verboten bzw. nur unter sehr, sehr strengen Bedingungen erlaubt sonst kann es ganz schnell teuer werden und Strafen geben

Ja, anderen bei der Steuererklärung zu helfen, ist in Deutschland nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen erlaubt. Wer unbefugt Hilfe leistet, kann eine Geldbuße riskieren. [1] (https://www.smartsteuer.de/online/blog/steuererklaerung-wer-darf-mir-helfen/), [2] (https://www.steuertipps.de/finanzamt-formalitaeten/wer-darf-bei-der-steuererklaerung-helfen) 1. Hilfe durch Angehörige (Erlaubt) Du darfst engeren Familienangehörigen unentgeltlich bei der Steuererklärung helfen: [1] (https://www.ihre-vorsorge.de/finanzen/nachrichten/steuererklaerung-wann-verwandte-helfen-duerfen), [2] (https://www.smartsteuer.de/online/blog/steuererklaerung-wer-darf-mir-helfen/) • Erlaubter Personenkreis: Ehepartner, Verlobte, eingetragene Lebenspartner, Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern, Enkel, Nichten, Neffen, Onkel, Tanten, Schwager, Schwägerin sowie geschiedene Ehepartner. [1] (https://www.steuertipps.de/finanzamt-formalitaeten/wer-darf-bei-der-steuererklaerung-helfen), [2] (https://www.ihre-vorsorge.de/finanzen/nachrichten/steuererklaerung-wann-verwandte-helfen-duerfen) • Bedingung: Die Hilfe muss strikt unentgeltlich erfolgen (kein Geld, kein Geschenk als Bezahlung). [1] (https://www.youtube.com/watch?v=YSQPaAbx95Q), [2] (https://www.smartsteuer.de/online/blog/steuererklaerung-wer-darf-mir-helfen/) • Hinweis im Formular: Auf der letzten Seite des Mantelbogens der Steuererklärung kann eingetragen werden, wer beim Ausfüllen geholfen hat. [1] (https://www.ihre-vorsorge.de/finanzen/nachrichten/steuererklaerung-wann-verwandte-helfen-duerfen) 2. Hilfe für Freunde, Nachbarn oder Kollegen (Eingeschränkt / Meist verboten) • Privat und unentgeltlich: Freunden, Nachbarn oder Arbeitskollegen darf man nach dem strengen Steuerberatungsgesetz offiziell nicht helfen – auch dann nicht, wenn es umsonst ist (wobei hier teils über Lockerungen oder Ausnahmen bei reinen Gefälligkeiten diskutiert wird, gewerbsmäßige oder regelmäßige Hilfe ist aber tabu). [1] (https://www.focus.de/finanzen/steuerhilfe-fuer-freunde-gut-gemeint-aber-oft-nicht-erlaubt_ab029f6b-87c6-41b4-a99c-7a73224b33b4.html), [2] (https://www.youtube.com/watch?v=YSQPaAbx95Q) • Gewerbsmäßige Hilfe (Verboten für Unbefugte): Wer gegen Bezahlung oder wiederholt (geschäftsmäßig) für Dritte Steuererklärungen anfertigt, ohne dazu befugt zu sein, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann. [1] (https://www.youtube.com/watch?v=j924DSkmNDw&t=48), [2] (https://www.steuertipps.de/finanzamt-formalitaeten/wer-darf-bei-der-steuererklaerung-helfen) 3. Wer darf offiziell und professionell helfen? Wenn keine Verwandtschaft vorliegt oder die Hilfe bezahlt sein soll, dürfen nur bestimmte Institutionen und Berufsgruppen unterstützen: [1] (https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/hilfe-in-steuersachen-wer-darf-eigentlich-bei-der-steuer-helfen/) • Steuerberater, Steuerbevollmächtigte, Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer: Sie dürfen uneingeschränkt beraten und die Steuererklärung erstellen (kostenpflichtig). [1] (https://www.hanseaticbank.de/klarmacher/wissen/hilfe-fuer-die-steuererklaerung-wer-darf-helfen-und-was-kostet-das), [2] (https://www.lohnsteuer-kompakt.de/steuerwissen/hilfe-in-steuersachen-wer-darf-eigentlich-bei-der-steuer-helfen/) • Lohnsteuerhilfevereine: Sie dürfen Mitglieder unterstützen, allerdings nur bei Einkünften aus nichtständiger Erwerbstätigkeit (Arbeitnehmer, Rentner, Studierende, Beamte). Selbstständige und Freiberufler dürfen sie nicht beraten. Über eine Beratungsstellensuche findet man Vereine in der Nähe. [1] (https://www.ihre-vorsorge.de/finanzen/nachrichten/nicht-jeder-darf-bei-der-steuererklaerung-helfen), [2] (https://www.vlh.de/steuererklaerung/hilfe.html), [3] (https://www.hanseaticbank.de/klarmacher/wissen/hilfe-fuer-die-steuererklaerung-wer-darf-helfen-und-was-kostet-das) • Das Finanzamt: Die Mitarbeiter helfen zwar beim Ausfüllen von Formularen, geben aber keine aktiven Steuertipps oder Strategien zum Sparen. [1] (https://www.hanseaticbank.de/klarmacher/wissen/hilfe-fuer-die-steuererklaerung-wer-darf-helfen-und-was-kostet-das) Falls du wissen möchtest, ob ein bestimmter Personenkreis für dich infrage kommt: Wer genau soll unterstützt werden (z. B. ein Familienmitglied oder ein Freund) und geht es um Angestelltendigitalisierung oder Selbstständigkeit?

https://www.steuertipps.de/finanzamt-formalitaeten/wer-darf-bei-der-steuererklaerung-helfen

Lest bitte meine links Fremden helfen ohne Steuerberater zu sein ist verboten und stark strafbar

das ist bewußt wegen hoheitlicher Beratung, Komplexität und der Haftung bei Dalsch/ Schlechtberatung und man will auch die Seichten Dinge gleich ausschließen

Da hast Du mich missverstanden.

Body Doubing heißt zwar, dass beide gleichzeitig online arbeiten. Aber natürlich macht jeder seinen eigenen Kram.

Dabei geht es nur drum, dass man weiß, dass jemand anders auch gerade arbeitet.

Und das kann einem helfen, „den Frosch zu fressen“.

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Warum hängt ihr denn so an dem Wort Steuererklärung? Ich will doch nur ins tun kommen, ohne dass mir jemand sagt was wo einzutragen ist…

Ich bin verwirrt…

Und frustriert, wenn ich noch nicht mal im ADHS- Forum verstanden werden, frag ich mich, was sonst noch alles mit mir nicht stimmt…


Das Boddydubling ist übrigens ne gute Idee! Danke für den Input, mir kam der Begriff mal wieder nicht in den Sinn. Sowas in der Art meinte ich von Anfang an. :sunflower:

Kann ja jeder an seiner Sache arbeiten. Vielleicht gibt man Tipps wie man anfängt oder wie man sich das jeweils einteilen kann, aber Finanzdaten selbst hätte ich niemals über ein Forum geteilt, auch nicht in groben Umrissen.

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Lies doch mal den Thread Titel…

Du hast doch auch insgesamt eigentlich - Dich betreffend - nur vom Steuerthema geschrieben.

Aber es ist natürlich klar, dass das ganze ziemlich typisch für ADHS ist und es hat auch viel damit zu tun, nicht in die Pötte zu kommen…

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Frustration beruht hier im Forum nicht selten auf Gegenseitigkeit. Wenn man sich darauf einlässt, hat das zuweilen fast gruppentherapeutische Effekte.

Ich wäre zB an Nonos Stelle auch sehr frustriert, wenn mein eigener Steuerkram unerledigt vor mir liegt, ich hier trotzdem versuche, Tipps zu geben und die Reaktion kann man dann (miss?)verstehen als „Vielen Dank für fast nichts, aber ‚passt schon. War vielleicht auch n bisschen viel verlangt. Gibt nun anderweitig Unterstützung :wink:‘“

Hat mich ehrlicherweise daran erinnert, als ich hier meine Stolper-Fortschritte um Barkley und PINCH geteilt habe und es kam im Wesentlichen „Na dann hatte Berkeley wohl keinen Reizdarm, wenn der soviel Zucker und Kohlensäure vorschlägt. :rofl:“.

Wie gesagt: Im besten Fall überwinden wir hier Rejection Sensitivity und Frustration mit gegenseitiger Unterstützung. Es ist jedenfalls keine Einbahnstraße.

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Wenn du in ner Gewerkschaft bist hast du da glaub auchn Steuerberater inklkusive.

Na da haste mich jetzt doch ertappt.

Es hat ne Weile gebraucht, aber verstehe ich jetzt warum. Nicht schön so zu sehen, aber gut und wichtig für mich. Vielen Dank für die Aufklärung! Damit hab ich jetzt ne echte Chance, das künftig eher zu erkennen. Hilft mir wirklich sehr. :slight_smile: